Probleme bei der Darstellung? Dann klicken Sie hier für die Webansicht.
OGV-Logo - Anzeige von Bildern ist im E-Mailprogramm ausgeschaltet!
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 12 / 2015

Editorial der stellvertretenden Geschäftsführerin Suzanne Arndt

Liebe Mitglieder und Freunde des Opladener Geschichtsvereins,

wie in dem Weihnachtslied „Alle Jahre wieder….“ könnte ich mein Editorial anfangen!

Kaum zu glauben, das Jahr ist fast abgelaufen! Wieder habe ich die Ehre die letzten Grüße des Jahres Ihnen zu übermitteln. Erstmal möchte ich Ihnen allen für Ihre Treue danken und auch dafür, dass Sie uns regelmäßig auf unserer Homepage, im Facebook, etc. besuchen.

Im ersten Quartal hatten wir noch die Ausstellung „1914 – Mobilisierung in europäischen Heimaten“. Das Begleitprogramm dazu war sehr erfolgreich. So war die Tagesfahrt nach Lüttich zu der Ausstellung „1914 war ich zwanzig“ sehr gut besucht und die verschiedenen Vorträge zu Thema 1. Weltkrieg z. B. von Frau Dr. Simone Frank waren auch sehr interessant.

2015 war ein Jahr den vielen Jubiläen: Die Stadt Leverkusen wurde 85 und die Gebietsreform ist 40 Jahre her. Das Ende des 2. Weltkriegs jährt sich zum 70. Mal. Diese Ereignisse wurden in fachlichen Vorträgen durch Herrn Dr. Hans Eckart Krajewski, Herrn Walter Zimmermann, Frau Prof. Dr. Stefanie Lieb und Herrn Michael Gutbier erläutert.

2015 ist auch das Preußen-Jahr: 200 Jahre Preußen am Rhein. Dies war auch das Thema unseres Workshops und der Ausstellung. Wir haben uns dieses Jahr mit Tagesfahrten und Studienreisen an das Jubiläum ran getastet. Mit der Schirmer-Ausstellung haben wir die Geschichte der Düsseldorfer Malerschule und der Landschaftsmalerei zur Preußischen Zeit erzählt. Dazu gab es eine von Herrn Marcell Perse mit Begeisterung vorgetragene Studie über die Landschaftsmalerei mit berühmten Malern dieser Zeit, und ein fachkundiges Kamingespräch zwischen Herrn Heinzelmann vom Museum Schloss Morsbroich und Herrn Guido von Büren vom Museum Zitadelle Jülich über die Landschaftsmalerei  der Preußischen Zeit.

Das Geschichtsfest war ein voller Erfolg. Die kleine Ausstellung zu dem nationalen Thema des Tages des offenen Denkmals „Handwerk, Technik und Industrie“ und die parallelen Fahrten kamen bei unseren vielen Besuchern sehr gut an.

Leider mussten die Studienreisen nach Schwedt und zu der Backsteingotik an der polnischen Ostseeküste wegen Mangel an Anmeldungen abgesagt werden.

Bevor wir das Jahr ruhig beschließen, möchten wir Sie noch am 2. Dezember um 18:30 Uhr ins Forum in Wiesdorf zu einem Kamingespräch einladen, das in Form eines Kinoabends von Herrn Ernst Küchler eröffnet und geleitet wird. Es geht um Dokumente über die Stadtgeschichte.

Von 5. bis zum 8. Dezember haben wir traditionell unseren Stand am Weihnachtsmarkt „Bergisches Dorf“ in Opladen. Wir laden Sie gerne ein mit uns über die Vereinsarbeit, das Programm, die Studienreisen des kommenden Jahres zu sprechen, historische Kalender für 2016 (Industrie-Denkmäler oder Preußen am Rhein) zu kaufen, sowie OGV-Publikationen und andere Produkte, die von unseren Ehrenamtlern liebevoll hergestellt worden sind zu erwerben. Oder kommen Sie einfach zu einem Plausch mit uns. Wir freuen uns darüber!

