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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 6 / 2017

Editorial des Beisitzers Arne Buntenbach

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins,
liebe Freunde und Förderer,

sicherlich haben auch Sie in den letzten Wochen den Einzug des Sommers in unsere Region bemerken können. Auch der OGV möchte den Sommer nutzen und bietet daher in den kommenden Monaten drei verschiedene Studienreisen an. Falls Sie also noch keinen Sommerurlaub geplant haben, so schauen Sie doch in unser Angebot. Insbesondere für die Reise zur Documenta nach Kassel sind noch Plätze frei, sodass Sie die Möglichkeit haben, hier Geschichte und Kunst in einem Ausflug erleben zu können.

Am 10. September ist der diesjährige Tag des offenen Denkmals, den wir mit unserem Geschichtsfest gebührend begehen wollen. Das Thema „Macht und Pracht“ bietet auch bei uns in Opladen zahlreiche Möglichkeiten, sich vergessener Denkmäler neu zu erinnern und neu zu entdecken.

Ganz herzlich einladen möchten wir all unsere Mitglieder zu der Jahreshauptversammlung am 21. Juni. Wir hoffen sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen, um mit uns über die weitere Entwicklung unseres Vereins zu entscheiden. Ein Verein lebt nur durch das aktive Interesse seiner Mitglieder. Aus diesem Grunde ist jedes Mitglied herzlich willkommen und gerne gesehen.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre des Newsletters.

Ihr

Arne Buntenbach


A K T U E L L E S

Vorstände von JGV und OGV tagten in Leverkusen

Mitglieder der beiden Vorstände vor dem ehem. Landratsamt und heutigem Stadtarchiv: (Foto: Suzanne Arndt)

Am 13. Mai 2017 tagten die Vorstände des Jülicher ind Opladener Geschichtsvereins gemeinsam in Leverkusen. Im Rahmen ihrer Beratungen blickten sie auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre, insbesondere auf die für beide Vereine äußerst fruchtbare und äußerst positive Realisierung und den Abschluss des Projektes "Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" zurück.

Darüber hinaus wurden die Weichen für die Realisierung des Jahresprogramms 2018 mit vier Studienreisen und fünf Tagesfahrten sowie einem thematischen Schwerpunkt "1918: Kriegsende und Neubeginn" sowie weiteren Angeboten gelegt.

"Macht und Pracht" am Tag des offenen Denkmals 2017

Zum Download Flyer 2017 bitte auf das Bild klicken!

Am zweiten September-Sonntag findet traditionell in fast allen Staaten Europas der Tag des offenen Denkmals statt. Im Jahr 2017 lautet das von der Stiftung Denkmalschutz festgelegte deutschlandweite Motto "Macht und Pracht".

Aus diesem Anlass findet am Sonntag, den 10. September 2017 das 14. Geschichtsfest unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Richrath statt. Das Programm des Geschichtsfestes 2017 wird wiederum attraktiv und vielseitig gestaltet werden (siehe Flyer).

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beschreibt das Thema “Macht und Pracht” als bundesweites Motto des Tags des offenen Denkmals wie folgt:
"Das Thema besticht durch sehr breite Interpretationsmöglichkeiten, die es Ihnen als Veranstalter und Organisatoren leicht machen, Anknüpfungspunkte für die Präsentation Ihres Denkmals zu finden. Architektur und Kunst drücken seit jeher den Wunsch ihrer Erbauer, Erschaffer und Auftraggeber aus, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden. Dies geschieht durch Form- und Materialwahl, den Einsatz von Technik und Technologien, die Art der künstlerischen Ausgestaltung mit Farben, Motiven und Ornamentik, den gewählten Bauplatz und die Qualität der eingebundenen Baumeister, Architekten, Künstler und Handwerker. Vieles davon nehmen wir als vollkommen selbstverständlich wahr, einfach weil wir unser baukulturelles Erbe als gegeben annehmen. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte Sie und Ihre Besucher dazu anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von "Macht und Pracht" in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte einmal bewusster auseinanderzusetzen. Jedes Denkmal erzählt uns immer viel über die sozialen und kulturellen Verhältnisse der Zeit seiner Entstehung und Nutzung. Doch sind wir tatsächlich heute noch in der Lage, die Denkmale als Geschichtszeugnisse und Informationsquellen im Sinne ihrer Bauzeit richtig zu deuten? Schwer zu sagen, denn bei dem Motto "Macht und Pracht" soll es nicht allein um ein vordergründiges Zeigen von "Reich und Groß" gehen. Selbstverständlich liegt es nahe, imposante Schlösser, Burgen, mächtige Klöster und Kirchen, reiche Patrizierhäuser und Industriellenvillen, Rathäuser, Gerichts- und andere Verwaltungsbauten, große historische Fabrikhallen, Gärten und Parks sowie prächtige Bauernhäuser zu zeigen. Gern dürfen Sie sich in Ihrer Vorbereitung auf den Tag des offenen Denkmals und das Motto auch ein wenig am Thema reiben. Denn das Motto wirft bei kurzem Nachdenken mehr Fragen auf, als es schnelle Antworten gibt. Die unterschiedlichen Fragestellungen sind jedoch in jeder Hinsicht äußerst reizvoll und wir sind sicher, dass Sie auf spannende und manchmal auch überraschende Antworten stoßen werden."

OGV-Kurier 92/2017 erscheint im Juni 2017

Die jülich-bergischen Herzöge der Renaissance und des Barocks, das Preußische Jahrhundert in Jülich Opladen und dem Rheinland zwischen 1815 und 1914 und die Leverkusener Wirtschaftsgeschichte sind die Gegenstände der Historischen Beiträge. „Gemeinsam Denkmäler bewahren“ lautete das Thema des 13. Geschichtsfestes, welches wie die verschiedenen Fahrten und Aktivitäten 2016 und Überlegungen zur lokalen Geschichtsarbeit in dieser Ausgabe betrachtet werden. Aktuelle Vereinsmitteilungen, Rezensionen, Neues von den OGV-Kooperationspartnern und der Geschäftsbericht 2016 vervollständigen den OGV-Kurier 92/2017.

