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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
- Sonderausgabe -
Sonderausgabe 1 / 2014 - Studienreise "Ljubljana"

35 Jahre Städtepartnerschaft Leverkusen - Ljubljana

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser Sonderausgabe unseres Newsletters möchten wir Sie nochmals sehr herzlich auf unsere diesjährige erste Studienreise in Kooperation mit drp Kulturtours Hamburg vom 1. Mai bis 7. Mai 2014 hinweisen.

1979 -vor 35 Jahren- wurde nicht nur der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen als "Opladener Geschichtsclub 79" gegründet, sondern auch die Städtepartnerschaft zwischen Leverkusen und Ljubljana "aus der Taufe gehoben". Beide Ereignisse sind für uns Anlass und Grund in diesem Jahr eine Studienreise in die slowenische Hauptstadt durchzuführen.

Der Besuch der Leverkusener Partnerstadt Ljubljana soll einerseits der Erweiterung und Vertiefung der städtepartnerschaftlichen Verbindungen dienen. Während sich in den letzten Jahren die Kontakte vorrangig auf den sportlichen und musealen Bereich beschränkten, ist es ein wesentliches Ziel dieser Studienreise neue Ansprechpartner für weitere bürgerschaftliche Kontakte zu gewinnen. Da in Ljubljana vielfach Deutsch gut gesprochen wird, sollen durch offizielle Gespräche, Verbindungen zu bürgerschaftlichen Vereinen und auch zu Einzelpersonen vermittelt werden. Ein weiterer Aspekt ist der Austausch von Musikgruppen der Musikschulen beider Städte.

Studienreise nach Ljubljana und Slowenien

Diese Studienreise führt die Teilnehmer nach Slowenien und in Leverkusens Partnerstadt Ljubljana.

Im Rahmen der Reise werden kulturhistorische und touristische Ziele in Slowenien (wie Ptuj, Predjama, Goriska Brda u.a.) sowie insbesondere in der Hauptstadt Ljubljana mit ihren römischen Überlieferungen der Siedlung Emona, wie auch die Bauten des Architekten Jože Plecnik besichtigt.

Auf der Hinreise erfolgt eine Stadtbesichtigung in Regensburg und auf der Rückreise in Ingolstadt inklusive des Bayerischen Armeemuseums.

Lassen Sie sich von einem kleinen Video inspirieren!

Anmeldungen sind hier möglich! Unsere Geschäftsstelle nimmt Ihre Anmeldung allerdings auch gerne telefonisch unter 02171/47843 entgegen.

Veranstaltungszeitraum: 01.05. - 07.05.2014
Abfahrt: 05:45 Uhr Opladen Villa Römer, 06:00 Uhr Leverkusen-Mitte, Busbahnhof Sonderbussteig
Mindestteilnehmer: 25 Personen
Anmeldung: OGV-Geschäftsstelle Telefon 02171-47843
Veranstalter: Reisebüro Schumacher, Düren
Leitung: Guido von Büren, Michael D. Gutbier M.A., Ernst Küchler
Die Kosten betragen (p.P): 820,- € (EZ-Zuschlag 150,- €), Ermäßigung für Mitglieder von OGV und JGV 35,- €
Leistungen: Fahrt in einem modernen Reisebus, Halbpension, Eintritte und Führungen

Eine detaillierte Beschreibung der Studienreise finden Sie auf den Seiten 6 und 7 unseres Fahrtenprogramms.

Änderungen vorbehalten!

 

 

Rihard Jakopic, Ölbild, Kreuzritterkirche im Winter, 1910
Jakopic im Atelier, 1929 (60 Jahre alt)
R. Jakopic, Ölbild, Abend am Fluss Sava, um 1930
Fotograf Fran Kršovec, Jakopic in seinem Atelier, 1929 (60 Jahre alt)

"Der Maler Richard Jakopic (1869–1943) aus Ljubljana"

Wir laden im Rahmen unserer Reihe "Leverkusener Kamingespräche" ein zum Vortrag

Der Maler Richard Jakopic (1869–1943) aus Ljubljana “

Referent: Dragica Trobec-Zadnic, Stadtmuseum Ljubljana

am Mittwoch, 19. März 2014
um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-

RIHARD JAKOPIC (1869 - 1943), Begründer der slowenischen modernen bildenden Kunst    

Der Vortrag wird das Leben und Werk des slowenischen Malers Rihard Jakopic, einer der zentralen Figuren der slowenischen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellen und die Bemühungen der slowenischen Kunsthistoriker beschreiben, seine Malerei im europäischen Kulturraum zu präsentieren.      

Aktuelle Forschungen über Jakopic auf Grund des neuerworbenen Nachlasses seiner Familie, beweisen die große Rolle von Jakopic als Maler und Organisator des kulturellen Lebens in Slowenien. Er studierte an der Akademie in Wien und dann besuchte er in München die bekannte Ažbe-Kunstschule (bei dem slowenischen Maler und Pädagogen Anton Ažbe), wo auch viele, heute  berühmte expressionistische Maler aus Europa und Amerika (Alexei Jawlensky, Wassilly Kandinsky, Gabrielle Münter, Igor Grabar, Hans Hofmann, …), studierten.

Rihard Jakopic, als guter Kenner der aktuellen europäischen Kunstströmungen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde mit seinen drei Kollegen: Ivan Grohar, Matija Jama und Matej Sternen, die im slowenischen Raum noch heute als „Die Vier Impressionisten“ bezeichnet werden, zum Begründer der neuen slowenischen Kunst, wo die Bilder -mit den charakteristischen „regionalgeprägten“ Landschaftsmotiven und mit den anderen profanen Motiven- eine besondere „Stimmung“ ausstrahlen. Er hat die slowenischen Künstler erfolgreich für viele gemeinsame Projekte im In-und Ausland verbunden.

Jakopic hat im Jahre 1907 in Ljubljana seine private Malerschule gegründet, und im Jahre 1909 seinen Kunstpavillon, als den ersten Ausstellungsraum in Slowenien erichtet, wo er auch die erste historische Ausstellung vorbereitet hat, die die slowenische Kunsttradition seit 1800 präsentierte. 

Die Ausstellungen im Pavillon zeigten das einheimische Schaffen. Die Produktionen der slowenischen Künstler haben unsere Künstler mit den Künstlern aus der damaligen Monarchie und mit denen aus der Mittel- und Südost Europa-Region verbunden (Beograd, Zagreb, Trieste, London, Sofia, Warschaw, Rom,…).

Die Bilder von Jakopic wurden auch nach seinem Tode mehrmals im Kontext der zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen der slowenischen Kunst bemerkbar dargestellt (Wien, Lissabon, Mailand… und auch in Deutschland, Wiesbaden, 1988, die Ausstellung „Die Wege zur Moderne und die Ažbe-Schule“). Die letzte größere Ausstellung in Paris, 2013, "Die slowenischen Impressionisten und ihre Zeit 1890 - 1920", hat wieder Aufmerksamkeit und Bewunderung für seine Meisterstücke erregt. 

Sein umfangreicher Opus ist heute meistens in den slowenischen nationalen Institutionen und im Stadtmuseum Ljubljana vertreten, das auch einen großen Teil seines dokumentarischen Erbes bewahrt. 

Nach der  Jakopic - Retrospektive im Jahre 1970 laufen zur Zeit die Vorbereitungen für seine neue monographische Ausstellung mit dem Catalogue raisonnée, der auch seinen Beitrag zur europäischen kulturellen Fundgrube ins rechte Licht rücken wird.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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