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Ausgabe 4 / 2025 |
Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, liebe Freunde des Opladener Geschichtsvereins,
Stadtgeschichte - wozu?
Das diesjährige Stadtjubiläum: "50 Jahre Leverkusen" provoziert die Fragen wozu, warum, und wenn schon wie sollen wir feiern und forschen? - zumal wir uns in fünf Jahren erneut mit der Leverkusener Stadtgeschichte anlässlich der Gründung und Namensgebung samt Taufe, 2030 = 100 Jahre Leverkusen, zu beschäftigen haben. Kleine ironische Bemerkung am Rande: Da sieht man, wie schnell eine Stadt altert.
Aber noch einmal von vorne: Warum oder wofür brauchen wir die Stadtgeschichte und kümmern uns darum? Der Opladener Geschichtsverein hat, unter anderem mit der jüngsten Ausstellung in der Villa Römer und diversen weiteren Veranstaltungen zum Stadtjubiläum versucht, auf diese, das Selbstverständnis unseres Vereins betreffende Frage, Antworten zu geben. Was ist da eigentlich 1975 in Nordrhein-Westfalen - mit der euphemistisch genannten "Gebietsreform" - mit vielen Städten und Gemeinden in NRW und in unserem Fall mit Leverkusen und Opladen passiert? Wer hat mit welchen Absichten, Mitteln und Zielen die Städtelandschaft in NRW maßgeblich verändert? Wer hat diese "Reform" betrieben und durchgesetzt? Dies nachzuvollziehen und zu beantworten war und ist unsere Aufgabe als Geschichtsverein.
Erinnerung und Aufklärung können Stadtentwicklung erfahrbar machen. Wie entsteht eine Stadt und wie entwickelt sie sich, wer gestaltet sie - um nicht zu sagen: wer hat das Sagen in einer Stadt wie Leverkusen, in der es spezifische Strukturen gibt, was die Souveränität der Stadt gegenüber den Nachbarn und ihren maßgeblichen Interessen betrifft? Das ist dem OGV mit der Ausstellung und den Begleitveranstaltungen gelungen und wird uns in fünf Jahren erneut vor die Fragen stellen: Wie ist eigentlich Leverkusen entstanden? Wer hat diese Stadt gewollt und "gemacht"? Und was ist aus ihr geworden, bzw. soll aus ihr werden?
Die Zukunft ist maßgeblich davon abhängig, dass wir die Vergangenheit und die maßgeblichen Kräfte und Interessen kennen: wer war und ist der Souverän? (Apropos Souveränität: Leverkusen hat im Fußball das Double gewonnen - zweimal waren wir auch politische "Sieger", dann wird uns das gegenüber Köln ggf. bei der nächsten "Gebietsreform" sicher noch ein drittes Mal gelingen, souverän und selbstbewusst!).
In meiner Heimatstadt Freiburg, die vor einiger Zeit ihren 900. Geburtstag gefeiert hat, weht vor dem Stadtmuseum eine Fahne mit der Aufschrift: "Was werden wir morgen gewesen sein?" Mit dieser Frage sollten auch wir uns als Geschichtsverein und alle für die Stadtentwicklung Verantwortlichen beschäftigen. Es gibt genug zu tun! Denn der OGV kümmert sich nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft unserer Stadt, bzw. sollte er es. Denn die Erinnerung ist kein Selbstzweck, sondern auch eine Voraussetzung für die "Bewältigung" der Zukunft.
Es grüßt Sie herzlich
Ernst Küchler
Ehrenvorsitzender des OGV
Schnell anmelden - freie Plätze bei der Studienreise „Auf den Spuren des Bauernkriegs in Thüringen“ vom 29.5.-1.6.2025
Der Bauernkrieg von 1525 prägte auf Generationen das kollektive Gedächtnis im deutschsprachigen Raum. Thüringen war nicht nur Schauplatz eines entscheidenden Wendepunktes des Aufruhrs, sondern auch finaler Wirkungsort des radikalen Reformators Thomas Müntzer. Aus diesen Gründen hat die Thüringer Landesregierung beschlossen, den 500. Jahrestag des Deutschen Bauernkrieges zum Anlass zu nehmen, in Mühlhausen und in Bad Frankenhausen 2025 eine Thüringer Landesausstellung auszurichten, die im Zentrum unserer Studienreise steht.
