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Ausgabe 1 / 2026

Editorial

Liebe Mitglieder und Freunde des Opladener Geschichtsvereins,

ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2026! Mit dem Jahreswechsel blicken wir auf ein überaus erfolgreiches 2025 zurück. Im vergangenen Jahr haben wir den 50. Jahrestag der kommunalen Neugliederung von 1975 gewürdigt und mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Die Feierstunden und unsere große Festveranstaltung haben eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig unsere Erinnerungskultur ist.

Nun richten wir den Blick nach vorne: Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen der Stadt. Unter dem Motto „Stadtgeschichte – lokal verankert, europäisch vernetzt“ werden wir uns in unseren Projekten und Ausstellungen intensiv mit der Stadtentwicklung befassen. Unsere neue Leverkusener Geschichtsmatinee am 11. Januar um 11 Uhr in der Villa Römer markiert dabei den Auftakt des Jahres – und wir laden Sie herzlich ein, diese neue Tradition mit uns zu beginnen.

Ein weiteres Highlight ist unser frisch erschienenes Programmheft sowie die neue Programmseite, die wir gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein entwickelt haben. Ab dem 1. Januar finden Sie dort alle Informationen zu unseren Veranstaltungen – von Vorträgen über Studienreisen bis hin zu unseren Workshops. Ein besonderer Höhepunkt wird die Studienreise in die europäische Kulturhauptstadt Oulu im Rahmen unseres Projekts „Stadträume 2.0“ sein, die wir zeitnah ankündigen.

Nicht zuletzt möchte ich Sie ermutigen, sich aktiv einzubringen. Im Rahmen unseres „Quo Vadis“-Prozesses und in unseren Arbeitsgruppen haben Sie die Möglichkeit, die Stadtgeschichte mitzugestalten. Und wenn Sie noch kein Mitglied sind oder jemanden kennen, der Interesse hat: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, Teil unseres Vereins zu werden und die Stadtgeschichte noch lebendiger zu machen.

Auf ein geschichtsreiches, europäisch vernetztes und spannendes Jahr 2026!

Herzliche Grüße

Ihr

Michael D. Gutbier

 


Wünsche zum Jahr 2026

 

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins,
liebe Freunde und Förderer,

 

Der OGV-Vorstand wünscht Ihnen allen von Herzen ein frohes und vor allem gesundes Neues Jahr 2026.

 

Wir hoffen auf reges Interesse an den hybriden Angeboten unseres Vereines, auf aktive Teilnahme an den vielfältigen Angeboten und die Möglichkeit auf persönlichen Austausch.

 

 

 


Video-Botschaft des 1. Vorsitzenden Michael D. Gutbier M.A.


Orientierung in Zeiten tiefgreifender Veränderungen.

OGV blickt 2026 auf wichtige Weichenstellungen in Leverkusener Stadtgeschichte.

von Jörn Wenge

In einer Zeit tiefgreifenden Wandels rückt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen im kommenden Jahr die Rolle von Städten als Keimzelle gesellschaftlicher Entwicklung in den Vordergrund. „Wir erleben derzeit sehr viele Veränderungen, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Gesellschaft. Lange Bewährtes steht infrage“, sagt Michael D. Gutbier, OGV-Vorsitzender. „Als lokaler Geschichtsverein können wir natürlich keine Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit geben. Indem wir zeigen, wie die Menschen in Leverkusen in der Vergangenheit mit teilweise existenziellen Herausforderungen umgegangen sind, wollen wir aber unseren kleinen Beitrag dazu leisten, sich mithilfe der Geschichte besser in der Gegenwart zu orientieren.“

Geschichtsmatinee am 11. Januar bildet Jahresauftakt
Den Auftakt in das Jahresprogramm bildet die zweite Leverkusener Geschichtsmatinee am 11. Januar. In der Villa Römer (Haus-Vorster-Straße 6, ab 11 Uhr) blickt der OGV gemeinsam mit der Volkshochschule und dem Bergischen Geschichtsverein (BGV) auf den demokratischen Neubeginn in Leverkusen nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft 1945. In Impulsvorträgen ordnen Gutbier, der stellv. OGV-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Mittag und Dr. Ines Soldwisch (RWTH Aachen) die Situation in Leverkusen und dem Rheinland nach der Eroberung durch die Alliierten historisch ein. Im Anschluss sprechen Reinhold Braun (BGV), Prof. Dr. Ewald Grothe (Berg. Universität Wuppertal) und Matthias Itzwerth in einer Diskussionsrunde über das Wiederaufleben der SPD und die Gründung von CDU und FDP in Leverkusen und Opladen nach dem Kriegsende.

