Leverkusener Kamingespräche

Der OGV führt in der Regel alle zwei Monate einen Vortragsabend zu historisch-politischen Themen im Kaminzimmer der Villa Römer durch. An diesen Vortragsabenden unter dem Titel „Leverkusener Kamingespräche“ finden künftig alle begleitenden Vorträge im Rahmen der OGV-Ausstellungen sowie Einzelvorträge und Vorträge im Rahmen von Vortragsreihen statt.

Regeltermin: jeweils erster Mittwoch in einem geraden Monat um 18.30 Uhr
Ort: Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte – Kaminzimmer

Angebot 2018

2018 werden im Rahmen der "Leverkusener Kamingespräche" diverse Veranstaltungsangebote im Rahmen von drei thematischen Reihen im Kaminzimmer der Villa Römer angeboten:


"Angekommen. Leverkusener Integrationsgeschichte/n seit 1945"

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der VHS Leverkusen in der Reihe „Stadt- und Regionalgeschichte

Mittwoch, 17. Januar 2018: Michael D. Gutbier M.A., Vortrag „Angekommen in Leverkusen – 200 Jahre Migration in unsere Stadt“.


"1648 – 1848 – 1948: Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive"
Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der VHS Leverkusen in der Reihe „Stadt- und Regionalgeschichte“

Mittwoch, 4. April 2018: Guido von Büren, Vortrag „1648: der Dreißigjährige Krieg im Rheinland“.

Mittwoch, 6. Juni 2018: Dr. Ulrich S. Soenius, Vortrag „1948: die Währungsreform im Rheinland“.

Mittwoch, 1. August 2018: Georg Mölich, Vortrag „1848: die Revolution im Rheinland“.


"1918: Zum Ende eines Krieges"

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der VHS Leverkusen in der Reihe „Stadt- und Regionalgeschichte“

Sonderveranstaltung im Vortragssal des Forum Leverkusen:
Mittwoch, 19. September 2018: Prof. Dr. Gerd Krumeich, Vortrag „Dolchstoßlegende“.

Mittwoch, 10. Oktober 2018: Dr. Fritz Emslander / Guido von Büren, Fachgespräch „Der Erste Weltkrieg und die Kunst“.

Mittwoch, 05. Dezember 2018: Kultureller Abend „Musik und Tanz und der Erste Weltkrieg“.

Ausblick 2019:
Mittwoch, 06. Februar 2019: Prof. Dr. Wolfgang Hasberg, Prof. Dr. Tobias Arand, Georg Mölich u.a., Diskussion und Fachgespräch „Kann man Krieg ausstellen?“.

im Einzelnen:

Begleitprogramm "1918: Zum Ende eines Krieges"

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen


Samstag, 8. September 2018,  11:00 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Auftakt: Mittwoch, 19. September 2018, 18.00 Uhr
Vortragssaal des Forum Leverkusen, Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen
PROF. DR. GERD KRUMEICH, „WAFFENSTILLSTAND UND DOLCHSTOSSLEGENDEN. DEUTSCHLAND ENDE 1918“ - AUFTAKTVORTRAG

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
GUIDO VON BÜREN U.A., DER ERSTE WELTKRIEG UND DIE KUNST – EIN FACHGESPRÄCH

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
MUSIKSCHULE LEVERKUSEN, MUSIK IM ERSTEN WELTKRIEG – EIN KULTURELLER ABEND

Samstag, 19. Januar 2019, 10:00 bis 17:00 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
BLICKE AUF DEN ERSTEN WELTKRIEG – EIN STUDIENTAG
Kostenbeitrag: € 25,00

Mittwoch, 6. Februar 2019, 18:30 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
„NARRATIVE“ INNERHALB DES GEDENKENS AN DEN ERSTEN WELTKRIEG – EINE PODIUMSDISKUSSION

Sonntag, 10. Februar 2019, 10:00 bis 17:00 Uhr
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 5139 Leverkusen
ABSCHLUSSVERANSTALTUNG


FILMREIHE zum ERSTEN WELTKRIEG

Kommunales Kino des Forum Leverkusen, Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen

Montag, 17. September 2018, 19.00 Uhr
Frantz

Montag, 8. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Poll

Montag, 3. Dezember 2018, 19.00 Uhr
Jules und Jim

zusätzliches Kamingespräch im September 2018

Mittwoch, 19. September 2018
18:00 Uhr, Vortragssaal des Forum Leverkusen, Büchelter Hof 9 in 51373 Leverkusen

Waffenstillstand und Dolchstoßlegenden. Deutschland Ende 1918.

