79-19: 40 Jahre Geschichtsarbeit in und für Leverkusen

Am 3. September 1979 wurde im Benutzerraum des Leverkusener Stadtarchivs auf dem Opladener Frankenberg der "Opladener Geschichtsclub 79" von Schülern gegründet. Somit kann der OGV, der aus dem Opladener Geschichtsclub hervorging, im kommenden Jahr 2019 auf vierzig Jahre aktive und erfolgreiche Geschichtsarbeit in und für Leverkusen zurückblicken.

Unter dem Arbeitstitel "79-19" wollen wir im kommenden Jahr mit unseren Mitgliedern, Freunden, Förderern, nationalen und internationalen Partnern wie auch der gesamten Leverkusener Bevölkerung dieses Jubiläum mit einem besonderen Veranstaltungsangebot feiern und einen weiteren Beitrag zur Geschichtsarbeit in und für unsere Stadt leisten.

Hierbei sind eine Ausstellung, eine Publikation sowie andere spannende wie auch innovative Veranstaltungsformate unter anderem an einem "Festwochenende" vom 6. bis 8. September 2019 denkbar. Das Veranstaltungsangebot soll durch eine Arbeitsgruppe unter Einbringung der Ideen und Vorschläge unserer Mitglieder und aktiven Mitstreiter konzipiert und realisiert werden. Das Angebot soll hierbei inhaltlich auch an die künftigen Projekte des OGV angebunden werden und ggf. Teilergebnisse oder Beiträge liefern.

Wir hoffen darauf, dass Sie sich mit Ihren Ideen, Wünschen und Vorschlägen in die Planung einbringen. Hiermit laden wir herzlich zu einem Brainstorming "79-19: 40 Jahre Geschichtsarbeit in und für Leverkusen" am Samstag, 17. November 2018 um 11 Uhr in die Villa Römer ein. Bei Rückfragen und Vorschlägen wenden Sie sich bitte an mg(at)ogv-leverkusen.de.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Mitwirkung und Ihre Ideen!

OGV und JGV stellen in Hambach die Weichen für die Zukunft

Foto: Christian Drach

Im Rahmen ihrer halbjährlich stattfindenden gemeinsamen Sitzung der Vorstände von JGV und OGV wurden am Samstag, 27. Oktober 2018 die Weichen für die weitere Zusammenarbeit der beiden Vereine, für das Jahresprogramm 2019, künftige inhaltliche Projekte und einen "neuen" gemeinsamen Auftritt diskutiert und beschlossen.

Neben fünf Tagesfahrten und drei Studienreisen in Kooperation mit dem Leverkusener Reisebüro Herweg werden sich die beiden Vereine 2019 die thematischen Veranstaltungsreihen "KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten", "Deutscher Orden im Rheinland" und "Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive: 1919, 1939, 1949 und 1989" anbieten. Das Programmangebot wird im kommenden Jahr in einem neugestalteten und umfangreicheren Programmheft erscheinen.

Ab 2020 planen die beiden Vereine jeweils ein neues, aber aufeinander abgestimmtes, Erscheinungsbild.

Buchübergabe beim Jubiläumsempfang der Wirtschaftsförderung

20 Jahre Wirtschaftsförderung Leverkusen: der OGV gratuliert mit 7 Autoren und der Herausgabe des MONTANUS 17 ‚Leverkusener Wirtschaftsgeschichte‘. Unser Dank an die Autoren Jacek Grubba, Fabian Pompilio, Lino Schneider-Bertenburg, Philipp Schaefer, Jan Sting und Stefanie Weyer, den Herausgeber Ulrich S. Soénius, der Wirtschaftsförderung Leverkusen und Dr. Frank Obermaier und den zahlreichen Sponsoren. Gemeinsam für unsere Stadt Leverkusen!

Die WfL hat auf Ihrer Facebook-Präsenz gepostet: "Da ist das Ding! Bürgermeisterin Eva Lux nahm bei der Jubiläumsveranstaltung der WfL die Publikation zur Wirtschaftsgeschichte Leverkusen von Michael Gutbier vom Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen entgegen. Ab sofort ist das mehr als 300 Seiten starke Werk käuflich zu erwerben."

Der Band widmet sich der zentralen Bedeutung der Wirtschaft für die Geschichte der Stadt. Die Wirtschaftsentwicklung in Leverkusen von der vorindustriellen Zeit bis zur Gegenwart wird dargestellt unter Berücksichtigung politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Schwerpunkte dabei sind unter anderem die Standortfaktoren, die für Ansiedlungen von Unternehmen entscheidend waren, und das Zusammenspiel zwischen Wirtschaftsunternehmen und der Bevölkerung.

Die Publikation kann zum Preis von € 24,80 in der Villa Römer, im örtlichen Buchhandel und vom 6. bis 9. Dezember 2018 auf dem Opladener Weihnachtsmarkt erworben werden.

Worte zur Ausstellung "KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten" seitens unserer französischen Partner und Freunde

Meine Damen und Herren, liebe Freunde,

die drei Dörfer, die heute Villeneuve d'Ascq bilden, waren, in 1918 seit vier Jahren von deutschen Truppen besetzt. Die Frauen hatten keine Nachrichten von ihren Männern, die an der Front, in anderen Regionen Frankreichs dienten. Über das Rote Kreuz gelangten manchmal einige Briefe von der Front in Heimat.

Junge Leute mussten für die deutschen Besatzer arbeiten und im Jahr 1916 wurden viele Jungen und Mädchen von Lille und Umgebung in die Ardennen deportiert, um dort für die Deutschen zu arbeiten.

Es herrschte Hunger, weil Milch und andere Lebensmittel zuerst von den Besatzern genutzt wurden. Die Preise für Eier, Zucker und Kartoffeln waren sehr hoch.

Seit Sommer 1918 waren die Nachrichten von der Front sehr schlecht für die deutschen Besatzungssoldaten. Aber für Marie Carrière, die in Ascq wohnte, wurde die Befreiung eine realistische Hoffnung.

Heute erinnern wir uns gemeinsam an diesen "fast Selbstmord Europas", an den Großen Krieg, "la Grande Guerre".

Hunderte Tausend Tote und noch mehr Verwundete. Nichts war für unsere drei Dörfer wie früher: in ganz Nordfrankreich mussten viele Städte neu aufgebaut werden und oft war es notwendig, lange Jahre in Trümmern zu leben.

Heute erleben wir ähnliches egoistisches Verhalten einiger europäischer Länder, die nur auf sich selbst achten, wie im Jahr 1914 als in den Staaten Europas die nationalistischen Einflüsse bestimmend waren!

Wir Europäer müssen immer an die beiden Weltkriege, diese europäischen Katstrophen erinnern, daraus lernen und den Frieden loben und wahren.

Vielen Dank für die Initiative für die gemeinsame Realisierung der Ausstellung « Kriegsenden in europäischen Heimaten » an unsere Freunde des OGV.

Sylvain Calonne
Vorsitzender des Société Historique de Villeneuve d'Ascq

Die Ausstellung ist immer samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr in der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte- zu besichtigen. Seien Sie uns herzlich willkommen!

Leverkusener Wirtschaftsgeschichte erhältlich

Der Band widmet sich der zentralen Bedeutung der Wirtschaft für die Geschichte der Stadt. Die Wirtschaftsentwicklung in Leverkusen von der vorindustriellen Zeit bis zur Gegenwart wird dargestellt unter Berücksichtigung politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Schwerpunkte dabei sind unter anderem die Standortfaktoren, die für Ansiedlungen von Unternehmen entscheidend waren, und das Zusammenspiel zwischen Wirtschaftsunternehmen und der Bevölkerung.

Fotomotiv-Kalender 2019 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2019 des OGV mit dem Titel "Entdecken, was und verbindet in Leverkusen" mit den historischen Motiven zum gleichlautenden Motto des 25. Tages des offenen Denkmals ist erschienen und zum Preis von € 7,50, in der Villa Römer und in den Fililalen der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen erhältlich.

Der Kalender wird im Zeitraum 6. bis 9. Dezember 2018 auch auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" verkauft.

Europäisches Projekt zum Ersten Weltkrieg "auf der Zielgeraden"

Das Projekt „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“ realisiert 2018 und 2019 drei Angebote:

1. die Ausstellung "KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten" in der Villa Römer - Haus der Stadtgeschichte in Leverkusen-Opladen vom 08. September 2018 bis 10. Februar 2019,

2. eine ca. 400 Seiten umfassende Publikation, welche in den Schriftenreihen MONTANUS des Opladener Geschichtsvereins und Jülicher Forschungen des Jülicher Geschichtsvereins Anfang Februar 2019 erscheint und

3. ein umfangreiches Begleitprogramm in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen und anderen Partnern mit Vorträgen, Konzerten, Gesprächsrunden und anderen Veranstaltungsformaten während der Laufzeit der Ausstellung. Am Eröffnungswochenende soll ein Symposium von Bürgern und Historikern der beteiligten Städte stattfinden.

Das Begleitprogramm liegt mittlerweile vor (Klick auf die Abbildung).

Ziel des gesamten Projektes ist es, die Bedeutung und Nachwirkungen von Krieg allgemein und des Ersten Weltkrieges im Besonderen auf lokaler Ebene im europäischen Vergleich darzustellen. Hierbei sind das Zusammendenken von Anfang und Ende des Kriegs wie auch die Wahrnehmung von Krieg „vor Ort“ bestimmende Merkmale. Besondere Bearbeitungsschwerpunkte stellen das Kriegsende als schleichender/differenzieller Übergang und die Heimat als soziale Kategorie dar.

Thematisiert, das heißt erforscht, diskutiert und präsentiert in den o.a. drei Angeboten werden sollen:

• Kriegsende und Neuanfang in europäischen Heimaten,

• Kriegserleben in europäischen Heimaten,

• Kriegserinnerung in europäischen Heimaten.

Die Fragen nach dem Endpunkt des Krieges bzw. nach dem Neuanfang und dessen Zeitpunkt wie auch die Erfahrungen von Krieg vor Ort erklären unterschiedliche Formen der Erinnerung und der Bedeutung von Krieg in unterschiedlichen europäischen Heimaten bis heute.

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die NRW-Stiftung, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den Landschaftsverband Rheinland, die Bürgerstiftung Leverkusen und die KulturStadtLev.

OGV-Vorstand plant zukünftige Aktivitäten in der Villa Römer

Auf der Treppe (v.l.n.r.): Michael D. Gutbier, Manuel Klüser, Lars Richter, Stefanie Weyer, Uwe Bräutigam, Ernst Küchler; unten (v.l.n.r.): Christian Drach, Renate Blum, Suzanne Arndt, Maria Lorenz und Arne Buntenbach; es fehlen: Guido von Büren, Alexander Dederichs, Manfred Heil, Christian Hellmann, Lucas Melzig, Jan Musiol, Gregor Nave und Gerd Struwe. (Foto: Willy Borgfeldt)

Erfolgreiche Integrationsausstellung ab 25. September 2018 im Forum Leverkusen

Vom 25. September bis 30. Oktober 2018 zeigt der OGV in Kooperation mit der VHS Leverkusen und dem Integrationsrat der Stadt Leverkusen im Forum, Foyer Obergeschoss, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen jeweils Montag bis Freitag von 9:00 bis 20:00 Uhr sowie am Wochenende während der Veranstaltungen seine erfolgreiche Ausstellung "Angekommen - Angenommen. Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945".

Hierzu laden wir hezlich ein!

Vorstände von OGV und JGV tagten in der Neuen Bahnstadt Opladen

Am 9. Juni 2018 kamen die Vorstände von OGV und JGV zu ihrer ersten gemeinsamen Sitzung im Jahr 2018 in der Neuen Bahnstadt Opladen (nbs:o) zusammen.

Nach einer einer ausführlichen Führung über das Gelände der Neuen Bahnstadt durch Vera Rottes, der Geschäftsführerin der nbs:o GmbH und einem gemeinsamen Mittagessen nahmen die Vorstandsmitglieder die Arbeit auf und diskutierten über künftige Projekte und die weitere Kooperation.

Für 2019 sind fünf Tagesfahrten (Bonn (Verfassung), Aldenbiesen (Deutscher Orden), Dortmund / Herne (Pest), 200 Jahre Friedrich Engels: Engelskirchen und Wuppertal (Skulpturenpark) sowie Bauhaus und Weimar im Westen) und vier Studienreisen (Saarland / Luxembourg, Niederlande / Belgien, Orte der Demokratie- und Verfassungsgeschichte 2 inkl. Bauhaus-Jubiläum (Wartburg, Weimar, Berlin) sowie Marburg / Gießen / Wetzlar) geplant. Die Veranstaltungsreihe Zu Gast ... führt beide Vereine … in die ehemalige Deutschordenskommende Siersdorf und … in die ehemalige Deutschordenskommende Morsbroich. Zwei Vortragsreihen sind in beiden Städten geplant: Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive: 1919, 1939, 1949, 1989 sowie Der Deutsche Orden im Rheinland.

Somit steht bei beiden Vereinen das Jahr 2019 im Fokus der deutschen Demokratie- und Verfassungsgeschichte und des Deutschen Ordens. Letzteres Thema soll als gemeinsames Projekt beider Vereine inhaltlich bearbeitet werden. Ein Themenschwerpunkt "Jüdische Geschichte im Rheinland" ist darüber hinaus genauso angedacht, wie ein gemeinsames Projekt "lokal-/regionalschichtliche Unterrichtsmaterialien für Grund- und weiterführende Schulen".

Bis zur kommenden gemeinsamen Sitzung beider Vorstände im November 2018 in Jülich sollen Konzepte für das Projekt "Unterrichtsmaterialien" und für ein halbjährlich erscheindes Magazin beider Vereine erarbeitet werden.

Vorstellung des Ausstellungskonzeptes "KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten"

Foto: W.Stapelfeldt/NRW-Stiftung

Die Ausstellung „KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten“ im Rahmen des Projektes „1918: Zum Endes des Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkriegs in sieben europäischen Heimaten“ wurde am 01. Juni 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Opladener Geschichtsverein plant diese Ausstellung in enger Abstimmung mit dem Jülicher Geschichtsverein und fünf Partnerstädten aus Deutschland, Frankreich, England, Polen und Slowenien. Es wurden die Schwerpunkte der Ausstellung erläutert, die von Anfang September 2018 bis zum Februar 2019 in der Villa Römer zu sehen sein wird. Hauptförderer dieses Projektes sind die NRW-Stiftung und das Land NRW.

NRW-Stiftung hilft erneut

Gute Nachrichten für den Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V.: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Verein einen Zuschuss in Höhe von 25.700 Euro zur Verfügung stellen. Damit wird der Verein in der Villa Römer eine Ausstellung zum 100. Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkriegs erstellen. Dies beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Eckhard Uhlenberg. Als Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung wird die ehemalige Dombaumeisterin zu Köln, Prof. Barbara Schock-Werner, die schriftliche Förderzusage demnächst bei einem Besuch in Leverkusen persönlich überbringen.

Der Opladener Geschichtsverein arbeitet seit 2013 an einem Kooperationsprojektzum Ersten Weltkrieg. Bereits 2014 – 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges – wurde eine Ausstellung zur Mobilisierung in europäischen Städten gezeigt, es schloss sich eine Studienkonferenz im vergangenen Jahr an. Nun möchte der Opladener Geschichtsverein auch das Kriegsende 1918 vor 100 Jahren mit einer Ausstellung und einem Katalog darstellen. Das gesamte Projekt wird zusammen mit dem Jülicher Geschichtsverein und fünf Partnerstädten aus Frankreich, England, Polen und Slowenien umgesetzt. So soll ein Eindruck der Ereignisse in den einzelnen Städten an der sogenannten „Heimatfront“ vermittelt werden. Jede Stadt bringt dabei eigene Positionen zu Themen wie Kriegsende, Kriegserleben und Kriegserinnerung ein. Der Begriff „Heimat“ ist dabei der verbindende Faktor.

Die NRW-Stiftung unterstützte in Leverkusen den Opladener Geschichtsverein schon bei der Ausstellung „Das Preußische Jahrhundert“, die ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Geschichtsverein erarbeitet wurde. Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

Jahreshauptversammlung stellt Weichen für die Zukunft

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des OGV am 02. Mai 2018 haben die anwesenden Mitglieder die Weichen für die Zukunft gestellt.

