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Ausgabe 11 / 2020

Editorial des Geschichtswartes Christian Drach

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins,
liebe Freunde und Förderer,

als Historiker stellt man sich die Frage, wie zukünftige Generationen auf die Ereignisse des Jahres 2020 zurückblicken werden. Leben wir womöglich gerade in einem Epochenjahr? Der Aufstieg der USA zur Weltmacht begann mit dem Epochenjahr 1917 und dem Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Wird der Abstieg der USA möglicherweise mit Corona und den befürchteten Begleitumständen der US-Präsidentschaftswahl am 3. November einhergehen? Corona bestimmt jedenfalls aktuell auch unser Leben. Auch hier werden Historiker sich in Zukunft u.a. mit den Corona-Schutzmaßnahmen und deren Folgen beschäftigen. Vielleicht wird es in einigen Jahrzehnten dazu auch mal eine OGV-Ausstellung geben. Umso interessanter war der OGV-Vortrag von Dr. Mahmoud Kandil am 7. Oktober im Forum, in dem es neben der Bedeutung der Wiener Schlussakte für das Rheinland (1820) auch um die Karlsbader Beschlüsse von 1819 ging. Damals wurden Freiheitsrechte der Menschen eingeschränkt, um liberale und nationale Tendenzen im Deutschen Bund zu bekämpfen.

Corona-bedingt stehen aktuell einige Wirtschaftsbereiche vor dem Ruin. Armut führt auch immer zu einer Radikalisierung und zu Unruhen. Umso wichtiger ist der Zusammenhalt der Gesellschaft. Die OGV-Familie möchte dazu einiges beitragen. Nicht umsonst tagen aktuell OGV-Mitglieder mit Vertretern aus Jülich und den europäischen Partnerstädten in der Thomas-Morus-Akademie in Bensberg. Seit Freitag beschäftigen wir uns hier auf einem Workshop mit der Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit in Europa (1918-1939). Leider konnten einige Teilnehmer aus den Partnerstädten nicht ins Rheinland anreisen und nehmen daher online am Workshop teil. Die Jury der Regio Köln/Bonn hat das Projekt „1923 – StadtRäume“ als Leuchtturmprojekt bewertet und eine Förderung durch die Regionale Kulturpolitik in Höhe von 115.000,- Euro befürwortet. Die gesamte Projektförderung von mindestens 750.000,- Euro (u.a. auch Erasmus+ und LVR) in den nächsten drei Jahren bedeutet für den OGV auch eine besondere Verantwortung und erfüllt uns mit Stolz!

Nächsten Samstag werden sich darüber hinaus Mitglieder von OGV und JGV zur gemeinsamen Vorstandssitzung in Jülich treffen und Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit stellen. Sichtbare Veränderungen werden Sie demnächst u.a. beim Corporate Design feststellen können. Freuen Sie sich also u.a. auf das neue Programmheft 2021 und halten Sie uns auch zukünftig die Treue!

Kommen Sie gut durch den Winter und bleiben Sie vor allem gesund!


Christian Drach
Geschichtswart


A K T U E L L E S

Liedtke-Wichmann-Preis 2020: Auszeichnung für das Koloniemuseum und für Dr. Wolfgang Schartau (†)

Im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich des 90. Gründungstages der Stadt Leverkusen vergab der OGV den im Vorjahr ins Leben gerufenen Liedtke-Wichmann-Preis für herausragendes Engagement für die stadtgeschichtliche Arbeit in und für Leverkusen. Es passt zu diesem auch für den OGV so ungewöhnlichen Jahr 2020, dass sich die Jury dazu entschieden hat, den Preis ausnahmsweise doppelt zu vergeben: Preisträger ist zum einen das Koloniemuseum Leverkusen, was auch gleichzeitig die erstmalige Preisvergabe an eine Institution bedeutet. Zum anderen wird der Preis posthum an Dr. Wolfgang Schartau vergeben.

