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Ausgabe 9 / 2021

Editorial des Beisitzers und Schriftführers Manfred Heil

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins,
liebe Freunde und Förderer,

Erfolgreicher Auftakt eines spannenden Europäischen Workshops vom 19.-23. August 2021 in Ljubljana / Slowenien!

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes „StadtRäume“ / „UrbanSpaces“ startete in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana der erste von 7 vorgesehenen Workshops. Neben Vertretern des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen konnte der Veranstalter aus Ljubljana rund 60 weitere Gäste aus Bracknell (UK), Jülich (DE), Oulu (FI), Racibórz (PL), Schwedt/Oder (DE) und Villenueve d’Ascq (FR) begrüßen. In verschiedenen Arbeitsgruppen, wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, mehrsprachiger variabler Filmbaukasten, Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft, wurde viel Wert auf inhaltliche Aufgaben gelegt. Zweck und Ziel des Ganzen: Projekte voranbringen. Herzstück bzw. Dreh- und Angelpunkt war die spannungsreiche Zwischenkriegszeit von 1918 - 1939.

Gelegentlich diverser Begleitprogramme, wie die Vorträge der Historiker Prof. Dr. Ales Gabric in der Universität Ljubljana und Prof. Dr. Marta Verginella, der Besuch von Museen oder dem Empfang im Rathaus von Ljubljana wurde die Zeit mit Diskussionen und Gesprächen genutzt. Das Forum bildete nach einhelliger Überzeugung von Teilnehmern eine ausgezeichnete Chance, die Idee Europa fruchtbringend weiterzuentwickeln.
Eine besondere Note: Aus den teilnehmenden europäischen Städten fiel die Jugendgruppe erfreulich positiv auf. Die jungen Leute zeigten ihr ausgeprägtes historisches Interesse an der Gesamtthematik durch ihre aktive Mitarbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen. So konnte der EU-Workshop auch mit der Jugend reüssieren.

Essenziell die Präsenz fast aller Teilnehmer vor Ort, trotz der Pandemieereignisse. So war es nahezu selbstverständlich, dass der persönliche Austausch auf Europäischer Ebene die erzielten Ergebnisse des Workshops maßgebend fördern konnte. Von erheblichem Vorteil zeigte sich die professionelle Organisation und die beispielgebende Gastgeberrolle des jungen 7 köpfigen Damenteams (kompetentne mlada dame) der Universität Ljubljana, Faculty of Arts, die ihre Aufgabe vorbildlich lösten. Namentlich: Ana (2 x), Irena, Martina, Neza, Nina und Urska.

Wir freuen uns auf den kommenden Europäischen Workshop in Jülich & Leverkusen vom 09. bis 13. September 2021.

Ihr 

Manfred Heil
Beisitzer & Schriftführer


A K T U E L L E S

„Rundum gelungener Aufenthalt“ in Slowenien. Opladener Geschichtsverein besucht internationales Treffen in Ljubljana.

von Jörn Wenge

Lange Zeit waren nur Video-Meetings möglich, der ursprünglich geplante Aufenthalt in Slowenien hatte verschoben werden müssen: Jetzt aber haben sich die Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins 1979 e.V. Leverkusen erstmals persönlich mit Vertretern aller am europäischen Projekt „StadtRäume“ beteiligten Städte getroffen. In der slowenischen Haupt- und Leverkusener Partnerstadt Ljubljana widmeten sich die Gastgeber mit rund 60 Teilnehmern aus Leverkusen, Jülich, Schwedt/Oder, Villeneuve d‘Ascq (Frankreich), Bracknell (England), Ratibor (Polen), Oulu (Finnland) der Geschichte ihrer Städte in der Zwischenkriegszeit.