Der Ausstellungsteil in Mühlhausen verteilt sich auf drei Standorte: das Museum St. Marien / Müntzergedenkstätte widmet sich der Gesellschaft im frühen 16. Jahrhundert, im Bauernkriegsmuseum Kornmarktkirche stehen die Geschehnisse und Umstände des Bauernkrieges der Jahre 1524 und 1525 im Fokus und das Kulturhistorische Museum wendet sich der Deutung und Rezeption des Bauernkrieges seit dem 16. Jahrhundert zu. Über der Stadt Bad Frankenhausen thront mit dem Panorama Museum ein zylindrisches Bauwerk, das ein beeindruckendes Gemälde von 14 Metern Höhe und 123 Metern Umfang birgt: das Panoramabild „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“, ausgeführt von Werner Tübke (1929–2004) in Öl auf Leinwand von 1983 bis 1987. Das imposante Kunstwerk zählt mit über 3.000 Einzelfiguren zu den größten und figurenreichsten Gemälden der neueren Kunstgeschichte und bietet ein lebhaftes Zeitpanorama des 16. Jahrhunderts. Im Rahmen der Landesausstellung 2025 werden dem zentralen Panoramabild die historischen Vorbilder Tübkes im Original zur Seite gestellt und in die Epoche von Humanismus, Renaissance und Reformation eingebettet.
Auf der Hinfahrt besuchen wir die Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld mit ihrer imposanten Stiftsruine. Bevor wir am letzten Tag die Heimreise endgültig antreten legen wir noch einen Zwischenstopp in Eisenach ein, wo wir das berühmte Lutherhaus besichtigen werden.
Kostenbeitrag € 659,- p. Person im DZ,
Einzelzimmerzuschlag € 70,- (Alpha Hotel Hermann von Salza in Bad Langensalza inkl. Frühstück, Abendessen, Eintritte und Führungsgebühren)
(Mitgliederermäßigung: € 20,--)
Reiseleitung: Guido von Büren und Michael D. Gutbier
Reise-Nr.: VG 5188
Anmeldung bitte bei Gunda Greve (Tel. 02461-345660; eMail g.greve(at)outlook.com)
Ablauf
Donnerstag, 29. Mai 2025
Abreise am frühen Morgen aus dem Rheinland in Richtung Thüringen (06:45 Uhr Jülich, Bahnhof / 08:00 Uhr Leverkusen-Opladen, Villa Römer). Gegen Mittag legen wir einen Zwischenstopp in Bad Hersfeld ein. Nach einer individuellen Mittagspause werden wir durch die Altstadt von Bad Hersfeld geführt und schauen uns auch die bekannte Ruine der Stiftskirche genauer an. Weiterfahrt nach Bad Langensalza, Hotelbezug, gemeinsames Abendessen.
Freitag, 30. Mai 2025
Heute geht es für uns nach Mühlhausen, wo wir alle drei Standorte der Thüringer Landesausstellung „Freiheyt 1525. 500 Jahren Bauernkrieg“ in der Stadt über den Tag verteilt besuchen werden. Zudem besteht die Gelegenheit am „Freiheitsfest 1525“ teilzunehmen und das historisches Markttreiben mit Musik, Tanz und vielem mehr zu genießen. Am Abend kehren wir nach Bad Langensalza zurück und lassen beim gemeinsamen Abendessen den ereignisreichen Tag Revue passieren.
Samstag, 31. Mai 2025
Mit dem Panoramamuseum oberhalb von Bad Frankenhausen besuchen wir einen weiteren Standort der Thüringer Landesausstellung. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Panoramagemäldes von Wilhelm Tübke geht es in die Altstadt von Bad Frankenhausen, wo wir Zeit für eine individuelle Mittagspause haben. Am Nachmittag tauchen wir dann auf einem Rundgang in die tausendjährige Geschichte der Stadt ein. Den Abend verbringen wir dann wieder gemeinsam im Hotel.
Sonntag, 1. Juni 2025
Voller spannender Eindrücke treten wir heute die Rückreise an. Am Vormittag legen wir aber noch einen Zwischenstopp in Eisenach ein. Nach einem geführten Rundgang durch das Lutherhaus besteht die Möglichkeit zu einer kurzen Mittagspause, ehe wir dann endgültig die Heimfahrt antreten. Am Abend kehren wir dann ins Rheinland zurück.
Änderungen aus organisatorischen Gründen bleiben vorbehalten!
