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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 4 / 2015

Editorial des stellvertretenden Vorsitzenden Lars Richter

Liebe Freunde der Leverkusener und Opladener Geschichte,
werte Interessierte des Opladener Geschichtsvereins,

Leverkusen ist kein Aprilscherz, es ist uns ernst. Heute vor 85 Jahren, am 1. April 1930, wurde die Stadt Leverkusen gegründet. Zu diesem besonderen Ereignis referiert heute Abend der langjährige Leverkusener Baudezernent Dr. Hans Eckart Krajewski zum Thema "Städtebau und Stadtentwicklung in Leverkusen nach 1945" im Rahmen der „Leverkusener Kamingespräche" in der Villa Römer. Die Vortragsreihe, die in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen veranstaltet wird, beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltungsreihe "Leverkusen wird 85: Stadtgeschichte und Stadtentwicklung nach 1945" wird bis September 2015 fortgesetzt. Einen Überblick aller Kamingespräche, zu der kompetente, erfahrene und mit Leverkusen vertraute Referentinnen und Referenten eingeladen wurden, haben wir für Sie unter folgendem Link www.ogv-leverkusen.de/programm/kamingespraeche bereitgestellt.

Im April, wie auch in in den Folgemonaten, bieten wir Ihnen ein umfangreiches Programmangebot an. Unsere Internetseiten www.ogv-leverkusen.de sind immer "up to date". Eine aktive Beteiligung, z. B. die Mitarbeit an zwei unserer aktuellen Projekte "Das preußische Jahrhundert - Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914"( www.preussisches-jahrhundert.de) und "Der erste Weltkrieg - Euphorie und Neuanfang - Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 (www.euphorie-und-neuanfang.de) ist jederzeit möglich. Bitte melden Sie sich in unserer Geschäftsstelle, wenn Sie an einer Projektmitarbeit interessiert sind.

Es freut mich besonders, Ihnen an dieser Stelle bekanntgeben zu dürfen, dass die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirkes Köln, Frau Gisela Walsken, die Schirmherrschaft über das Projekt "Das preußische Jahrhundert - Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" übernommen hat. Ein ambitioniertes Projekt, das intensive Vorbereitungen erfordert. Wir freuen uns bereits heute darauf, Ihnen die Ergebnisse unserer Arbeit im Jahr 2016 vorzustellen.

Einen wichtigen Termin möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Am Mittwoch, den 15. April 2015 findet um 18:30 Uhr unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt, zu der ich Sie herzlich einlade. 

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Lars Richter

 

 

A K T U E L L E S

Kein Aprilscherz: Am 01. April wird Leverkusen 85.

Wappen der Stadt Wiesdorf und von 1930 bis 1975 der Stadt Leverkusen.
Seit 1977: Wappen der 1975 neu geschaffenen Stadt Leverkusen.

Am 1. April 1930 erfolgte die Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch Zusammenschluss der Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf.

In den Jahren der Weimarer Republik wurden überall in Deutschland sogenannte „kommunale Neuordnungen“ betrieben. So auch zwischen Rhein und dem Bergischen Land.

1912 verlegte die Farbenfabriken Friedr. Bayer ihren Firmensitz an den Rhein bei Wiesdorf. Am 1. April 1920 schlossen sich die Gemeinden Bürrig und Wiesdorf zu einer Bürgermeisterei unter dem gemeinsamen Namen Wiesdorf zusammen. Beide Seiten waren überzeugt, dass die Vorteile überwiegten. Wiesdorf konnte mit dem Zusammenschluss von dem billigen Bauland Bürrigs profitieren, während Bürrig sich durch den Industriestandort Wiesdorf höhere Steuereinnahmen versprach. Die neue Gemeinde hatte nun 26.671 Einwohner. Am 12. Februar 1921 wurden Wiesdorf die Stadtrechte verliehen.

