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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 12 / 2018

Editorial des Vorsitzenden der Towarzystwo Milosnikow Ziemi Raciborskiej (TMZR) Dr. Piotr Sput

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des OGV,

heute möchte ich Ihnen die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen OGV Leverkusen und der Gesellschaft TMZR aus Racibórz/Ratibor (Polen) etwas näher bringen.

Die ersten zaghaften Annäherungsversuche zwischen dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) und der Gesellschaft der Liebhaber des Ratiborer Landes (Towarzystwo Milosnikow Ziemi Raciborskiej – TMZR) fanden im Mai des Jahres 2005 statt. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Ratibor, Jan Osuchowski, bekam einen Brief vom OGV mit der Bitte, einen entsprechenden Partner in Ratibor für die zukünftige Zusammenarbeit im geschichtlichen bzw. kulturellen Bereich zu finden und vorzuschlagen. Der Bitte wurde sehr gerne und freundlich entsprochen. Der Ratiborer Oberbürgermeister hat in einer an den OGV gerichteten Antwort die Gesellschaft TMZR als den geeigneten Partner genannt. In der folgenden Zeit hat man einen Brief- und Dokumentenwechsel vorgenommen der zum ersten Besuch führte. In den Tagen 13. – 14. September 2008 hatte eine 4-köpfige TMZR-Delegation am 5. Geschichtsfest, das auch mit dem Tag des offenen Denkmals verbunden war und unter dem Motto „Archäologie und Bauforschung“ stand, teilgenommen.

Im nächsten Jahr hatte eine 5-köpfige TMZR-Delegation das 6. Geschichtsfest in Leverkusen erneut besucht. In den Tagen vom 9. bis zum 14. September 2009 fanden mehrere Veranstaltungen statt, die mit dem 30-jährigen Bestehen des OGV verbunden waren und unter dem Motto „Schmelztiegel Rheinland“ durchgeführt wurden. An den Aktivitäten hatten über 40 Bürger aus den Partnerstädten Leverkusens teilgenommen. Am 12. September fand im Rahmen der Jubiläumsfeier die Unterzeichnung einer Partnerschaftsurkunde zwischen dem OGV und der Gesellschaft TMZR  statt. Die Urkunde haben von Seiten des OGV der Vorsitzende Michael D. Gutbier und der stellvertretende Vorsitzende Lars Richter sowie von Seiten der TMZR der Vorsitzende Dariusz Wiesniewski und die stellvertretende Vorsitzende Halina Misiak unterschrieben.

Im November desselben Jahres hat das TMZR-Mitglied Paul Newerla, bei seinem Vortrag über die Geschichte Ratibors in der Villa Römer, sehr viel Anerkennung erfahren.

Im Jahre 2010 haben wiederum die Mitglieder des OGV zwei Mal Ratibor besucht. Während einer geplanten Reise durch Schlesien haben sich die Mitglieder der beiden befreundeten Vereine am 9. und 10. Juli in Ratibor getroffen.

Im September des gleichen Jahres hat der TMZR-Vorstand eine 4-köpfige Delegation des OGVs zu den Feierlichkeiten aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der TMZR nach Ratibor eingeladen. Die Hauptfeierlichkeiten fanden am 22. Oktober 2010 statt.

In den nächsten Jahren kam es immer wieder zu gegenseitigen Besuchen und zu guter Zusammenarbeit aus verschiedenen Anlässen.

Das bislang umfangreichste gemeinsame Projekt begann im Jahr 2013. Der OGV bat die befreundeten Vereine aus aktuellem Anlass um Kooperation zum Thema „Euphorie und Neuanfang. Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“. Man plante mehrere Aktivitäten durchzuführen, wie Vorlesungen, Ausstellungen und Publikationen, die mit dem Ausbruch, Verlauf und den Folgen des Ersten Weltkrieges in den Leverkusener Partnerstädten Bracknell, Jülich, Ljubljana, Ratibor, Schwedt, Villeneuve d' Ascq sowie in den jeweiligen Ländern, verbunden waren.

Vom 13. bis zum 15. September 2014 haben zwei Mitglieder der TMZR, die stellvertretende Vorsitzende Frau Halina Misiak und Dr. Piotr Sput, an der Eröffnung der Auftakt-Ausstellung in der Villa Römer, teilgenommen.

