Probleme bei der Darstellung? Dann klicken Sie hier für die Webansicht.
OGV-Logo - Anzeige von Bildern ist im E-Mailprogramm ausgeschaltet!
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 4 / 2017

Editorial der Vorsitzenden von OGV und JGV Michael D. Gutbier und Guido von Büren

Liebe Geschichtsfreunde,
liebe Leser,

seit 2008 kooperieren der Opladener und der Jülicher Geschichtsverein – seit fünf Jahren auf Basis einer Kooperationsvereinbarung. In dieser Zeit konnten die beiden Vereine ein attraktives Programm mit Studien- und Bildungsfahrten in Zusammenarbeit mit dem Dürener Reisebüro Schumacher realisieren. Aber auch die inhaltliche und projektbezogene Arbeit wurde in den letzten Jahren intensiviert und fand im Projekt „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ seinen bisherigen Höhepunkt.

Die Optimierung, kritisches Hinterfragen und ggf. Neuausrichtung der Ziele & Aufgaben der Vereinsarbeit und des Angebotes diskutierten am 11. und 12. März 2017 Mitglieder der Vorstände beider Vereine mit Vertretern weiterer befreundeter Vereine unter fachkundiger Leitung und Begleitung in Rahmen eines Workshops „Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?“ in Schwerte. Die Ergebnisse dieses Workshops wollen wir zeitnah mit den Mitgliedern und Freunden unserer Vereine diskutieren und in die Vereinsarbeit einbringen. Hier freuen wir uns sehr über einen spannenden Austausch mit Ihnen.

Als nächstes inhaltliches Projekt führen unsere beiden Vereine vom 21. bis 23. April 2017 mit Kooperationspartnern aus den Leverkusener Partnerstädten einen Workshop zur lokalen Perspektive des Ersten Weltkrieges im europäischen Vergleich durch. Dieser findet unter dem Titel „Euphorie und Neuanfang“ in Zusammenarbeit mit der Thomas-Morus-Akademie im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch-Gladbach Bensberg statt. Wir würden uns über Ihr Interesse an einer Workshop-Teilnahme genauso freuen, wie über Ihren Besuch des integrierten aber öffentlichen Akademieabends mit dem Titel „Krieg als Erinnerungsort“ am 21. April 2017 um 20 Uhr.

Hinweisen möchten wir auch auf unser aktuelles Fahrtenangebot.

Die Tagesfahrt am 29. April 2017 führt uns nach Herzogenrath und Rolduc.
Ein besonderes Angebot ist sicher unsere Studienreise „Auf den Spuren der Reformation“ vom 17. bis 21. Mai 2017 mit Besuchen der drei großen nationalen Reformationsausstellungen. Eine frühzeitige Anmeldung – nicht nur für diese beiden Fahrten – möchten wir dringend anraten und würden uns sehr freuen, Sie auf einer unserer Fahrten begrüßen zu dürfen.

OGV und JGV sind seit neun Jahren erfolgreiche und verlässliche Partner. Diese Kooperation möchten wir im Sinne unserer Mitglieder gerne fortsetzen und freuen uns auf Ihre Unterstützung und Kritik.

Mit den besten Grüßen aus Jülich und Leverkusen

Ihre

Guido von Büren & Michael D. Gutbier


A K T U E L L E S

Workshop "Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?" in Schwerte

Teilnehmer des Workshops "Quo vadis lokale Geschichtsarbeit?" in Schwerte

Am 11. und 12. März 2017 diskutierten Vorstandsmitglieder des Opladener und des Jülicher Geschichtsvereins zusammen mit Vertretern des Eschweiler Geschichtsvereins und des Fördevereins Festung Zitadelle Jülich unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Hasberg (Universität zu Köln) sowie mit fachlicher Expertise von Professor Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen) und Georg Mölich (Landschaftsverband Rheinland) "in Klausur" in der Katholischen Akademie Schwerte über Handlungsfelder, Perspektiven, Probleme und Herausforderungen lokaler Geschichtsarbeit.

Nach der Analyse der praktischen und theoretischen Rahmenbedingungen wurden auf Basis einer Vorstellung und eines Vergleichs der am Workshop beteiligen Vereine Fragen aufgeworfen und diskutiert, welche im Rahmen der konkreten Vorstands- und Vereinsarbeit weiter thematisiert und in die praktische Arbeit umgesetzt werden können und müssen.

Für den OGV wurden nachfolgende Handlungsfelder herausgearbeitet:

  • Mitgliederwerbung
  • Mitarbeiteraktivierung
  • Beitragsstaffelung differenzieren
  • tragfähige Finanzierung
  • Arbeitsverteilung/ -organisation
  • Binnenorganisation (OGV / Villa Römer)
  • Produktanalyse / Attraktivierung der Angebote
  • Ausbreitung des Angebots in das Stadtgebiet
  • Öffentlichkeitsarbeit

Die Ergebnisse werden im Vorstand und auf der Mitgliederversammlung diskutiert und in konkrete Maßnahmen / Veränderungen umsetzen.