Auch die Stadt Köln versuchte Ortschaften im Norden einzugemeinden. Mit Schlebusch schien die Großstadt eine Gemeinde gefunden zu haben, die mit Ratsmehrheit von elf zu sieben Stimmen willens war, das Angebot anzunehmen, die Verhandlungen über eine Eingemeindung nach Köln aufzunehmen. Nicht nur die Bevölkerung, sondern allen voran die Industrie übte heftige Kritik an diesem Beschluss. Wiesdorfer und Schlebuscher Unternehmen plädierten in einem Brief an den Düsseldorfer Regierungspräsidenten gegen eine Eingemeindung nach Köln und stattdessen für einen Zusammenschluss von Schlebusch mit Wiesdorf. Der Schlebuscher Gemeinderat ließ sich von dem großen Widerstand nicht beeindrucken. Konrad Adenauer für Köln und Heinrich Sürder für Schlebusch unterzeichneten im Mai 1929 den Eingemeindungsvertrag. Doch auf Grund des Widerstands widersprach der Kreisausschuss dem Vertrag und es kam zu einer Volksabstimmung. Die Wahlbeteiligung lag knapp 80 % der Wahlberechtigten. Das Abstimmungsergebnis war für den Gemeinderat eine herbe Niederlage. 95 % der Wähler stimmten für den Zusammenschluss mit Wiesdorf, nur 5 % für Köln. Auf der nächsten Ratssitzung beugte man sich dem Willen der Bevölkerung und nahm die Vereinigungsgespräche mit Wiesdorf wieder auf, während die Pläne einer Eingemeindung von Köln ad acta gelegt wurden. Der Weg war also frei für die neue Stadt. Die Bindungen zwischen den beiden Gemeinden war ohnehin schon eng, denn viele Schlebuscher arbeiteten bei den I.G. Farben in Wiesdorf und die Gemeindegrenzen verschwanden zusehends.

Am 1. April 1930 war die Stadtgründung mit der Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrages offiziell. In der „Bergischen Post“ vom 1.4.1930 wird Gemeindevorsteher Wilhelm Marx aus Schlebusch wie folgt zitiert: Wiesdorf, „emporgewachsen in geradezu amerikanischer Form“, bedürfe als Industriestadt des Ausgleich mit Schlebusch und dessen „landschaftlicher schöner Lage“.

Über den Namen der Stadt wurde sogar im preußischen Staatsministerium diskutiert. Dort schlug man vor, die Stadt nach einem I.G. Farbenprodukt entweder „Aspirin“ oder „Pyramidon“ zu nennen. Andere mögliche Stadtnamen wie z.B. „Wuppermünde“ setzten sich ebenfalls nicht durch. Das Rennen machte schließlich „Leverkusen“. Diesen Namen verdankt die Stadt dem Apotheker und Chemieunternehmer Carl Leverkus, dessen Familie von der Hofschaft Leverkusen auf dem Gebiet der heutigen Stadt Remscheid abstammte und der die Stadt entscheidend geprägt hatte, als er seine Ultramarin-Farbenfabriken 1861 nahe Wiesdorf verlegt und der Gegend den Namen Leverkusen gegeben hatte.

Seit dem 1. April 1955 ist Leverkusen eine kreisfreie Stadt mit 78.623 Einwohnern. Am 17. November 1963 wurde Leverkusen mit 100.000 Einwohnern Großstadt.

Die heutige Stadt Leverkusen mit zu diesem Zeitpunkt ca. 175.000 Einwohnern entstand im Rahmen der kommunalen Neugliederung am 01. Januar 1975 durch den Zusammenschluss Leverkusens mit der Kreisstadt Opladen sowie der Stadt Bergisch Neukirchen und dem Monheimer Stadtteil Hitdorf. Gleichzeitig wechselte Leverkusen vom Regierungsbezirk Düsseldorf in den Regierungsbezirk Köln.

Beachten Sie vor diesem Hintergrund unsere Vortragsreihe "Leverkusen wird 85: Stadtgeschichte und Stadtentwicklung nach 1945" im Rahmen der Leverkusener Kamingespräche. Das Flugblatt finden Sie hier.

Arbeitsgruppen

Mitarbeit ist gefragt und gewünscht!

Die Vereinsarbeit lebt von vielfältigen und gemeinschaftlichen -inhaltlich wie organisatorischem Engagement seiner Mitglieder und interessierter Mitbürger. Hierzu möchten wir herzlich einladen und animieren.

Mitarbeit ist derzeit in verschiedenen Projekt- und Arbeitsgruppen möglich:

1. Projektgruppe "Euphorie und Neuanfang", Ausstellungs-, Forschungs- und Publikationsprojekt zum Ersten Weltkrieg aus der Perspektive von acht europäischen Städten (www.euphorie-und-neuanfang.de); die Projektgruppe tagt jeden 1. Freitag eines geraden Monats um 18:30 Uhr in der Villa Römer - der nächste Termin ist am 05. Juni 2015. Weitere Informationen erfragen Sie bitte unter wk1(at)ogv-leverkusen.de.