Ich wünsche Ihnen eine, trotz der jährlichen Hektik, besinnliche, ruhige Adventszeit sowie eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Ihre Suzanne Arndt


A K T U E L L E S

Leverkusen im Film - Dokumente zur Stadtgeschichte

Vor 85 Jahren wurde Leverkusen gegründet. Aus diesem Anlass hat sich der Opladener Geschichtsverein im Rahmen seiner Vortragsreihe „Kamingespräche“ in diesem Jahr mit der Stadtgeschichte Leverkusens beschäftigt.

Zum Abschluss dieser Reihe zeigen wir in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Volkshochschule Leverkusen

am Mittwoch, den 2. Dezember 2015 um 18.30 Uhr im Kommunalen Kino im Forum folgende „Stadtfilme“ aus den 50er, 60er und 7oer Jahren:

Stadtchronik
ein Film von Ernst Schwarz (Stadtbildstelle) aus dem Jahre 1959.
(28 Minuten)

Herz wird gesucht
ein Film zum 30jährigen Stadtjubiläum aus dem Jahre 1960.
(17 Minuten)

Leverkusen mit neuem Profil-Auf dem Weg in die Zukunft
Ein Film des Presseamts der Stadt mit dem allen älteren Fernsehzuschauern noch bekannten Sprecher der Sendung „Der 7.Sinn“, Alfred Noell.
(30 Minuten)

Willkommen in Leverkusen
Ein Film aus dem Jahre 1977 im Auftrag der Stadt Leverkusen, von und mit dem bekannten Schauspieler Walter Giller.
(22 Minuten)

Durch den Abend führt der ehemalige Oberbürgermeister von Leverkusen, Ernst Küchler, der die diversen Phasen der Stadtentwicklung und Stadtwerdung unmittelbar erlebt hat.

Das Programmheft und das Fahrtenprogramm 2016 sind erschienen!

Pünktlich zum Jahreswechsel sind das Jahresprogramm sowie das Fahrtenprogramm 2016 des Opladener und Jülicher Geschichtsvereins druckfrisch erschienen.

Alle Mitglieder erhalten die Hefte zeitnah per Briefpost. Darüber hinaus werden die Hefte in Leverkusen und Jülich an vielen öffentlichen Orten (Verwaltung, Kultureinrichtungen, Schulen etc.) zur Mitnahme ausgelegt.

Die Programme können aber auch durch Klicken auf die jeweiligen Bilder als pdf-Dokumente heruntergeladen werden.

Workshop in der Thomas-Morus-Akademie Bensberg bereitet großes Ausstellungsprojekt zur Preußenzeit vor

Mit dem „preußischen Jahrhundert“ beschäftigte sich die gemeinsam vom Jülicher und Opladener Geschichtsverein in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie organisierte Tagung, die vom 20. bis 22. November im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg stattfand. Die Teilnehmer trugen Recherchen und Erkenntnisse zusammen und entwarfen damit ein erstes gemeinsames Bild von den Jahren zwischen 1815 und 1914 und von der „Beziehungsgeschichte“ Preußen und Rheinland.

Der feierliche Akademieabend zum Auftakt lockte rund hundert Gäste an. Diese wurden unterhalten durch den Vortrag von Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann („Kein schöner Land in dieser Zeit“? Anton und Vinzenz Zuccalmaglio und die Preußenzeit“) – virtuos begleitet von der jungen Pianistin Violetta Khachikyan mit passenden zeitgenössischen Klängen von Schumann bis Mendelssohn.

An den darauffolgenden beiden Tagen setzten sich die Projektteilnehmer – unterstützt durch Experten – mit einzelnen Fragen auseinander: Was war und bedeutete das „preußische Jahrhundert“ für Jülich, Opladen und für das Rheinland konkret? Welche Folgen hatte der viel gescholtene preußische Militarismus? Was bedeuteten Industrialisierung, Kulturkampf, die Revolution von 1848/49 für die Menschen im Rheinland? Diesen und anderen packenden Fragen ging der Workshop nach, im direkten Austausch und mit Ergebnissen, die nächstes Jahr in einer in dieser Form neuartigen Doppelausstellung in Jülich und Leverkusen-Opladen dargestellt werden.