Der OGV-Kurier 92/2017 umfasst 272 Seiten und ist in der OGV-Geschäftsstelle für € 7,50 erhältlich.

Für Mitglieder: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

Satzungsgemäß lädt der Vorstand zur Jahreshauptversammlung 2017

am Mittwoch, 21. Juni 2017
um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen-Opladen

ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung / Formalia / Verabschiedung Protokoll JHV 2016
2. Geschäftsbericht 2016 des 1. Vorsitzenden inkl. Kassenbericht
3. Bericht der Kassenprüfer 2016 / Projektkasse „Preußisches Jahrhundert“
4. Aussprache über den Geschäftsbericht
5. Entlastung des Vorstandes
6. Haushaltsplan 2017
7. Satzungsänderung
8. Wahl von Vorstandsmitgliedern
     (stv. Vorsitzender / stv. Geschäftsführer & Schatzmeister / div. Beisitzer)
9. Wahl der Kassenprüfer 2017
10. Planungen 2017–2019 sowie Ausstellungsplanungen 2017–2020
11. Verschiedenes / Ehrungen

anschließend Umtrunk und Austausch sowie Lichtbilder-Rückblick 2016 im Rahmen des Mitgliederforums I/2017

Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist generell beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der Erschienenen.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2016 und den Geschäftsbericht 2016 finden Sie im OGV-Kurier 92/2017 oder unter http://ogv-leverkusen.de/wir-ueber-uns/protokollegeschaeftsberichte/.

Der Vorstand


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


1517 - 2017: 500 JAHRE REFORMATION

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Auch der OGV wird diese Thematik mit unterschiedlichen Veranstaltungsangeboten aufgreifen.

So wollen wir monatlich in unserem Newsletter jeweils Fotos zur Geschichte der Reformation, der Konfessionalisierung und des Protestantismus in unserer Region präsentieren und vorstellen. Sie dienen als "Appetit-Macher" und sollen Neugierde für das Thema wecken.

Eine evangelische Kirche für Opladen

... Evangelische Schule, Betsaal, Töchterschule und Pfarrhaus  hatten deutlich Anteil an der Weiterentwicklung des evangelischen Geistes in Opladen. Nach der Errichtung der selbständigen Kirchengemeinde Opladen war sehr schnell der Bau einer eigenen Kirche notwendig geworden. Der seit 1859 als „Betsaal“ genutzte Klassenraum in der evangelischen Schule am Bielert (Adalbert-Stifter-Str. 10) war bald zu klein für die große Anzahl an Gottesdienst-Besuchern. Bereits vor der „Eigenständigkeit“ der Opladener Gemeinde hatten die Evangelischen damit begonnen, für einen Kirchbau zu sparen.

...Am 23.01.1872 wurde vom Presbyterium eine Delegation mit den Herren J. Ulenberg,  Bruckhaus und Stiel sowie Pfarrer Sopp eingerichtet, um neu entstandene Kirchen im Rheinland zu begutachten und daraus Ideen für die Realisierung einer Kirche für Opladen abzuleiten. Besonderes Interesse fand die von Baurat Eduard Zais aus Wiesbaden realisierte evangelische Kirche in St. Goarshausen. In Folge dessen kam es zu Gesprächen mit Baurat Zais in Oberlahnstein, an denen von Opladener Seite Pfarrer Sopp, Kirchmeister W. Ulenberg, Presbyter Bruckhaus und Repräsentant J. Ulenberg teilnahmen. Ergebnis des Gespräches war die Beauftragung von Baurat Zais mit der Planung der Kirche im Bielert.

Am 23.03.1973 wurden der Gemeinde, die von Baurat Zais eingesandten Kirchbaupläne in Form einer 33,50m langen und 14,50m breiten neuromanischen, flachgedeckten Saalkirche mit vier Fensterachsen, eingangsseitig gestelltem Turm und von Osten angefügten, um drei Stufen erhöhtem, polygonalem 5/8 Chor, vorgelegt. Die Bauleitung übernahm jedoch nicht Zais selber, sondern der ortsnähere Baumeister Nagelschmidt aus Köln.

... Am 08.07.1874 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Der Bau der Kirche wurde durch regionale und lokale Firmen und Handwerker durchgeführt.

... Insgesamt beliefen sich, gemäß Rendanten der Gemeinde, Friedrich August Arndt, die Baukosten auf 103.637,91 Mark (ohne Orgel und Glocken), jedoch brauchten nur ca. 20.727,73 Mark als Anleihen auf dem Kapitalmarkt beschafft werden, da der Rest durch Stiftungen und Einzelspenden finanziert wurde. Dies zeugt von der Stärke und inneren Kraft der jungen Opladener Gemeinde.

Am 6. September 1876 wurde die neue große, im neuromanischen Stil errichtete Kirche am Bielert feierlich eingeweiht. Die Einweihung begann mit einer Feier im alten Betsaal in der Schule am Bielert, welche durch Pfarrer Sopp durchgeführt wurde. Anschließend erfolgte eine feierliche Prozession zur neuen Kirche, welche der Kirchmeister Wilhelm Ulenberg  mit dem Schlüssel der neuen Kirche, gefolgt von Pfarrer Sopp mit der Gemeindebibel und den Presbytern mit den „heiligen Gefäßen“ und der gesamten Gemeinde, anführte. ...

(mehr hierzu im MONTANUS 14/2014 „Evangelisch in Opladen“)

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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