2. Arbeitsgruppe Leverkusen "Das preußische Jahrhundert", Ausstellungs-, Forschungs- und Publikationsprojekt anlässlich der 200jährigen Zugehörigkeit des Rheinlandes zu Preußen mit einem Strukturvergleich zwischen Jülich und Opladen (www.preussisches-jahrhundert.de); die Arbeitsgruppe trifft sich jeden zweiten Freitag des Monats um 17:00 Uhr in der Villa Römer - der nächste Termin ist am 10. April 2015. Weitere Informationen erfragen Sie bitte unter ag-leverkusen(at)preussisches-jahrhundert.de.

3. Archivgruppe, Betreuung und Bearbeitung der Sammlung des OGV, insbesondere Bibliothek, Fotoarchiv, Kartenarchiv sowie weitere Sammelbereiche; die Archivgruppe trifft sich derzeit jeden Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Villa Römer. Heimarbeit ist ebenfalls möglich. Weitere Informationen erfragen Sie bitte unter archiv(at)ogv-leverkusen.de.

Weitere Arbeitsgruppen mit derzeit nicht regelmäßigen Treffen und die entsprechenden Ansprechdaten sind:

1. Arbeitsgruppe Geschäftsstelle; lr(at)ogv-leverkusen.de
2. Aufsichtsgruppe (bei Ausstellungen in der Villa Römer); mlo(at)ogv-leverkusen.de
3. Redaktionsgruppe Publikationen (OGV-Kurier und MONTANUS): kurier(at)ogv-leverkusen.de
4. Arbeitsgruppe Geschichtsfest; geschichtsfest(at)ogv-leverkusen.de

Wir freuen uns über jede geartete aktive Mitarbeit - sowohl im inhaltlichen wie organisatorischen Tätigkeitsfeld des OGV.

Werden Sie ein Teil des Teams in unserer "Lebensform" OGV.

750 Jahre Schwedt: Bürgerreise in die Partnerstadt

Am 26./27. September 2015 wird das 750-jährige Stadtjubiläum der Leverkusener Partnerstadt Schwedt/Oder mit einem Stadtfest unter dem Motto „Stadt. Land. Fluss.“ gefeiert. Grundlage dafür ist die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Stadt im Jahre 1265. Am Festwochenende wird in der gesamten Innenstadt gefeiert, mit Mittelaltermarkt, Kinderfest, Kirchenmeile und Elfenfest sowie Aktionen am und auf dem Wasser, mit Brandenburgischen und Uckermärkischen Spezialitäten und dem traditionellen Festumzug. Nähere Informationen zum Stadtfest finden Sie auch unter www.schwedt.eu/750.

Auf Einladung des OGV-Partnervereins "Schwedter Heimatverein e.V." führt der OGV vom 25.-28. September eine Bürgerreise nach Schwedt durch. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!

Am ersten Reisetag erfolgt am frühen Morgen die Abreise und führt zunächst zu Kloster Lehnin in Brandenburg, wo die Mittagspause eingeplant ist. Das Kloster Lehnin ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Nach einer kurzen Besichtigung des Klosters führt die Fahrt weiter zum ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin. Das einzigartige Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik wurde ab 1273 erbaut. Sein frühgotischer Baustil, die faszinierende Raumwirkung und die bewegte Vergangenheit des Bauensembles werden im Rahmen einer Führung erkundet werden. Anschließend erfolgt die Weiterreise nach Schwedt/Oder. Nach dem Bezug des Hotels in Schwedt findet nach dem Abendessen die offizielle Begrüßung und Einführung in die Geschichte Schwedts statt.

Der Samstagvormittag beinhaltet eine Stadtbesichtigung von Schwedt mit dem Berlischky-Pavillion, dem jüdischen Ritualbad, dem historischen Stadtkern, den verschiedenen Ortsteilen inkl. des Tabakmuseums in Vierraden sowie dem Nationalpark "Unteres Odertal". Dieser ist Deutschlands einziger Auennationalpark und zugleich das erste grenzüberschreitende Großschutzgebiet mit Polen. Er gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Nach einem Mittagessen im Nationalpark folgt eine Uckermark-Rundfahrt. Die Uckermark ist eine historische Landschaft in Nordostdeutschland. Wegen der hügeligen Landschaft wird die Uckermark gelegentlich als Toskana des Nordens bezeichnet. Wichtige Orte sind neben der Kreisstadt Prenzlau und der größten Stadt Schwedt/Oder die beiden ehemaligen Kreisstädte Angermünde und Templin. Der Naturpark Uckermärkische Seen ist mit 897 km² der drittgrößte der elf Brandenburger Naturparks. Ziele der Rundfahrt sind Prenzlau und Gartz/Oder.