Nachdem der Geschäftsbericht für das erfolgreiche Jahr 2017 und das Ergebnis der Kassenprüfung zu einer Entlastung des Vorstandes führten, folgten spannende Diskussionen und Entscheidungen für die zukünftige Arbeit des OGV. Die Neu- oder Wiederwahl von fünf Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes und sechs Beisitzern stellt die personelle Basis für die Arbeit der kommenden Jahre dar. Die thematischen und Veranstaltungsvorschläge für 2019 ff. wurden gebilligt.

Schwerpunkt der Diskussion waren die Vorschläge zur Neuausrichtung des OGV und Weiterentwicklung der Vereinsarbeit. Die erarbeiteten Vorschläge wurden seitens der JHV gebilligt und der neue Vorstand wurde mit der Umsetzung beauftragt.

Der OGV versteht sich als Leverkusener Geschichtsverein und will in Zukunft den Fokus noch stärker auf stadtgeschichtliche Arbeit legen und sich hier auch in Politik, Verwaltung und Gesellschaft noch intensiver und treibend für eine Stärkung und Bedeutung von Stadtgeschichte für die Identität unserer Stadt einbringen. Erstes Ziel ist die Realisierung einer Ausstellung "90/45 Jahre Leverkusen" in 2020 im Stadtgebiet von Leverkusen. Als weiteres Ziel wird ein hauptamtlich geführtes "Stadtgeschichtliches Zentrum" zum 100-jährigen Stadtjubiläum 2030 angestrebt.

Eine Neuausrichtung und Strukturierung des Angebots des OGV wird zum 40-jährigen Jubiläum des Vereins 2019 umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll eine schriftliche Befragung der Mitglieder zu Angeboten, Zielen und zum Mitgliedsbeitrag erfolgen, deren Ergebnisse ebenfalls bei den anstehenden Veränderungen berücksichtigt werden sollen. Eine Umwandlung des Mitgliedsbeitrages in einen Mindestbeitrag wurde bereits beschlossen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde die langjährige stellvertretende Geschäftsführerin Suzanne Arndt mit einem Blumenstrauß und einem dicken "Danke schön" aus ihrer bisherigen Funktion verbschiedet und unsere Ehrenbeisitzerin Renate Blum für 15 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt.

Webmaster gesucht

Das Internet und soziale Netzwerke spielen mehr und mehr eine zentrale Rolle in der Vereins- und Öffentlichkeitsarbeit - auch im OGV!

Der OGV ist mit einer Webseite und drei Projektwebseiten im Internet sowie mit einem Facebookprofil und einem Projektprofil in einem sozialen Netzwerk präsent. Informationen über die Vereinsaktivitäten sowie historische Inhalte werden in diesen Präsenzen sowie über Newsletter per eMail an Interessierte bereitgestellt.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich tagesaktuelle Informationsbereitstellung und breite Verteilung aus einer Hand äußerst positiv auswirken.

Die Jahreshauptversammlung hat daher beschlossen, die Funktion eines Webmasters zu etablieren, der zentral die "Webpräsenz" des OGV steuert und weiterentwickelt.

Wir würden uns freuen, über diesen Weg einen ehrenamtlichen Interessenten für diese spannende und wichtige Aufgabe für den Verein zu gewinnen.

Interessierte werden gebeten, sich per eMail an geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de zu wenden. Wir hoffen auf ein positives Feedback.

OGV 2019 - Neuausrichtung und Weiterentwicklung

Im Rahmen eines Ergebnis-Workshops wurden zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung des OGV ab 2019 erarbeitet und zwischenzeitlich durch den Wissenschaftlichen Beirat gebilligt. Die nachfolgenden und weitere Punkte sollen nach Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung zeitnah spätestens jedoch 2019 umgesetzt werden:

  • bis Herbst 2018: „Umfrage“ bei allen Mitgliedern (Brief und online) und Interessierten (online) bezüglich derer Zufriedenheit, Bewertung, Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen zum Selbstverständnis, Ziele, Angebote, Produkte und Mitgliedsbeitrag; anschließend Auswertung; ggf. außerordentliche MV
  • Wortmarke „OGV – (Ihr) Geschichtsverein für Leverkusen“ soll stärker das Selbstverständnis als Leverkusener Geschichtsverein in den Fokus rücken
  • Erarbeitung einer Ausstellung (nicht in der Villa Römer) / eines Angebots 2020: 90 Jahre Leverkusen unter Federführung des OGV (Beauftragung durch Stadt Leverkusen) und der Beteiligung aller Interessierten; hierbei soll auch das Projekt „Unterrichtsmaterialien“ integriert werden
  • Anstoß eines Diskussions- und Konzeptionsprozesses über „stadtgeschichtliche Arbeit in Leverkusen“ mit dem Ziel einer „Neuaufstellung“ („Stadtziel“ / Pflichtaufgabe) bis 2030 („Stadtgeschichtliches Museum“ – anderer Standort / Neukonzeption) mit allen im Feld der Stadtgeschichte Aktiven (Archiv, Denkmalschützer, Museen, Vereine, ...) auf Basis der o.a. Projektarbeit für 2020

  • Neustrukturierung des Angebots:

    • (Stadt)-Geschichte erleben

      • Veranstaltungsangebote

        • „Geschichte am Kamin“ (zentrales Veranstaltungsformat)
        • „Geschichte im Stadtgebiet“ (dezentrales Veranstaltungsformat)
        • „Geschichte vor Ort“ (Exkursionsangebot)
        • „Geschichtsfest“ (Ankerveranstaltung)

      • Präsentationsangebote

        • „Geschichte begreifen“ (Ausstellungen)
        • „Geschichte erlesen“ (Publikationen / Druckerzeugnisse)
        • „Leverkusener Geschichtsportal“ (Web-Angebot) -optional-
        • „Geschichte erfahren“ (Events) -optional- 

    • (Stadt)-Geschichte erforschen

      • Arbeitsgruppen / Projekte
      • Publikationen / Web

    • ergänzende Angebote für Mitglieder

  • Übernahme „kleiner“ Verantwortlichkeiten / Aufgabenbereiche durch alle Beisitzer

  • Definition und Etablierung folgender, neuen Aufgaben/Funktionen im Vorstand:

    • „Kümmerer“ – (neue) Mitarbeiter / Praktikanten
    • „Webmaster“ – zentrale Betreuung Webseiten und Facebook

  • Abgleich der Aufgabenaufteilung mit den Umfrageergebnissen und der o.a. Zielsetzung im Herbst 2018; ggf. Ziehen von Schlüssen (bezogen auf Ziele, Produkte und Aufgaben)

  • Mitgliedsbeiträge

    • wie bisher zwei Kategorien:

      • Mitglieder (Einführung Mindestbeitrag)
      • Fördermitglieder

    • Abfrage des gewählten Mindestbeitragen
    • ggf. Beitragserhöhung von € 40 auf € 50; je nach Ergebnissen Umfrage

  • Gespräch mit Oberbürgermeister / KulturStadtLev bezüglich dauerhafter Förderung an Stelle von Projektförderung

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

    • Pressearbeit:

      • Erweiterung Mieterzeitung / Gemeindebriefe
      • ganzseitige Anzeigen in Lokale Informationen

    • Rundfunk: Kooperation mit Bürgerfunk / eigenes Format

    • Internet/Web:

      • Webmaster
      • mobile Ansicht
      • Vernetzung Facebook / Webseite

    • im Stadtgebiet:

      • in leerstehenden Geschäften / Schaufenstern
      • Info-Ausstellungen/Banner/RollUps/unbemannte Info-Stände

    • Versand Info-Material mit Gehaltsmitteilungen an städt. Mitarbeiter

    • Mitgliederwerbung:

      • Bildungspartnerschaften mit Schulen und Universitäten
      • Ansprechen nach Veranstaltungen
      • Vorteile offensiv aufzeigen
      • „Mitglieder werben Mitglieder“
      • „Bonus für Werbende“

    • Angebote:

      • Unterrichtsmaterial für Schüler/Lehrer/Dozenten
      • Verbreiterung des öffentlichen Zugangs zu Archivalien/ Dienstleistungen

    • Update Webseite

      • Auftrag für Update Webseite
      • mobile Version und -Vernetzung mit sozialen Netzwerken)

    • Corporate Design: Auffrischung des Corporate Design -Anpassung / Abstimmung mit Veränderungen des Erscheinungsbildes des JGV -Entwicklung gemeinsamer Formate (Magazin) und Slogan „Wir machen Geschichte sichtbar“

OGV-Kurier 93/2018 liegt vor

Die Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945, das 500jährige Reformationsjubiläum und die lokale Perspektive des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten sind die Gegenstände der Historischen Beiträge. „Macht und Pracht“ lautete das Thema des 14. Geschichtsfestes, welches wie die verschiedenen Fahrten und Aktivitäten 2017 und Überlegungen zur Weiterentwicklung der lokalen Geschichtsarbeit in dieser Ausgabe betrachtet wurden. Aktuelle Vereinsmitteilungen, Rezensionen, Neues von den OGV-Kooperationspartnern und der Geschäftsbericht 2017 vervollständigen den OGV-Kurier 93/2018.

Der OGV-Kurier 93/2018 umfasst mehr als 200 Seiten und ist in der OGV-Geschäftsstelle für € 7,50 erhältlich.

Integrationsausstellung wird Wanderausstellung

Die Geschichte unserer Stadt ist nicht nur eine Siedlungs-, Stadtentwicklungs- oder Industriegeschichte, sondern insbesondere eine Migrations- bzw. Integrationsgeschichte. Integration war und ist immer prägend für die Entwicklung unserer Stadt. Die Zugewanderten, d.h. die Einwohner mit „Zuwanderungshintergrund“, machten, bzw. machen immer noch, einen überdurchschnittlichen Anteil an der Leverkusener Wohnbevölkerung aus.

Dieser Aspekt der „Integration als Teil der Leverkusener Stadtgeschichte“ wurde mit der OGV- Ausstellung bzw. Veranstaltungsreihe "Angekommen. Angenommen. Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945" zwischen dem 9. September 2017 und dem 4. Februar 2018 in den Blick genommen.

Neben einem gerade für Leverkusen wichtigen Kapitel zur „Arbeitsmigration“, wurden die multikulturellen Aspekte und Integrationsleistungen beschrieben und illustriert. Ein begleitender Vortrag beleuchtet die weiteren Hintergründe der Migrationsgeschichte. Anders als bei vielen historischen Ausstellungen sind die handelnden Personen noch aktive Mitglieder unserer Gesellschaft.

Aufgrund der positiven Resonanz und mehrerer Anfragen, ob, wo und wann diese Ausstellung noch zu sehen sein wird, hat der OGV sich entschlossen, diese Ausstellung zu einer „Wanderausstellung“ weiterzuentwickeln. Es gibt auch bereits Anfragen von Organisationen, bzw. Firmen, diese Ausstellung in ihren Räumen zu zeigen. Auch für Schulen, oder andere öffentliche Einrichtungen, eignet sich die überarbeitete Integrationsausstellung, um sie dort für einen begrenzten Zeitraum zu zeigen.

Erstmals wird die Ausstellung vom 24. September bis 30. Oktober 2018 in Verbindung der „Woche der Integration“ gemeinsam mit Integrationsrat und Volkshochschule Leverkusen im kleinen Foyer des Forum Leverkusen präsentiert werden. Anschließend soll die Ausstellung in der Leverkusener Rathaus-Galerie zu sehen sein.

Der OGV ist darüber hinaus bereit und in der Lage, die Ausstellung entsprechend aufzuarbeiten und sie, eventuell auch in einem „Baukastenformat“, interessierten Organisationen zur Verfügung zu stellen. Möglich wurde die Realisierung der Ausstellung durch finanzielle Förderung unterschiedlicher Förderer und der KulturStadtLev, auf deren weitere Unterstützung für die Weiterentwicklung der Ausstellung wir hoffen.

Auftaktfahrt von OGV und JGV auf den Spuren der Zisterzienser nach Heisterbach und Bonn

Einer lieb gewordenen Tradition folgend, führte die erste Exkursion des OGV und des JGV im Jahre 2018 wieder nach Bonn. Einen Anlass bot die im LVR-LandesMuseum präsentierte Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster“.

Nach frühem Start in Opladen und dem Zustieg weiterer Teilnehmer in Jülich, hat der Bus aber zunächst den Weg nach Heisterbach eingeschlagen, weil die Gruppe die Zeugnisse einer einst bedeutenden  „Klosterlandschaft“ eben dieser Zisterzienser vor Ort in Augenschein nehmen wollte.

Auf einem Areal von ca. 10 000 qm befinden sich dort gut erhaltene Gebäude aus verschiedenen (baulichen) Epochen des Klosters, Teile eines englischen Landschaftsgartens sowie die - weit über das Rheinland hinaus bekannte – Chorruine der ehemaligen Abteikirche. Dank archäologischer Grabungen kann man heute den Verlauf der Grundmauern der Kirche und des Klosters nachvollziehen. Die zu erahnende Größe dieses Objekts vermittelt einen Eindruck von der überragenden Bedeutung dieser Abtei für den Orden selbst sowie für das ganze Rheinland. Die wechselvolle Geschichte dieses Ortes wurde den Teilnehmern während einer gut 1-stündigen Führung durch Frau Maria Wolters in spannender und kurzweiliger Art nahegebracht.

Nach einem leckeren Mittagessen in der „Klosterstube“ fuhren wir weiter nach Bonn wo im LVR-LandesMuseum eine Führung durch die Sonderausstellung vorgesehen war. Um die Zwischenzeit zu überbrücken bot freundlicherweise Guido von Büren für Interessierte eine „Privatführung“ durch Teile der Dauerausstellung an. Bei dieser Gelegenheit lernten wir aus berufenem Munde auch die Geschichte des Hauses kennen, das 1820 als erstes dieser Art im preußischen Rheinland entstand und bis heute das zentrale archäologische, kunst- und kulturhistorische Museum für die Geschichte der Rheinlande ist. Es bietet eine Fülle von Artefakten, die seit dem letzten Umbau im Jahre 2003 nicht mehr chronologisch sondern thematisch gruppiert präsentiert werden.

Danach kamen wir zum eigentlichen Ziel unserer Tagesfahrt, dem Besuch der Ausstellung über die Zisterzienser in ihrer mittelalterlichen Blütezeit. Während des Rundgangs wurde uns vor Augen geführt, dass dieser Orden in der Zeit vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts ein einmaliges Netzwerk von Niederlassungen (sprich: Abteien) im damaligen Europa gegründet hat und durch sein Wirken zu einem sehr dynamischen Element der europäischen Zivilisation wurde. Nicht nur Bilder, Skulpturen, sakrale Gegenstände und Handschriften entstanden in den Klöstern sondern auch Erträge aus innovativem Ackerbau, Weinanbau und Fischzucht sowie aus Handwerks-Erzeugnissen ließen den Orden zu einer erfolgreichen Wirtschaftsmacht aufsteigen.
Auch die, von den Zisterziensern gelebte, tiefe Spiritualität – gemäß der Regel des heiligen Benedikt: „bete und arbeite“ - strahlte vom Mutterkloster in Citeaux aus über den ganzen Kontinent. Ein damals verfasstes, für alle Klöster verbindliches Regelwerk, die „Carta caritatis“, hat bis heute Bestand.
Die Ausbreitung des Ordens und die Reihenfolge der Neugründungen wurde auf zwei Landkarten anschaulich dokumentiert.
In dieser Ausstellung gezeigte Kostbarkeiten wurden aus Klöstern und bedeutenden Museen aus ganz Europa ausgeliehen – zum Teil haben diese zum ersten Mal überhaupt ihre angestammten Plätze verlassen. Als Besucher sah man fasziniert diese wunderbaren Werke der Geisteswelt des Mittelalters: Pergament-Handschriften, Skulpturen, Paramente, Stickereien, Tafelbilder, Altäre, Reliquien und archäologische Artefakte.
Am Ende wurde die größte Persönlichkeit des Zisterzienserordens Bernhard von Clairvaux dargestellt, dessen reformatorische Gedanken über Jahrhunderte hinweg namhafte Theologen – unter ihnen sogar Martin  Luther – inspirierten.
Es war unglaublich spannend, diesem „Ausflug ins Mittelalter“ zu folgen.