„Das war ein rundum gelungener Aufenthalt“, sagt Michael D. Gutbier, 1. Vorsitzender des OGV. „Wir wurden von unseren slowenischen Gastgebern sehr herzlich aufgenommen und haben das gemeinsame Projekt vorantreiben können.“ In Ljubljana arbeiteten die Projektteilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen. Darüber hinaus entdeckten sie gemeinsam das pittoreske Ljubljana und unternahmen einen Ausflug nach Piran an die slowenische Adria. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Geschichte der Zwischenkriegszeit – ob im Zwiegespräch der Teilnehmer untereinander, beim Besuch verschiedener Museen oder bei einem Vortrag des Historikers Ales Gabric in der Universität Ljubljana. Höhepunkt der Reise war ein Empfang im Rathaus der slowenischen Hauptstadt.

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt mit dem Titel „StadtRäume – Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit in Europa (1918-1939)“ dient dem europäischen Austausch. Neben der Begegnung sind für 2023 unter anderem eine Ausstellung und Publikationen sowie ein interaktiver „Filmbaukasten“ zur Geschichte der beteiligten Städte geplant. Nach zwei Workshops in Deutschland, die im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise nur wenige Gäste aus dem Ausland vor Ort besuchen konnten, mussten sich nun dank Impfungen und den wiedergewonnen Reisemöglichkeiten nur noch ein kleiner Teil der Projektmitglieder am heimischen Computer einloggen. In Leverkusen und Jülich gibt es Mitte September ein baldiges Wiedersehen. Rund um das 18. Geschichtsfest des OGV am 12. September im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ ist der nächste Workshop geplant.


Von Architektur bis Karneval – ein Tag im Zeichen der Stadtgeschichte. 18. Geschichtsfest des OGV ist dieses Jahr auch ein Kulturfest.

von Jörn Wenge

Die Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen blicken voller Vorfreude auf das 18. Geschichtsfest, das am Sonntag, dem 12. September in und um die Villa Römer stattfinden wird. „Unsere Gäste erwarten interessante Ausstellungen und Führungen zur Geschichte unserer Stadt und darüber hinaus ein tolles Rahmenprogramm“, sagt Maria Lorenz, stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins und Projektkoordinatorin für das Geschichtsfest. Besonders sei in diesem Jahr, dass gleichzeitig mehrere Delegationen der Leverkusener Partnerstädte im Rahmen des internationalen „Stadträume“-Projekts die Stadt und die Villa Römer besuchen werden und das Programm auch ein breites Kulturangebot umfasst. „Das verleiht dem Fest eine besondere, internationale Note“, sagt Lorenz.

Traditionsgemäß wird das Geschichtsfest am Sonntagmorgen um 9 Uhr durch Oberbürgermeister Uwe Richrath eröffnet (live übertragen auf Facebook und Zoom, siehe unten). Nach dieser Eröffnung, die musikalisch durch die Musik der Leverkusener Klezmergruppe „crazy freilach“ begleitet wird, locken zwei historische Busstouren durch die Stadt. Getreu dem Motto des diesjährigen bundesweiten Tags des offenen Denkmals: „Schein & Sein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“, stellt der OGV in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde dabei u. a. Bauten wie den „Funkenturm“ in der Neuen Bahnstadt, einen ehemaligen Wasserturm, oder den ehemaligen Luftschutzbunker in der Karlstraße vor, der heute der Opladener Kunstszene dient. Um 13.30 Uhr führt zudem der 1. Vorsitzende des OGV, Michael D. Gutbier, über den Opladener Frankenberg und stellt das dortige Gebäudeensemble vor.

In der Villa Römer wird an diesem Tag auch die neue Ausstellung „Stadtkultur in Leverkusen. Vielfalt einer Industriestadt“ zu besichtigen sein. In dem Projekt blicken verschiedene Kulturorganisationen gemeinsam mit dem OGV auf die Geschichte des Kulturlebens in der Stadt zurück – vom Bau des Forums über die Geschichte der Gesangsvereine bis hin zum Karneval. Für einen Tag gastiert außerdem die mobile Ausstellung „Jüdisches Leben im Rheinland“ des LVR-Kulturhauses Landsynagoge Rödingen in der Villa Römer.

