Einladung zur Jahreshauptversammlung und zum öffentlichen Vortrag „Die Gebietsreformen im Raum Leverkusen 1930 und 1975 im Vergleich“

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des OGV folgt um 20:00 Uhr in Kooperation mit der VHS Leverkusen ein öffentlicher Vortrag zum Thema: „Die Gebietsreformen im Raum Leverkusen 1930 und 1975 im Vergleich“. Hierzu laden wir herzlich ein.

Satzungsgemäß lädt der OGV alle Vereinsmitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung 2022 ein. Sie findet statt am Montag, den 15. August 2022, im Agam-Saal des Forum Leverkusen. Neben dem Geschäftsbericht 2021 des 1. Vorsitzenden inklusive des Kassenberichts, dem Bericht der Kassenprüfer sowie die Aussprache über die Berichte und die geplante Entlastung des Vorstandes soll der Haushaltsplan 2022 verabschiedet werden. Die Wahl der Kassenprüfer 2022, die Planungen 2023–2025, ein Bericht der Wissenschaftlichen Kommission sowie Überlegungen zur Zukunft stadtgeschichtlicher Arbeit in Leverkusen stehen neben weiteren Punkten auf der Tagesordnung.

Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist generell beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der Erschienenen.

 

Für die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung ist zwingend eine vorherige Anmeldung unter ogv-leverkusen.de/programm/veranstaltungsanmeldung notwendig!

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung folgt um 20:00 Uhr in Kooperation mit der VHS Leverkusen ein öffentlicher Vortrag zum Thema: „Die Gebietsreformen im Raum Leverkusen 1930 und 1975 im Vergleich“.

Im Jahr 1930 wurde durch den Zusammenschluss der Stadt Wiesdorf (zu der bereits die heutigen Leverkusener Stadtteile Bürrig und Küppersteg sowie Teile von Manfort gehörten) mit den Gemeinden Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel die Stadt Leverkusen gegründet. Die Geburtsstunde Leverkusens war Ergebnis eines längeren Prozesses, bei dem lokale, regionale und überregionale Strukturen in der Weimarer Republik eine Rolle spielten.

Auch die Gebietsreform von 1975, durch die Opladen den Status einer Kreisstadt verlor und gemeinsam mit Quettingen, Lützenkirchen, Bergisch Neukirchen und Hitdorf nach Leverkusen eingemeindet wurde, war eine Gebietsreform von vielen, die in dieser Zeit in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt wurden.

Warum brauchte es überhaupt diese Gebietsreformen und wie kam es zu den Entscheidungen, die 1930 und 1975 die Stadt Leverkusen in ihren heutigen Grenzen entstehen ließen? Es hatte bei beiden Gebietsreformen alternative Lösungsvorschläge gegeben, doch warum setzten diese sich nicht durch? Welche Akteure prägten die Gebietsreformen und wie wurden sie in den einzelnen Stadtteilen aufgenommen? Diese und weiteren Fragen rund um die Entstehungsgeschichte der Stadt Leverkusen sollen im Rahmen des Vortrags erörtert werden. Es referieren Michael D. Gutbier M.A. und Philipp Schaefer M.A.