Diese Ausstellung, die den Arbeitstitel „1914 – Mobilisierung in europäischen Heimaten“ trug, wurde durch die jeweiligen Geschichts- und Kulturvereine sowie Museen unter der Federführung des OGV vorbereitet. In Ratibor haben sich seit Jahren die Eheleute Dr. Renata Sput (Historikerin und Germanistin) und Dr. Piotr Sput (Historiker) mit dem Ersten Weltkrieg befasst. Sie haben viele Archivalien und Dokumente gesammelt und diese für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Als nächstes Vorhaben des Projekts über den Ersten Weltkrieg wurde in den Tagen vom 21. bis zum 23. April 2017 im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch Gladbach - Bensberg in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie der Workshop "Der Erste Weltkrieg in europäischen Heimaten" durchgeführt, an dem wiederum Vertreter aus Ratibor aktiv teilgenommen haben. 

Als Abschluss des Kooperationsprojekts über die Geschichte des Ersten Weltkrieges hat eine Arbeitsgruppe des OGV, in enger Zusammenarbeit mit den Partnern aus den schon genannten Städten, eine Ausstellung unter dem Titel „KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten“ vorbereitet. Diese wurde am Samstag, dem 8. September 2018 in der Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte in Leverkusen-Opladen feierlich eröffnet.

Eine 15-köpfige Ratiborer Delegation hat - gemeinsam mit den Freunden aus Leverkusen, Bracknell, Jülich, Schwedt und Villenueve d' Ascq - dieser Feier beigewohnt. Dabei hielt u. a. der Koordinator der Ratiborer Delegation, zugleich der Vorsitzende der TMZR, Dr. Piotr Sput, eine kurze Begrüßung und Dankesrede. 

Am darauf folgenden Sonntag nahmen alle Gäste am abwechslungsreichen Programm des 15. Geschichtsfestes teil. Dieses stand unter dem Motto „Entdecken was uns verbindet“. Die Teilnehmer wurden rund um die Uhr versorgt und von den Gastgebern regelrecht verwöhnt. Dafür waren die Gäste sehr dankbar.

OGV und TMZR planen schon jetzt weitere Geschichtsprojekte in Angriff zu nehmen, was eine gute Perspektive für eine weitere freundschaftliche Zusammenarbeit in der Zukunft bedeutet.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Dr. Piotr Sput
Vorsitzender der TMZR


A K T U E L L E S

Der OGV im Video

OGV auf dem Opladener Weihnachtsmarkt / Exklusive Jubiläums-Aktion

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) ist im Zeitraum vom 6. bis 9. Dezember 2018 in einem Handwerkerhaus auf dem Opladener Weihnachtsmarkt „Bergisches Dorf“ vertreten. Dort erhalten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger kostenfrei das „neue“ Jahresprogramm 2019 sowie das Fahrtenprogramm 2019, welches der OGV zusammen mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und dem Opladener Reisebüro Herweg anbietet.
Darüber hinaus bietet der OGV zahlreiche Publikationen, Post- und Klappkarten mit Leverkusener Motiven u.v.m. zum Verkauf an. Als besonderes Angebot aus Anlass seines 40jährigen Bestehens im Jahr 2019 bietet der OGV nur an den vier Tagen auf dem Opladener Weihnachtsmarkt den Denkmalkalender 2019 „Entdecken, was uns verbindet“ zum Sonderpreis an: € 5,00 statt € 7,50.
Ebenfalls exklusiv an diesen vier Tagen erhalten Bürgerinnen und Bürger, die am Stand des OGV dem Verein beitreten und vor Ort ihren Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 40,00* entrichten, die drei nachfolgenden Publikationen kostenfrei: den MONTANUS 15/2016 „Christine Maes: Adelige Frauen der Renaissance auf der Suche nach Freundschaft und Liebe. Die Töchter Herzog Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg im Briefwechsel mit Margaretha von der Marck-Arenberg.“ (Verkaufspreis:  € 19,80), den MONTANUS 16/2016 „Guido v. Büren / Michael D. Gutbier (Hrsg.): Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914.“ (Verkaufspreis:  € 29,80) und den brandneuen MONTANUS 17/2018 „Ulrich S. Soénius (Hrsg.): Leverkusener Wirtschaftsgeschichte.“ (Verkaufspreis: € 24,80).
Der OGV freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher am OGV-Haus im Bergischen Dorf.

* Einmalige und exklusive Jubiläums-Aktion für Neumitglieder! Ausschließlich gültig bei Barzahlung des Mitgliedsbeitages (OGV-Jahresbeitrag € 40,--) direkt am OGV-Stand auf dem Opladener Weihnachtsmarkt vom 6. bis 9. Dezember 2018!

Unser Programm für 2019 liegt vor

Das Programmheft 2019 (zum Download bitte auf das Bild klicken!)
Das Fahrtenprogramm 2019 (zum Download bitte auf das Bild klicken!)