Im Rahmen des Stadtkultur-Projekts treten beim Geschichtsfest auch die Mädchengarde der Altstadtfunken (12.30 Uhr) sowie das Junge Theater Leverkusen (18 Uhr: „Maria Stuart frei nach Friedrich Schiller“) auf. „Das Historische wird natürlich immer der Kern des Geschichtsfests sein, aber wir finden es toll, dass es in diesem Jahr dank unserer Partner mehr als je zuvor auch ein Kulturfest ist“, sagt OGV-Pressesprecher Jörn Wenge. Besonders für Kinder interessant ist dabei das Angebot der Stadtbibliothek, die Workshops zur Papierkunst (12 Uhr) und Buchpflege (14 Uhr) anbieten, wozu Interessenten entweder ausgediente Bücher oder schutzbedürftige Bände mitbringen können. Es können auch Spiele, inklusive einer Spielkonsole und Mini-Roboter ausprobiert werden. Für das leibliche Wohl der Besucher wird den ganzen Tag über in gewohnter Weise gut gesorgt. Den krönenden Abschluss des Festes bildet um 19 Uhr das Konzert der Gruppe „Super Jazz“.

Interessierte können sich vorab unter 02171-47843 oder www.geschichtsfest.de/anmeldung-zu-stadt-touren anmelden. Wichtig: Wer die Ausstellungen in der Villa Römer besuchen oder an einer der Bustour teilnehmen möchte, muss geimpft, getestet oder genesen sein – und einen entsprechenden Nachweis mitführen („3G-Regel“).

Die Eröffnung des Geschichtsfests wird live auf www.facebook.com/OGV.Lev/ sowie via Zoom (https://us06web.zoom.us/j/82599105020?pwd=cUU4TWZkZGpBdTB1K1dEWTlXYkUzQT09) übertragen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.geschichtsfest.de und im Flyer zum Geschichtsfest.

Bildbeschreibung: v.l.n.r.: Petra Clemens, Künstlerische Leiterin, Junges Theater Leverkusen; Eva Marie Urban, Leiterin, Stadtbibliothek Leverkusen; Ralph Junker, Lektor, Stadtbibliothek Leverkusen; Maria Lorenz, stv. Geschäftsführerin und Projektkoordinatorin Geschichtsfest des OGV; Jörn Wenge, OGV-Pressesprecher; Peter Luscher; Udo Kreie (beide Altstadtfunken).

 


Der Leverkusener Denkmalkalender 2022 ist ab 9. September 2021 erhältlich

von Michael D. Gutbier

Am 9. September 2021 ist es soweit, unser Leverkusener Denkmalkalender 2022 "Sein & Schein in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" im neuen Design ist zum Preis von 7,50 € in der Geschäftsstelle des OGV, in der Geschäftsstelle Opladen der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen, und im Reisebüro Herweg erhältlich 

Im neuen Gewand präsentiert der Kalender 13 Leverkusener Denkmäler, die die Leverkusner Denkmalpfleger Gregor Schier und Jochen Simon unter dem Thema "Sein & Schein in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" ausgewählt haben und die aktuell durch den Leverkusener Fotografen Willy Borgfeldt dokumentiert wurden.

Der Leverkusener Denkmalkalender ist das ideale Präsent für Ihre Freunde. Sichern Sie sich noch heute unseren Kalender, am 11. und 12. September 2020 beim 18. OGV-Geschichtsfest in der Villa Römer zum Vorzugspreis von 5,00 €.


„Auf den Spuren lokaler Geschichtsarbeit in Europa“. OGV lädt zu Feierstunde im Schloss Morsbroich ein.

von Philipp Schaefer

Das Wochenende vom 10. bis 12. September 2021 steht für den Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) ganz im Zeichen der europäischen Zusammenarbeit und Begegnung. Nach einer langen Zeit der Videokonferenzen und Online-Veranstaltungen freut sich der OGV, Gäste aus Partnervereinen und -Institutionen aus allen sechs europäischen Partnerstädten Leverkusens sowie aus Jülich begrüßen zu können. Gemeinsam wird in einem Workshop das Forschungsprojekt „StadtRäume – UrbanSpaces“ fortgesetzt, in dem die Zeit zwischen den Weltkriegen in Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Oulu, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq im Mittelpunkt steht.