Ganze Reihe von Vorträgen und Exkursionen
Im weiteren Verlauf des Jahres bietet der OGV in Kooperation mit dem Jülicher Geschichtsverein (JGV) eine ganze Reihe von Vorträgen und Exkursionen zur Stadtentwicklung Leverkusens und im Rheinland im 20. Jahrhundert an. Am 31. Januar geht es zum Beispiel mit OGV und JGV in die neu konzipierte Dauerausstellung im Haus der Geschichte in Bonn, ehe am 4. Februar Wolfgang Rosen (LVR-Institut für Landeskunde) in einem Vortag über die Entwicklung der Städte im Rheinland spricht. Höhepunkte des Jahres sind eine musikalische Reise auf den Spuren des Erbprinzen Karl Friedrich von Jülich-Kleve-Berg (24. April, Schloss Morsbroich) sowie das traditionelle Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals (13. September). Im Herbst soll auch eine neue Sonderausstellung zur Geschichte Leverkusens im 20. Jahrhundert eröffnen.

OGV will mit neuer Sonderausstellung an Erfolg von #50JahreLEV anknüpfen
„Unsere beiden Ausstellungen zu 50 Jahren Leverkusen und der Gebietsreform sind sehr gut angenommen worden und haben viele aufschlussreiche Diskussionen über die Stadtgeschichte angeregt“, sagt der stellv. OGV-Vorsitzende Jürgen Mittag. „Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen, indem wir den Blick weiten und in einer Sonderausstellung zeigen, welche zentralen Entwicklungen Leverkusen im 20. Jahrhundert geprägt haben.“

Neu-Vorstandsmitglied Marewski plant Oulu-Studienreise
Auch das bewährte Format der Bürgerdialoge wird der OGV fortsetzen. Zugleich sollen die Verbindungen in die europäischen Partnerstädte Leverkusens gepflegt werden. So plant der OGV unter Federführung des neuen Vorstandsmitglieds Bernhard Marewski für September eine Studienreise in die europäische Kulturhauptstadt Oulu und kooperiert dabei mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leverkusen.


Neues Jahresprogramm 2026 und gemeinsame Programmwebseite online

von Michael D. Gutbier

Pünktlich zum Start ins neue Jahr ist das Jahresprogramm 2026 des Opladener Geschichtsvereins und des Jülicher Geschichtsvereins erschienen – erstmals ergänzt durch eine gemeinsame Programmwebseite. Diese ist über www.ogv-leverkusen.de und www.juelicher-geschichtsverein.de erreichbar und bündelt zentral alle Veranstaltungen beider Vereine. Damit steht das komplette Programm nun auch digital zur Verfügung – übersichtlich, aktuell und mit direkten Anmeldemöglichkeiten.

Das Jahresprogramm 2026 steht unter dem Leitmotiv „Freiheit – Stadt – Gesellschaft“ und rückt die Stadt als historischen, gesellschaftlichen und politischen Raum in den Mittelpunkt. Entsprechend vielfältig ist das Angebot aus Vorträgen, Exkursionen, Studienreisen, Ausstellungen und Dialogformaten.

Gleich zu Beginn des Jahres folgen auf die Leverkusener Geschichtsmatinee am 11. Januar weitere Programmhöhepunkte:
Der erste Vortrag in Leverkusen findet am Mittwoch, 4. Februar 2026, in der Reihe Geschichte am Kamin statt. Unter dem Titel „Städte im Rheinland“ gibt Dr. Wolfgang Rosen einen Überblick über Stadtformen, Stadtentwicklung und Urbanität in der Region.

Auch die erste gemeinsame Tagesfahrt lässt nicht lange auf sich warten: Am Samstag, 31. Januar 2026, führt eine Exkursion nach Bonn, mit dem Besuch der neuen Dauerausstellung im Haus der Geschichte sowie des Adenauerhauses in Rhöndorf. Weitere Tagesfahrten, unter anderem nach Wesel, Erkelenz und Solingen, schließen sich im Laufe des Jahres an.