Nach vielen interessanten Angeboten und Aktivitäten im Jahr 2018 wollen wir Ihnen mit einem neugestalteten Programmheft und einem bewährten Fahrtenprogrammheft unser hoffentlich attraktives Veranstaltungsangebot für 2019 präsentieren.

Auch 2019 bilden das Ende des Ersten Weltkrieges und der darauffolgende demokratische Umbruch einen der drei Schwerpunkte unserer historischen Auseinandersetzung, welche wir in Form einer gemeinsamen Publikation und einer Ausstellung in Leverkusen und Jülich mit einem ansprechenden Begleitprogramm realisieren wollen.

Als weiterem Programmschwerpunkt werden wir uns 2019 dem Wirken des Deutschen Ordens im Rheinland allgemein und in unseren beiden Regionen im Besonderen zuwenden. Vorträge und Exkursionen nähern sich dieser spannenden Thematik.

In unseren Vortragsreihen beschäftigen wir uns wieder mit Marksteinen deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive.

Spannende und vielleicht dem einen oder anderen unbekannte Ziele steuern wir bei unseren Exkursionen an: Krefeld, Dortmund, Herne, Engelskirchen, Wuppertal und Alden-Biesen.

Wir sind sicher, jeder findet das für sich Passende. Und wenn nicht, scheuen Sie sich nicht Anregung und Kritik zu geben. Wir freuen uns auf jede Rückmeldung.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Jülicher und dem Opladener Geschichtsverein wird auch in diesem Jahr wieder um fallweise Kooperationen bereichert. VHS Leverkusen, Förderverein Kommende Siersdorf e.V., Thomas-Morus-Akademie Bergisch Gladbach, Museum Zitadelle Jülich und Katholisches Bildungswerk Leverkusen sorgen mit dafür, dass unser Programm eine weite Verbreitung und entsprechende Akzeptanz findet. Dafür danken wir allen Kooperationspartnern ausdrücklich und gerne.

Wie immer finden Sie die detaillierten Angaben zu den Tages- und Mehrtagesfahrten in dem gesonderten Fahrtenprogramm, das auch in diesem Jahr von unserem Kooperationspartner gestaltet wurde, dem Reisebüro Herweg aus Leverkusen-Opladen. Die gesamte Abwicklung – außer der Anmeldung – erfolgt weiterhin hierüber. Aus den Erfahrungen des Jahres 2018 haben wir das Fahrtenprogramm jedoch um eine Studienreise gekürzt. Die Ziele unserer drei Reisen sind das Saarland, Nordhessen und die Niederlande.

Seien Sie uns 2019 bei allen unseren Aktivitäten herzlich willkommen!


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


1914 - 1918: Erster Weltkrieg - Erinnern an diesen Krieg in Leverkusen

Der Erste Weltkrieg kann aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden. 2018 beschäftigt sich der OGV mit dem "Kriegsende" und dem "Kriegserinnern" im Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Projektes „Der Erste Weltkrieg – Euphorie und Neuanfang – Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“, welches mit seinen kommunalen Blickwinkeln und abseits vom unmittelbarem Kriegsgeschehen neue Perspektiven auf die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für Europa und seine Menschen bietet. An dem Projekt beteiligen sich neben Mitgliedern der Geschichtsvereine und Museen in Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq, dem Haus der Stadtgeschichte Leverkusen und den Stadtarchiven auch Universitäten und Schulen in den projektbeteiligten Städten sowie freie Mitarbeiter.

In unserem Newsletter wird Christian Drach 2018 monatlich Beispiele des "Kriegserinnerns" in Leverkusen vorstellen und somit auch neugierig auf unsere Ausstellung „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“ (08. September 2018 bis 10. Februar 2019) in der Villa Römer und die Ende 2018 erscheinende umfangreiche Publikation im Rahmen der Schriftenreihe MONTANUS machen.

Kriegerdenkmal auf dem Ehrenfriedhof Rennbaumstraße in Opladen

Auf dem Ehrenfriedhof Rennbaumstraße in Opladen befindet sich ein Kriegerdenkmal, welches an die Opladener Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert. Auch das ehemals Wiesdorfer Kriegerdenkmal „Stahlhelm“ befindet sich seit 1980 auf dem Ehrenfriedhof (s. Februar-Newsletter 2018). Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen des Weiteren 154 deutsche Kriegstote. 

Mit diesem Newsletter endet die Reihe, in der die wichtigsten Kriegerdenkmäler in Leverkusen vorgestellt wurden. Einen Aufsatz über die Kriegerdenkmäler in Leverkusen werden Sie in dem im Februar 2019 erscheinenden MONTANUS lesen können. 

Mir verbleibt es, Ihnen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2019 zu wünschen! 

Herzliche Grüße,

Christian Drach

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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