Der promovierte Chemiker Wolfgang Schartau (1944-2020) wandte sich nach einer erfolgreichen Karriere der historischen Forschung zu und absolvierte ein Geschichtsstudium, das er mit dem Master abschloss. Mit seiner unbändigen Neugier und dem im Studium erworbenen Handwerkszeug des Historikers bereicherte Wolfgang Schartau die Projekte des OGV nachhaltig und engagierte sich mit großer Leidenschaft in verschiedenen Ausstellungen und Publikationen. Von seiner Mitwirkung bei den Ausstellung zum Ersten Weltkrieg oder der Leverkusener Integrationsgeschichte über das Schreiben umfangreicher und sehr differenzierter Aufsätze für den Band „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ bis hin zur detaillierten Textarbeit und Bildredaktion für die Festschrift zu 40 Jahren OGV – Wolfgang Schartau erwies sich trotz seiner fortschreitenden Erkrankung als unermüdlicher „Aktiver“ und blieb dabei immer bescheiden und neuen Anregungen und Gesichtern aufgeschlossen. Mit der von ihm angeregten Edition eines Briefwechsels zwischen Adolf Lucas und Carl Duisberg setzte Wolfgang Schartau einen wichtigen Impuls für die weitere stadtgeschichtliche Arbeit. Wolfgang Schartau starb im März 2020, als es aufgrund der Corona-Pandemie dem Verein nicht möglich war, ihn angemessen zu verabschieden. Mit der posthumen Verleihung des Liedtke-Wichmann-Preises nutzt der OGV die Gelegenheit, seine Verdienste gebührend zu würdigen.

Mit dem Koloniemuseum wird ebenfalls in diesem Jahr eine Institution ausgezeichnet, die 2020 ein kleines Jubiläum feiert. Vor 15 Jahren nahm das Museum seine Arbeit in zwei Häusern der Kolonie Anna an der Nobelstraße, direkt gegenüber dem Erholungshaus, auf. Seither informiert das Koloniemuseum in dem im Originalzustand erhaltenen Doppelhaus über das Leben der Angestellten „beim Bayer“, dem Werk, das untrennbar mit der Geschichte der Stadt Leverkusen verbunden ist. Alte Küchenherde, wuchtige Ehebetten und Details wie original erhaltenes Kinderspielzeug vermitteln ein Stück Alltagsgeschichte der 1920er und 1930er Jahre – und das mitten in Leverkusen. Schon allein die jahrelange Beharrlichkeit, mit der Elke Kersten und ihre Mitstreiter die Idee eines Wohnmuseums trotz aller Widrigkeiten in die Tat umsetzten, bedeutet Engagement für die stadt- und regionalgeschichtliche Arbeit in seiner reinsten Form und im Sinne der Namensgeber des Preises, Gertrud Liedtke und Alfried Wichmann. In diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr, das auch für das Koloniemuseum gewiss kein einfaches ist, werden diesem der Liedtke-Wichmann-Preis und die Dotation in Höhe von 500 € zuerkannt, weil es seit langem in vornehmlich ehrenamtlicher Weise anschaulich und nachhaltig einen wichtigen Teil der Leverkusener Stadtgeschichte publikumswirksam und adressatengerecht vermittelt. (Philipp Schaefer)


OGV und zwölf europäische Partner werden für ihr europäisches Projekt „StadtRäume“ mit bis zu € 447.000 ERASMUS+ Mitteln gefördert. Multilingualer und variabler Filmbaukasten zur Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit soll entstehen.

Der Projektantrag „StadtRäume. Eine europäische Kulturgeschichte zwischen 1918 und 1939 als multilingualer und variabler Filmbaukasten“ im Programm „ERASMUS+ Strategische Partnerschaften“ in der Erwachsenenbildung wurde zur Förderung ausgewählt. Die Auswahl basiert auf den Gutachten internationaler Expertinnen und Experten sowie dem Umfang der für die Aktion zur Verfügung stehenden Fördermittel. Der Förderhöchstbetrag wird auf EUR 447.271,00 € festgesetzt. Am 1. Oktober 2020 erhielt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen den diesbezüglichen Bescheid.

Mit dem Projekt „StadtRäume“ wird auf der Basis stadtgeschichtlicher Forschung eine innovative digitale Form der Wissensvermittlung für die Erwachsenenbildung gefördert. Die Grundlage hierfür bildet die Kooperation von Geschichtsvereinen, Museen und Universitäten in acht europäischen Städten. Im Mittelpunkt steht die Erstellung einer Sammlung von Filmclips, die auf unterschiedliche Weise zusammengestellt werden können. Für diesen Filmbaukasten wird zugleich eine didaktische Handreichung erarbeitet, die den Vermittlern der historisch-politischen Bildung Anleitung und Anregung geben soll. Erarbeitet wird der Filmbaukasten sowie das didaktische Konzept in Kooperation aller Projektbeteiligten aus den acht europäischen Städten Bracknell (UK), Jülich (DE), Leverkusen (DE), Ljubljana (SI), Oulu (FI), Raciborz (PL), Schwedt/Oder (DE) und Villeneuve d’Ascq (FR). Dabei wird die Stadt als sozialer Raum verstanden, der sich in den Bedingungen der materiellen Gegebenheiten (Architektur, Infrastruktur, Institutionen von Politik u. Wirtschaft etc.) herausbildet, indem das Agieren der Stadtgesellschaft und ihr Stadtbewusstsein als aufeinander bezugnehmende Prozesse verstanden werden. Mit anderen Worten: materiale und ideelle Stadtkultur stehen in einem komplementären Verhältnis zueinander.

