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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 8 / 2017

Editorial der Ehrenbeisitzerin Renate Blum

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins, liebe Freunde und Förderer,

für den Monat August und weitere möchte ich Sie, kurz gefasst, auf die kommenden Veranstaltungen hinweisen:

Die in unserem Programmheft 2017 auf Seite 9 für Juli bis Dezember geplante Ausstellung „Leverkusener Integrationsgeschichte/n“ wird am Samstag, dem 09. September 2017, um 11:00 Uhr eröffnet. Aus diesem Grunde wird die für den 02. August 2017 vorgesehene Podiumsdiskussion „Geschafft? Leverkusener Integrationsgeschichte/n“ entfallen. Dafür findet am 18. Oktober 2017 ein Vortrag mit dem Titel „Politisch Verfolgte genießen Asyl“ statt. 

Am Sonntag, dem 10. September 2017 findet bereits zum 14. Mal das Geschichtsfest am >Tag des offenen Denkmals< in und an der Villa Römer statt. Hierzu haben wir uns im Zusammenhang mit der Ausstellung „Angekommen – Angenommen, Leverkusener Integrationsgeschichte(n)“ etwas Besonderes einfallen lassen. Lassen Sie sich überraschen! Kommen Sie uns besuchen!

Helfende Hände zum Auf- und Abbau sowie für den Cafeteria-Betrieb werden noch dringend gesucht.

In den nächsten Tagen bringen wir eine umfangreiche Postsendung mit dem Restprogramm für das Jahr 2017 auf den Weg. Hier kann man nur sagen: „Kinder wie die Zeit vergeht“. Wir befinden uns schon im 3. Quartal und die Vorbereitungen für 2018 laufen auf Hochtouren. Zum Jahresende wollen wir Ihnen wieder unser neues und interessantes Fahrtenprogramm vorstellen. Auch die Arbeitsgruppe für das Projekt „Der Erste Weltkrieg, Euphorie & Neuanfang, Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“ tagt bereits fleißig. 

Ich hoffe, Sie finden weiter unten zahlreiche Anregungen zur Teilnahme an Vorträgen, Tagesfahrten oder Studienreisen. 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Ihre 

Renate Blum 


A K T U E L L E S

9. September 2017 bis 4. Februar 2018: Angekommen - Angenommen. Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945

Dass sich ein örtlicher Geschichtsverein mit dem Flüchtlingsthema beschäftigt und das nicht zum ersten Mal, ist nicht nur der aktuellen Situation geschuldet, sondern ist ein Versuch zu erklären und aufzuklären:

  • Woher kamen die Menschen und warum haben sie ihre Heimat  verlassen (müssen)?
  • Auf welchen Wegen sind sie in unsere Stadt gekommen?
  • Wie wurden sie aufgenommen und was ist aus ihnen geworden?

Eine junge Stadt wie Leverkusen mit einer ausgeprägten Integrationsgeschichte, die sich gerne und zu Recht als „Stadt der Integration“ bezeichnet und begreift, muss sich immer wieder besinnen auf die Migrationshintergründe und die Integrationsbereitschaft der Stadtgesellschaft.

Toleranz und die Anerkennung der vielfältigen Kulturen, Wertvorstellungen, Traditionen und Schicksale sind – neben der unmittelbaren Hilfe, Beratung und Unterstützung – die Voraussetzung für das, was wir gerne als Willkommenskultur bezeichnen.

Der Opladener Geschichtsverein hat erstmals 2006 eine Ausstellung zum Thema „Angekommen in Leverkusen“ gezeigt. Angesichts der aktuellen,  häufig sehr emotional und vorurteilsbeladen geführten Flüchtlingsdebatte, wollen wir mit dieser Ausstellung den Versuch unternehmen, diese Debatte zu versachlichen. Dazu kann ein Rückblick dienen auf die sehr unterschiedlichen Migrationsursachen und Hintergründe und die entsprechende lokale, sprich Leverkusener  Geschichte.

Es sind die eingangs beschriebenen Fragen, auf die die Ausstellung versucht Antworten zu geben.

Man mag am Ende  zu dem Schluss kommen, dass die Stadt, die Verwaltung, die Vereine und  Verbände, die Unternehmen, d.h. die Bürgerinnen und Bürger, viel geleistet haben, um Flüchtlinge und Vertriebene, Gastarbeiter, Asylbewerber und Aussiedler aufzunehmen und nicht nur willkommen zu heißen. Die Verantwortung für alle, die noch kommen werden, die Schutz und eine neue Heimat suchen, bleibt uns erhalten.  Denn wie sagt es das Grundgesetz im Artikel 1:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Öffnungszeiten:
samstags 15 - 18 Uhr
sonn- und feiertags 11 - 16 Uhr
Abweichende Besuchszeiten und Führungen nach Vereinbarung.

Eintrittspreis: 4 €

Führungen:
nach telefonischer Anmeldung unter 02171-47843

Begleitprogramm zur Ausstellung:
Begleitende Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Handzettel.

Den Flyer zur Ausstellung erhalten Sie hier in Download.

"Macht und Pracht" am Tag des offenen Denkmals 2017

Zum Download Flyer 2017 bitte auf das Bild klicken!

Am zweiten September-Sonntag findet traditionell in fast allen Staaten Europas der Tag des offenen Denkmals statt. Im Jahr 2017 lautet das von der Stiftung Denkmalschutz festgelegte deutschlandweite Motto "Macht und Pracht".