Ein besonderer Höhepunkt im Programm ist die mehrtägige Studienreise nach Mainfranken vom 23. bis 26. Mai 2026. Die Reise verbindet Stadtgeschichte, Architektur, Kunst und regionale Kultur und bietet intensive Einblicke in historische Städte und Kulturlandschaften.

Über die neue Programmwebseite können Sie sich nicht nur umfassend informieren, sondern sich auch direkt online zu Vorträgen, Fahrten, Studienreisen und Workshops anmelden. Die Seite ist thematisch gegliedert – etwa nach „Geschichte in Leverkusen“, „Geschichte in Jülich“, „Studienreisen“, „Geschichte am Kamin“ oder „Mittwochsclub“ – und wird fortlaufend aktualisiert.

Ein Blick auf die neue Programmseite lohnt sich: Sie ist der zentrale Einstieg in das Geschichtsjahr 2026 und zeigt die ganze Bandbreite der gemeinsamen Arbeit beider Geschichtsvereine.

 


Herzliche Einladung zur Auftaktveranstaltung „Leverkusener Geschichtsmatinee 2026“

 

Sonntag, 11. Januar 2026 · 11:00 Uhr · Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte

 

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) eröffnet mit der Leverkusener Geschichtsmatinee als fest etabliertes Auftaktformat das Jahresprogramm 2026. Im vergangenen Jahr wurde dieses Format erstmals erprobt und angesichts der regen Resonanz nun dauerhaft im Jahresprogramm integriert.

 

Unter dem Motto „Freiheit – Stadt – Gesellschaft“ beleuchtet das Jahresprogramm 2026 die Stadt aus vielfältigen Perspektiven und legt dabei besonderen Wert auf das demokratische Bewusstsein. Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Demokratischer Neubeginn im Raum Leverkusen: Die politischen Parteien nach 1945“ wird gemeinsam mit der Abteilung Leverkusen-Niederwupper e.V. des Bergischen Geschichtsvereins und der Volkshochschule Leverkusen durchgeführt.

 

Ab 10:30 Uhr sind alle Gäste herzlich eingeladen, bei einem Begrüßungskaffee in der Villa Römer zusammenzukommen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt, und im Anschluss gibt es die Möglichkeit, bei Getränken ins Gespräch zu kommen und die aktuelle Ausstellung in der Villa Römer zu besichtigen. Wir freuen uns über eine möglichst große Teilnahme.

 

Zudem wird das OGV-Programmheft für 2026 dort verteilt.

 

Die Impulsvorträge werden von folgenden Referentinnen und Referenten gehalten:

  • Prof. Dr. Jürgen Mittag: „1945 – Stunde Null, Reorganisation oder Neubeginn?“
  • PD Dr. Ines Soldwisch: „Demokratisierung unter Kontrolle – Die Besatzungspolitik im Rheinland“
  • Michael D. Gutbier M.A.: „9. Mai 1945: Der Stadtrats-Ausschuss (Foto) als erste politische Teilhabe in Opladen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches.

 

Das Expertengespräch wird von folgenden Podiumsgästen gestaltet:

  • Reinhold Braun: „Die SPD – Rückkehr in die politische Verantwortung“
  • Prof. Dr. Ewald Grothe: „Die FDP – Der politische Liberalismus und das Ringen um die Parteieinheit“
  • Matthias Itzwerth: „Die CDU – Vom Milieu zur Parteigründung“

 

Oberbürgermeister Stefan Hebbel wird die Veranstaltung persönlich eröffnen. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind jedoch erbeten, und alle Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich an unter: ogv-leverkusen.de/programm/veranstaltungsanmeldung

 


Erster Vortrag am 4. Februar 2026: "Städte im Rheinland"

In Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen laden wir zu unserem ersten Vortrag in der Reihe Geschichte am Kamin in die Villa Römer ein:

"Städte im Rheinland" 

Referent: Dr. Wolfgang Rosen

Das Rheinland ist eine Region mit außergewöhnlich vielfältiger Stadtlandschaft – von alten Residenz- und Handelsstädten über Industriestandorte bis hin zu modernen Verwaltungszentren. Prof. Dr. Wolfgang Rosen, Herausgeber des Rheinischen Städteatlas, führt in die Geschichte und Typologie dieser Städte ein. Er zeigt, wie sich Stadtformen und Stadtfunktionen über die Jahrhunderte gewandelt haben – und welche Bedeutung diese Entwicklungen für das heutige Verständnis von Urbanität im Rheinland besitzen.