Neue Beisitzer kooptiert.

Arne Buntenbach
(ab@ogv-leverkusen.de)
Christian Drach
(cd@ogv-leverkusen.de)
Jan Musiol
(jm@ogv-leverkusen.de)
Guido von Büren (JGV)
(gvb@ogv-leverkusen.de)
Gerd Struwe (VHS)
(gs@ogv-leverkusen.de)
 

Der Gesamtvorstand hat auf Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes in seiner Sitzung vom 10. März 2017 bis zur Jahreshauptversammlung 2017im Juni fünf neue Beisitzer kooptiert, welche den Mitgliedern dann zur Wahl vorgeschlagen werden sollen.

Neben drei Einzelpersonen (Arne Buntenbach, Christian Drach und Jan Musiol) hat der Vorstand zwei Vertreter der "engsten" Kooperationspartner des OGV als Beisitzer benannt: Guido von Büren als Vorsitzender der Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. (JGV) und Gerd Struwe als Leiter der Volkshochschule Leverkusen (VHS).

Wir danken für die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Akademieabend "Krieg als Erinnerungsort - Der Erste Weltkrieg in der Rückschau"

„Heute ist aus dem bewaldeten Schlachtfeld ein Ort des Gedenkens und der geschichtlichen Erinnerung für die gesamte Maasregion geworden.“ (Text zur Wiedereröffnung des Mémorials von Verdun 2016)

Markante Kriegsschauplätze wie Verdun, Tannenberg oder an der Marne spielen in der Rückschau auf die Ereignisse zwischen 1914 und 1918 eine besondere Rolle. Für die Familien der getöteten Soldaten sind diese Orte mit der eigenen Geschichte emotional stark verknüpft, für andere sind sie heute eher Lern- und Geschichtsorte. Verschiedene Deutungen treffen daher an diesen Kriegsschauplätzen aufeinander. Wem gehört Erinnerung? Wie können unterschiedliche emotionale Bezüge berücksichtigt werden? Auf welche Weise sind die Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs bedeutende Orte für die politische Diskussion der Gegenwart?

Dieser Gesprächsabend ist Teil des Workshops „Der Erste Weltkrieg – Euphorie, Depression und Neuanfang. Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten“, die der OGV in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Opladener Geschichtsverein  und der Thomas-Morus-Akademie vom 21. bis 23. April 2017 (Fr.-So.) stattfindet.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und laden Sie herzlich ein. Weitere Informationen bei Klick auf den Titel.

Freitag, 21. April 2017, 19.30 bis 21.00 Uhr
Thomas-Morus-Akademie/Kardinal-Schulte-Haus, Bensberg
Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach

Kostenbeitrag
20,00 € (Programm, Wein, Wasser und Brezeln). Bitte entrichten Sie den Kostenbeitrag bei der Ankunft.

Workshop "Der Erste Weltkrieg in europäischen Heimaten" - 21. - 23. April 2017

Die Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs war stark von der persönlichen Betroffenheit während der Geschehnisse abhängig. So war seine Beurteilung einem Wandel unterworfen: von der Euphorie bei Kriegsausbruch reichte sie bis zu tiefer Depression am Ende des Krieges, die zugleich auf den vorsichtigen Neuanfang ausstrahlte. Der Blick auf sieben ausgewählte Städte in Europa eröffnet einen Eindruck der Ereignisse an der jeweiligen Heimatfront. Welche Parallelen und Unterschiede lassen sich im Rückblick beobachten? Wie wurden die Ereignisse zeitgenössisch bewertet, wie in der Gegenwart?

Der Workshop "Der Erste Weltkrieg in europäischen Heimaten" fand vom 21. bis 23. April 2017 im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch Gladbach - Bensberg in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie statt.

Er hat sich im Rahmen von Fachvorträgen und der Präsentationen von Forschungsergebnissen mit der Darstellung der Stadtentwicklung im Ersten Weltkrieg und den Einflüssen und Auswirkungen des Krieges bzw. Kriegsverlaufes auf die jeweilige Region bzw. mit kriegsbedingten Besonderheiten in der jeweiligen Region beschäftigt. Insbesondere erfolgte die Darstellung von besonderen Erkenntnissen, die im Rahmen der Recherchen zu den Ausstellungen gewonnen wurden.

Das Tagungsprogramm für den Workshop finden Sie hier.

Rückfragen bitte an mg(at)ogv-leverkusen.de.

Projekt "Das preußische Jahrhundert" - Abschlußbericht und Fazit der Projektleitung

Das 200-jährige Jubiläum der Herrschaftsübernahme des Rheinlands durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III. bildete den Anlass zu einem breit angelegten Ausstellungs- und Forschungsprojekt des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. und des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen angeregt und begleitet von Herrn Georg Mölich vom Landschaftsverband Rheinland.