Nach einer „entspannenden“ Runde bei Kaffee und Kuchen, brachte uns der Busfahrer wieder wohlbehalten nach Jülich und Opladen zurück.

Euphorie und Neuanfang - aktuelles Projekt des OGV

2013 startete der Opladener Geschichtsverein das Projekt Der erste Weltkrieg - Euphorie und Neuanfang - Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“ (www.euphorie-und-neuanfang.de) gemeinsam mit Geschichtsvereinen und Museen in den Städten Bracknell (UK), Jülich, Ljubljana (SI), Raciborz (PL), Schwedt und Villeneuve d’Ascq (FR). Ziel war und ist es, die Entwicklungen in den verschiedenen Städten bei Kriegsausbruch, während des Krieges und bei Kriegsende aus jeweils lokaler Perspektive vorzustellen und damit einen genaueren und vielleicht anschaulicheren Eindruck der Ereignisse auf kommunaler Ebene zu gewinnen.

Die erste Ausstellung mit dem Titel „1914: Mobilisierung in europäischen Heimaten“, welche vom 13.09.2014 bis zum 15.03.2015 in der Leverkusener Villa Römer zu sehen war, hat sich mit der Darstellung der Ereignisse zu Kriegsbeginn beschäftigt. Neben der allgemeinen Schilderung der sich zu einem Weltkrieg entwickelnden Julikrise wurde das besondere Augenmerk auf die Ereignisse in den Städten und der Berichterstattung gelegt.

Der Workshop Der Erste Weltkrieg in europäischen Heimaten“ fand vom 21. bis 23. April 2017 im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch Gladbach - Bensberg in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie statt und hat sich im Rahmen von Fachvorträgen und der Präsentationen von Forschungsergebnissen mit der Darstellung der Stadtentwicklung(en) im Ersten Weltkrieg und den Einflüssen und Auswirkungen des Krieges bzw. Kriegsverlaufes auf die jeweilige Region bzw. mit kriegsbedingten Besonderheiten in der jeweiligen Region beschäftigt. Insbesondere erfolgte die Darstellung von besonderen Erkenntnissen, die im Rahmen der Recherchen zu den Ausstellungen gewonnen wurden.

Zur Vervollständigung des Blicks auf den Ersten Weltkrieg wird die zweite Ausstellung vom 08. September 2018 bis zum 10. Februar 2019 mit dem Titel „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“ präsentiert.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Bedeutung und Nachwirkungen von Krieg allgemein und des Ersten Weltkrieges im Besonderen auf lokaler Ebene im europäischen aber auch im nationalen Vergleich darzustellen. Hierbei sind das Zusammendenken von Anfang und Ende des Kriegs wie auch die Wahrnehmung von Krieg „vor Ort“ bestimmende Merkmale. Besondere Bearbeitungsschwerpunkte stellen das Kriegsende als schleichender/differenzieller Übergang und die Heimat als soziale Kategorie dar.

Thematisiert werden sollen:

  • ·         Kriegsende / Neuanfang in europäischen Heimaten
  • ·         „Kriegserleben“ in europäischen Heimaten
  • ·         „Kriegserinnerung“ in europäischen Heimaten

Die Fragen nach dem Endpunkt des Krieges bzw. nach dem Neuanfang und dessen Zeitpunkt wie auch die Erfahrungen von Krieg vor Ort erklären unterschiedliche Formen der Erinnerung und der Bedeutung von Krieg in unterschiedlichen europäischen Heimaten bis heute.

Zum Abschluss dieses europäischen Kooperationsprojektes soll 2018/2019 eine umfangreiche Publikation in den Schriftenreihen MONTANUS des Opladener Geschichtsvereins und Jülicher Forschungen des Jülicher Geschichtsvereins mit dem Ziel der Ergänzung und Darstellung der Ausstellungsinhalte sowie Forschungs- und Präsentationsergebnisse erscheinen.

Die Projektabschnitte „Ausstellung“ und „Publikation“ werden ab sofort im Rahmen einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hasberg, Guido von Büren und Michael D. Gutbier realisiert. Detaillierte Konzepte für Ausstellung und Publikation wurden erarbeitet. Konkrete Anfragen auf Zuarbeit wurden mit den Partnern in den beteiligten Städten abgestimmt.

Beide finalen Projektabschnitte sollen mit Mitteln der Landes Nordrhein-Westfalen, der NRW-Stiftung, der Bürgerstiftung Leverkusen sowie der KulturStadtLev finanziell gefördert werden.

Wer Interesse und Lust an der Projektmitwirkung hat, kann sich gern an Michael D. Gutbier (0170-3810027 oder mg(at)ogv-leverkusen.de) wenden.

OGV-Archiv – neuer Ansprechpartner Christian Drach

Durch Projekte im Fach Regionalwissenschaften am Lise-Meitner-Gymnasium Leverkusen bin ich erstmals im Jahr 2010 mit dem OGV in Kontakt gekommen. In den Folgejahren habe ich im Wissenschaftlichen Beirat und verschiedenen Arbeitsgruppen mitgewirkt, bin Mitglied geworden und wurde 2017 zum Beisitzer gewählt. Momentan arbeite ich in der Projektgruppe zum Ersten Weltkrieg und im Rahmen von Quo vadis in der Arbeitsgruppe PR/Öffentlichkeitsarbeit mit. 2018 wird es für mich weitere Neuerungen beim OGV geben, da ich nun der Ansprechpartner für das OGV-Archiv bin. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich im Dezember bereits eine Anfrage aus den Niederlanden bearbeitet und am 28. Dezember 2017 eine Einführung in das Archiv von unserem Vorsitzenden Michael Gutbier erhalten. Zu meinem Arbeitsbereich gehört die Bibliothek mit ihren über 1.000 Büchern. Dem Fotoarchiv habe ich als Hobbyfotograf bereits Fotos hinzugefügt. Zeitungsdokumente werden nach Sachgruppen in Mappen dokumentiert. Für die Sammlung der Sachdokumente überreichte mir am 27. Dezember 2017 Herr Born den Spaten vom Spatenstich der neuen Leverkusener Autobahnbrücke. Der OGV unterhält zudem eine Sammlung mit Publikationen und Dokumenten zur Geschichte von sechs Leverkusenern Partnerstädten. Auch das Kartenmaterial, welches aus über 200 historischen Karten aus Leverkusen und Umgebung besteht sowie die Video- und Audiodateien fallen in meinen Zuständigkeitsbereich.

Ich freue mich auf dieses neue Aufgabenfeld, zumal ich in meiner Studienzeit vier Jahre lang in der Bibliothek des Geographischen Instituts der Universität zu Köln gearbeitet habe, als Geschichts- und Erdkundelehrer am LMG durch diese Tätigkeit sicherlich profitieren und als Kölner mehr über Leverkusen lernen kann. Mitstreiter in diesen Bereichen sind jeder Zeit herzlich willkommen – also packen wir es an!

Besuchen Sie uns auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf"

Besuchen Sie uns vom 13. bis 17. Dezember 2017 auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf"!
Dort erhalten Sie das neu erschienene Jahresprogramm 2018, das Fahrtenprogramm 2018 und den Folder für die kommende Vortragsreihe.
Erwerben Sie unsere Postkarten-Sets, Mousepads, Kalender und Publikationen, ...

Fahrtenprogramm 2018 liegt vor

(zum Download bitte auf das Bild klicken!)

2018: Neuer Kooperationspartner bei den Fahrten von JGV und OGV!

Nach fünf Jahren erfolgreicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Jülicher und Opladener Geschichtsverein und der Firma Schumacher-Reisen aus Düren, haben die Vorstände beider Vereine beschlossen, die Durchführung und Abwicklung des gemeinsamen Fahrtenprogramms für 2018 an einen anderen Partner zu vergeben. Beide Vereine danken unserem bisherigen Partner für die gute Zusammenarbeit.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens ist mit der Wahl auf die Firma Reisebüro Herweg GmbH & Co. KG diese auf ein sehr traditionsreiches Unternehmen aus Leverkusen-Opladen gefallen, welches schon in der Vergangenheit intensiv und erfolgreich mit dem OGV kooperiert hat. Wir freuen uns auf eine erneute fruchtbare und gute Zusammenarbeit.

Für die Teilnehmer und Interessenten an unseren Fahrten ändert sich nichts. Die Anmeldung kann weiterhin über die Geschäftsstellen der beiden Vereine, insbesondere aber über das Anmeldeportal auf unserer Webseite und direkt in den Geschäftsstellen von Reisebüro Herweg in Leverkusen-Opladen und Langenfeld erfolgen. Die weitere Reiseabwicklung erfolgt durch Reisebüro Herweg. Die inhaltliche Gestaltung und Betreuung der Fahrten wird weiterhin durch diese durchgeführt.

Mitmachen!!! Neuausrichtung und Weiterentwicklung der OGV-Vereinsarbeit

In Nachbereitung des Workshops 'Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?', den der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein vom 11. bis 12. März 2017 in Schwerte durchgeführt hatten, hat der OGV-Gesamtvorstand in seiner Sitzung vom 14. Juni 2017 beschlossen, Erkenntnisse aus dem Workshop und weitere Überlegungen und Vorschläge im Rahmen eines Prozesses  zu einem "Maßnahmenkatalog zur Neuausrichtung/Weiterentwicklung", welche ab 2018 umgesetzt werden sollen zu entwickeln.

Hierzu wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, welche bis zu einer gemeinsamen Klausurbesprechung im Frühjahr 2018 Diskussionsgrundlagen für eine Neuausrichtung / Weiterentwicklung des OGV erarbeiten sollen:

  1. Inhalte / Selbstverständnis (Koordination: Ernst Küchler)
  2. Angebote / Produkte (Koordination: Michael Gutbier)
  3. Organisation / Finanzen (Koordination: Renate Blum)
  4. Öffentlichkeitsarbeit (Koordination: Lars Richter)

Bei den Arbeitsgruppen handelt es sich nicht um regelmäßig tagende Gremien, sondern um Inputgeber und Korrektive, die Ideen und Vorschläge für die Klausurbesprechung auch im eMail-Austausch erarbeiten sollen und ggf. einmal zusammenkommen sollen. Die ersten Überlegungen zu den einzelnen Arbeitsgruppen finden sie in beigefügter Präsentation.

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Interessierte an einer oder mehreren der Arbeitsgruppen mitwirken würden.

Rückfragen richten Sie bitte an buero(at)ogv-leverkusen.de.

Impressionen vom 14. Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals "Macht und Pracht" am 10. September 2017

Weitere Bilder zum 14. Geschichtsfest finden Sie hier. (Fotos: Suzanne Arndt und Michael Gutbier)

Europäisches und interkommunales Ausstellungs-, Publikations- und Forschungsprojekt „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“

Der Erste Weltkrieg kann aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden. Dieses Projekt nutzt eine ganz besondere: die lokale Perspektive im europäischen Vergleich. Es ist abschließender Bestandteil des Gesamtprojektes „Der Erste Weltkrieg – Euphorie und Neuanfang – Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“, welches mit seinem kommunalen Blickwinkeln und abseits vom unmittelbaren Kriegsgeschehen neue Perspektiven auf die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für Europa und seine Menschen bietet. An dem Projekt beteiligen sich neben Mitgliedern der Geschichtsvereine und Museen in Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq, dem Haus der Stadtgeschichte Leverkusen und den Stadtarchiven auch Universitäten und Schulen in den projektbeteiligten Städten sowie freie Mitarbeiter. Die Steuerung des Projektes erfolgt durch eine Projektgruppe des OGV, an dem auch Fachpersonal Leverkusener Schulen und regionaler Universitäten mitwirkt. (Anmerkung: Bei den ausgewählten Städten handelt es sich – bis auf Jülich – um Partnerstädte Leverkusens.)

Die unterschiedlichen Fragestellungen, die im Rahmen des vorliegenden Projektes bearbeitet wurden und im abschließenden Projekt erforscht und präsentiert werden sollen, nutzen eine besondere, die lokale Perspektive: Nachdem 2014 die Entwicklungen in den verschiedenen ausgewählten europäischen Städten bei Kriegsausbruch betrachtet wurden, ist es nun Ziel, diese zum Teil während des Krieges und bei Kriegsende sowie bezogen auf den Neuanfang vorzustellen und damit einen genaueren und vielleicht anschaulicheren Eindruck der Ereignisse auf kommunaler Ebene – der sogenannten Heimatfront – zu gewinnen und gleichzeitig einen europäischen Vergleich zu ermöglichen.

Die Veränderungen durch den Krieg lassen sich an den mitwirkenden Städten exemplarisch darstellen. So zeigt das Projekt einerseits unterschiedliche Wahrnehmungen des Kriegsbeginns in damals vier Städten im Deutschen Kaiserreich (Jülich, Leverkusen, Schwedt und Ratibor; letztere mit einem polnischen Bevölkerungsanteil), in Frankreich (Villeneuve d’Ascq), Großbritannien (Bracknell) und Österreich-Ungarn (Ljubljana; hier mit einem slowenischen Bevölkerungsanteil) auf; zum anderen zeigen sich die Veränderungen am Kriegsende durch ein verändertes politisches System im Deutschen Reich und Veränderungen in der Situation der ausgewählten Städte: Jülich und Leverkusen sind britisch bzw. französisch-belgisch besetzt, Schwedt ist im Herzen des Reiches als Garnisonsstadt betroffen und Ratibor steht unter „gewisser“ Völkerbundüberwachung bis zur Volksabstimmung zwischen Deutschem Reich und Polen 1921. Villeneuve d‘Ascq ist geprägt von den Folgen der deutschen Besatzung während des Ersten Weltkriegs. Die Stadt Ljubljana wird Teil des neugeschaffenen Königreichs der Slowenen, Serben und Kroaten.

Das hier vorzustellende, selbständige Projekt zum Kriegsende und Neuanfang bildet den Abschluss und Höhepunkt dieses langfristig angelegten Kooperationsprojektes. Das Projekt „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“ will 2018 und 2019 drei Angebote erarbeiten:

  1. eine Ausstellung in der Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte in Leverkusen- Opladen vom 08. September 2018 bis 3. Februar 2019,
  2. eine ca. 400 Seiten umfassende Publikation, welche in den Schriftenreihen MONTANUS des Opladener Geschichtsvereins und Jülicher Forschungen des Jülicher Geschichtsvereins erscheint,
  3. ein Begleitprogramms mit Vorträgen, Rundfahrten, Gesprächsrunden und anderen Veranstaltungsformaten während der Laufzeit der Ausstellung. Am Eröffnungswochenende soll ein Symposium von Bürgern und Historikern der beteiligten Städte stattfinden.

Ziel des Projektes ist es, die Bedeutung und Nachwirkungen von Krieg allgemein und des Ersten Weltkrieges im Besonderen auf lokaler Ebene im europäischen Vergleich darzustellen. Hierbei sind das Zusammendenken von Anfang und Ende des Kriegs wie auch die Wahrnehmung von Krieg „vor Ort“ bestimmende Merkmale. Besondere Bearbeitungsschwerpunkte stellen das Kriegsende als schleichender/differenzieller Übergang und die Heimat als soziale Kategorie dar.

Thematisiert, das heißt erforscht, diskutiert und präsentiert in den o.a. drei Angeboten werden sollen:

  • Kriegsende und Neuanfang in europäischen Heimaten,
  • Kriegserleben in europäischen Heimaten,
  • Kriegserinnerung in europäischen Heimaten.

Die Fragen nach dem Endpunkt des Krieges bzw. nach dem Neuanfang und dessen Zeitpunkt wie auch die Erfahrungen von Krieg vor Ort erklären unterschiedliche Formen der Erinnerung und der Bedeutung von Krieg in unterschiedlichen europäischen Heimaten bis heute.