Aufgrund ihrer heterogenen Beschaffenheit und Geschichte eignen sich die acht am Projekt beteiligten Kommunen gut, die einzelnen Städte als Kulturraum während der Jahre 1918 bis 1939 zu beschreiben und zu vergleichen. Die dabei zu erzielenden strukturellen Einsichten können auf die Gegenwart übertragen werden und als solche in der historisch-politischen Erwachsenenbildung fruchtbar gemacht werden.

Ein Auftakt-Workshop vom 30. Oktober bis 1. November 2020 unter Beteiligung aller beteiligten Städte und Projektpartner wird das Projekt mit seinen vielfältigen Facetten konstituieren. Für Leverkusen hat Oberbürgermeister Uwe Richrath die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. (Wolfgang Hasberg)


Opladener Geschichtsverein feierte 90 Jahre Leverkusen mit internationalen Gästen – Live-Übertragung auf Facebook

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) richtete am Donnerstag, dem 29. Oktober, eine Festveranstaltung mit geladenen Gästen zu „90 Jahre Leverkusen – Historische Zukunft einer Stadtlandschaft“ in der Stadthalle Bergisch-Neukirchen aus. 1930 war die Stadt Leverkusen durch den Zusammenschluss von Wiesdorf mit Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf entstanden. „Mit dieser coronakonform geplanten Abendveranstaltung wollten wir 90 Jahre Leverkusen feiern und gleichzeitig den offiziellen Startschuss für unser internationales Projekt zur Stadtgeschichte der Zwischenkriegszeit geben“, sagte Michael D. Gutbier, der 1. Vorsitzende des OGV.

Am darauffolgenden Wochenende veranstaltete der OGV mit dem Jülicher Geschichtsverein in der Thomas-Morus-Akademie in Bensberg einen internationalen Hybrid-Workshop zu dem Projekt „StadtRäume“, das in den kommenden Jahren unter anderem durch „Erasmus+“-Mittel in Höhe von bis zu 447.000 Euro gefördert wird. In Bergisch-Neukirchen wurden daher auch Delegationen aus mehreren Leverkusener Partnerstädten erwartet – soweit die Corona-Lage deren Anreise zuliess.

Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßte die Gäste und übergab darüber hinaus auch den diesjährigen Liedtke-Wichmann-Preis des OGV, der Personen und Organisationen verliehen wird, die sich um die Erforschung und Vermittlung der Leverkusener Stadtgeschichte besonders verdient gemacht haben. In einem Impulsvortrag skizzierte der Kölner Historiker Prof. Dr. Wolfgang Hasberg die historische Bedeutung Leverkusens zwischen Industrie und Kultur. Ernst Küchler, Ehrenvorsitzender des OGV und Oberbürgermeister a.D., zeichnete außerdem den Sieger des OGV-Fotowettbewerbs aus. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch die jiddische Klezmermusik der Band crazy freilach.

Die Festveranstaltung wurde live auf dem Facebook-Kanal des OGV übertragen (https://facebook.com/OGV.Lev). (Jörn Wenge)


„Zwischen Krise und Aufbruch“ – Start für internationales Projekt zur Zwischenkriegszeit. Geschichtsvereine und europäische Partner wollen prägende Zeit näherbringen

Kriegsbewältigung, innere Konflikte und gleichzeitig Aufbruch in die Moderne – die vielschichtige Geschichte der Zwischenkriegszeit steht im Fokus eines mehrtägigen Workshops, den der Opladener Geschichtsverein 1979 e.V. Leverkusen vom 30. Oktober bis zum 1. November gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein veranstaltet. Die coronakonform geplante Hybrid-Konferenz in der Thomas-Morus-Akademie in Bensberg ist Teil eines auf mehrere Jahre angelegten und europäisch geförderten Projekts, in dem sich die beiden Geschichtsvereine mit Vertretern der europäischen Partnerstädte Leverkusens diesem prägenden Abschnitt europäischer Geschichte widmen. Sie knüpft an einen vorbereitenden Workshop an, den die Vereine im Sommer veranstaltet hatten.