Aus diesem Anlass findet am Sonntag, den 10. September 2017 das 14. Geschichtsfest unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Richrath statt. Das Programm des Geschichtsfestes 2017 wird wiederum attraktiv und vielseitig gestaltet werden (siehe Flyer).

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beschreibt das Thema “Macht und Pracht” als bundesweites Motto des Tags des offenen Denkmals wie folgt:
"Das Thema besticht durch sehr breite Interpretationsmöglichkeiten, die es Ihnen als Veranstalter und Organisatoren leicht machen, Anknüpfungspunkte für die Präsentation Ihres Denkmals zu finden. Architektur und Kunst drücken seit jeher den Wunsch ihrer Erbauer, Erschaffer und Auftraggeber aus, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden. Dies geschieht durch Form- und Materialwahl, den Einsatz von Technik und Technologien, die Art der künstlerischen Ausgestaltung mit Farben, Motiven und Ornamentik, den gewählten Bauplatz und die Qualität der eingebundenen Baumeister, Architekten, Künstler und Handwerker. Vieles davon nehmen wir als vollkommen selbstverständlich wahr, einfach weil wir unser baukulturelles Erbe als gegeben annehmen. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte Sie und Ihre Besucher dazu anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von "Macht und Pracht" in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte einmal bewusster auseinanderzusetzen. Jedes Denkmal erzählt uns immer viel über die sozialen und kulturellen Verhältnisse der Zeit seiner Entstehung und Nutzung. Doch sind wir tatsächlich heute noch in der Lage, die Denkmale als Geschichtszeugnisse und Informationsquellen im Sinne ihrer Bauzeit richtig zu deuten? Schwer zu sagen, denn bei dem Motto "Macht und Pracht" soll es nicht allein um ein vordergründiges Zeigen von "Reich und Groß" gehen. Selbstverständlich liegt es nahe, imposante Schlösser, Burgen, mächtige Klöster und Kirchen, reiche Patrizierhäuser und Industriellenvillen, Rathäuser, Gerichts- und andere Verwaltungsbauten, große historische Fabrikhallen, Gärten und Parks sowie prächtige Bauernhäuser zu zeigen. Gern dürfen Sie sich in Ihrer Vorbereitung auf den Tag des offenen Denkmals und das Motto auch ein wenig am Thema reiben. Denn das Motto wirft bei kurzem Nachdenken mehr Fragen auf, als es schnelle Antworten gibt. Die unterschiedlichen Fragestellungen sind jedoch in jeder Hinsicht äußerst reizvoll und wir sind sicher, dass Sie auf spannende und manchmal auch überraschende Antworten stoßen werden."

Vortragsreihe „500 Jahre Reformation im Bergischen Land und im heutigem Leverkusen“

Im Rahmen der Leverkusener Kamingespräche in der Villa Römer findet eine Vortragsreihe des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen in der Reihe „Stadt- und Regionalgeschichte“ statt.

Vor 500 Jahren führte der Thesenanschlag Martin Luthers zu einer der bedeutendsten und tiefgreifendsten Umbrüche sowohl in religiöser, als auch in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Die Welt Mitteleuropas veränderte sich grundlegend. Auch in unserer Region dem Bergischen Land und im heutigen Stadtgebiet Leverkusens fand die Reformation ihren Niederschlag und wirkt vielfältig bis in die Gegenwart hinein.

Der Opladener Geschichtsverein und die Volkshochschule Leverkusen haben zu dieser Vortragsreihe kompetente, erfahrene und mit Leverkusen und dem Bergischen Land sowie dem Phänomen der Reformation vertraute Referenten eingeladen.

Das detaillierte Angebot entnehmen Sie bitte dem Veranstalungsflyer.

Sie sind herzlich eingeladen!


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


1517 - 2017: 500 JAHRE REFORMATION

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Auch der OGV wird diese Thematik mit unterschiedlichen Veranstaltungsangeboten aufgreifen.

So wollen wir monatlich in unserem Newsletter jeweils Fotos zur Geschichte der Reformation, der Konfessionalisierung und des Protestantismus in unserer Region präsentieren und vorstellen. Sie dienen als "Appetit-Macher" und sollen Neugierde für das Thema wecken.

Die Opladener Gemeinde wächst

Aufgrund der rasanten Bevölkerungsentwicklung und der Zunahme von evangelischen Mitbürgern Anfang des 20. Jahrhunderts in Opladen wurde eine zweite Pfarrstelle in der „Opladener-Südstadt“ eingerichtet. Das Jugendheim und der Kindergarten wurden im Jahr 1929 eröffnet, auch der zweite Opladener Pfarrer erhielt dort seinen Wohnsitz. Erst im Jahr 1954 erfolgte die Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum Humboldtstraße. Die Einweihung der Kirche war 1955.

Als sich das Wachstum der Gemeinde umkehrte, wurde 1978 der Kindergartenbetrieb in der Humboldtstraße beendet. Aufgrund immer geringer werdender Einnahmen wurde das Gemeindehaus Humboldtstraße am 28. Juni 2009 geschlossen.

Seit dem 1. August 2011 ist die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde Opladen neuer Eigentümer des Gebäudes. Die „Evangelische Kirche mit Nebengebäuden und Innenausstattung“ wurden 2011 unter Denkmalschutz gestellt.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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