Am Sonntag besuchen die Reiseteilnehmer den historischen Festumzug in Schwedt. Der Festumzug stellt besondere Ereignisse der 750-jährigen Stadtgeschichte in Bildern dar. Nach dem Umzug besteht die Möglichkeit des Besuchs der „Festmeile“. Nach dem individuellen Mittagessen im Schwedter Stadtzentrum bzw. auf der „Festmeile“ erfolgt dann eine Fahrt in die Neumark in Polen (auf der anderen Seite der Oder). Im Rahmen dieser Rundfahrt wird u.a. die Stadt Königsberg (Chojna) besucht. Neben einer kurzen Stadtbesichtigung dieser 760 Jahre alten Stadt liegt der Höhepunkt im Besuch der Marienkirche. Sie gehört zu den größten und bedeutendsten Backsteinbauten des Mittelalters im gesamten Oderraum. Baumeister war Hinrich Brunsbergh aus Stettin, der die norddeutsche Hallenkirche mit Umgangschor und Kapellenkranz weiterentwickelte, wobei er die Strebepfeiler als Wandpfeiler in das Innere der Kirche verlegte. An den Außenmauern übernimmt der reiche, farbige Backsteinzierrat Elemente der französischen und süddeutschen Hochgotik – „ein besonderes Stilmerkmal für alle Brunsbergh-Bauten“. Nach der Kirchenbesichtigung erfolgt die Weiterfahrt zum Kloster Zehden. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zehden liegt in der polnischen Ortschaft Cedynia, wenige Kilometer östlich der Oder zwischen Bad Freienwalde und Chojna. Die Gründung des Zisterzienserinnenklosters ist auf das Jahr 1266 datiert. Über das „Tal der Liebe“ erfolgt die Rückfahrt nach Schwedt. Das Abendessen erfolgt an bzw. auf der Oder.

Am letzten Tag erfolgt nach dem Frühstück die Rückreise ins Rheinland, allerdings unterbrochen mit einer Besichtigung der 1230 gegründeten Stadt Angermünde. Angermünde hat sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Ihre historische Altstadt, mit Marktplatz und originellem Marktbrunnen, dem barocken Rathaus, mit mittelalterlichen Kirchen und vielen schmucken Fachwerkhäusern ist der lebendige Mittelpunkt der Stadt. Aber auch jedes der 23 Dörfer, die Ortsteile der Stadt Angermünde bilden, hat seine ganz eigenen Besonderheiten; sei es der Burgturm von Stolpe, die Burgruine von Greiffenberg, das Großsteingrab von Mürow oder der Lenne-Park in Görlsdorf und vieles mehr. Eine Stadtführung mit Besichtigungen ist der wesentliche Programmpunkt des Vormittags. Nach der Besichtigung von Angermünde führt die Fahrt zurück ins Rheinland.

Kosten p.P. im Doppelzimmer € 505,-; Einzelzimmerzuschlag € 90,-; Ermäßigung für Mitglieder € 20,-.

Hier können Sie sich anmelden.

Die Putzteufel waren aktiv

Auch bei der 14. Ausgabe von "Wir für unsere Stadt" war der OGV mit 8 Aktiven  am Samstag, 28. März 2015 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr beteiligt und hat das Gelände rund um die Villa Römer von Unrat befreit. Wiederum hat uns Herr Sabel, wie auch in den letzten Jahren, tatkräftig unterstützt.

Als Überraschung besuchte der "Leverkusener Putzteufel" die Mannschaft des OGV und bedankte sich für das langjährige Mitwirken des OGV an der Aktion. Nach dem "Reinigen" erwartete die fleissigen Helfer ein deftiges Frühstück in der Villa Römer. Über das Mitwirken von Freiwilligen in den kommenden Jahren würden wir uns sehr freuen.

Jahreshauptversammlung 2015

Hinweis für alle Mitglieder!

Herzliche Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015 am Mittwoch, 15. April 2015 um 18:30 Uhr in der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-.