Mit dem Projekt „Das preußische Jahrhundert“ sollte die Kooperation der beiden Vereine auf einer inhaltlichen Ebene vertieft werden. Die Idee war es, in lokaler Perspektive den Aufbau der preußischen Herrschaft und deren Folgen zu beleuchten. Dabei sollte die Behandlung zweier unterschiedlicher Kommunen den Blick auf diesen Prozess schärfen. Das Vorhaben, dessen Umsetzung sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstreckte, wurde unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik, vom Landschaftsverband Rheinland und von der NRW-Stiftung Natur – Heimat – Kultur sowie durch lokale Sponsoren. Insgesamt verfügte das Projekt über ein Budget/Umsatz von 152.618,25 Euro (hiervon: 28.802,00 Euro im Jahr 2015 und 103.816,25 Euro in 2016). Im Jahr 2015 war das Projekt eingebunden in das vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. koordinierte Jubiläumsprogramm „Danke* Berlin! 200 Jahre Preußen am Rhein“.

Die Projektleitung formuliert im Abschlußbericht folgendes Fazit: "Das Projekt hat die beiden Vereine sicherlich nachhaltig gefördert, aber auch im erheblichen Maße gefordert. Es hat gezeigt, dass ehrenamtliche Strukturen sich einer solchen Herausforderung erfolgreich stellen können, es aber hilfreich ist, wenn zumindest teilweise ein professioneller Rückhalt gegeben ist. Dieser kann entweder durch Projektmittel finanziert werden oder besteht bereits, was sicherlich im Hinblick auf den Finanzbedarf von Vorteil ist. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen werden ihre erfolgreiche kontinuierliche Zusammenarbeit sicherlich auch zukünftig projektbezogen intensivieren."

Den detaillierten Abschlußbericht der Projektleitung finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: Studienfahrt "Auf den Spuren der Weserrenaissance"

Der Weserraum ist wie keine zweite Region in Deutschland von Bauten der Renaissance geprägt. Dicht an dicht finden sich hier links und rechts der Weser Zeugnisse des 16. und 17. Jahrhunderts, die tiefe Einblicke in eine Zeit großer Umbrüche und Veränderungen ermöglichen. Die zweitägige Veranstaltung wird in den historischen Hintergrund für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte des Weserraums zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg einführen. Zudem wird die Bandbreite an Bauten und ihrer architektonischen Formen erläutert. Daraus ergeben sich die europaweiten Bezugssysteme, in die sich die »Weserrenaissance« einordnen lässt. Die sich anschließende Exkursion am zweiten Tag führt in die ehemalige schaumburg-lippische Residenzstadt Stadthagen. Hier zeigt sich mit dem Frührenaissanceschloss, den Bürgerhäusern und der Grabkapelle des Fürsten Ernst von Schaumburg-Lippe die ganze Vielfalt der Renaissance im Weserraum.

Die zweitägige Studienfahrt der Katholischen Akademie Schwerte findet am 02. und 03. Mai 2017 unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Stefanie Lieb und Guido von Büren statt.

Nähere Informationen finden Sie hier.


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


1517 - 2017: 500 JAHRE REFORMATION

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Auch der OGV wird diese Thematik mit unterschiedlichen Veranstaltungsangeboten aufgreifen.

So wollen wir monatlich in unserem Newsletter jeweils Fotos zur Geschichte der Reformation, der Konfessionalisierung und des Protestantismus in unserer Region präsentieren und vorstellen. Sie dienen als "Appetit-Macher" und sollen Neugierde für das Thema wecken.

Beginn evangelischen Lebens in Schlebusch

Die Ansiedlung der Sensenfabrik im Freudenthal brachte eine größere Anzahl evangelischer Christen ins bis dahin katholische Schlebusch. Der erste Gottesdienst dieser evangelischen Christen von Schlebusch fand am 17. Dezember 1846 in Privaträumen statt.

Auf einem geschenkten Grundstück an der Straße „Am blauen Berg“ wurde die erste Kirche am 13. Dezember 1853 eingeweiht. Aufgrund der ständig wachsenden Zahl der Gemeindemitglieder wurde die Kirche 1892 und 1913 vergrößert. Die großen Kriegsschäden an der Kirche wurden in den Jahren 1946 und 1947 repariert. Nachdem 1951 die ganze Turmspitze abgenommen wurde, konnte das Dach und der Glockenstuhl vollständig erneuert werden.

Sie erhalten diese E-Mail als Abonnent unseres Newsletters. Wenn Sie den OGV-Newsletter mit der nächsten Ausgabe nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier: Newsletter abbestellen

Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

Bitte beachten Sie, dass unser Newsletter automatisiert von einer Adresse versendet wird, die keine Antwortmails verarbeiten kann. Sollten Sie Fragen oder Anregungen per E-Mail äußern wollen, wenden Sie sich bitte an geschaeftsstelle@ogv-leverkusen.de.