Herzliche Einladung zum Vortrag: "Von der Freiheit eines Christenmenschen. Kurze Anmerkung zu den Bauernkriegen" am 2. April im Forum Leverkusen
Von der Freyheit eines Christenmenschen – so lautet der Titel einer der Grundschriften Martin Luthers aus dem Jahr 1520. Fünf Jahre vor der Erhebung der Bauern hatte er damit ein Motto ausgegeben, dem sich die Schar bediente, die sich 1524 im süddeutschen Schwaben und mitteldeutschen Thüringen, in Franken, Tirol und der Schweiz gegen die Herrschaft des Adels erhob. Mehr als 70.000 der Aufständischen sind während dieser ersten großen Massenproteste ums Leben gekommen, als sie 1525 niedergeschlagen wurden. Die Bauern hatten den Reformator gründlich missverstanden, und doch hatte seine Bewegung und seine Renitenz gegenüber der etablierten kirchlichen wie weltlichen Herrschaft die Massen aufgerüttelt. 2025 sind es 500 Jahre seitdem diese Bauernproteste für die kurze Zeit von zwei Jahren politische Beteiligung und ökonomische Besserstellung eingefordert haben. Was haben ihre Forderungen bewirkt? Was von ihnen bewegt uns noch heute? Wie weit sind die Freiheiten gediehen, von denen die Bauern beseelt waren und von denen Martin Luther gesprochen hatte?
Wir freuen uns, dass mit Prof. Dr. Wolfgang Hasberg von der Universität zu Köln unser Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des OGV zu diesem Thema referieren wird. Der Vortrag findet statt am kommenden Mittwoch, 2. April 2025, 18:30 Uhr, im Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51273 Leverkusen, im Vortragssaal im 1. OG (in der Reihe Geschichte am Kamin, durchgeführt in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen). Der Eintritt ist frei!
OGV lädt zu 2. Werkstattbericht mit frischem Blick auf die Folgen der Gebietsreform am 24.4.2025 ein
von Jörn Wenge
Verlustgeschäft oder Aufbruchszeit? Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen lädt zu einem zweiten "Werkstattbericht" zur Sonderausstellung „Leverkusen, 1. Januar 1975: Die Geburtsstunde einer neuen Stadt?“ ein. Am 24. April 2025 spricht der OGV-Vorsitzende Michael D. Gutbier über die Folgen der Schaffung der neuen, erweiterten Großstadt Leverkusen.
Gutbier hat ein besonderes Verhältnis zur kommunalen Gebietsreform: In den 1970er Jahren, als der gebürtige Opladener noch ein Schüler war, motivierten ihn allen voran die hitzigen Diskussionen der Erwachsenen über den Zusammenschluss, sich der Geschichte Opladens zu widmen. Gemeinsam mit Mitstreitern gründete er zunächst einen Geschichtsclub, aus dem 1979 der Opladener Geschichtsverein hervorging. Später studierte Gutbier an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Geschichte, blieb dem OGV aber auch als Offizier mit unterschiedlichen Verwendungen stets treu. Immer wieder beschäftigte er sich dabei mit den Folgen und Wirkungen der Gebietsreform sowie mit der spezifischen Erinnerung an diese aus den verschiedenen Perspektiven der Stadtgesellschaft.
Mit dem OGV nimmt er längst nicht mehr allein die Geschichte Opladens, sondern die der gesamten Stadt Leverkusen in den Blick. Im Rahmen des von dem Historiker Prof. Dr. Jürgen Mittag koordinierten OGV-Projekts „LEV50“ hat Gutbier noch einmal einen frischen Blick auf die jüngere Geschichte Leverkusens und den in Opladen beklagten Verlust der Eigenständigkeit geworfen. Seine Erkenntnisse stellt er am 24. April vor. Moderiert wird der Abend von OGV-Pressesprecher Jörn Wenge. Der Werkstattbericht bietet Geschichtsinteressierten die Möglichkeit, mehr über die jüngere Geschichte Leverkusens zu erfahren und mit den Ausstellungsmachern ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 24. April 2025 um 19:00 Uhr in der Villa Römer, Haus-Vorster-Str. 6, 51379 Leverkusen. Der Eintritt ist frei!