Prof. Dr. Gerd Krumeich, em. Professor für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

im Rahmen der Reihe "1818: Zum Ende eines Krieges"

Noch 100 Jahre später sorgt die Frage noch für erhitzte Diskussionen, ob die deutsche Armee im November 1918 so klar geschlagen war, dass ein Waffenstillstand nötig wurde. Oder aber hatte die mangelnde Bereitschaft der Zivilbevölkerung, die Kriegsanstrengung weiter zu tragen und sogar mittels einer Revolution den Krieg zu beenden, Schuld an Deutschlands (Fast)-Kapitulation am 11. November 1918?
In diesem Vortrag soll ausgelotet werden, wie die militärische Situation wirklich war, was man davon in der Heimat wusste, und ob und inwieweit die Novemberrevolution Einfluss auf den Waffenstillstand und dessen weitreichende Folgen hatte.

Kamingespräch im Oktober 2018

Mittwoch, 10. Oktober 2018
18:30 Uhr, Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-

Der erste Weltkrieg und die Kunst - ein Fachgespräch

Guido von Büren, Kunsthistoriker und Kurator am Museum Zitadelle Jülich
sowie weitere Fachleute

im Rahmen der Reihe "1818: Zum Ende eines Krieges"

Der Erste Weltkrieg bedeutete für die Entwicklung der Kunst einen tiefen Einschnitt. Zahlreiche Künstler zogen in den Krieg und verloren dort ihr Leben – schlagartig wurde ihr Schaffen beendet – oder sie machten Erfahrungen, die ihr späteres künstlerisches Schaffen nachhaltig prägten. Die Radikalisierung der Ausdrucksformen in der Kunst nach 1918 ist ohne das Kriegserlebnis und die Konfrontation mit den Kriegsfolgen kaum vorstellbar. Die Zerrissenheit der Gesellschaft, vor allem in Deutschland, spiegelt sich jedoch auch in der bildenden Kunst wieder. Die Politisierung der Kunst ist allenthalben spürbar, wobei Friedenssehnsucht und der Aufruf zu „Nie wieder Krieg!“ weit weniger vertreten waren, als man annehmen möchte. Häufig fehlte dieser Art der Kunst auch der breite gesellschaftliche Resonanzraum. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ diskutiert Guido von Büren mit ausgewählten Fachleuten die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Kunst in Europa.

Kamingespräch im Dezember 2018

Mittwoch, 5. Dezember 2018
18:30 Uhr, Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-

Musik im Ersten Weltkrieg - ein kultureller Abend

Ensemble der Musikschule Leverkusen

im Rahmen der Reihe "1818: Zum Ende eines Krieges""

Die Musik des frühen 20. Jahrhunderts war bis nach dem Ersten Weltkrieg eine Zeit des Umbruchs – ein Aufbegehren gegen die Dur-Moll-Tonalität. Es entand der Begriff „Neue Musik“, deren Schöpfer aber  nicht auf einem Nenner zu bringen sind: Hierzu gehören die Neo-Klassiker Strawinsky und Hindemith genauso, wie die französische „Groupe des Six“ die den Impressionismus ins Expressive und Polytonale führte, als auch die Zwölftonmusik der „Wiener Schule“ Arnold Schönbergs. Nicht vergessen darf man die Musik, die nach dem Ersten Weltkrieg aus Amerika herüberschwappte und die Musikwelt des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts prägte: Der Jazz. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ spielen Schüler der  Musikschule Werke u.a.von Kurt Weill und Béla Bartók.


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