Die Konzeption der Publikation ist wie folgt geplant:

  1. Einführung „Euphorie und Neuanfang?
  2. Vom Anfang eines Endes
  3. Heimaten leben im Krieg - Heimaten erleben den Krieg (sechs bis zehn Beiträge zu den „Spezifika“ der jeweiligen Heimat)

    1. Bracknell – eine Heimat fern der Front
    2. Jülich – eine Garnisonsstadt als Heimat
    3. Leverkusen – eine industrielle Heimat
    4. Ljubljana – eine Heimat im Vielvölkerstaat
    5. Ratibor – eine Heimat zwischen den Fronten
    6. Schwedt – eine borussische Heimat
    7. Villeneuve d’Ascq und Haubordin – Heimaten unter Besatzung

  4. Zum Ausgang eines Krieges (Aufgreifen der Artikel aus Teil I: Im Beginn liegt ein Ende, Aufgreifen der Artikel aus Teil II: Gewöhnung an den Krieg und die Schwierigkeit des Aufhörens, viele Enden und viele Anfänge sowie Schwierigkeiten, das Ende eines Krieges zu beschreiben)

Die Konzeption der Ausstellung umfasst nachfolgende Gliederung:

  1. Was bedeutet es, dass der Krieg zu Ende ist?
  2. Wie geht der Weg in den verschiedenen Heimaten zu Ende? Wie startet ein neuer Weg?
  3. Leben im Krieg – Erleben im Krieg in europäischen Heimaten

    1. Alltag
    2. Wirtschaft
    3. Militär
    4. Kirche
    5. Öffentlichkeit
    6. Jugend/Bildung
    7. Verwaltung/Politik

  4. Deutungen und Erinnerungen „Erster Weltkrieg“ / „Erinnerungsorte in den Heimaten“ (z.B. Kriegerdenkmäler)
  5. Erster Weltkrieg als Erinnerungsort

Im Rahmen des Begleitprogramms ist geplant:

  • „europäische“ Ausstellungseröffnung
  •   „Fachsymposium“ im Rahmen des Eröffnungswochenendes in Leverkusen
  • Filmabende (u.a. „Die Heimat“ von Edgard Reitz)
  • Podiumsdiskussion zu „Narrativen“ innerhalb des Gedenkens an den Ersten Weltkrieg (z.B. Dolchstoßlegende)
  • Vorträge
  • Kunst und Musik im Ersten Weltkrieg
  • Exkursion zu Erinnerungsorten an den Ersten Weltkrieg

All diejenigen, die an der Mitwirkung an diesem spannenden Projekt interessiert sind, können sich gern aktiv einbringen. Die Arbeitsgruppe „Euphorie und Neuanfang“ tagt derzeit einmal im Monat, jeweils am zweiten Freitag um 18:30 Uhr in der Villa Römer. Das nächste Treffen findet am Freitag, 13. Oktober 2017 statt. Rückfragen richten Sie bitte an mg(at)ogv-leverkusen.de.

Weitere Informationen unter www.euphorie-und-neuanfang.de.

Spannendes Programm beim 14. Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals

Herzliche Einladung zum diesjährigen Leverkusener Geschichtsfest am Sonntag, 10. September 2017 von 9 bis 21 Uhr in und um die Villa Römer!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wir weisen besonders auf die Stadttouren und eine frühzeitige Anmeldung hin.

Kostenbeitrag:
€ 12,00 (im Vorverkauf bis 9.9.2017 € 10,00) inkl. Bustransfer, Denkmal-Kalender 2018 und Getränk; Jugendliche unter 16Jahren in Begleitung eines Erwachsenen frei.
Nur beim OGV telefonisch, online und an der Tageskasse buchbar: beide Touren mit Denkmal-Kalender 2018, Kaffee-Gedeck: € 20,00 (im Vorverkauf bis 9.9.2017 € 18,00) sowie Gruppe von 5 Personen (ohne Essen) € 25,00 Euro pro Tour.

Anmeldungen zu den Stadttouren bitte unter:
www.geschichtsfest.de/aktuell/anmeldung-zu-stadt-touren/ oder telefonisch unter 02171-47843.
Weitere Anmeldemöglichkeiten in allen wupsi Service Centern.

Neugewählter Vorstand plant Neuausrichtung bzw. Weiterentwicklung der Vereinsarbeit

v.l.n.r.: Manfred Heil, Maria Lorenz, Renate Blum, Suzanne Arndt, Lars Richter, Uwe Bräutigam, Michael Gutbier, Jan Musiol, Stefanie Weyer, Christian Drach, Arne Buntenbach und Ernst Küchler; es fehlen Jonas Bergmann, Guido von Büren, Alexander Dederichs, Christian Hellmann, Lucas Melzig, Gregor Nave und Gerd Struwe (Foto auch Portraits der Vorstandsmitglieder: Willy Borgfeldt)

In Nachbereitung des Workshops 'Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?', den der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein vom 11. bis 12. März 2017 in Schwerte durchgeführt hatten und über dessen Verlauf bereits berichtet wurde hat der OGV-Gesamtvorstand in seiner Sitzung vom 14. Juni 2017 beschlossen, Erkenntnisse aus dem Workshop und weitere Überlegungen und Vorschläge im Rahmen eines Prozesses  zu einem "Maßnahmenkatalog zur Neuausrichtung/Weiterentwicklung", welche ab 2018 umgesetzt werden sollen zu entwickeln.

Hierzu wurden aus seiner Mitte ergänzt um Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats vier Arbeitsgruppen gebildet, welche bis zu einer gemeinsamen Klausurbesprechung (voraussichtlich am 18. November 2017) Diskussionsgrundlagen für eine Neuausrichtung / Weiterentwicklung des OGV erarbeiten sollen:

  1. Inhalte / Selbstverständnis (Koordination: Ernst Küchler)
  2. Angebote / Produkte (Koordination: Michael Gutbier)
  3. Organisation / Finanzen (Koordination: Renate Blum)
  4. Öffentlichkeitsarbeit (Koordination: Lars Richter)

Bei den Arbeitsgruppen handelt es sich nicht um regelmäßig tagende Gremien, sondern um Inputgeber und Korrektive, die Ideen und Vorschläge für die Klausurbesprechung auch im eMail-Austausch erarbeiten sollen und ggf. einmal zusammenkommen sollen.

Wer gerne an diesem Prozess kreativ teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen. Michael Gutbier (mg(at)ogv-leverkusen.de) steht für Rückfragen und Anmeldungen zur Verfügung.

Vorstände von JGV und OGV tagten in Leverkusen

Mitglieder der beiden Vorstände vor dem ehem. Landratsamt und heutigem Stadtarchiv: (Foto: Suzanne Arndt)

Am 13. Mai 2017 tagten die Vorstände des Jülicher ind Opladener Geschichtsvereins gemeinsam in Leverkusen. Im Rahmen ihrer Beratungen blickten sie auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre, insbesondere auf die für beide Vereine äußerst fruchtbare und äußerst positive Realisierung und den Abschluss des Projektes "Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" zurück.

Darüber hinaus wurden die Weichen für die Realisierung des Jahresprogramms 2018 mit vier Studienreisen und fünf Tagesfahrten sowie einem thematischen Schwerpunkt "1918: Kriegsende und Neubeginn" sowie weiteren Angeboten gelegt.

"Macht und Pracht" am Tag des offenen Denkmals 2017

Zum Download Flyer 2017 bitte auf das Bild klicken!

Am zweiten September-Sonntag findet traditionell in fast allen Staaten Europas der Tag des offenen Denkmals statt. Im Jahr 2017 lautet das von der Stiftung Denkmalschutz festgelegte deutschlandweite Motto "Macht und Pracht".

Aus diesem Anlass findet am Sonntag, den 10. September 2017 das 14. Geschichtsfest unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Richrath statt. Das Programm des Geschichtsfestes 2017 wird wiederum attraktiv und vielseitig gestaltet werden (siehe Flyer).

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beschreibt das Thema “Macht und Pracht” als bundesweites Motto des Tags des offenen Denkmals wie folgt:
"Das Thema besticht durch sehr breite Interpretationsmöglichkeiten, die es Ihnen als Veranstalter und Organisatoren leicht machen, Anknüpfungspunkte für die Präsentation Ihres Denkmals zu finden. Architektur und Kunst drücken seit jeher den Wunsch ihrer Erbauer, Erschaffer und Auftraggeber aus, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden. Dies geschieht durch Form- und Materialwahl, den Einsatz von Technik und Technologien, die Art der künstlerischen Ausgestaltung mit Farben, Motiven und Ornamentik, den gewählten Bauplatz und die Qualität der eingebundenen Baumeister, Architekten, Künstler und Handwerker. Vieles davon nehmen wir als vollkommen selbstverständlich wahr, einfach weil wir unser baukulturelles Erbe als gegeben annehmen. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte Sie und Ihre Besucher dazu anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von "Macht und Pracht" in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte einmal bewusster auseinanderzusetzen. Jedes Denkmal erzählt uns immer viel über die sozialen und kulturellen Verhältnisse der Zeit seiner Entstehung und Nutzung. Doch sind wir tatsächlich heute noch in der Lage, die Denkmale als Geschichtszeugnisse und Informationsquellen im Sinne ihrer Bauzeit richtig zu deuten? Schwer zu sagen, denn bei dem Motto "Macht und Pracht" soll es nicht allein um ein vordergründiges Zeigen von "Reich und Groß" gehen. Selbstverständlich liegt es nahe, imposante Schlösser, Burgen, mächtige Klöster und Kirchen, reiche Patrizierhäuser und Industriellenvillen, Rathäuser, Gerichts- und andere Verwaltungsbauten, große historische Fabrikhallen, Gärten und Parks sowie prächtige Bauernhäuser zu zeigen. Gern dürfen Sie sich in Ihrer Vorbereitung auf den Tag des offenen Denkmals und das Motto auch ein wenig am Thema reiben. Denn das Motto wirft bei kurzem Nachdenken mehr Fragen auf, als es schnelle Antworten gibt. Die unterschiedlichen Fragestellungen sind jedoch in jeder Hinsicht äußerst reizvoll und wir sind sicher, dass Sie auf spannende und manchmal auch überraschende Antworten stoßen werden."

Oberbürgermeister Uwe Richrath empfing Gäste aus drei Leverkusener Partnerstädten in der Villa Römer

Oberbürgermeister Uwe Richrath und die Gäste aus Raciborz, Schwedt und Villeneuve d'Ascq vor der Villa Römer (Foto: www.leverkusen.com)

Aus Anlass des Workshops "Euphorie und Neuanfang in europäischen Heimaten" und zur weiteren Bearbeitung des Projektes konnte der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen Gäste aus den Leverkusener Partnerstädten Raciborz, Schwedt und Villeneuve d’Ascq sowie vom Kooperationspartner in Jülich begrüßen.

Für den Zeitraum 20. bis 23. April 2017 reisten 3 Vertreter aus Raciborz (für den Kooperationspartner Towarzystwo Milosnikow Ziemi Raciborskiej), 5 Vertreter aus Schwedt/Oder (vom Kooperationspartner Schwedter Heimatverein e.V. sowie vom Förderverein für die Städtischen Museen Schwedt/Oder „Otto Borriss“ e.V. und vom Kulturhistorischer Verein Schwedter Dragoner e.V.) und 3 Vertreter aus Villeneuve d'Ascq (vom Kooperationspartner Sociéte Historique de Villeneuve d'Ascq) in Rheinland.

Der OGV-Vorsitzende Michael D. Gutbier M.A. begrüßte die Gäste am 20. April 2017 nach deren Ankunft zünftig in einem rheinisch-bergischen Brauhaus. Die Stadt Leverkusen lud die Gäste am Vormittag des 21. April 2017 zu einer Stadtrundfahrt ein, welche mit einer Führung in der Dauerausstellung "ZeitRäume Leverkusen" in der Villa Römer endete. Herr Oberbürgermeister Uwe Richrath hat die Gäste anschließend im Kaminzimmer der Villa Römer offiziell begrüßt und sich bei einer Tasse Kaffee intensiv ausgetauscht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Opladen verlegten alle Teilnehmer zum Workshop ins Tagungshaus.

20. April: Begrüßung der Gäste durch Michael D. Gutbier (Foto: Suzanne Arndt)
21. April: Führung durch die Ausstellung "ZeitRäume Leverkusen" durch Maria Lorenz (Foto: Suzanne Arndt)
21. April: Offizielle Begrüßung durch Oberbürgemeister Uwe Richrath im Kaminzimmer (Foto: Suzanne Arndt)
21. April: Offizielle Begrüßung durch Oberbürgemeister Uwe Richrath im Kaminzimmer (Foto: Suzanne Arndt)
21. April: Gastgeschenk vom Schwedter Heimatverein e.V. überreicht durch den Vorsitzenden Jürgen Thiemer (Foto: Suzanne Arndt)
21. April: Kaffee-Gespräch mit Oberbürgemeister Uwe Richrath in der Villa Römer (Foto: Suzanne Arndt)

Das Projekt "Der erste Weltkrieg - Euphorie und Neuanfang - Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918" geht weiter

Der Erste Weltkrieg, welcher im Gedächtnis der Franzosen und Briten als der „Große Krieg“ des 20. Jahrhunderts besondere Bedeutung findet, verblasst aus deutscher Perspektive vor dem Hintergrund der fürchterlichen und tiefgreifenden Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges. Nichts desto Trotz stellt der Erste Weltkrieg aus deutscher Perspektive die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts dar und leitete gewaltige Umwälzungen in Europa ein, welche sich bis auf die lokale Ebene der Städte in Mitteleuropa niederschlugen.

Der Spannungsbogen von Kriegseuphorie im Jahr 1914 in den Städten Europas bis hin zum Neuanfang unter veränderten Rahmenbedingungen und politischen und gesellschaftlichen Vorzeichen im Jahr 1918 exemplarisch an den ausgewählten europäischen Städten soll Gegenstand des Ausstellungs-, Publikations- und Forschungsprojekts des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen in Zusammenarbeit mit Geschichtsvereinen und Museen in Bracknell (Großbritannien), Jülich (Deutschland), Ljubljana (Slowenien), Ratibor (Polen), Schwedt (Deutschland) und Villeneuve d‘Ascq (Frankreich) sowie dem Haus der Stadtgeschichte Leverkusen sein.

Der Erste Weltkrieg wurde aus den verschiedensten Blickwinkeln, oft jedoch auch bezogen auf den eigentlichen Frontverlauf und die dortigen Entwicklungen, betrachtet. Die unterschiedlichen Teilprojekte und Fragestellungen, die im Rahmen unseres Projektes bearbeitet werden sollen, nutzen aber eine besondere, die lokale Perspektive: Ziel ist es, die Entwicklungen in den verschiedenen ausgewählten europäischen Städten bei Kriegsausbruch, zum Teil während des Krieges und bei Kriegsende vorzustellen und damit einen genaueren und vielleicht anschaulicheren Eindruck der Ereignisse auf kommunaler Ebene –der sogenannten Heimatfront – zu gewinnen und gleichzeitig einen europäischen Vergleich zu ermöglichen.

Die Veränderungen durch den Krieg lassen sich an den mitwirkenden Städten exemplarisch darstellen. So zeigt das Projekt einerseits unterschiedliche Wahrnehmungen des Kriegsbeginns in damals vier Städten im Deutschen Reich (Jülich, Leverkusen, Schwedt und Ratibor; hier mit einem polnischen Bevölkerungsanteil), in Frankreich (Villeneuve d’Ascq), Großbritannien (Bracknell) und Österreich-Ungarn (Ljubljana; hier mit einem slowenischen Bevölkerungsanteil) auf. Zum anderen zeigen sich die Veränderungen am Kriegsende durch ein verändertes politisches System im Deutschen Reich und Veränderungen in der Situation der ausgewählten Städte: Jülich und Leverkusen sind britisch besetzt, Schwedt ist im Herzen des Reiches als Garnisonsstadt betroffen und Ratibor steht unter „gewisser“ Völkerbundsüberwachung bis zur Volksabstimmung zwischen Deutschen Reich und Polen 1921. Villeneuve d‘Ascq ist geprägt von deutscher Besatzung im Ersten Weltkrieg. Die Stadt Ljubljana wird Teil des neugeschaffenen Königreichs der Slowenen, Serben und Kroaten.