NEUER TERMIN: Halbtagesexkursion "Zu Gast... im Rathaus von Opladen" am 25.4.2025
Kurz vor Ende seiner Selbständigkeit 1974 realisierte die Stadt Opladen den Bau eines eigenen (als solches konzipierten) Rathauses auf dem damaligen Konrad-Adenauer-Platz, in welchem der Rat der Stadt Opladen jedoch nur noch zu einer Sitzung zusammentrat. Seit seiner Erhebung zur Stadt im Jahre 1858 nutzte die Stadt Opladen verschiedene andere Gebäude als Rathaus. Der Versuch des Rathausbaus (übrigens an gleicher Stelle) zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheiterte. Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 wurde das Gebäude als Verwaltungsgebäude der Stadt Leverkusen, insbesondere als Standort der Sozial- und Jugendverwaltung, genutzt. Zwischenzeitlich tagte auch der Rat der Stadt Leverkusen für ca. vier Jahre im ehemaligen Opladener Ratssaal.
Achtung: Neuer Termin!
Da eine Besichtigung samstags leider nicht möglich ist, findet die Exkursion nunmehr am Freitag, den 25. April 2025 um 11 Uhr statt!
Treffpunkt (Selbstanreise): Verwaltungsgebäude Goetheplatz 4, 51379 Leverkusen
Führung: Michael D. Gutbier M.A.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Sie!
Landesinitiative "Europa-Schecks" - Land NRW fördert neues Europa-Projekt des OGV mit Vereinen in Leverkusens Partnerstädten
von Michael D. Gutbier
Im Rahmen der "Europawochen" (30.4.-31.5.2025) führt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) vom 8. bis 12. Mai 2025 einen Workshop „StadtRäume der Zwischenkriegszeit in Leverkusen und seinen europäischen Partnerstädten“ in Leverkusen durch. Ausgehend von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerstädten Leverkusens findet die Präsentation des Filmbaukastens "StadtRäume" im Rahmen einer öffentlichen Multiplikatorenveranstaltung statt. Mitwirkende aus allen am Projekt beteiligten Partnerstädten werden zu diesem Anlass zu Gast in Leverkusen sein. Weiterhin geht es um die Verstärkung der Netzwerkbildung im Hinblick auf die Konzeptionierung der Weiterentwicklung des Filmbaukastens zu einem Bildungstool für die europäische Bildungsarbeit in Form einer App. Der Workshop wird von der Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Die Stadt Leverkusen begeht 2025 das 50-jährige Jubiläum der Kommunalen Neugliederung. Das ist für den OGV Anlass, die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerstädten Leverkusens der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen und gleichzeitig die bisherige erfolgreiche Netzwerkbildung zu vertiefen. Von 2020 bis 2023 hat der OGV mit Partnern in Bracknell, Ljubljana, Oulu, Raciborz, Schwedt/Oder, Villeneuve d'Ascq sowie Jülich sich intensiv mit der Zwischenkriegszeit aus jeweils kommunaler Perspektive beschäftigt. In der Zusammenarbeit ist ein Filmbaukasten als Instrument der Jugend- und Erwachsenenbildung entstanden, der frei auf YouTube zugänglich ist. In einem öffentlichen Vortrag soll dieses Tool Multiplikatoren der Jugend- und Erwachsenenbildung in NRW (Volkshochschulen etc.) sowie der Leverkusener Stadtbevölkerung vorgestellt werden. Neben dieser repräsentativen und öffentlichen Veranstaltung, die parallel online in die Partnerstädte übertragen werden wird, steht die Konfiguration der weiteren Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern im Zentrum des Workshops. Es ist vorgesehen, das Netzwerk um die europäischen Partnerstädte der Partnerstädte zu erweitern. Die Öffentlichkeitsarbeit für den Workshop und seine Inhalte reichen über Leverkusen und NRW hinaus in die Partnerstädte hinein.
Mit der Landesinitiative „Europa-Schecks“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen herausragende Projekte europäischen Engagements, die sich in vielfältiger Weise für die europäischen Werte in NRW einsetzen, den Europagedanken in der Zivilgesellschaft und kommunale Netzwerke stärken und den Menschen die unterschiedlichen Facetten einer lebendigen Demokratie näher bringen. Der vom OGV geplante Workshop wird hierbei mit € 8.000,00 gefördert. Europaminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen Nathanael Liminski: „Frankreich hat Deutschland vor 75 Jahren die Hand gereicht und uns zurück in die internationale Staatengemeinschaft geholt. Diese Grundidee von Frieden, Freiheit und grenzüberschreitender Verständigung in Europa möchten wir auch mit unserer Landesinitiative stärken. Die Europa-Schecks zeigen den Mehrwert von Europa für alle auf. Ich bin dankbar für die Vielzahl und Vielfalt bei Projekten, die mit ihren kreativen Ideen in den Europawochen und darüber hinaus zeigen: Europa ist das, was wir daraus machen.“
Das genaue Workshop-Programm wird derzeit erarbeitet und mit dem nächsten Newsletter zum 1.5.2025 veröffentlicht!