Die Mitglieder bestimmen über die Jahreshauptversammlung -dem wichtigsten Gremium des OGV- maßgeblich über die Geschicke und Entwicklung unseres Vereins. Bitte machen Sie hiervon Gebrauch, zumal in diesem Jahr grundlegende personelle Veränderungen und auch Änderungen in Satzung und Beitragsordnung geplant und notwendig sind.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1.      Begrüßung
2.      Formalia inkl. Verabschiedung Protokoll der letzten JHV (abgedruckt im OGV-Kurier 90)
3.      Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden inkl. Kassenbericht (abgedruckt im OGV-Kurier 90)
4.      Bericht der Kassenprüfer 2014
5.      Aussprache über den Geschäftsbericht
6.      Entlastung des Vorstandes
7.      aktualisierter Haushaltsplan 2015
8.      Wahl der Kassenprüfer für 2015
9.      Änderung von Satzung und Beitragsordnung
10.    Wahlen zum Vorstand
11.    Planungen 2015 – 2016 sowie Ausstellungsplanungen 2015 – 2019
12.    Verschiedenes

Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist generell beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der Erschienenen. Auf diese Satzungsbestimmung ist in der Einladung gesondert hinzuweisen.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

 

 

T E R M I N H I N W E I S E

Kamingespräch im April 2015

Mittwoch, 1. April 2015

Vortrag „Städtebau und Stadtentwicklung in Leverkusen nach 1945“

Referent: Dr. Hans Eckart Krajewski

"Die Entwicklung Leverkusens nach 1945 war maßgeblich geprägt von der industriellen Entwicklung und den daraus erwachsenden Erfordernissen. Zu den wichtigsten kommunalpolitischen Entscheidungen gehörten deshalb, insbesondere zwischen 1950 und 1980, die Schaffung von Wohnraum, der Ausbau der Infrastruktur, die Errichtung von Einrichtungen für Bildung, Kultur, Sport, Freizeit und Gesundheit, sowie die Sicherstellung der „kommunalen Daseinsvorsorge“. Leverkusen wurde in dieser Zeit zu einer eigenständigen, attraktiven und selbstbewussten Großstadt."

Städtebau und Stadtentwicklung in den letzten Jahrzehnten, diesen Prozess zeichnet der langjährige Leverkusener Baudezernent Dr. Hans Eckart Krajewski  in unserem „Kamingespräch“ am denkwürdigen 1. April 2015, dem 85. Geburtstag unserer Stadt nach.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und findet im Haus der Stadtgeschichte „Villa Römer“, Haus-Vorster-Straße 6 in Lev.-Opladen statt.

Tagesfahrt "Preußen am Mittelrhein: Bendorf-Sayn und Neuwied" - 25. April 2015

Es gibt viele Industriedenkmäler. Aber keines verbindet die Faszination zeitgenössischer innovativer technischer Höchstleistung mit dem Charme der äußeren Erscheinung so wie die historische Gießhalle auf dem Denkmal-Areal Sayner Hütte in Bendorf. Bei diesem Schmuckstück handelt es sich um die weltweit einzigartige, im Jahr 1830 fertiggestellte erste Industriehalle mit tragender Konstruktion aus vorgefertigten Eisengussteilen. Die Kombination aus höchster zeitgenössischer Ingenieurkunst und heute noch anrührender Ästhetik hatte stilbildende Bedeutung für später errichtete Hallen aus Gusseisen in Europa. Das im neogotischen Stil ausgebaute Schloss Sayn ist das zweite Ziel der Fahrt. Das erst jüngst revitalisierte Schloss ist eine Perle der Baukunst des Historismus am Mittelrhein. Den Abschluss bildet ein Besuch des Schlosses Monrepos in Neuwied mit dem neu eingerichteten Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution, einer Außenstelle des bedeutenden Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz.

Kosten: € 60,- (für Nicht-Mitglieder), 55,- € (für Mitglieder), inkl. Mittagessen

Hier kann man sich für diese interessante Fahrt anmelden.

Studienreise "Niederlande: Utrecht – Delft – Amsterdam" - 01. bis 03. Mai 2015

Die Studienreise in Kooperation mit dem Förderverein Deutsches Glasmalereimuseum Linnich e.V. führt in die Niederlande. Erstes Ziel ist das großartige Kasteel De Haar in Utrecht, das von 1892 bis 1912 durch den Roermonder Architekten Pierre Cuypers im Stil des Historismus wiederaufgebaut wurde. Abends besteht noch die Gelegenheit zum Bummel durch die Altstadt von Gouda. Der zweite Tag ist ganz der Stadt Delft gewidmet, die mit ihren Bürgerhäusern, Kirchen und Gräften ein herausragendes Zeugnis des Goldenen Jahrhunderts der Niederlande ist. Den Abschluss der Reise bildet ein Besuch der niederländischen Hauptstadt Amsterdam mit einem Besuch des jüngst erst wieder eröffneten Rijksmuseums.