Wer wissen will, was das widersprüchliche 19. Jahrhundert ausmachte, der sollte sich diesen Termin schon jetzt vormerken (Eröffnung: 2./3. Juli 2016).

Foto: Die Teilnehmer des Workshops am Ende von zwei Tagen der intensiven Auseinandersetzung mit dem „preußischen Jahrhundert“ an Rhein, Wupper und Rur (Foto: Suzanne Arndt).

Postkarten-Set "Handwerk, Technik, Industrie - Spuren in Leverkusen"

Aus Anlass des 12. Geschichtsfest mit dem Thema "Handwerk, Technik, Industrie" gab der OGV ein 6er Postkarten-Set mit nachkolorierten historischen Postkarten heraus.

Die Motive sind die Villa Römer in Opladen, der Bahnhof Pattscheid, der Hitdorfer Hafen, die Sensenfabrik H.P. Kuhlmann Söhne in Schlebusch, die Reuschenberger Mühle in Bürrig und die Färberei Römer in Opladen.

Das Postkarten-Set kann für €3,50 und die einzelnen Postkarten für € 0,80 beim OGV erworben werden.

Fotomotiv-Kalender 2016 jetzt erhältlich!

Der Fotomotiv-Kalender 2016 des OGV mit dem Titel "Handwerk, Technik, Industrie - Spuren in Leverkusen" mit den historischen Motiven zum vom OGV ausgelobten Online-Wettbewerb SPURENSUCHE ist erschienen und zum Preis von € 7,50, in der Villa Römer, in der Thalia-Buchhandlung in Leverkusen-Wiesdorf (Rathaus Galerie) und in der Buchhandlung Gottschalk in Leverkusen-Schlebusch erhältlich.

Der Kalender wird auch auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" verkauft.

Kalender 2016 "Das preußische Jahrhundert" erschienen

2016 werden der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein auf das preußische Jahrhundert in Jülich, Opladen und im Rheinland zwischen 1815 und 1914 zurückblicken.

Aus diesem Anlass ist ein Projekt-Fotomotiv-Kalender für 2016 mit historischen und aktuellen Motiven zum preußischen Jahrhundert in Opladen und Jülich unter der Federführung von Michael Greve entstanden.

Der Kalender ist die perfekte Einstimmung für die Aktivitäten in 2016 und kann für € 7,50 bei beiden Vereinen in Leverkusen und Jülich erworben werden.

Sie können mehr tun: Werden Sie Fördermitglied!

Auf der letzten Jahreshauptversammlung am 15. April 2015 wurde die Beitragsordnung geändert.

Mitglieder haben ab sofort die Möglichkeit die Aktivitäten des Vereins dauerhaft mit einem „vertretbaren“ Förderbeitrag als Fördermitglied zu unterstützen. Damit wird es dem Vorstand ermöglicht, künftig mit kalkulierbaren Förderbeiträgen und Einnahmen zu planen.

Alle Mitglieder, die bereit sind, mehr als den normalen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 40,00 für Einzelpersonen und € 60,00 für Ehepaare und Familien zu zahlen, können ab sofort einen Förderbeitrag in Höhe ab € 100,00 für Einzelpersonen und ab € 150,00 für Ehepaare und Familien (statt generell ab € 250,00 laut alter Beitragsordnung) an den Verein entrichten und damit die Vereinsarbeit nachhaltig unterstützen.

Alle Fördermitglieder werden auf einer Ehrentafel öffentlichkeitswirksam dokumentiert.

Bitte teilen Sie Ihren Wunsch der Übernahme einer Fördermitgliedschaft unserer Geschäftsstelle mit. Von dort werden alle weiteren notwendigen Schritte eingeleitet.

