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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
- Sonderausgabe -
Sonderausgabe 2 / 2015 - 750 Jahre Schwedt - Studienreise in Leverkusens brandenburgische Partnerstadt

Herzliche Einladung!

750 Jahre Schwedt: Bürgerreise in die Partnerstadt

Am 26./27. September 2015 wird das 750-jährige Stadtjubiläum der Leverkusener Partnerstadt Schwedt/Oder mit einem Stadtfest unter dem Motto „Stadt. Land. Fluss.“ gefeiert. Grundlage dafür ist die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Stadt im Jahre 1265. Am Festwochenende wird in der gesamten Innenstadt gefeiert, mit Mittelaltermarkt, Kinderfest, Kirchenmeile und Elfenfest sowie Aktionen am und auf dem Wasser, mit Brandenburgischen und Uckermärkischen Spezialitäten und dem traditionellen Festumzug. Nähere Informationen zum Stadtfest finden Sie auch unter www.schwedt.eu/750.

Auf Einladung des OGV-Partnervereins "Schwedter Heimatverein e.V." führt der OGV vom 25.-28. September eine Bürgerreise nach Schwedt durch.

Am ersten Reisetag erfolgt am frühen Morgen die Abreise und führt zunächst zu Kloster Lehnin in Brandenburg, wo die Mittagspause eingeplant ist. Das Kloster Lehnin ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Nach einer kurzen Besichtigung des Klosters führt die Fahrt weiter zum ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin. Das einzigartige Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik wurde ab 1273 erbaut. Sein frühgotischer Baustil, die faszinierende Raumwirkung und die bewegte Vergangenheit des Bauensembles werden im Rahmen einer Führung erkundet werden. Anschließend erfolgt die Weiterreise nach Schwedt/Oder. Nach dem Bezug des Hotels in Schwedt findet nach dem Abendessen die offizielle Begrüßung und Einführung in die Geschichte Schwedts statt.

Der Samstagvormittag beinhaltet eine Stadtbesichtigung von Schwedt mit dem Berlischky-Pavillion, dem jüdischen Ritualbad, dem historischen Stadtkern, den verschiedenen Ortsteilen inkl. des Tabakmuseums in Vierraden sowie dem Nationalpark "Unteres Odertal". Dieser ist Deutschlands einziger Auennationalpark und zugleich das erste grenzüberschreitende Großschutzgebiet mit Polen. Er gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Nach einem Mittagessen im Nationalpark folgt eine Uckermark-Rundfahrt. Die Uckermark ist eine historische Landschaft in Nordostdeutschland. Wegen der hügeligen Landschaft wird die Uckermark gelegentlich als Toskana des Nordens bezeichnet. Wichtige Orte sind neben der Kreisstadt Prenzlau und der größten Stadt Schwedt/Oder die beiden ehemaligen Kreisstädte Angermünde und Templin. Der Naturpark Uckermärkische Seen ist mit 897 km² der drittgrößte der elf Brandenburger Naturparks. Ziele der Rundfahrt sind Prenzlau und Gartz/Oder.

Am Sonntag besuchen die Reiseteilnehmer den historischen Festumzug in Schwedt. Der Festumzug stellt besondere Ereignisse der 750-jährigen Stadtgeschichte in Bildern dar. Nach dem Umzug besteht die Möglichkeit des Besuchs der „Festmeile“. Nach dem individuellen Mittagessen im Schwedter Stadtzentrum bzw. auf der „Festmeile“ erfolgt dann eine Fahrt in die Neumark in Polen (auf der anderen Seite der Oder). Im Rahmen dieser Rundfahrt wird u.a. die Stadt Königsberg (Chojna) besucht. Neben einer kurzen Stadtbesichtigung dieser 760 Jahre alten Stadt liegt der Höhepunkt im Besuch der Marienkirche. Sie gehört zu den größten und bedeutendsten Backsteinbauten des Mittelalters im gesamten Oderraum. Baumeister war Hinrich Brunsbergh aus Stettin, der die norddeutsche Hallenkirche mit Umgangschor und Kapellenkranz weiterentwickelte, wobei er die Strebepfeiler als Wandpfeiler in das Innere der Kirche verlegte. An den Außenmauern übernimmt der reiche, farbige Backsteinzierrat Elemente der französischen und süddeutschen Hochgotik – „ein besonderes Stilmerkmal für alle Brunsbergh-Bauten“. Nach der Kirchenbesichtigung erfolgt die Weiterfahrt zum Kloster Zehden. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zehden liegt in der polnischen Ortschaft Cedynia, wenige Kilometer östlich der Oder zwischen Bad Freienwalde und Chojna. Die Gründung des Zisterzienserinnenklosters ist auf das Jahr 1266 datiert. Über das „Tal der Liebe“ erfolgt die Rückfahrt nach Schwedt. Das Abendessen erfolgt an bzw. auf der Oder.

Am letzten Tag erfolgt nach dem Frühstück die Rückreise ins Rheinland, allerdings unterbrochen mit einer Besichtigung der 1230 gegründeten Stadt Angermünde. Angermünde hat sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Ihre historische Altstadt, mit Marktplatz und originellem Marktbrunnen, dem barocken Rathaus, mit mittelalterlichen Kirchen und vielen schmucken Fachwerkhäusern ist der lebendige Mittelpunkt der Stadt. Aber auch jedes der 23 Dörfer, die Ortsteile der Stadt Angermünde bilden, hat seine ganz eigenen Besonderheiten; sei es der Burgturm von Stolpe, die Burgruine von Greiffenberg, das Großsteingrab von Mürow oder der Lenne-Park in Görlsdorf und vieles mehr. Eine Stadtführung mit Besichtigungen ist der wesentliche Programmpunkt des Vormittags. Nach der Besichtigung von Angermünde führt die Fahrt zurück ins Rheinland.

Kosten p.P. im Doppelzimmer € 505,-; Einzelzimmerzuschlag € 90,-; Ermäßigung für Mitglieder € 20,-.

Weitere Informationen unter: geschaeftsstelle(at)ogv-leverkusen.de.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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