Der europäische Gedanke ist auch Leitmotiv für die Feierstunde am Freitag, den 10. September um 19:30 Uhr im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich, zu dem der OGV herzlich einlädt. Im Beisein der Delegationen aus den am Projekt „StadtRäume“ beteiligten Städten wird der Minister für Bundes-, Europaangelegenheiten und Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, eine Festansprache über die Bedeutung historischer Arbeit im europäischen Vergleich für die Geschichts- und Erinnerungspolitik halten.

Außerdem findet im Rahmen der Festveranstaltung die Verleihung des Bruno-Wiefel-Preises statt, den der OGV für herausragendes städtepartnerschaftliches und europäisches Engagement vergibt. Preisträger im Jahr 2021 ist der Historiker Jürgen Thiemer aus der Leverkusener Partnerstadt Schwedt/Oder, der für sein jahrelanges Engagement in der Kooperation des Schwedter Heimatverein e.V. mit dem OGV und den verschiedenen Leverkusener Partnerstädten ausgezeichnet wird.

Ein weiterer Programmpunkt ist die Unterzeichnung der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Jülich und Leverkusen, die vom Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs und seinem Leverkusener Pendant Bernhard Marewski vorgenommen wird. Hiermit erfährt die enge Partnerschaft zwischen OGV und JGV, den Geschichtsvereinen in Opladen und Jülich, eine besondere offizielle Würdigung.

Wer an der Veranstaltung persönlich teilnehmen möchte, wird um eine Anmeldung bis zum 3. September 2021 gebeten. Die Anmeldung ist hier oder telefonisch unter 02171-47843 möglich. Zudem wird die Veranstaltung auch live im Internet via Zoom übertragen, der Zugang zum Zoom-Meeting ist unter folgendem Link möglich.

Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme an der Festveranstaltung und eine kurze Rückmeldung bezüglich dieser freuen.

Für weitere Rückfragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Ausstellungseröffnung "StadtKULTUR in Leverkusen"

Als die Idee zu einer Ausstellung, die sich der Kulturgeschichte in Leverkusen widmet, aus einem Bürgerdialog des OGV entstand, gingen alle Beteiligten noch davon aus, dass „StadtKULTUR in Leverkusen“ – kurz: SKIL – zum 90. Geburtstag der Stadt im Herbst des Jahres 2020 eröffnet werden könnte.

Wir kamen zusammen, besprachen uns, etablierten mit Herrn Prof. Dr. Wolfgang Hasberg von der Universität zu Köln das Konzept einer „Kulturmesse“, die als Plattform für die Ausstellung eigener Beiträge der beteiligten Kulturträger dienen soll. Über die Gestaltung eines solchen Beitrages hinaus, tragen die Projektteilnehmer Beispiele ihrer kulturellen Tätigkeit als eigenständige Veranstaltungen über das ganze Stadtgebiet in die Stadtgesellschaft hinein.

Als dann die COVID-19 Pandemie ausbrach, musste die Eröffnung schließlich um ein Jahr verschoben werden und die gemeinsame Arbeit war vor dieselben Probleme gestellt, die auch alle anderen Teile der Gesellschaft betrafen.
Das gemeinsame Ziel, die digitalen Arbeitsformate und die Unterstützung durch die Stadt Leverkusen haben uns schließlich durch diese schwierige Zeit getragen, so dass wir nun am 11. September die Ausstellung „StadtKULTUR in Leverkusen“ eröffnen können. Dies wird jedoch nur der Startschuss einer Ausstellung mit Veranstaltungsprogramm sein, welches von September 2021 bis Februar 2022 die Leverkusener Kultur und ihre Geschichte feiern wird.