Es ist das Ziel des Projekts, dass dieses Projekt mit seinem kommunalen Blickwinkel und abseits vom konkreten Kriegsgeschehen neue Perspektiven auf die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für Europa und seine Menschen bietet.

An dem Projekt beteiligen sich neben Mitgliedern der Geschichtsvereine und Museen in Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq, das Haus der Stadtgeschichte Leverkusen und den Stadtarchiven auch Universitäten und Schulen in den projektbeteiligten Städten sowie freie Mitarbeiter. Die Steuerung des Projektes erfolgt durch eine Projektgruppe des OGV, an dem auch Fachpersonal Leverkusener Schulen und regionaler Universitäten mitwirkt.

Das Projekt gliedert sich in vier Phasen bzw. Projektabschnitte: 

1.    Ausstellung 2014: „1914: Mobiliserung in europäischen Heimaten“
       (13. September 2014 bis 15. März 2015)
2.    Workshop 2017: „Der Erste Weltkrieg in europäischen Heimaten“
       (21. bis 23. April 2017)
3.    Ausstellung 2018: „1918: Kriegsende und Neuanfang“
       (September 2018 bis März 2019)
4.    Publikation MONTANUS 18
       (IV. Quartal 2018)

Die beiden Ausstellungen betrachten grundsätzlich die Leitfrage: „Was macht der Krieg aus den Menschen?“ vor dem Hintergrund der Perspektive der „Heimatfront“. Neben den beiden Ausstellungen in der Leverkusener Villa Römer, sind parallel Publikationen, Darstellungen auf der Projekt-Webseite sowie Begleitprogramme mit Vorträgen, Filmpräsentation und Lesungen geplant.

Weiter Informationen unter: www.euphorie-und-neuanfang.de.

Die Arbeitsgruppe "Euphorie und Neuanfang" tagt immer am ersten Freitag eines Monats um 18:30h im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer. Mitstreiter sind herzlich willkommen.
Rückfragen richten Sie bitte an Michael D. Gutbier (mg(at)ogv-leverkusen.de).

Das nächste Treffen findet am Freitag, 5. Mai 2017 um 18:30h statt.

Projekt "Das preußische Jahrhundert" - Abschlußbericht und Fazit der Projektleitung

Das 200-jährige Jubiläum der Herrschaftsübernahme des Rheinlands durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III. bildete den Anlass zu einem breit angelegten Ausstellungs- und Forschungsprojekt des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. und des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen angeregt und begleitet von Herrn Georg Mölich vom Landschaftsverband Rheinland.

Mit dem Projekt „Das preußische Jahrhundert“ sollte die Kooperation der beiden Vereine auf einer inhaltlichen Ebene vertieft werden. Die Idee war es, in lokaler Perspektive den Aufbau der preußischen Herrschaft und deren Folgen zu beleuchten. Dabei sollte die Behandlung zweier unterschiedlicher Kommunen den Blick auf diesen Prozess schärfen. Das Vorhaben, dessen Umsetzung sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstreckte, wurde unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik, vom Landschaftsverband Rheinland und von der NRW-Stiftung Natur – Heimat – Kultur sowie durch lokale Sponsoren. Insgesamt verfügte das Projekt über ein Budget/Umsatz von 152.618,25 Euro (hiervon: 28.802,00 Euro im Jahr 2015 und 103.816,25 Euro in 2016). Im Jahr 2015 war das Projekt eingebunden in das vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. koordinierte Jubiläumsprogramm „Danke* Berlin! 200 Jahre Preußen am Rhein“.

Die Projektleitung formuliert im Abschlußbericht folgendes Fazit: "Das Projekt hat die beiden Vereine sicherlich nachhaltig gefördert, aber auch im erheblichen Maße gefordert. Es hat gezeigt, dass ehrenamtliche Strukturen sich einer solchen Herausforderung erfolgreich stellen können, es aber hilfreich ist, wenn zumindest teilweise ein professioneller Rückhalt gegeben ist. Dieser kann entweder durch Projektmittel finanziert werden oder besteht bereits, was sicherlich im Hinblick auf den Finanzbedarf von Vorteil ist. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen werden ihre erfolgreiche kontinuierliche Zusammenarbeit sicherlich auch zukünftig projektbezogen intensivieren."

Den detaillierten Abschlußbericht der Projektleitung finden Sie hier.

Workshop "Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?" in Schwerte

Teilnehmer des Workshops "Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?" in Schwerte

Am 11. und 12. März 2017 diskutierten Vorstandsmitglieder des Opladener und des Jülicher Geschichtsvereins zusammen mit Vertretern des Eschweiler Geschichtsvereins und des Fördevereins Festung Zitadelle Jülich unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Hasberg (Universität zu Köln) sowie mit fachlicher Expertise von Professor Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen) und Georg Mölich (Landschaftsverband Rheinland) "in Klausur" in der Katholischen Akademie Schwerte über Handlungsfelder, Perspektiven, Probleme und Herausforderungen lokaler Geschichtsarbeit.

Nach der Analyse der praktischen und theoretischen Rahmenbedingungen wurden auf Basis einer Vorstellung und eines Vergleichs der am Workshop beteiligen Vereine Fragen aufgeworfen und diskutiert, welche im Rahmen der konkreten Vorstands- und Vereinsarbeit weiter thematisiert und in die praktische Arbeit umgesetzt werden können und müssen.

Für den OGV wurden nachfolgende Handlungsfelder herausgearbeitet:

  • Mitgliederwerbung
  • Mitarbeiteraktivierung
  • Beitragsstaffelung differenzieren
  • tragfähige Finanzierung
  • Arbeitsverteilung/ -organisation
  • Binnenorganisation (OGV / Villa Römer)
  • Produktanalyse / Attraktivierung der Angebote
  • Ausbreitung des Angebots in das Stadtgebiet
  • Öffentlichkeitsarbeit

Die Ergebnisse werden im Vorstand und auf der Mitgliederversammlung diskutiert und in konkrete Maßnahmen / Veränderungen umsetzen.

Veranstaltungshinweis: Studienfahrt "Auf den Spuren der Weserrenaissance"

Der Weserraum ist wie keine zweite Region in Deutschland von Bauten der Renaissance geprägt. Dicht an dicht finden sich hier links und rechts der Weser Zeugnisse des 16. und 17. Jahrhunderts, die tiefe Einblicke in eine Zeit großer Umbrüche und Veränderungen ermöglichen. Die zweitägige Veranstaltung wird in den historischen Hintergrund für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte des Weserraums zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg einführen. Zudem wird die Bandbreite an Bauten und ihrer architektonischen Formen erläutert. Daraus ergeben sich die europaweiten Bezugssysteme, in die sich die »Weserrenaissance« einordnen lässt. Die sich anschließende Exkursion am zweiten Tag führt in die ehemalige schaumburg-lippische Residenzstadt Stadthagen. Hier zeigt sich mit dem Frührenaissanceschloss, den Bürgerhäusern und der Grabkapelle des Fürsten Ernst von Schaumburg-Lippe die ganze Vielfalt der Renaissance im Weserraum.

Die zweitägige Studienfahrt der Katholischen Akademie Schwerte findet am 02. und 03. Mai 2017 unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Stefanie Lieb und Guido von Büren statt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Wir für unsere Stadt - wer macht mit?

Auch in diesem Jahr will der OGV sich wieder an der Aktion "Wir für unsere Stadt" am Samstag, 01. April 2017 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr beteiligen und das Gelände rund um die Villa Römer von Unrat befreien.

Nach dem "Reinigen" erwartet die fleißigen Helfer ein deftiges Frühstück in der Villa Römer. Über das Mitwirken von Freiwilligen in diesem Jahr würden wir uns sehr freuen und bitten um vorherige Anmeldung bei Frau Maria Lorenz (mlo(at)ogv-leverkusen.de) oder in der Geschäftsstelle (02171-47843).

Dank an die OGV-Ehrenamtler

(alle Fotos: Michael Greve)

Auch in diesem Jahr dankte der OGV seinen Aktiven, für deren vielfältige, ehrenamtliche Mitarbeit und Unterstützung im zurückliegenden Jahr mit einer Einladung zur mittlerweile traditionellen "Dreikönigsaktivität".

Die diesjährige "Dreikönigsaktivität" führte die Ehrenamtler ins "Römermuseum" in Haus Bürgel und in die Altstadt unserer Nachbarstadt Monheim am Rhein, wo einer Stadtführung die lange Geschichte dieser schon im Mittelalter bedeutenden "Freiheit" verdeutlichte.

Das gemeinsame Mittagessen in Baumberg direkt am Rhein und abschließende Kaffeetrinken bot Gelegenheit zum Austausch auch über die ehrenamtliche Tätigkeit beim OGV. Der OGV-Vorsitzende dankte allen Ehrenamtlern noch einmal persönlich für ihr herausragendes Engagement und bat herzlich darum, dies auch in 2017 fortzusetzen und weitere Mitstreiter zu werben.

Vorstände von OGV und JGV ziehen positive Bilanz und blicken auf 2017

27. Dezember 2016: Die Vorstände von JGV und OGV blicken stolz auf das Jahr 2016 zurück und stellen Planungen für 2017 vor dem festlich beleuchteten Jülicher Hexenturm vor. (Foto: Silvia Jagodzinska)

Das Preußen-Kataloghandbuch wurde am 17. Dezember 2016 präsentiert

(Alle Fotos: Michael Greve)

Neuerscheinungen

OGV und JGV planen für eine gemeinsame Zukunft!

Im Rahmen eines Mini-Workshops am 19. und 20. November 2016 legten OGV und JGV unter wissenschaftlicher Beratung von Prof. Dr. Wolfgang Hasberg (Universität zu Köln) und Georg Mölich (LVR) inhaltliche Weichen für die kommenden Jahre.

Das Programmheft 2017 liegt vor!

Das Programm des Jahres 2017 bietet wieder eine Fülle von Möglichkeiten, sich mit der lokalen, regionalen und überregionalen Geschichte auseinanderzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem 500-jährigen Jubiläum der Reformation, aber auch die Gegenwartskunst nehmen wir beispielsweise mit einem Besuch der documenta 14 in Kassel in den Blick. Führungen, Exkursionen, Vorträge und Aktionstage sorgen wieder dafür, dass unser Angebot in Jülich und in Leverkusen-Opladen vielgestaltig ist. Wir sind sicher, jeder findet das für sich Passende. Und wenn nicht, scheuen Sie sich nicht Anregung und Kritik zu geben. Wir freuen uns auf jede Rückmeldung.

Die nun schon seit nahezu 10 Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Jülicher und dem Opladener Geschichtsverein, die seit 2012 auf einer umfassenden Kooperationsvereinbarung gründet, wird auch in diesem Jahr wieder um fallweise Kooperationen bereichert. VHS Leverkusen, Bergischer Geschichtsverein Abteilung Leverkusen-Niederwupper e.V., Katholisches Bildungswerk Leverkusen, Museum Zitadelle Jülich, Förderverein »Festung Zitadelle Jülich e.V.«, Förderverein Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich e.V., Kunstförderverein Kreis Düren e.V., um nur einige zu nennen, sorgen mit dafür, dass unser Programm eine weite Verbreitung und entsprechende Akzeptanz findet. Dafür danken wir allen Kooperationspartnern ausdrücklich.

Wie immer finden Sie die detaillierten Angaben zu den Tages- und Mehrtagesfahrten in dem gesonderten Fahrtenprogramm des Reiseunternehmens Schumacher, über das die gesamte Abwicklung – außer der Anmeldung – erfolgt.

Seien Sie uns 2017 bei allen unseren Aktivitäten herzlich willkommen!

Fotomotiv-Kalender 2017 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2017 des OGV mit dem Titel "Gemeinsam Denkmäler schützen und erhalten" mit aktuellen und historischen Leverkusener Motiven ist erschienen und zum Preis von € 7,50, in der Villa Römer (Info im Ausstellungsbereich und in der OGV-Geschäftsstelle), in der Buchhandlung Noworzyn in Leverkusen-Opladen, in der Thalia-Buchhandlung in Leverkusen-Wiesdorf (Rathaus Galerie) und in der Buchhandlung Gottschalk in Leverkusen-Schlebusch erhältlich.

Der Kalender wird auch auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" verkauft werden.

Buchvorstellung MONTANUS 15/2015 am 13. November 2016

Am Sonntag, 13. November 2016 um 15 Uhr erfolgt in der Burg Ophoven die öffentliche Buchvorstellung des MONTANUS 15/2015:

Christine Maes
Adelige Frauen auf der Suche nach Freundschaft und Liebe. Die Korrespondenz der Familien von Jülich-Kleve-Berg und von Arenberg im 16. Jahrhundert
MONTANUS 15 | Jülicher Forschungen 10
216 S. | zahlr. farb. Abb. | Pagina-Verlag | ISBN 978-3-944146-69-0 | 19,80 €

Aus Anlass der 500. Wiederkehr des Geburtstags von Wilhelm V. legen der Opladener Geschichtsverein von 1979  e.V. Leverkusen und der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. eine Studie vor, die sich mit dem Briefwechsel zwischen seinen Töchtern und Margaretha von der Mark-Arenberg (1527–1599) beschäftigt. Margaretha hatte ein besonderes Vertrau-ensverhältnis zu Maria Eleonore, Anna, Magdalena und Sibylle von Jülich-Kleve-Berg. Im Auftrag des Vaters hatte sich die Gräfin von der Mark-Arenberg um die Aussteuer seiner Töchter gekümmert. Zudem hatte sie über einen längeren Zeitraum versucht, eine Ehe zwischen ihrem Sohn Karl und Sibylle zu arrangieren. Dieses Projekt scheiterte jedoch an den Standesunterschieden zwischen den beiden Häusern und den schwierigen politischen Rahmenbedingungen. So gibt die im Arenbergischen Familien-archiv in Edinghen (B) erhaltene Korrespondenz tiefe Einblicke in das Leben am jülich-klevischen Hof, das von widerstreitenden konfessionellen Interessen und der sich früh abzeichnenden Frage der Erbfolge geprägt war.

Überlegungen zu einer Ausstellung des OGV in der Villa Römer zum Thema „Integration“

Die Geschichte unserer Stadt ist nicht nur eine Siedlungs-, Stadtentwicklungs- oder Industriegeschichte, sondern insbesondere eine Migrations- bzw. Integrationsgeschichte.

Integration war und ist immer prägend für die Entwicklung unserer Stadt. Die Zugewanderten, d.h. die Einwohner mit „Zuwanderungshintergrund“, machten, bzw. machen immer noch, einen überdurchschnittlichen Anteil an der Leverkusener Wohnbevölkerung aus.

Dieser Aspekt der „Integration als Teil der Leverkusener Stadtgeschichte“ soll  mit der geplanten Ausstellung in den Blick genommen werden.

Neben einem gerade für Leverkusen wichtigen Kapitel zur „Arbeitsmigration“, sollten die multikulturellen Aspekte und Integrationsleistungen beschrieben und illustriert werden. Beispielhaft seien hier zunächst einige mögliche Themen genannt:

Sprachen, Religionen, Geschichte(n), Moden, Werte, Traditionen, Kunst und Kultur, Geschmäcker/Keller und Küchen, Sitten und Gebräuche.

Eine solche „bunte“, lebendige  und „erlebbare“ Ausstellung könnte, ergänzt um attraktive Begleitveranstaltungen, sicher viele interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen.

Das Thema „Integration“ und „Multikulturelle Stadtgeschichte“ bekäme mit einer solchen Ausstellung eine positive, bzw. optimistische Resonanz. Zuwanderung/Migration war und ist immer mehr oder weniger ein Gewinn, eine Bereicherung für unsere Stadt. Dies an möglichst vielen Beispielen zu illustrieren ist die zentrale Intention dieser Ausstellung.

Interessanten an der Mitwirkung und Realisierung dieser Ausstellung wenden sich bitte an Ernst Küchler (eMail: ek@ogv-leverkusen,de, Tel.: 0214-92002). Eine Arbeitsgruppe soll erstmals Anfang Oktober 2016 zusammenkommen. 