Vielen Dank und herzlich willkommen als Fördermitglied des OGV!  

OGV auf dem Opladener Weihnachtsmarkt

Schneller als man denkt ist die Weihnachtszeit wieder da! Deshalb möchte ich Sie auf unseren Weihnachtsstand auf dem Opladener Weihnachtsmarkt "Bergisches Dorf" aufmerksam machen.

Sie können uns in diesem Jahr von Samstag den 5. bis Dienstag den 8. Dezember in einem Handwerkerhaus in der Fußgängerzone in Opladen antreffen. Die genaue Nummer des Häuschen wird demnächst bekannt gegeben!

Sie können uns dann besuchen, sich über unseren Verein oder die Vereinsarbeit informieren, oder unsere "OGV-Produkte" ansehen und vielleicht ist für Sie das passende Geschenk für Weihnachten dabei?

Wir bieten Ihnen diesmal einen Kalender 2016 mit Leverkusener Denkmäler-Bildern, Postkarten zum gleichen Thema, einen Kalender 2016 angelehnt an das große OGV-Preußen Projekt 2016, Vereinspublikationen (Kurier und Montanus, etc.), und noch diverse OGV-Produkte.

Auf Sie warten noch, kostenlos, das neue OGV-Programm 2016 und das neue Reise-Heft!

Außerdem ist für die Kinder am Nikolaus-Tag eine kleine Überraschung angedacht!

Wir freuen uns über Ihren Besuch!


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldung zu unseren Fahrten

Anmelden können sie sich hier.

 

 


R A T H Ä U S E R

Am 01. April 1930, also vor 85 Jahren, ist die Stadt Leverkusen als selbständiges Gemeinwesen durch den Zusammenschluss von Wiesdorf (mit Bürrig), Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel hervorgegangen.

45 Jahre später, am 01. Januar 1975 wurde aus dieser "jungen Stadt" sowie den Städten Opladen (Stadtrechte seit 1858), Bergisch Neukirchen (Stadtrechte seit 1857) und Hitdorf (Stadtrechte 1857 bis 1960, seitdem Stadtteil von Monheim) die neue größere Stadt Leverkusen gebildet.

Sichtbares Zeugnis kommunaler Selbstverwaltung stellt immer das Rathaus einer Stadt dar. In der Geschichte Leverkusens und seiner Vorgängergemeinden übten verschiedene Gebäude diese Funktion aus.

2015 möchten wir in jedem monatlichen Newsletter jeweils diese Gebäude in historischen Aufnahmen und ihrer historischen Bedeutung vorstellen.

Das Opladener Rathaus in der Bahnhofstraße

Von 1891 bis 1933 befand sich das Opladener Rathaus in einem ehemaligen Wohnhaus in der Bahnhofstraße. Sehr schnell wurde dieses Gebäude für die schnell wachsende Stadt Opladen zu klein und es mussten zusätzliche Verwaltungsräume angemietet werden.

Pläne für den Bau eines "richtigen" Rathauses für Opladen auf dem Goetheplatz (späterer Standort des letzten Opladener Rathauses und heutigen Verwaltungsgebäudes) wurden auf Grund des 1. Weltkrieges nicht realisiert.

1933 wurde die Villa Römer neues Rathaus der Stadt Opladen und das Gebäude an der Bahnhofstraße wurde zur Sparkasse umgebaut. Im Zuge der Luftangriffe auf Opladen wurde das Gebäude zerstört. Heute erinnert eine "Kneipe" an den historischen Standort.

Sie erhalten diese E-Mail als Abonnent unseres Newsletters. Wenn Sie den OGV-Newsletter mit der nächsten Ausgabe nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier: Newsletter abbestellen

Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

Bitte beachten Sie, dass unser Newsletter automatisiert von einer Adresse versendet wird, die keine Antwortmails verarbeiten kann. Sollten Sie Fragen oder Anregungen per E-Mail äußern wollen, wenden Sie sich bitte an geschaeftsstelle@ogv-leverkusen.de.