„Das Rheinland durchlebte damals auf vielen Feldern eine Modernisierung, gleichzeitig war diese Zeit geprägt von Kriegsbewältigung und massiven Konflikten, ehe die Nationalsozialisten die Macht übernahmen“, sagt Michael D. Gutbier, 1. Vorsitzender des OGV. „Im Vergleich mit der Entwicklung in unseren Partnerstädten und der übergreifenden europäischen Perspektive wollen wir die lokalen und regionalen Besonderheiten dieser Zeit herausarbeiten. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Erkenntnisse dann mit verschiedenen Formaten anschaulich vermitteln.“

Neben vor Ort oder virtuell beteiligten Gästen aus den Partnerstädten, nehmen an dem Workshop Sabine Verheyen, Mitglied des Europaparlaments sowie Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath und Bernhard Marewski, 1. Bürgermeister der Stadt, teil. Mit ihren Vorträgen geben Impulse unter anderem der Kölner Historiker Prof. Dr. Wolfgang Hasberg und Prof. Dr. Wolfgang Schmale aus Wien.

In verschiedenen Arbeitsgruppen werden die Teilnehmer Schwerpunktthemen, Vermittlungsansätze und Formate wie etwa einen Filmbaukasten, Social-Media-Konzepte oder Ausstellungen diskutieren, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Für Leverkusen und das Rheinland wird dabei insbesondere das Jahr 1923 im Fokus stehen. Damals erschütterten Hyperinflation, Ruhrbesetzung, der gescheiterte Hitler-Putsch und mehrere kommunistische Aufstände das Deutsche Reich. Die Epoche wird jedoch nicht ausschließlich vor dem Hintergrund dieser zunächst erfolgreich bewältigten Krisenerscheinungen betrachtet. Kulturelle Erneuerung und Modernisierungsbestrebungen, etwa im Städtebau oder der Freizeitgestaltung, sollen ebenfalls in den Blick genommen werden. (Jörn Wenge)


Fotowettbewerb „DenkMal! 90 Jahre Leverkusen“

Im Sommer hatte der OGV die Bürgerinnen und Bürger von Leverkusen und Umgebung zu einem Fotowettbewerb eingeladen um den 90. Geburtstag der Stadt zu würdigen. 

Drei Leitfragen wurden den Teilnehmern dabei vorab gestellt:

  1. Welche Denkmale erinnern an 90 Jahre Leverkusen?
  2. Welche Denkmale aus 90 Jahren bedürfen der Erhaltung?
  3. Welche Orte oder Denkmale verbinden Sie mit 90 Jahren Leverkusen?

Eine 5-Köpfige Jury hatte nach Einsendeschluss die Auswahl aus über 80 Einsendungen von 19 Teilnehmern getroffen und die Preise vergeben.

Dazu schrieb Gerd Struwe, Leiter der Leverkusener VHS und Vorsitzende der Jury unter anderem: „Fotografie hat, auch wenn Manipulation immer möglich war und ist, den Charakter des Dokumentarischen. Die Einschätzung, was Fotografie ist, hat sich allerdings im Verlauf der Geschichte sehr geändert. Anfangs (…) an die Malerei angelehnt, wandelte sie sich immer mehr zum eigenständigem Medium. (…) Fotografieren gehört zu unserem Alltag, wurde zur banalen Gedächtnisstütze ohne besonderen ästhetischen Wert. (…) Erst wenn man mit einer bildnerischen Absicht zur Kamera greift, verändert sich die fotografische Perspektive. Welches Objekt, welcher Ort … verspricht die beste Umsetzung meiner fotografischen Intention? Wann sind der richtige Zeitpunkt und das beste Licht? (…) Welche Kamera und Ausrüstung nehme ich mit?“

Alle diese Überlegungen flossen in die Entscheidung der Jury ein, welche die anonymisierten Fotos mittels eines Punktesystems bewertet hatte und folgende Entscheidung getroffen hat:

Der 1. Preis ging an Wilfried Longerich für sein Foto „Schiffsbrücke, zum 100. Geburtstag“, der 2. Preis ging an Frank Schlusemann für sein Foto „Feuerwehr-Gerätehaus in Wiesdorf, 120 Jahre alt“ und der 3. Preis ging an Dietmar Galuschka für sein Foto „Magazin des ehemaligen Ausbesserungswerks Opladen mit Wasserturm“

Zusätzlich wurden weitere Fotos zur Gestaltung des OGV-Kalenders 2021 ausgewählt.