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Stadt Leverkusen und des 45. Jahrestages der Erweiterung der Stadt Leverkusen zu seiner heutigen Gestalt hat der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen nun zusammen mit dem Jungen Theater Leverkusen, dem Museum Morsbroich, dem Stadtarchiv Leverkusen, der Stadtbibliothek Leverkusen, dem Kammerorchester Leverkusen, dem Männerchor Germania gemeinsam mit Kurt Stichnoth, der KG Altstadtfunken Opladen, der Bayer Kultur, dem Kulturausbesserungswerk, der Kolpingfamilie Opladen-Zentral, der Kolpingfamilie Lützenkirchen, der Närrischen Kolpingfamilie Opladen-Zentral und dem Kolpingbildungswerk im Zeitraum vom September 2020 bis Februar 2021 eine neue Vermittlungsform (Kulturmesse) erarbeitet, bei der Ausstellung und Präsentationen in der Villa Römer sowie an weiteren Veranstaltungsorten im Stadtgebiet integriert werden.

Im Rahmen einer Ausstellung werden alle Projektpartner ein eigenes Modul gestalten und dasselbe bei einigen Gelegenheiten während der Ausstellungsphase mit Leben erfüllen. Auf diese Weise sollen 90 Jahre Kultur in der Stadt Leverkusen sowohl multiperspektivisch erarbeitet als auch dokumentiert werden, sodass eine lebendige Kulturgeschichte Leverkusens durch und für alle Beteiligten entsteht.

Hierbei wir es in der Villa Römer eine modulare „Kulturmesse“ geben:

  • "Kulturstationen" - Stationen aus 90 Jahren Leverkusener Stadt- und Kulturgeschichte
  • Leverkusener Kulturgeschichte im Spiegel der Pressefotografie
  • Geschichte und aktive Vorstellung ausgewählter Leverkusener Kulturträger
  • Kulturmesse unterwegs

Wir möchten ganz herzlich einladen, mit uns gemeinsam die Ausstellung im Rahmen des Projekts >LEV< Leverkusen – Stadtgeschichte mit Zukunft zu eröffnen. Als einer unserer Projektteilnehmer wird dabei das Kammerorchester Leverkusen e. V. unter der Leitung von Klaus Müller und mit solistischer Mitwirkung der Flötistinnen Anita Ridinger und Gertrud Schulte die Ausstellung mit einem kleinen Konzert eröffnen. Die Eröffnung durch den Schirmherrn der der vom OGV initiierten und koordinierten Ausstellung, Oberbürgermeister Uwe Richrath, findert statt

am Samstag, den 11. September 2021
um 11 Uhr
vor der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6 in 51379 Leverkusen-Opladen
.  

Da uns allerdings die COVID-19-Pandemie noch immer begleitet, müssen wir um das Mitführen einer FFP2-Maske und vorherige Anmeldung bis zum 06.09.2021 bitten. Anmeldungen werden unter https://ogv-leverkusen.de/programm/veranstaltungsanmeldung erbeten. Das umfangreiche Veranstaltungsangebot finden Sie hier.

Bis es soweit ist, gilt wie immer: Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!


StadtKULTUR in Leverkusen: Vorstellung der Kooperationspartner

Museum Morsbroich

von Fritz Emslander

Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1951, eröffnete das MUSEUM MORSBROICH als erstes neu gegründetes Museum für Gegenwartskunst in der Bundesrepublik Deutschland. Von Beginn an richtete sich der Fokus des Museums auf aktuelle Kunst der Gegenwart, mit dem Ziel, 

„[…] ständige Ausstellungen lebender Künstler zu veranstalten, und allen Kunstrichtungen ohne Voreingenommenheit und einseitige Bevorzugung Einzelner Gelegenheit zu geben, ihr Können zu zeigen und sich der Kunstkritik und auch dem Publikum zu stellen.“ (Wilhelm Dombois, 1951)