Mittwoch, 4. Februar 2026, 18:30 Uhr
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte

 


Auftaktfahrt 2026 nach Bonn und Rhöndorf

Die Auftaktfahrt geht 2026 wieder in die Bundesstadt Bonn. Anlass ist die Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Hier erleben die Besuchenden, wie sich Deutschland seit 1945 zu einer gefestigten Demokratie entwickelt hat – persönlich, alltagsnah und interaktiv. Im Mittelpunkt stehen nicht nur politische Entscheidungen oder gesellschaftliche Debatten – sondern Menschen, ihre persönlichen Geschichten und ihre historische Erfahrung. Über 3800 Objekte machen diese Geschichte greifbar. Ein selbst gebautes Fluchtflugzeug, eine Puppenwiege aus der Nachkriegszeit, ein Ford Transit aus dem Leben einer Einwandererfamilie – und ein Baumhaus als Zeichen für Umweltproteste. Zweites Ziel der Tagesfahrt ist anlässlich des 150. Geburtstages von Konrad Adenauer das Bundeskanzler Adenauerhaus in Rhöndorf. Hier wird Zeitgeschichte zum unvergesslichen Erlebnis! Wer einmal durch Konrad Adenauers Garten schlendern, den spektakulären Blick über das Rheintal genießen und sehen möchte, wie der erste Bundeskanzler wohnte, ist hier richtig. Die Kombination des historischen Wohnhauses und Gartens mit einer Ausstellung, in der Adenauers langes Leben anhand von faszinierenden Objekten und Medien erfahrbar wird, macht das Adenauerhaus zu einem einzigartigen Museum.

Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause)
(Mitgliederermäßigung: € 5,--)

Samstag, 31. Januar 2026
07:30 Uhr Jülich, Bahnhof
08:40 Uhr Opladen, Villa Römer

Anmeldungen sind hier möglich.

 


Mitreisen von 23. bis 26. Mai 2026: Studienreise „Mainfranken“

Die Würzburger Fürstbischöfe und der Deutsche Orden prägten die Region Mainfranken, die heute insbesondere auch für ihren Wein bekannt ist. Bauwerke und Kunstwerke aller Epochen und Stilrichtungen kann man in dieser Kulturregion auf Schritt und Tritt erleben.

Neben intensiven Stadtführungen, Besichtigungen und Museumsbesuchen ist auch eine Weinprobe im Exkursionsprogramm vorgesehen.

1. Tag Bad Mergentheim

Bad Mergentheim wurde im Jahr 1058 erstmals erwähnt und war von 1526 bis 1809 Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Das Deutschordensmuseum im Deutschordensschloss präsentiert die Geschichte des Deutschen Ordens, die Geschichte Bad Mergentheims, das Mörike-Kabinett, die Abteilung Jungsteinzeit im Taubertal, eine Puppenstubensammlung und die Adelsheim‘sche Altertumssammlung. In der Sammlung des Museums befindet sich auch die von Albrecht Duwe im Maßstab 1:50 rekonstruierte Burg Rehden aus dem Kulmerland. Erwähnenswert ist auch die Berwart-Treppe, eine 1574 von Blasius Berwart erbaute Wendeltreppe. Das Museum Münsterschatz im ersten Stock über der Sakristei des Münsters St. Johannes Baptist zeigt liturgische Gefäße und Geräte von der Spätgotik bis zur Gegenwart.

2. Tag Würzburg

Im Jahr 704 wurde Würzburg erstmals als Befestigungsanlage „Virteburh“ urkundlich („in castello Virteburh“) erwähnt. Bereits im Mittelalter war die Stadt ein bedeutendes wirtschaftliches, geistliches und hoheitliches Zentrum. Bis zur Industriellen Revolution blieb die überregionale Bedeutung hoch. Es entstand ein eindrucksvolles Stadtbild, vergleichbar mit herausragenden mitteleuropäischen Altstädten wie Krakau. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, insbesondere durch den Bombenangriff am 16. März 1945. Beim Wiederaufbau wurden bedeutende Einzeldenkmäler wie die meisten Kirchen der Altstadt äußerlich rekonstruiert, jedoch nur wenige Bürgerhaus-Ensembles und Traditionsinseln. Die ebenfalls im Krieg teilweise schwer beschädigte und anschließend restaurierte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Stadtführung nimmt die gesamte historische Innenstadt inklusive Festung Marienburg, Residenz, Schottenkirche Don Bosco, Marienkapelle und Universitätskirche in den Blick.

