Begleitprogramm "1918: Zum Ende eines Krieges"

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen

Samstag, 8. September 2018: Ausstellungseröffnung

11:00 Uhr

Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

mit Gästen aus den am Projekt beteiligten Städten

+ Grußworte
+ musikalische Umrahmung
+ Einführung in die Ausstellung

Montag, 3. Dezember 2018: Filmvorführung

19.00 Uhr

FILMREIHE zum ERSTEN WELTKRIEG
Kommunales Kino des Forum Leverkusen, Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen

Jules und Jim

F 1962; Regie: François Truffaut mit Jeanne Moreau, Oskar Werner, 105 Min - Der österreichische Biologe Jules und der französische Schriftsteller Jim lernen sich 1912 kennen. Ihre Freundschaft beruht auf dem gemeinsamen Interesse an Literatur und Frauen. Erst als Jules die Französin Catherine kennenlernt, sie bald darauf heiratet und mit ihr in den Schwarzwald zieht, bricht der Kontakt zwischen den beiden Freunden ab. Nach Ende des Ersten Weltkrieges besucht Jim seinen alten Freund und stellt fest, dass dessen Ehe im Begriff ist, zu scheitern. Zwischen Jim und Catherine entwickeln sich Gefühle, die nicht folgenlos bleiben... Der Nouvelle-Vague-Klassiker Jules und Jim von François Truffaut basiert auf Henri-Pierre Rochés gleichnamigem Roman sowie auf wahren Begebenheiten.

Mittwoch, 5. Dezember 2018: Kultureller Abend

18:30 Uhr

Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen

MUSIKSCHULE LEVERKUSEN, MUSIK IM ERSTEN WELTKRIEG – EIN KULTURELLER ABEND

Die Musik des frühen 20. Jahrhunderts war bis nach dem Ersten Weltkrieg eine Zeit des Umbruchs – ein Aufbegehren gegen die Dur-Moll-Tonalität. Es entand der Begriff „Neue Musik“, deren Schöpfer aber  nicht auf einem Nenner zu bringen sind: Hierzu gehören die Neo-Klassiker Strawinsky und Hindemith genauso, wie die französische „Groupe des Six“ die den Impressionismus ins Expressive und Polytonale führte, als auch die Zwölftonmusik der „Wiener Schule“ Arnold Schönbergs. Nicht vergessen darf man die Musik, die nach dem Ersten Weltkrieg aus Amerika herüberschwappte und die Musikwelt des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts prägte: Der Jazz. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ spielen Schüler der  Musikschule Werke u.a.von Kurt Weill und Béla Bartók.

Samstag, 19. Januar 2019: Studientag

10:00 bis 17:00 Uhr

Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen

BLICKE AUF DEN ERSTEN WELTKRIEG – EIN STUDIENTAG

Die Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges wird durch zahlreiche Mythen und nationale Narrative bestimmt. Hierbei hat der Erste Weltkrieg und sein Ende für die verschiedenen Nationen höchst unterschiedliche Bedeutung.
Im Rahmen eines Studientages wollen wir uns den unterschiedlichen Sichtweisen zuwenden. Drei Vorträge, Führungen und Diskussionen bieten die Möglichkeit einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts.
Das abwechslungsreiche Programm schließt ein Mittagsimbiss und eine Kaffeetafel ein. Der Studientag findet in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg statt.
Nähere Informationen sind einem gesonderten Programmflyer zu entnehmen.

Kostenbeitrag: € 25,00

Mittwoch, 6. Februar 2019: Podiumsdiskussion

18:30 Uhr

Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen

„NARRATIVE“ INNERHALB DES GEDENKENS AN DEN ERSTEN WELTKRIEG – EINE PODIUMSDISKUSSION

Im Jahre 2014 hat es zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen gegeben, die an den Beginn des Ersten Weltkrieges erinnert haben. 2018, zum Ende des Ersten Weltkrieges, ist die Zahl der Ausstellungen und Erinnerungsveranstaltungen deutlich geringer. Dabei erscheint das Ende eines Krieges doch viel eher ein erinnerungswürdiges Ereignis als dessen Anfang.
Der OGV und seine Partner hatten sich frühzeitig dafür entschieden, an beides zu erinnern: an den Anfang und an das Ende. Die Ausstellung zu den „Kriegsenden“ thematisiert das Leben im Krieg nicht an den Fronten, sondern in sieben europäischen Heimaten. Zugleich mit dem Leben im Krieg wird das Erleben von Krieg zur Sprache gebracht. Es sind also nicht die militärischen Aspekte, die im Vordergrund stehen, sondern die Veränderungen des zivilen Lebens.
Ob das ein probater Weg ist, an Krieg zu erinnern, soll in einem Podiumsgespräch zunächst von Experten debattiert werden, bevor sich das Publikum in die Diskussion einmischen kann.

Samstag, 9. Februar 2019: Abschlußkonzert

15:30 Uhr

Evang. Gemeindehaus, Bielertstr. 14 in 51379 Leverkusen-Opladen

ABSCHLUSSKONZERT "MUSIK IM SPIEGEL DES ERSTEN WELTKRIEGS"

DAVID JOHNSON | GEIGE
THOMAS PALM | KLAVIER
IRMELIN SLOMAN | SOPRAN

1914 –18 die Jahre, in denen die Welt in Flammen aufging - werden zum 100-jährigen Gedenken von Historikern und Journalisten beschrieben. Unser Konzert möchte diese Zeit von einer ganz anderen Seite beleuchten und das damalige Lebensgefühl in seiner großen Vielfalt lebendig werden lassen. Die dargebotenen Kompositionen spiegeln den Zeitgeist in seinen unterschiedlichen Facetten wider. Die Musik verbindet, berührt und zuweilen regt sie zum Lächeln an.
Wir möchten ein Licht anzünden und die Musik der verschiedenen Nationalitäten miteinander verbinden als Zeichen des Friedens.

Kostenbeitrag: € 5,00

Sonntag, 10. Februar 2019: Abschlussveranstaltung

10:00 bis 17:00 Uhr

Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG

Zum Abschluss der Ausstellung wird die Öffnungszeit um zwei Stunden verlängert und mit vier Veranstaltungen abgerundet.
Um 10:00 Uhr findet eine Finissage als Werkstattgespräch mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und musikalischer Umrahmung statt.
Um 11:00 und um 14:00 Uhr werden letztmalig Ausstellungsführungen angeboten.
Um 16:00 Uhr wird die umfangreiche Begleitpublikation in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Klaus Kaiser der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ganztägig gibt es Kaffee und Kuchen in der Cafeteria.


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