Kosten: € 410,- (für Nicht-Mitglieder), € 395,- (für Mitglieder), EZ-Zuschlag € 75,-

Hier kann man sich für diese interessante Fahrt anmelden.

Studienreise "Reformation und Renaissance: Die Malerfamilie Cranach" - 27. bis 30. August 2015

Die Reformation bahnte sich vor rund 500 Jahren von der Mitte Deutschlands aus ihren Weg in die Herzen und Köpfe vieler Menschen in Europa. In Wittenberg hatten Luther und Melanchthon einen Ort gefunden, an dem sie ihre Lehre formulieren und etablieren konnten. Doch das Wort allein sollte nicht der einzige Träger für das neue Gedankengut bleiben. Auch die Bilder waren wichtig, um die reformatorischen Ideen zu vermitteln. Eine ganz herausragende Rolle beim Erschaffen der passenden Bilder spielte die Malerfamilie Cranach. Lucas Cranach d.Ä. erhielt schon 1505 in Wittenberg eine Anstellung als Hofmaler bei Kurfürst Friedrich dem Weisen von Sachsen – eines entscheidenden Unterstützers von Martin Luther. Neben Dürer gibt es wohl keinen deutschen Renaissance-Maler, der besser erforscht wurde, als Lucas Cranach d.Ä. Sein 1515 in Wittenberg geborener Sohn – Lucas Cranach d.J. – stand dagegen immer etwas im Schatten dieser Aufmerksamkeit. Das soll sich mit der großen Landesausstellung in Wittenberg, Dessau und Wörlitz zum 500. Geburtstag ändern, die Ziel der gemeinsam mit dem Förderverein „Festung Zitadelle Jülich e.V.“ veranstalteten Studienreise ist.

Kosten: € 550,- (für Nicht-Mitglieder), € 530,- (für Mitglieder), EZ-Zuschlag € 90,-

Anmelden können sie sich hier.

 

 

R A T H Ä U S E R

Am 01. April 1930, also vor 85 Jahren, ist die Stadt Leverkusen als selbständiges Gemeinwesen durch den Zusammenschluss von Wiesdorf (mit Bürrig), Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel hervorgegangen.

45 Jahre später, am 01. Januar 1975 wurde aus dieser "jungen Stadt" sowie den Städten Opladen (Stadtrechte seit 1858), Bergisch Neukirchen (Stadtrechte seit 1857) und Hitdorf (Stadtrechte 1857 bis 1960, seitdem Stadtteil von Monheim) die neue größere Stadt Leverkusen gebildet.

Sichtbares Zeugnis kommunaler Selbstverwaltung stellt immer das Rathaus einer Stadt dar. In der Geschichte Leverkusens und seiner Vorgängergemeinden übten verschiedene Gebäude diese Funktion aus.

2015 möchten wir in jedem monatlichen Newsletter jeweils diese Gebäude in historischen Aufnahmen und ihrer historischen Bedeutung vorstellen.

Erstes Wiesdorfer und Leverkusener Rathaus

Das Rathaus in Wiesdorf war das erste und einzige Wiesdorfer und ab 1930 erstes Leverkusener Rathaus.

Es wurde am 15. März 1910 als neues Rathaus der Bürgermeisterei Küppersteg in Wiesdorf bezogen. Am 01. April 1920 erfolgte der Zusammenschluss von Bürrig und Wiesdorf zur Bürgermeisterei unter dem Namen Wiesdorf mit 26.671 Einwohnern und am 12. Februar 1921 die Verleihung des Stadtrechts an Wiesdorf.

Mit der Gründung der Stadt Leverkusen durch Zusammenschluss der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und der Stadt Wiesdorf wurde es erstes Rathaus von Leverkusen. 1953 entstand neben dem Rathaus nach Plänen des Kölner Architekten Fritz Schaller das Stadthaus, welches im Sommer 2007 leergezogen und anschließend abgerissen wurde.

Bereits am 25. Oktober 1971 erfolgte der Abriss des Rathauses im Rahmen des City Baus und zu Gunsten eines modernen Rathaus-Neubaus.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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