3. Tag Veitshöchheim und Ochsenfurt

Das Schloss Veitshöchheim ist eine ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg, später der Könige von Bayern. Bekannt ist die Schlossanlage für den umgebenden Rokokogarten. Ochsenfurt ist eine Stadt im südlichen Maindreieck. Die historische Altstadt verfügt über eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Türmen und Stadttoren. Ochsenfurt gehörte früher dem Domkapitel in Würzburg. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 725, als im Auftrag von Bonifatius ein Kloster in der Stadt gegründet wurde, in dem unter anderem Thekla von Kitzingen Äbtissin war. Möglicherweise befand sich bis ins 11. Jahrhundert in Ochsenfurt ein Königshof. Die Mauern und Türme stammen aus dem 14. Jahrhundert. Seit dieser Zeit war die Stadt Teil des Fürstbistums Würzburg, das auch zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Erst mit dem Bau der Brücke 1512 gewann Ochsenfurt auch wirtschaftliche Bedeutung. 1525 kam es während der Bauernkriege zu Aufständen. Das neue Rathaus wurde bereits 1497 fertiggestellt. Die St.-Andreas-Kirche wurde 1288 geweiht.

4. Tag Seligenstadt

Seligenstadt ist eine am Main gelegene Stadt und war in karolingischer Zeit von großer Bedeutung. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung Seligenstadts, damals als Obermühlheim, geht auf die Schenkung Ludwigs I. an Einhard in Michelstadt zurück und datierte, laut einer Abschrift der Schenkungsurkunde im Codex Laureshamensis, vom 11. Januar 815. Die Stadt wurde von Einhard, dem Biographen Karls des Großen, gegründet. Nachdem er das fränkische Domanialgut Obermulinheim 815 von Ludwig dem Frommen als Schenkung erhalten hatte, begründete er hier ein Benediktinerkloster. Bedeutendster Bau Seligenstadts ist die Einhard-Basilika St. Marcellinus und Petrus mit Reliquien der Heiligen Marcellinus und Petrus. Obwohl der Bau im Laufe der Jahrhunderte stark verändert wurde, handelt es sich dennoch um eine der eindrucksvollsten Basiliken mit karolingischer Bausubstanz nördlich der Alpen. Die südlich angrenzende, 1803 aufgehobene Benediktiner-Klosteranlage mit barocken Flügelbauten und großflächigen Hof- und Gartenanlagen wurde in vollem Umfang restauriert.

Kostenbeitrag € 670,-- p. Person im DZ, Einzelzimmerzuschlag € 120,-- (Akzent Hotel Grüner Baum in Dettelbach inkl. Frühstück, Abendessen, Eintritte und Führungsgebühren)
(Mitgliederermäßigung: € 20,--)

Samstag, 23. Mai bis Dienstag, 26. Mai 2026
06:45 Uhr Leverkusen-Opladen, Villa Römer
08:00 Uhr Jülich, Bahnhof

Hier können Sie sich anmelden!


Leverkusener Denkmalkalender 2026 in der Villa Römer erhältlich

 

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für den Jahreswechsel mit Bezug zur Stadtgeschichte Leverkusens ist, sei der Leverkusener Denkmalkalender 2026 wärmstens ans Herz gelegt!

 

Aus Anlass des 22. Geschichtsfestes gibt der OGV seinen Leverkusener Denkmalkalender 2026 im neuen Design heraus. Unter dem Motto des Tag des Offenen Denkmals 2025 der Deutsche Stiftung Denkmalschutz "Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?" präsentiert der Kalender Ansichten von 13 Leverkusener Denkmälern, die durch Fotografen vom Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. in Szene gesetzt und zusammengestellt wurden.

 

Der Kalender ist zum Preis von € 12,50 in der Geschäftsstelle des OGV in der Villa Römer erhältlich. Entweder zu den Öffnungszeiten der Ausstellungen oder Do., ab 8.1.2026, zwischen 14 und 16:30 Uhr (bitte am Seiteneingang klingeln).