OGV-Preisverleihungen anlässlich "50 Jahre LEV": Ab sofort können Vorschläge eingereicht werden!
Bruno-Wiefel-Preis
In den vergangenen 50 Jahren spielten Städtepartnerschaften in der „neuen“ Stadt Leverkusen eine besondere, auch identitätsstiftende Rolle. Vor diesem Hintergrund soll diese Thematik im Rahmen der Aktivitäten zum 50-jährigen Stadtjubiläum besonders in den Fokus gerückt werden. In diesem Zusammenhang hat der Vorstand des OGV beschlossen, aus Anlass des Jubiläums im Jahr 2025 den Bruno-Wiefel-Preis an einen Bürger bzw. eine Bürgerin oder eine Organisation zu verleihen, die sich besondere Verdienste um die Pflege der Städtepartnerschaften im Geiste der europäischen Einigung erworben haben. Vorschläge für den Bruno-Wiefel-Preis können bis zum 15. August 2025 unter b-w-p@ogv-leverkusen.de eingereicht werden.
Liedtke-Wichmann-Preis
Gertrud Liedtke und Alfried Wichmann waren nicht nur in ihrem beruflichen Wirken am Landrat-Lucas-Gymnasium, sondern auch im außerschulischen Leben immer durch ihr Bemühen um die Lokal- und Regionalgeschichte geprägt. Hierbei zeichnete beide der Ansatz aus, Geschichte für „Jedermann“ erfahr- und erlebbar zu machen. Ihre besondere Aufmerksamkeit galt der Förderung bürgerschaftlichen Engagements im Rahmen von Geschichtsarbeit in der Stadt Leverkusen. Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen möchte den bürgerschaftlichen Geist, in dem Gertrud Liedtke und Alfried Wichmann nachhaltige Impulse und Ergebnisse für die stadtgeschichtliche Arbeit gegeben haben, fördern und bewahren. Aus diesem Grunde sollen künftig Bürger und Organisationen, die sich besondere Verdienste um die lokal- und regionalgeschichtliche Arbeit erworben haben, mit dem Liedtke-Wichmann-Preis ausgezeichnet werden.
Sonderpreis "50 Jahre Leverkusen"
Darüber hinaus erfolgt 2025 einmalig die Verleihung eines Sonderpreises für einen Beitrag zum Thema „50 Jahre Leverkusen“, welche eine Person oder Gruppe erarbeitet und vorlegt. Diese Beiträge werden im Rahmen der Festveranstaltung am Freitag, 31. Oktober 2025, 19:00 Uhr im Schloss Morsbroich präsentiert. Bei den Beiträgen kann es sich um historische, dokumentarische und künstlerische Beiträge handeln, die das Thema „50 Jahre Leverkusen“ aufgreifen und darstellen. Vorschläge für den Liedtke-Wichmann-Preis sowie den Sonderpreis können bis zum 15. Juli 2025 unter l-w-p@ogv-leverkusen.de eingereicht werden.
Partnerstädte-Ausstellung zum Thema "Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte" wird im Verwaltungsgebäude Goetheplatz gezeigt
von Maria Lorenz
"Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte" - so lautete das Motto des Tags des Offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, den der OGV im September 2024 mit dem 21. Geschichtsfest in und an der Villa Römer beging. Zu diesem Thema konzipierte die AG "Geschichtsfest" erneut eine Ausstellung über Denkmäler aus Leverkusen und seinen europäischen Partnerstädten sowie aus Jülich, wo der Jülicher Geschichtsverein als unser langjähriger Partnerverein ansässig ist. Dank der fleißigen Zuarbeit unserer Kooperationspartner konnte eine interessante und abwechslungsreiche Schau über Wahrzeichen aus Leverkusen, Bracknell, Jülich, Ljubljana, Oulu, Racibórz, Schwedt/Oder und Villeneuve d'Ascq realisiert werden.
Die Bannertafeln dieser Ausstellung sind im Zeitraum vom 1. April bis zum 28. Mai 2025 im Foyer des Verwaltungsgebäudes Goetheplatz im Opladener Zentrum zu sehen. Schauen Sie doch gerne mal zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung vorbei!
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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de
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