Das preußische Jahrhundert - Impressionen der Ausstellungseröffnungen

Ein herzogliches Geburtstagskonzert

Der Overbacher Kammerchor jubilierte auf Einladung des OGV zum 500. Geburtstag Herzog Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg (1516–1592) am 25. Juni 2016 in der Bielertkirche in Leverkusen-Opladen vor über 60 Gästen.

Die Besitzer der damaligen Burg Overbach im 16. Jahrhundert – ein Adelsgeschlecht mit Namen „von Reuschenberg“ – gehörten zu den einflussreichsten Familien des Jülicher Landadels. Es ist daher zu vermuten, dass diese Adelsfamilie als Gäste bei Hofzeremonien Herzog Wilhelms V. zugegen war.

500 Jahre später waren wieder Overbacher bei einer großen Geburtstagsfeier von Herzog Wilhelm V. dabei. Zwar waren die Geladenen diesmal nicht adelig, haben dafür jedoch viel Gold in der Kehle: Der Overbacher Kammerchor zelebrierte ein Konzert zum 500. Geburtstag Herzog Wilhelms V. Damit Ohr und Herz des Regenten auch recht geschmeichelt werden, erklangen Werke seines Hofkomponisten, Martin Peudargent, die dieser anlässlich der prächtigen Taufzeremonien für die erste Tochter sowie den Thronfolger des Herzogs komponierte. Sollte sie ihm zu Ohren gekommen sein, wird Wilhelm V. als gebildeter Landesherr sicherlich auch die Musik von Zeitgenossen wie Giovanni Gabrieli, Jan Pieterszoon Sweelink, Giovanni Bassano oder Johannes Eccard zu schätzen gewusst haben. Für die Overbacher Grund genug, mit Werken dieser Komponisten dem Jubilar ein feierliches Ständchen zu singen. Als Geburtstagsgäste waren mit dabei: Renaissancespezialisten auf alt-historischen Instrumenten wie Violine, Bratsche, Gamba, Zink und Barockposaune.

"Preußen-Bierdeckel" beim Infostand des OGV beim Fest "2 Jahre Balkantrasse"

Am Sonntag, 05. Juni 2016 von 10 bis 17 Uhr ist der Opladener Geschichtsverein wieder mit einem Informationsstand beim Fest "2 Jahre Balkantrasse" am Bahnhof Pattscheid vertreten.

Aktuelle Vereinsinformationen, Publkationen und die brandneuen "Preußen-Bierdeckel" werden an die interessierten Besucher verteilt.

Kommen Sie und informieren Sie sich über die Arbeit des OGV!

Vorstände von OGV und JGV planen historisches Angebot für die Zukunft

Am 21. Mai 2016 trafen sich die Vorstände des Opladener und des Jülicher Geschichtsvereins zu ihrer halbjährigen gemeinsamen Sitzung.

Hierbei blickte man gemeinsam auf die zurückliegenden Aktivitäten in 2015 und im ersten Tertial 2016 zurück. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Blick auf das gemeinsame Projekt "Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914", welches auf seinen Höhepunkt zusteuert. Die Vorstände dankten der engagierten Projektleitung für ihr Engagement.

Gleichzeitig wurden die Weichen für das Programm 2017 gestellt. Die gemeinsamen Studienreisen und Tagesfahrten sowie einige Vortragsveranstaltungen wurden verabschiedet.

Geplant ist 2017 auch ein Workshop beider Vereine unter dem Titel "Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?" unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hasberg in der Katholischen Akademie Schwerte, wo unter anderem die Arbeit der beiden Vereine und ihre Zusammenarbeit auf den Prüfstand gestellt werden sollen.

Im Anschluss an die Sitzung nahmen die Vorstandsmitglieder gemeinsam an der Veranstaltung "Zu Gast ... auf Gut Ophoven" teil.

Podiumsdiskussion: Haben die Zeitungen noch eine Zukunft?

Im Begleitprogramm der Ausstellung „Buch, Zeitung, Film - Mediengeschichte an Rhein und Wupper“ findet eine besondere Veranstaltung statt.

Zeitungen haben sich zunehmend der Konkurrenz elektronischer Medien zu stellen: Fernsehsender betreiben Internetsites mit journalistischen Inhalten; Blogger und Forenbetreiber stellen Texte gratis ins Netz; Nachrichtendienste wie Twitter ersetzen für viele bereits die Zeitungslektüre. Inzwischen haben auch kommerzielle Online-Anbieter für journalistischen Content neue Geschäftsmodelle entwickelt und sind angetreten, die etablierte Presselandschaft aufzumischen.

Wie also kann unter solch drastisch veränderten Bedingungen die Zukunft der klassischen Zeitung aussehen? Die Chancen und Risiken beleuchtet eine journalistische Expertenrunde in einer Podiumsdiskussion, die im Rahmenprogramm der Ausstellung "Mediengeschichte an Rhein und Ruhr" stattfindet. Teilnehmer sind: Horst Thoren, stellv. Chefredakteur der Rheinischen Post Düsseldorf; Bert Gerhards, Leiter der Redaktion Leverkusen des Kölner Stadt-Anzeigers und Stefan Andres, Journalist und Blogger aus Leverkusen. Moderiert wird die Veranstaltung von Gerd Struwe, dem Leiter der VHS.

Wir laden herzlich ein:

Dienstag, den 7. Juni, 19:00 Uhr
VHS Leverkusen/Forum Vortragssaal
Eintritt frei!

Projektgruppe "Migration nach Leverkusen"

Für 2017 plant der OGV auf Anregung unseres Mitgliedes und Oberbürgermeisters Uwe Richrath ein Ausstellungsprojekt mit dem Arbeitstitel "Migration nach Leverkusen".

Basierend auf den Ergebnissen der OGV-Ausstellung "Angekommen in Leverkusen - Migration in unsere Stadt", welche der OGV 2005/2006 in der Villa Römer präsentiert hat, soll eine neue Ausstellung mit aktuellen Beiträgen und einem attraktiven Begleitprogramm die Geschichte und Bedeutung der durch Migration geprägte Stadt Leverkusen dokumentieren.

Eine Projektgruppe soll Ausstellung und Begleitprogramm erarbeiten. All diejenigen, die Interesse und Lust an der Mitwirkung haben, sind herzlich eingeladen, sich bis Ende April 2016 per eMail an geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de zu melden.

Eine erste Projektsitzung ist für Mai 2016 geplant. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und Ihre Ideen!

Die Arbeit am "Preußen-Projekt" schreitet voran

Am 26.02.2016 fand ein weiteres gemeinsames Projekttreffen der Arbeitsgruppen "Das preußische Jahrhundert" Jülich und Leverkusen in der Villa Römer statt.

Im Rahmen der Projektsitzung erläuterte die Projektleitung die Konzeption der Ausstellung, des Begleitheftes und des Kataloghandbuches sowie der Außenstandorte. Arbeitsaufträge wurden verteilt, die Meilensteine terminlich festgelegt und die formalen Rahmenbedingungen abgestimmt.

Darüber hinaus wurden Ideen für das umfangreiche Begleitprogramm diskutiert und aufgenommen.

Es bleibt noch viel zu tun!

OGV-Satzung im Druckformat erschienen

Die auf der Jahreshauptversammlung 2015 geänderte Satzung liegt jetzt auch in gedruckter Form (DIN A 5) vor und kann in der Geschäftsstelle angefordert werden. Neben der Satzung beinhaltet das kleine Heft auf die derzeit gültige Beitragsordnung.

Alle Mitglieder haben ein Exemplar mit Ihrer Jahressendung (Jahresgabe und Programme) bereits erhalten. Wir bitten um Entschuldigung für den verspäteten Versand dieser Sendung, der auf Grund von Lieferschwierigkeiten eines Dienstleisters zustande kam.

Dank an unsere Ehrenamtler

Die OGV-Ehrenamtler vor dem Optischen Telegrafen in Flittard.

Auch 2016 hat der OGV die ehrenamtlich Aktiven des Vereins, die sich äußerst vielfältig engagieren zu der nun schon traditionellen "Dreikönigsaktivität" eingeladen.

Ca. 30 Ehrenamtler sind der Einladung des Vereins gefolgt und haben im Rahmen einer Tagesexkursion auf jülich-bergischen und preußischen Spuren den Optischen Telegrafen in Flittard, die ehemalige Klosterkirche St. Nikolaus in Dünnwald und Altenberg (mit alter "Burg Berge", Klosteranlage und "Dom") besucht.

Eine Original Bergische Kaffeetafel und ein kleines Orgelkonzert im "Altenberger Dom" rundeten den Tag ab.

Allen für den Verein Aktiven an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke schön! Wir brauchen auch zukünftig jede Mithilfe!

90. Geburtstag von Rolf Müller

Am 31. Dezember 2015 feierte unser Ehrenmitglied, der herausragende Stadthistoriker und Ehrenringträger der Stadt Leverkusen Rolf Müller seinen 90. Geburtstag.

Die Mitglieder und der Vorstand des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen gratulieren hierzu ganz herzlich und drücken ihre aufrichtige Hochachtung für die Lebensleistung dieses einzigartigen Pädagogen und Historikers aus.

Rolf Müller hat u.a. als ehrenamtlicher Stadtarchivar der Stadt Opladen gewirkt, die Stadtchronik Upladhin-Opladen verfasst, sich für den Erhalt der Freudenthaler Sensenhammers, der Adler Apotheke, von Gut Ophoven verdient gemacht, das Haus der Stadtgeschichte initiiert und zahlreiche historische Projekte angestoßen und realisiert.

Den OGV hat er bei seiner Gründung "auf die Füße geholfen" und vielfältig mit Quellenmaterial und Vorträgen unterstützt.

Wir gratulieren in Dankbarkeit und Hochachtung!

Kalender 2016 "Das preußische Jahrhundert" erschienen

2016 werden der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein auf das preußische Jahrhundert in Jülich, Opladen und im Rheinland zwischen 1815 und 1914 zurückblicken.

Aus diesem Anlass ist ein Projekt-Fotomotiv-Kalender für 2016 mit historischen und aktuellen Motiven zum preußischen Jahrhundert in Opladen und Jülich unter der Federführung von Michael Greve entstanden.

Der Kalender ist die perfekte Einstimmung für die Aktivitäten in 2016 und kann für € 7,50 bei beiden Vereinen in Leverkusen und Jülich erworben werden.

JGV-/OGV-Vorstandstagung in Siersdorf

Am 31. Oktober 2015 tagten die Vorstände von JGV und OGV gemeinsam in Aldenhoven-Siersdorf.

Hier wurden die Planungen für 2016 und 2017, das Projekt "Das preußische Jahrhundert" und weitere Aktivitäten besprochen. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit reflektiert und beschlossen 2016/2017 einen extern moderierten Workshop zu "Chancen und Herausforderungen von Kooperation und regionalhistorischer Arbeit" zu realisieren.

Im Rahmen der Tagung stellte Gudo von Büren die Arbeit des Fördervereins Kommende Siersdorf e.V. sowie den Ort Siersdorf mit der Kommende und Pfarrkirche im Rahmen eine Führung vor. Abschließend besuchten beide Vorstände den Jülicher Teil der Ausstellung "Tiefernst und stumm ist hier die Welt ...".

NRW-Stiftung unterstützt Ausstellung zum preußischen Jahrhundert in Jülich und Opladen

Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro für den Opladener und Jülicher Geschichtsverein

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Opladener und Jülicher Geschichtsverein einen Zuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll die geplante Ausstellung „Das preußische Jahrhundert – Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ gezeigt und ein Ausstellungskatalog finanziert werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger.

Die geplante Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zu „200 Jahre Preußen im Rheinland“ und macht das komplexe Geschichtsthema auf lokaler Ebene verständlich. Im Vordergrund stehen dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung der beiden Orte Jülich und Opladen. Jülich war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine wichtige Festungsstadt, Sitz einer Garnison und lag verkehrsgünstig an einer viel benutzten Transitstrecke. Opladen war eine kleine Ackerbürgerstadt mit allenfalls lokaler Bedeutung. Im Laufe des Jahrhunderts verändert sich durch die Preußen die Situation der beiden Orte. Thematische Schwerpunkte der Ausstellung sind aber nicht nur Herrschaftsstrukturen, Stadt- und Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaft, sondern auch kulturelle und soziale Aspekte, konfessionelle Konflikte und Migration.

Die Ausstellung wird nächstes Jahr von Juli bis Dezember zeitgleich in der Festung Zitadelle in Jülich und in der Villa Römer in Leverkusen gezeigt. Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen.

Vorabankündigung: Ausstellung „Buch, Zeitung, und Film – Mediengeschichte an Rhein und Wupper“ vom 15. November 2015 bis 19. Juni 2016

"Mediengeschichte an Rhein und Wupper"....

…das ist das Thema einer gemeinsamen Ausstellung der drei Leverkusener Geschichtsvereine: der Stadtgeschichtlichen Vereinigung, des Bergischen Geschichtsvereins und des Opladener Geschichtsvereins, die ab dem 14. November 2015 im Haus der Stadtgeschichte, der „Villa Römer“ zu sehen sein wird.

Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der drei Vereine bereitet diese Ausstellung vor, die veranschaulichen und erklären soll, wie sich die Medien: Zeitungen, Bücher und Filme in unseren Kommunen an Rhein und Wupper entwickelt haben, welche Rolle sie in unseren Gemeinwesen, in der Kommunalpolitik, in der Kultur und für die Menschen in unserer Region gespielt haben.

Ihre Mitarbeit ist gefragt!

Für das Erstellen kurzer Biographien (je ein DIN A4 Blatt) von AutorInnen aus Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen und Monheim benötigen wir noch die Mitarbeit einiger Mitglieder aus den drei Geschichtsvereinen.

In den beiden Autorenlisten (Schriftsteller, Heimatschriftsteller) sehen Sie, welche Autoren schon „vergeben“ sind und welche nicht. Herr Montkowski hat ein Beispiel für eine Biographie entwickelt (Christian Linker), an das sich die Schreiber halten können. Für die Autoren, bei denen in den Listen ein „x“ hinter dem Namen steht, können 4 A4-Blätter erstellt werden.

Weitere Infos und Meldungen bitte an Reinhold Braun (Tel. 0214-8908401 oder Reinhold.Braun(at)t-online.de) richten.


Fotomotiv-Kalender 2016 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2016 des OGV mit dem Titel "Handwerk, Technik, Industrie - Spuren in Leverkusen" mit den historischen Motiven zum vom OGV ausgelobten Online-Wettbewerb SPURENSUCHE ist erschienen und zum Preis von € 7,50, in der Villa Römer, in der Thalia-Buchhandlung in Leverkusen-Wiesdorf (Rathaus Galerie) und in der Buchhandlung Gottschalk in Leverkusen-Schlebusch erhältlich.

Der Kalender wird auch auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" verkauft.

Ausstellung „Tiefernst und stumm ist hier die Welt... – Die preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule“

13.9.2015 bis 30.10.2016, Pulvermagazin im Museum Zitadelle Jülich
5.9. bis 1.11.2015, Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte Leverkusen-

Nachdem Napoleon sein Waterloo erlebt hatte und das bis dahin teilweise unter französischer Herrschaft stehende Rheinland vor genau 200 Jahren im Zuge des Wiener Kongresses an Preußen fiel, war das nicht nur ein politisch-geographisches Ereignis. Vielmehr begann recht bald eine geistig-künstlerische Veränderung, die ganz ungeahnte Folgen zeitigen sollte.

Die im September in Jülich und Leverkusen beginnende Doppelausstellung „Tiefernst und stumm ist hier die Welt...“ – Die preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule zeigt beispielhaft, wie sich der Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. vom 9. März 1819 auf das künstlerische Geschehen im Rheinland auswirkte: Die Gründung der Düsseldorfer „königlichen Kunstakademie“ ließ binnen kurzer Zeit eine höchst aktive und einflussreiche Ausbildungsstätte entstehen, die sich als denkbar wichtige Institution der preußischen Kulturpolitik in den neu hinzugewonnenen Rheinlanden erweisen sollte.