 

Hinweis für OGV-Mitglieder: Wir weisen darauf hin, dass der Jahreskalender 2026 aufgrund der gestiegenen Portokosten nicht mehr per Post verschickt wird. Wir bitten Sie als Mitglied – sofern noch nicht geschehen – Ihr kostenloses Mitgliederexemplar des Kalenders während der o. g. Zeiten in der Villa Römer abzuholen.  

 


Hinweis: vhs-Kurs zu alten Handschriften

vhs-Kurs zu alten Handschriften

Zwischen dem 7. Januar und dem 18. Februar 2026 bietet die vhs Leverkusen in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Abt. Leverkusen/Niederwupper in ihrer Opladener Zweigstelle einen siebenteiligen Kurs zum Lesen alter Schriften an. Oft gibt es in den Familien alte Briefe, Karten und Dokumente, die in der Sütterlin- oder der Kurrent-Schrift verfasst sind. Der Kurs ist für Geschichtsinteressierte insb. in den Geschichtsvereinen, die Interesse daran haben, diese beiden Schriften (besser) lesen und beherrschen zu können. Der Kursleiter Marcus Vaillant arbeitet in der Transkriptionsberatung der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf und hat sehr viel Erfahrung im Lesen dieser Schriften und entsprechenden Vermittlungstechniken.

Nachfolgend die Kursankündigung und Informationen zur Anmeldung.

 

Alte Handschriften lesen lernen für Einsteiger (z.B. Sütterlin und Kurrentschrift)

Mittwochs 7 Termine, ab 7. Januar 2026 bis 18. Februar 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr

Leitung: Marcus Vaillant

Kurs Nr. H10660

Alte handschriftliche Unterlagen - Tagebücher, Briefe, Postkarten u.a. Schriftstücke der vergangenen Jahrhunderte - kann heutzutage kaum jemand lesen. Die zu jener Zeit gebrauchten Handschriften Sütterlin und Kurrentschrift sind nahezu unbekannt und daher von vielen Menschen nicht lesbar. In diesem grundlegenden Kurs lernen Sie Schreiben und Lesen der Sütterlinschrift und Lesen der Kurrentschrift des 19. und 20. Jahrhunderts anhand von Schriftbeispielen dieser Zeit. Bitte Schreibutensilien (z.B. Bleistift, Kugelschreiber oder Füller) mitbringen.

Ort: Brückenstraße 18-20, 51379 Leverkusen-Opladen, VHS-Außenstelle Schusterinsel, EG Raum 4

Entgelt: 40,- EUR

Anmeldungen über die Webseite der vhs Leverkusen unter Politik und Gesellschaft


Verantwortliche für Aufgabenfelder gesucht!

 

Wir suchen engagierte Unterstützer für verschiedene Schlüsselpositionen, um unsere Arbeit noch erfolgreicher zu gestalten. Konkret suchen wir:

 

  1. Schatzmeister: Verantwortlich für die Finanz- und Buchführung des Vereins. Der Schatzmeister kann Mitglied des Vorstands sein, muss es aber nicht. Diese Funktion ist in der Satzung vorgesehen.
  2. Webmaster: Zuständig für die Pflege und Weiterentwicklung unserer Webseiten. Der Webmaster kann Mitglied des Vorstands sein, muss es aber nicht. Auch diese Funktion ist in der Satzung vorgesehen.
  3. Digitaler Bildbearbeiter: Verantwortlich für die Bearbeitung, Dokumentation und Archivierung von Fotos und Filmen, die sowohl im Online-Archiv als auch auf unserem YouTube-Kanal genutzt werden.
  4. Cloud-Kümmerer: Zuständig für die Betreuung, Strukturierung und Pflege unserer digitalen Datenablage (Nextcloud), sowohl für inhaltliche als auch für geschäftliche Aspekte.
  5. Koordinator für das Geschichtsfest: In erster Linie koordiniert der Koordinator die Arbeitsgruppe Geschichtsfest, die dann für die Planung und Durchführung zuständig ist.

 

Wenn Sie Interesse haben, sich einzubringen, melden Sie sich bitte bei unserem Geschäftsführer Arne Buntenbach unter ab@ogv-leverkusen.de. Er gibt Ihnen gerne weitere Informationen zu den einzelnen Funktionen.

 

Ihre Unterstützung ist entscheidend, um unsere Vision einer lebendigen Stadtgeschichte voranzutreiben. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

 


Mitmachen beim OGV – Geschichte gemeinsam gestalten

Du interessierst dich für Geschichte und willst etwas bewegen?