Die Preisverleihung fand am 29.10. in der Stadthalle Bergisch Neukirchen im Rahmen der - zum Teil virtuell gestalteten - Festveranstaltung „90 Jahre Leverkusen. Historische Zukunft einer Stadtlandschaft“ statt. Der Gewinner des 1. Preises erhielt ein Gutschein für eine OGV-Tagesfahrt und ein künstlerisches Foto der Villa Römer. Die beiden anderen Preisträger erhielten jeweils einen Band aus der OGV-Schriftenreihe „MONTANUS“. Alle Teilnehmer erhielten den OGV-Kalender 2021 sowie ein Buch über die Leverkusener Wirtschaftsgeschichte.

Eine Auswahl der eingesendeten Bilder wurde großformatig im Veranstaltungssaal und anschließend im Stadtgebiet präsentiert. (Maria Lorenz)

T E R M I N H I N W E I S E


Schrittweise Wiederaufnahme der Veranstaltungsaktivitäten

Seit dem 1. Juli 2020 führt der OGV unter Einhaltung aller Abstands- und Hygienevorschriften die schrittweise Wiederaufnahme der Veranstaltungsaktivitäten durch. Hierbei ist es zunächst unerlässlich, dass sich alle Interessierten vorab verbindlich hier oder telefonisch unter 02171-47843 für die jeweilige Veranstaltung anmelden. Vielen Dank für das Verständnis.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Veranstaltungshinweis: Bürgerdialog >LEV< - 3. Februar 2021

Herzliche Einladung zum vorerst letzten Bürgerdialog im Rahmen des Projektes >LEV< Leverkusen - Stadtgeschichte mit Zukunft

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen

Mittwoch, 3. Februar 2021
19 Uhr
Vortragssaal des Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen-Wiesdorf

Aufgrund der gültigen Covid19-Hygienerichtlinien ist die verbindliche Anmeldung hier oder telefonisch unter 02171-47843 für eine persönliche Teilnahme zwingend notwendig!

Diese Veranstaltung wird hybrid oder je nach Corona-Lage rein virtuell durchgeführt, für eine virtuelle Teilnahme über Zoom klicken Sie bitte auf diesen Link: Virtuelle Teilnahme!

20. Januar 2021: Vortrag "1870 – Der deutsch-französische Krieg und das Rheinland"

Referent: Georg Mölich

Mit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 kam es am 18. Januar 1871 nach drei für Preußen erfolgreichen Reichseinigungskriegen zur Gründung eines zweiten deutschen Kaiserreichs, das unter preußischer Führung stand. Anders als die Bestrebungen der Revolution von 1848/49 handelte es sich um eine Staatsgründung von oben, welche auf Grund militärischer Erfolge möglich geworden war. Diese Reichsgründung führte, obwohl sie kaum Veränderungen in den Teilstaaten mit sich brachte, zu einem wirtschaftlichen Aufschwung innerhalb des Reiches und dem Entstehen eines Nationalstaatsbewusstseins. Neben dem Militär entwickelte sich die Großindustrie mit ihrer Elite zum zweiten Standbein des Kaiserreichs. Der militärische Sieg über Frankreich und die Gründung des Reiches wirkten tief in die Gesellschaft, auch im Rheinland, das sich lange Zeit eher preußenkritisch sah, hinein.

Mittwoch, 20. Januar 2021, 18:30 Uhrvirtuell via Zoom oder Facebook (in der Reihe „Geschichte am Kamin") 

Aufgrund der gültigen Covid19-Hygienerichtlinien ist die verbindliche Anmeldung hier oder telefonisch unter 02171-47843 für eine persönliche Teilnahme zwingend notwendig!

Diese Veranstaltung wird auf Grund der Beschlüsse vom 5.1.2021 rein virtuell durchgeführt, für eine virtuelle Teilnahme über Zoom klicken Sie bitte auf diesen Link: Virtuelle Teilnahme!


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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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