Durch Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer wurde die Landschaftsmalerei ein besonderes Charakteristikum der Düsseldorfer Malerschule. Zahlreiche Künstler entdeckten die heimische Landschaft der Preußischen Rheinprovinz als Quelle ihrer Kompositionen, in denen sie die bereits von den Schatten der Industrialisierung bedrohte Natur überhöhten und idealisierten. Diese Prozesse verdeutlichen Skizzenbücher, Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde der reinsten „Rhein-Romantik“ die in diesem Jahrhundert ihre Blüte erlebte. Jede Ausstellung zeigt über 80 Exponate der bekannten Landschaftsmaler und -komponisten.

Einladung Eröffnung Opladen
Flyer zu Download (Klick auf Bild)

Die damals entstandenen Ansichten geben tiefe Einblicke in das Erscheinungsbild auch der ärmlichen Gegenden, wie sie Caspar Scheuren auf dem Blatt „Eifel“ aus dem Jahr 1862 treffend beschreibt: „Tiefernst und stumm und kalt ist hier die Welt... In diesen öden unfruchtbaren Weiten“.

An zwei Orten werden mehrere Aspekte der Düsseldorfer Landschaftsmalerei gezeigt: Die Präsentation im Pulvermagazin des Museum Zitadelle Jülich vom 13. September 2015 bis zum 30. Oktober 2016 legt den Schwerpunkt auf die Eifel und den Mittelrhein, während in der Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte Leverkusen vom 5. September bis 1. November 2015 Arbeiten mit Motiven aus dem Bergischen Land und vom Niederrhein gezeigt werden.

Die Ausstellungen werden gemeinsam von dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. im Rahmen ihres Forschungs- und Ausstellungsprojektes „Das preußische Jahrhundert – Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ realisiert.

Zur Eröffnung des Leverkusener Teils der Ausstellung am Samstag, 05. September 2015 um 11 Uhr in der Villa Römer sind sie herzlich eingeladen und willkommen!

Historische Tafeln zur Balkantrasse vorgestellt

Die stellvertretende OGV-Vorsitzende Maria Lorenz präsentiert mit Vertretern des Vereins der Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen e.V. beim Fest "1 Jahr Balkantrasse" die erste Tafel zur historischen Beschilderung der Balkantrasse, welche im Rahmen des Projektes "Das Preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" realisiert werden soll.

"Mediengeschichte an Rhein und Wupper"....

…das ist das Thema einer gemeinsamen Ausstellung der drei Leverkusener Geschichtsvereine: der Stadtgeschichtlichen Vereinigung, des Bergischen Geschichtsvereins und des Opladener Geschichtsvereins, die ab dem 14. November 2015 im Haus der Stadtgeschichte, der „Villa Römer“ zu sehen sein wird.

Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der drei Vereine bereitet diese Ausstellung vor, die veranschaulichen und erklären soll, wie sich die Medien: Zeitungen, Bücher und Filme in unseren Kommunen an Rhein und Wupper entwickelt haben, welche Rolle sie in unseren Gemeinwesen, in der Kommunalpolitik, in der Kultur und für die Menschen in unserer Region gespielt haben.

Wir sind auf der Suche nach Autoren und Schriftstellern, nach Publikationen, Verlagen und Verlegern, nach Filmen und Kinos in unserem Raum. Wir fragen nach der Rolle der Bibliotheken und der Bedeutung der Zeitungen für die öffentliche Meinung in unseren Gemeinden.

Zu dieser Ausstellung gibt es ein attraktives Begleitprogramm mit Filmen, Vorträgen, Lesungen und Diskussionen, die nicht nur Auskunft geben über die Entwicklung der Medien in der Vergangenheit, sondern auch die Fragen zur Rolle und zur Bedeutung der Medien in der Zukunft zu beantworten versuchen.

Der Titel der Ausstellung, die vom November 2015 bis zum Juni 2016 gezeigt wird, lautet: „Zeitung, Buch und Film – Mediengeschichte an Rhein und Wupper“.

Haben Sie eine Idee oder eine Anregung zu diesem Vorhaben, so lassen Sie es uns wissen.

Ernst Küchler (ernst.kuechler@unitybox.de oder Tel.: 021492002)

Historische Beschilderung „Die Balkantrasse im Preußischen Jahrhundert“ – Aufruf für historisches Bildmaterial

Im Rahmen des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ (weitere Informationen auf der Projektwebseite www.preussisches-jahrhundert.de) wird ein wichtiger Projektbestandteil auch eine Beschilderung von Gebäuden und Erinnerungsorten an das Preußische Jahrhundert im jeweiligen Stadtgebiet sein.

Unser Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der regionalen Kulturpolitik sowie vom Landschaftsverband Rheinland maßgeblich gefördert. Auch die NRW-Stiftung und lokale Sponsoren werden unser Projekt unterstützen.

Im Stadtgebiet von Leverkusen sind derzeit drei Beschilderungsprojekte (mit Informationsflyern) im Rahmen des Projektes vorgesehen:

  1.  „Die Balkantrasse im Preußischen Jahrhundert“
  2. „Der Eisenbahnstandort Opladen im Preußischen Jahrhundert“
  3. „Das Opladener Industrieviertel im Preußischen Jahrhundert“

Mit der Erarbeitung und Realisierung des ersten Beschilderungsprojektes „Die Balkantrasse im Preußischen Jahrhundert“ wurde bereits begonnen. Aus Anlass des einjährigen Bestehens des Panoramaradweges „Balkantrasse“ in Leverkusen wurden die ersten Tafeln am 30. Mai 2015 am Bahnhof Pattscheid ihrer Bestimmung übergeben.

Insgesamt sind nachfolgende Schilder geplant:

a) 5 Bildtafeln (A 0 – quer) – mit vergrößerten historischen Motiven:

  1. Bahnhof Opladen
  2. Firma Tillmanns
  3. Bahnhof Bergisch Neukirchen
  4. Bahnhof Pattscheid
  5. Brücke Romberg

b) 10 Tafeln (A2 – quer) – mit Bildern und Texten zu einzelnen „Objekten“:

  1. Bahnhof Opladen
  2. Alte Ziegelei
  3. Firma Tillmanns
  4. Bahnhof Bergisch Neukirchen
  5. Rheinische Krautfabrik
  6. Grund / Grunder Mühle
  7. Ehem. Haltepunkt Pattscheid
  8. Bahnhof Pattscheid
  9. Seilbahn
  10. Brücke Romberg

c) 2 Tafeln (A1 – hoch) – Geschichte der Balkantrasse:

  1. Überblicksdarstellung / Chronologie am Anfang der Leverkusener Trasse
  2. Überblicksdarstellung / Chronologie am Ende der Leverkusener Trasse

Für die Erarbeitung und Illustration der weiteren Tafeln suchen wir noch dringend historisches Bildmaterial zur Alten Ziegelei Opladen, zur Firma Tillmanns, zum  Bahnhof Bergisch Neukirchen, zur Rheinischen Krautfabrik, zum Haltpunkt Grund bzw. zur Grunder Mühle, zum ehem. Haltepunkt Pattscheid (Auf dem Bohnbüchel) und zur Eisenbahnbrücke Romberg.

Über die Hilfe und Bereitstellung von Bildmaterial wären wir unter 02171-47843 bzw. geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de ansprechbar und sehr dankbar.

Geplante Ausstellung: „Autoren und Medien aus Leverkusen und der Niederwupper" (Arbeitstitel)

Die Medien in Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen sollen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Ausstellung der drei Leverkusener Geschichtsvereine (Bergischer Geschichtsverein Abt. Leverkusen-Niederwupper e.V., Stadtgeschichtliche Vereinigung Leverkusen e.V. und OGV) vom November 2015 bis Juni 2016 in der Villa Römer in Lev.-Opladen stehen.

Viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen wurden in Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen oder Monheim geboren oder lebten in diesen Städten. Leverkusen und Opladen waren und sind zudem bedeutende regionale und überregionale Verlags- und Druckereistandorte. Die Ausstellung versucht dieses spannende und bisher wenig beachtete Kapitel der Mediengeschichte aufzuarbeiten und zu dokumentieren.

Ein Begleitprogramm, das sich näher mit der Geschichte der lokalen Zeitungen und Verlage/Druckereien sowie der Biographie und den schriftstellerischen Inhalten wichtiger Autoren aus unserem Raum beschäftigt, sowie Führungen sind geplant.

Für die Medien-Ausstellung werden noch gesucht: Geschichten, Dokumente, Kinokarten und Fotos zur Geschichte der Filmtheater/Kinos in den Städten Langenfeld, Langenfeld, Leichlingen und Monheim. Wer kann dabei helfen? Melden Sie sich beim Ausstellungsteam.

Haben Sie weitere Ideen, Anregungen oder Vorschläge oder haben sie Interesse an der Ausstellungsrealisierung mitzuarbeiten? Bitte wenden Sie sich per eMail an die OGV-Vertreter in der gemeinsamen Ausstellungsarbeitsgruppe: Ernst Küchler (ek(at)ogv-leverkusen.de) oder Stefanie Weyer (sw(at)ogv-leverkusen.de).

Unterstützen Sie die Vereinsarbeit mit einer Spende!

Seit Jahren sind unsere Mitgliedsbeiträge stabil. Auch auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Beitrag nicht erhöht, vielmehr wurde die finanzielle Schwelle zur Übernahme einer Fördermitgliedschaft gesenkt. Trotzdem geht der OGV immer neue Herausforderungen an. Hierzu benötigen wir nicht nur tatkräftige, sondern auch finanzielle Hilfe. MONTANUS, OGV-Kurier, Ausstellungen mit Begleitprogramm, unsere anspruchsvollen wissenschaftlichen Projekte sowie das Geschichtsfest aber auch die Inbetriebnahme einer neuen modernen EDV-Infrastruktur und belastbaren Arbeitsumgebung belasten unsere Vereinskasse und stellen unseren Verein vor große Herausforderungen. Deshalb bitten wir um Ihre Unterstützung! Helfen Sie dem OGV mit einer Spende!

Gerne möchten wir Ihnen die Konto-Verbindung für unser Spenden-Konto nochmals bekannt geben:

IBAN: DE94 3706 9521 3104 018024
BIC: GENODED 1MNH
bei der Raiffeisenbank Rhein-Berg eG.

Über eine Spende Ihrerseits, für die Sie eine Spendenbescheinigung (als Mitglied zum Jahresende zusammen mit Ihrem Mitgliedsbeitrag) erhalten, freuen wir uns sehr. Damit unterstützen Sie unsere Vereinsarbeit.

Das „Preußische Jahrhundert“ hat begonnen

Am 12. April 2015 wurde vom Rheinischen Verein für Denkmalschutz und Landschaftspflege e.V. im Düsseldorfer Präsidentenschlößchen der Veranstaltungszyklus „Danke* Berlin“ mit Beteiligung von Vertretern des OGV feierlich eröffnet. Der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein nehmen mit dem gemeinsamen Ausstellungs-, Forschungs- und Publikationsprojekt „Das Preußische Jahrhundert – Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ unter der Schirmherrschaft der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken an diesem Veranstaltungszyklus teil.

Darüber hinaus hat die konkrete Projektarbeit für die Ausstellungen und Publikation in 2016 in zwei Arbeitsgruppen in Jülich und Leverkusen begonnen. Neben verschiedenen Fahrten und Vortragsveranstaltungen bildet die Ausstellung „Tiefernst und stumm ist hier die Welt … - Die Preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule“ vom 05. September 2015 bis 01. November 2015 in der Villa Römer sowie ein öffentlicher Workshop vom 20. bis 22. November 2015 in Jülich-Barmen (Kostenbeitrag: € 75,00) die programmatischen Angebote in 2015.

Weitere Informationen unter www.preussisches-jahrhundert.de.

Das 12. Geschichtsfest wirft seine Schatten voraus

„Handwerk, Technik, Industrie“ ist das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals, welches auch als Thema des 12. Geschichtsfestes unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn seitens OGV und Unterer Denkmalbehörde sowie zahlreicher weiterer Kooperationspartner am 13. September 2015 ganztägig (09 bis 21 Uhr) aufgegriffen wird.

Neben zahlreichen „Stadt-Touren“ (mit dem Bus, mit dem Fahrrad und zu Fuß) darf man sich auf einen spannenden Vortrag zur Wirtschaftsgeschichte Leverkusens, Ausstellungsführungen, Informationsstände, eine „offene Villa Römer“, Konzerte und ein kulinarisches Angebot freuen.

Ein Online-Wettbewerb zur diesjährigen Thematik im Vorfeld soll für das Thema und die Kooperationspartner interessieren und sensibilisieren. Seien Sie gespannt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Eröffnung des Geschichtsfestes.

Mehr Informationen unter www.geschichtsfest.de.

Der OGV informiert im Stadtgebiet

Auch 2015 ist der Opladener Geschichtsverein wieder bei verschiedenen öffentlichkeitswirksamen „Events“ im Stadtgebiet mit einem Informationsstand vertreten. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über unsere Aktivitäten.

Auftakt ist hierbei das „Einjährige Jubiläum der Balkantrasse“, welches am Sonntag, 31. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr am Bahnhof Pattscheid vom Verein der Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen e.V. begangen wird. Eine „historische Beschilderung“ der Balkantrasse im Rahmen des Projekts „Das Preußische Jahrhundert“ wird mit ersten Informationstafeln am Bahnhof Pattscheid zu diesem Anlass realisiert.

Zusammen mit den Leverkusener Partnerschaftsorganisationen wird der OGV in diesem Jahr erstmals beim Leverkusener Europafest am Sonntag, den 07. Juni 2015 von 12 bis 18 Uhr im Schloßpark von Schloß Morsbroich vertreten sein.

Eine Besonderheit stellt die Teilnahme am „Trödelmarkt beim Opladener Neustadtfest“ am Sonntag, den 21. Juni 2015 dar. Hier wollen wir Objekte zu Gunsten der OGV-Kasse „vertrödeln“. Über Sachspenden würden wir uns sehr freuen. Ansprechpartner ist Ernst Küchler, ek(at)ogv-leverkusen.de.

Alle diejenigen, die uns bei den Ständen aktiv unterstützen können und wollen, werden gebeten Maria Lorenz, mlo(at)ogv-leverkusen.de anzusprechen. Vielen Dank.

Vorstand wurde neu gewählt

stellvertretende Vorsitzende Maria Lorenz
Geschichtswart Gregor Nave M.A.
Geschäftsführer Lars Richter

Auf der Jahreshauptversammlung am 15. April 2015 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Aus dem Geschäftsführenden Vorstand sind ausgeschieden: die bisherige Geschäftsführerin und Schatzmeisterin Renate Blum und der bisherige Geschichtswart Uwe Bräutigam. Beiden gilt ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit!

Renate Blum wurde aufgrund ihrer besonderen Verdienste und für ihr außergewöhnliches Engagement auf Vorschlag des Vorstandes zur Ehrenbeisitzerin ernannt.

Wiedergewählt wurden Michael D. Gutbier M.A. als 1. Vorsitzender und Suzanne Arndt als stellvertretende Geschäftsführerin.

Neu bzw. in neue Funktionen im Geschäftsführenden Vorstand wurden gewählt als stellvertretende Vorsitzende Maria Lorenz, als Geschäftsführer Lars Richter und als Geschichtswart Gregor Nave M.A.

Zu Beisitzern wurden gewählt: Jonas Bergmann, Uwe Bräutigam, Christian Hellmann, Manfred Heil und Stefanie Weyer.

Nicht zur Wahl (da bis 2017 gewählt) standen der stellvertretende Vorsitzende Ernst Küchler, der stellvertretende Geschäftsführer Alexander Dederichs und Beisitzer Lucas Melzig.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Arbeit für unseren Verein!

Die Putzteufel waren aktiv

Auch bei der 14. Ausgabe von "Wir für unsere Stadt" war der OGV mit 8 Aktiven  am Samstag, 28. März 2015 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr beteiligt und hat das Gelände rund um die Villa Römer von Unrat befreit. Wiederum hat uns Herr Sabel, wie auch in den letzten Jahren, tatkräftig unterstützt.

Als Überraschung besuchte der "Leverkusener Putzteufel" die Mannschaft des OGV und bedankte sich für das langjährige Mitwirken des OGV an der Aktion. Nach dem "Reinigen" erwartete die fleissigen Helfer ein deftiges Frühstück in der Villa Römer. Über das Mitwirken von Freiwilligen in den kommenden Jahren würden wir uns sehr freuen.