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen bietet viele spannende Möglichkeiten, aktiv zu werden – ob im kleinen Rahmen oder mit vollem Einsatz. Jede und jeder ist willkommen!

Aktuelle Mitmachmöglichkeiten:

 
So einfach geht’s:

Eintragen, informiert bleiben, mitgestalten.

Trage dich über den nachstehenden Link in der Liste der aktuellen Projekte ein und du erhältst Informationen über unsere Termine und Treffen. Unverbindlich – aber mit Wirkung!

Online-Formular öffnen

Gemeinsam gestalten wir Geschichte – lebendig, offen und mit Blick auf die Zukunft!

 


OGV-Ausstellung "Leverkusener Gesichter - Wir blicken auf unsere Stadt"

 

Leverkusener Gesichter - Wir blicken auf unsere Stadt ist der Titel einer weiteren Ausstellung des Opladener Geschichtsvereins zum besonderen Stadtjubiläum im Jahr 2025, zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Leverkusen in ihren heutigen Grenzen.


Wie haben Menschen in dieser Stadt die Entwicklung Leverkusens seit der kommunalen Neuordnung zum Jahresbeginn 1975 bis heute erlebt? Alte, junge, verwurzelte wie zugewanderte Menschen mit ganz unterschiedlicher Vita und vielfältigen Lebenserfahrungen berichten von ihren Eindrücken vom Leben in Leverkusen, blicken subjektiv auf Entwicklungen ihres Wohn- und Heimatortes, im Guten wie im Schlechten, verteilen Lob und Kritik, verraten persönliche Vorlieben und Wünsche. Allesamt Frauen und Männer, die Position beziehen und ihr Gesicht zeigen für Leverkusen.


Geschichtsbetrachtung ist immer der Versuch, aus der Vergangenheit zu lernen, das Bewusstsein und den Blick nach vorn zu schärfen. Das ist keine Aufgabe allein für historisch Interessierte, sondern für uns alle als mündige Bürgerinnen und Bürger. Alle für die Ausstellung Befragten haben sich ganz individuell eine kritische Meinung zu ihrer Stadt gebildet und stehen dazu – in meinen Augen ein Beitrag für unsere lebendige Demokratie. Ergänzt werden die Portraits und Stellungnahmen der LeverkusenerInnen durch eine Dokumentation der wesentlichen Ereignisse in der Leverkusener Stadtgeschichte in den Jahren 1975 bis 2025.


Die Ausstellung ist an den folgenden Tagen letztmals in 2025 geöffnet:

07.12.2025 Sonntag 11 Uhr bis 16 Uhr

13.12.2025 Samstag 15 Uhr bis 18 Uhr

14.12.2025 Sonntag 11 Uhr bis 16 Uhr

 

Danach geht das ehrenamtliche Ausstellungs-Team des OGV in die wohlverdiente Weihnachtspause. Der erste Öffnungstag 2026 ist Samstag, der 10.1.2026 (15-18 Uhr)


Der Eintrittspreis beträgt 4,- Euro.
Der Besuch der Dauerausstellung ZeitRäume Leverkusen ist ebenfalls zu den genannten Öffnungszeiten möglich.
Die Ausstellung kann nach Absprache auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.

 


Sie können noch mehr tun: Werden Sie Mitglied im OGV!

 

Werde Mitglied im Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und gestalte die Zukunft unserer Stadtgeschichte mit! Seit 1979 fördert der OGV Bildung und Erziehung im Bereich der Regional- und Lokalgeschichte. Als Mitglied kannst du dich aktiv einbringen und gemeinsam mit engagierten Menschen die Geschichte unserer Stadt lebendig halten. Du kannst deine spezifischen Erfahrungen und Hintergründe einbringen und so die Stadtgeschichte aktiv mitgestalten.

 

Doch auch als passives Mitglied kannst du einen wertvollen Beitrag leisten: Dein Mitgliedsbeitrag unterstützt das ehrenamtliche Engagement der aktiven Mitglieder und trägt dazu bei, dass der Verein in der Stadtgesellschaft wirksam ist. So oder so leistest du einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung unserer Geschichte und wirst Teil einer lebendigen Gemeinschaft.

 

Werde Teil unseres Vereins und gestalte mit!

 


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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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