Ausgabe 90 des OGV-Kurier erschienen

Deckblatt er neuen Ausgabe des OGV-Kurier.

Im März 2015 ist die 90. Ausgabe unseres OGV-Kurier – Vereinsmitteilungen und Historische Beiträge erschienen.

Unsere Mitglieder Stefanie Weyer und Gregor Nave beschreiben den Inhalt dieser neuen Publikation in ihrem Editorial wie folgt:

„1979–2014 –35 Jahre OGV. 1914–2014 Hundert Jahre Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Ein Ereignis von globaler Tragweite, welches jedoch auch regional zu erfassen ist. Diese Regionalität wurde vom OGV und seinen europäischen Partnervereinen aufgegriffen und wird im Projekt „Euphorie und Neuanfang“ thematisiert. Der erste Schritt war dazu die Ausstellung „1914 – Mobilisierung in europäischen Heimaten“, die den Auftakt zu einem dreiteiligen Projekt darstellte. Im vorliegenden OGV-Kurier werden die Erfahrungen der ersten Ausstellung durch Beiträge der fleißigen Helfer, sowie von Besuchern beschrieben. Diese äußern sich in Rezensionen zur Ausstellung und historischen Beiträgen zu unterschiedlichen Teilaspekten, wie zum Beispiel der Auseinandersetzung des Regionalwissenschaftskurses des Lise-Meitner-Gymnasiums oder dem Beitrag von Kordula Kühlem über die Rolle Carls Duisbergs und Bayers im Ersten Weltkrieg.

Ein erfreuliches Jubiläum feierte der OGV, der seit 35 Jahre besteht. Zu diesem Anlass kamen die befreundeten Vereine der Partnerstädte am 13. September 2014 nach Opladen um gemeinsam den Geburtstag des OGV zu feiern. Es wurde zunächst zu Ehren des OGV mit Bier und Wein angestoßen, anschließend wurde das „Jubiläumsfest“ am nächsten Tag fortgeführt, das 11. Geschichtsfest stand auf dem Programm. Das Thema des Geschichtsfestes lautete Farbe, wozu der OGV mit Hilfe der Volksbank Rhein-Wupper den Fotowettbewerb „Leverkusen in Farbe“ veranstaltete. Die 20 prämierten Siegerbilder können Sie im jetzigen Kurier bestaunen.

Die Tätigkeiten des OGV beschränkten sich 2014 nicht nur auf dem Feiern 35 erfolgreicher Jahre, die Erstellung und den in der Endphase den „charmant-hektischen“ Aufbau der Ausstellung zu 1914, nein, die Aufmerksamkeit widmete sich auch den traditionellen Kamingesprächen, sowie der Heranführung des Nachwuchses an die Lokalgeschichte durch das Praktikum der Schülerin Regina Rollinger, die ihre Erfahrungen für uns in Form eines Praktikumsberichts zusammengetragen hat. Auch die Planungen für die nächsten Jahre sind weit vorangeschritten, so wird akribisch an der Vorbereitung des Projekts „Preußisches Jahrhundert“ und dem Workshop 2016 zum Projekt „Euphorie und Neuanfang“ gearbeitet.

P.S.: Selbst nach 35 Jahren treten keine Ermüdungserscheinungen in der Vereinsarbeit auf.“

Seien Sie gespannt auf einen bildreichen, rück- und vorwärtsblickenden OGV- Kurier.

"Wir für unsere Stadt"

Übrigens: Die 14. Ausgabe von "Leverkusen putzmunter" ist vom 26. bis 28. März 2015! Wir würden uns freuen, wenn viele unserer Newsletter-Leser aus Leverkusen, speziell aus dem Stadtteil Opladen, gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern am Samstag, 28. März 2015, ab 10:00 Uhr, das Gelände rund um die Villa Römer von Unrat befreien. Handschuhe und blaue Säcke besorgen wir. Für eine Stärkung sorgen wir ebenfalls.

Bei den vielen Aktionen, die wir schon mitgemacht haben, hatten wir immer viel Freude. Anmeldungen unter geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Neue Beisitzer im Vorstand kooptiert

Christian Hellmann
Gregor Nave
Stefanie Weyer

DANKE* BERLIN. 200 Jahre Preußen am Rhein.

„200 Jahre Preußen am Rhein“ nehmen der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und seine Kooperationspartner zum Anlass, das Jahr 2015 unter das Leitthema „Preußen“ zu stellen. DANKE* BERLIN ist das Motto, mit dem der Rheinische Verein an eine 200-jährige Beziehung mit Folgen erinnert. Durch das ganze Jahr hindurch sollen im gesamten Gebiet der ehemaligen preußischen Rheinprovinz verschiedenste Veranstaltungen unterschiedlichste Aspekte beleuchten.

Das komplette Programmangebot im Rheinland finden Sie hier.

Im Rahmen dieses Veranstaltungsangebots werden der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. im Zeitraum 2015 bis 2017 das Projekt "Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" mit nachfolgenden Aktivitäten durchführen:
- zwei parallelen Ausstellungen in Jülich und Leverkusen-Opladen im Jahr 2016,
- Durchführung eines Workshops im Jahr 2015,
- zwei parallelen Ausstellungen unter dem Titel „Tiefernst und stumm ist hier die Welt... – Die Preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule“ im Jahr 2015,
- Herausgabe einer wissenschaftlichen Abschlusspublikation,
- Durchführung eines Begleitprogramms in Jülich und Leverkusen in den Jahren 2015 und 2016 und
- gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit inklusive Betrieb einer Homepage.

Das OGV-Jahresprogramm "auf einen Blick"

Das OGV-Jahresprogramm liegt nun auch im Taschenformat (DIN A 5 gefaltet) als Übersicht vor. Damit haben alle Interessierten das Programm "auf einen Blick".

Die Faltblätter sind dem Programmheft 2015 beigefügt und liegen an den bekannten Auslagen zur Mitnahme aus.

Neues Fahrtenprogramm von OGV und JGV für 2015

Unser Fahrtenprogramm 2015 zum Download (Bitte auf das Titelbild klicken!)
Fahrtenprogramm 2015

Gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Firma Schumacher-Reisen gibt der OGV das gemeinsame Fahrtenprogramm für 2015 heraus.

Vier Studienreisen und sieben Tagesfahrten bieten die drei Programmpartner teilweise mit weiteren Kooperationspartnern an.

Das Fahrtenprogramm orientiert sich mit zahlreichen Punkten an die 200. Wiederkehr der Inbesitznahme der Rheinlande durch das Königreich Preußen. Heinsberg, Bendorf-Sayn, Köln und Wesel sind nur einige Ziele von Tagesfahrten, die wir hier nennen möchten. Freuen dürfen Sie sich über die vier Mehrtagesfahrten, halten diese doch ganz besondere ‚Schmankerl‘ bereit.

Das Programm liegt ab dem 15. Dezember 2014 in der Villa Römer und an anderen Stellen zur Mitnahme aus.

Programmheft 2015 liegt vor

Ab dem 04. Dezember 2014 liegt das neue Programmheft für 2015 vor. Erhältlich ist es am Stand des OGV auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" vom 04. bis 07. Dezember 2014 und dann an vielen öffentlichen Stellen im Stadtgebiet sowie in der Villa Römer.

Fotomotiv-Kalender 2015 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2015 des OGV mit Titel "Leverkusen in Farbe" mit eingesandten Motiven des vom OGV ausgelobten gleichnamigen Fotowettbewerbs ist erschienen und zum Preis von € 5,00 am Stand des OGV auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" (04.-07.12.2014), in der Villa Römer, in der Thalia-Buchhandlung in Leverkusen-Wiesdorf (Rathaus Galerie) und in der Buchhandlung Gottschalk in Leverkusen-Schlebusch erhältlich.

Gemeinsame Vorstandstagung von JGV und OGV am 15. November 2014

Die Vorstände des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. (JGV) und des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) trafen sich am Samstag, den 15. November 2014 zur zweiten gemeinsamen Vorstagung im Geschäftsjahr 2014 - diesmal in Leverkusen.

Neuer Beisitzer

Jonas Bergmann wurde als Beisitzer im OGV-Vorstand kooptiert.

Herzlich willkommen. Auf eine gute Zusammenarbeit.

OGV feierte 35. Geburtstag

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) feierte am 13. September 2014 mit Mitgliedern und Freunden im ev. Gemeindehaus das 35jährige Vereinsjubiläum.

Der 1. Vorsitzende Michael Gutbier gab einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte.

Neue Vorstandsmitglieder

Auf der Jahreshauptversammlung am 30. April 2014 wurde der Vorstand personell ergänzt.

stv. Vorsitzender: Ernst Küchler
stv. Geschäftsführer: Alexander Dederichs
Beisitzer: Lucas Melzig

Auf dem Weg zur Ausstellung 2014

"Seit Anfang des Jahres 2014 haben wir fünf Studenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf begonnen, an dem Projekt mitzuarbeiten. Vor der eigentlichen Recherchearbeit hatten wir Gelegenheit, uns mit den Räumlichkeiten des OGV vertraut zu machen. Darüber hinaus besuchten wir das Stadtarchiv und erhielten eine sehr informative Führung. Vielen Dank an dieser Stelle. Auch wurde uns beigebracht, wie man eine Website designt bzw. bearbeitet. Zur Vorbereitung und auch zur Information für die anderen Projektbeteiligten entstand eine grundlegende Literaturauswahl. Außerdem wurden Ausstellungen zum Thema recherchiert, die teilweise auch besucht wurden. Da nun sämtliches Grundwissen vorhanden war, konnten wir mit der Recherchearbeit beginnen. Jedem von uns wurden Themenkomplexe zugeteilt, mit denen wir uns daraufhin auseinandersetzen. Dies erfolgt auf vielfältige Art und Weise: Ein Besuch des Stadtarchivs ist ebenso unerlässlich wie ein ausführliches Studium der Sekundärliteratur. Durch einen Aufruf wurde uns viel Material vorbeigebracht, darunter insbesondere Feldpostkarten und Fotos. Daher ist es uns möglich, auch direkt an Quellen zu arbeiten. Auch wenn wir gerade erst am Anfang der Recherchearbeit stehen, sind wir uns sicher, dass noch viele arbeitsreiche und spannende Stunden auf uns warten." (Jonas Bergmann)

Vortragsreihe "Toleranz" - März bis Juli 2014

Toleranz - eine zivilgesellschaftliche Tugend

Die thematische Vortragsreihe des OGV im Rahmen der „Leverkusener Kamingespräche“ stehen im ersten  Halbjahr 2014 unter dem Thema „Toleranz“. Das klingt zunächst einmal sehr allgemein, ist aber bei näherem Betrachten sehr konkret. Es geht um die Frage, ob und wie wir in unserem Gemeinwesen, in unsere Stadt, in Leverkusen, Toleranz, als eine zivilgesellschaftliche Tugend anerkennen und leben, im Miteinander der Ethnien und Kulturen, der Religionen, der politischen Meinungen und der Milieus.

Die Toleranz ist eine Grundvoraussetzung des friedlichen Zusammenlebens der Menschen in einem demokratischen Gemeinwesen, d.h. auch in einer Gemeinde, einer Stadt. Wollen wir uns nur „dulden“, wir In- und Ausländer?  Wollen wir uns nur „vertragen“, als Christen und Muslime, oder wollen wir den farbigen oder schwulen Fußballer  in der Bundesliga, liberal wie wir sind, nicht auspfeiffen? Wollen wir Inklusion als Chance begreifen und Behinderte als gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft akzeptieren?  

Es geht nicht um Duldung, sondern um Anerkennung, es geht darum, ob wir uns nicht nur ertragen, sondern auch vertragen,  in einer Gesellschaft mit den unterschiedlichsten Meinungen, Weltanschauungen, Ethnien, Geschlechtern, Herkünften und Lebensentwürfen.

Wir wollen in unserer Reihe „Kamingespräche“ mit interessanten und klugen Gesprächspartnern der Frage nachgehen, wie es in unsere Stadt denn mit der Toleranz bestellt ist. Leben wir „friedlich“ und „tolerabel“ miteinander als Christen und Muslime, als Alte und Junge, als Rechte und Linke, als Homo und Hetero. Ist Toleranz nur eine Duldung, passiv gesprochen, oder eine zivilgesellschaftliche Herausforderung , aktiv am friedlichen Zusammenleben in unserer Stadt mitzuwirken.

Wir wollen in unserer Diskussionsreihe „Kamingespräche“ sprechen:

-über Toleranz der Religionen, über gelebte Ökumene

-über Toleranz  in der Kultur, über zeitgenössische und anstößige Kunst

-über Toleranz im Sport und die Grenzen der Fan-Kultur

-über „Inklusion“ als Ausdruck unserer Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderungen

Die Zivilgesellschaft in  Leverkusen lebt von der Bereitschaft der Menschen, Toleranz nicht nur als passive Tugend, des Duldens, sondern als aktive Tugend der Anerkennung und der Gleichberechtigung zu begreifen.

Wir laden Sie ein zum Gespräch mit sachkundigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Experten und Betroffenen.

"Wir für unsere Stadt"

Übrigens: Die 13. Ausgabe von "Leverkusen putzmunter" ist vom 27. bis 29. März 2014! Wir würden uns freuen, wenn viele unserer Newsletter-Leser aus Leverkusen, speziell aus dem Stadtteil Opladen, gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern am Samstag, 29. März 2014, ab 10:00 Uhr, das Gelände rund um die Villa Römer von Unrat befreien. Handschuhe und blaue Säcke besorgen wir. Für eine Stärkung sorgen wir ebenfalls.

Bei den vielen Aktionen, die wir schon mitgemacht haben, hatten wir immer viel Freude. Anmeldungen unter geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

SEPA-Verfahren: Spenden für den OGV

Europa soll zusammenwachsen: Seit Jahren kennt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen im Zahlungsverkehr mit seinen ausländischen Partnern in Bracknell, Ratibor und Villeneuve d‘ Ascq IBAN und BIC. Die SEPA-Umstellung wurde zwar – wie der Presse zu entnehmen war – nun auf den 1. August verschoben. Trotzdem möchten wir Ihnen jetzt die geänderte Konto-Verbindung für unser Spenden-Konto bekannt geben:

IBAN: DE94 3706 9521 3104 018024
BIC: GENODED 1MNH
bei der Raiffeisenbank Rhein-Berg eG.

Über eine Spende Ihrerseits, für die Sie zum Jahresende eine Sammelspendenbescheinigung zusammen mit Ihrem Mitgliedsbeitrag erhalten, freuen wir uns sehr. Damit unterstützen Sie unsere Vereinsarbeit.

Fotomotiv-Kalender 2014 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2014 des OGV mit Titel "Orte zu Stadtgeschichte in Leverkusen" ist erschienen und zum Preis von € 7,50 in der Thalia-Buchhandlung in Leverkusen-Wiesdorf (Rathaus Galerie) und in der Buchhandlung Gottschalk in Leverkusen-Schlebusch erhältlich.

Das Jahres- und Fahrtenprogramm 2014 wurde vorgestellt.

Gemeinsam stellten der Jülicher und Opladener Geschichtsverein mit ihrem gemeinsamen Reisepartner Schumacher-Reisen aus Düren am 23. November 2013 in der Viller Römer ihr gemeinsames Jahres- und Fahrtenprogramm für 2014 vor.
Gleichzeitig wurde durch Herrn Sascha Roeske die neue Webpräsenz des OGV vorgestellt und aktiviert.

"Alessandro Pasqualini - die italienische Renaissance am Niederrhein"

Die Ausstellung "Alessandro Pasqualini - die italienische Renaissance am Niederrhein" wurde am Freitag, 04. Oktober 2013 um 19 Uhr in der Villa Römer eröffnet. Sehren Sie hier die Berichterstattung von www.leverkusen.com im Video.

Gäste feiern die gelungene Ausstellungseröffnung in der Villa Römer

Circa 40 geladene Gäste feiern die erfolgreiche Ausstellungseröffnung in der Villa Römer.


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