Die zeitgenössische Ausrichtung stellte eine große Ausnahme in der bundesdeutschen Museumslandschaft dar. Sie bildete zugleich ein Pendant zur wirtschaftlichen und urbanen Entwicklung der jungen Stadt Leverkusen, die sich ebenso einer zukunftsorientierten Gegenwart verpflichtet hatte. Unter der Leitung des ersten Museumsdirektors Curt Schweicher (1952-1958) entwickelte sich das Museum bald zur Anlaufstelle einer jungen, experimentellen Avantgarde. Der Austausch mit internationalen Künstler*innen wurde in der Nachfolge Schweichers weiter ausgebaut und bedeutende Ausstellungen von Künstler*innen wie Yves Klein, Lucio Fontana, Louise Nevelson, Andy Warhol, Robert Motherwell u.a. gezeigt.

Parallel zur Ausstellungstätigkeit entstand seit den 1950er-Jahren eine beeindruckende Sammlung der Gegenwartskunst, die über 400 Gemälde, Skulpturen und Objekte namhafter Künstler*innen wie Alexander Calder, Barbara Hepworth, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Sherrie Levine sowie rund 5000 Grafiken und Zeichnungen mit großen Werkkomplexen von Georg Baselitz, Fred Sandback, Gerhard Richter u.a. umfasst.

Bis heute zeigt das Museum Morsbroich jährlich fünf bis sechs Ausstellungen, die sich dem breiten Spektrum der zeitgenössischen Kunst widmen.


Stadtgeschichte gestalten – Mitarbeit in den Arbeitsgruppen des OGV

von Michael D. Gutbier

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen seit einem Jahr hat der OGV seine Aktivitäten unter veränderten Rahmenbedingungen fortgesetzt und insbesondere die inhaltliche Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen, die auch virtuell zusammenkommen, ausgebaut und verstärkt. Somit besteht die Möglichkeit, gemeinsam für die Geschichte unserer Stadt aktiv zu sein und gemeinschaftlich und individuell inhaltlich zu arbeiten und sich auszutauschen.

Gerne möchten wir nachfolgend die derzeit aktiven Arbeitsgruppen des OGV kurz vorstellen, zur Mitwirkung einladen und alle Interessenten bitten, Ihr Interesse (auch nur sporadisch oder punktuell) dem entsprechenden Verantwortlichen per eMail mitzuteilen. Darüber hinaus ist ein „Hineinschnuppern“ in die einzelnen AGs jederzeit möglich und erwünscht, zumal alle Arbeitsgruppentreffen hybrid stattfinden.

Nachfolgende Arbeitsgruppen tagen regelmäßig:


>LEV< LEVERKUSEN - STADTGESCHICHTE MIT ZUKUNFT
Aufgaben / Ziel:
- Projektzeitraum 2020 – 2030
- Entwicklung, Diskussion und Bewerbung einer Zukunft für die Stadtgeschichte mit dem Ziel der Schaffung eines Stadtgeschichtlichen Zentrums (Institut für Stadtgeschichte) 2030
- Koordinierung und Diskussion von Angeboten und neuen Formaten zur Stadtgeschichte unter besonderer Berücksichtigung einer Geschichte von unten (Bürgerinnen und Bürger schreiben und erzählen die Geschichte ihrer Stadt)
- Erarbeitung von Beiträgen und Angeboten zum 50- und 100-jährigen Stadtjubiläum Leverkusens 2025 und 2030 (insbesondere Aufarbeitung der Geschichte der kommunalen Neugliederung)
- Durchführung von Bürgerdialogen
- Begleitung und Entwicklung von Teilprojekten zur Stadtgeschichte
Leitung:
Michael D. Gutbier, mg(at)ogv-leverkusen.de (bis 30.07.2021), Wolfgang Hasberg, wh(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden vierten Freitag des Monats um 17 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/98734110904?pwd=Vjgxc1FRWmZzSnJiemdWYy8wRVdVQT09 (Meeting-ID: 987 3411 0904, Kenncode: 657503)


SKiL - StadtKULTUR in Leverkusen
Aufgaben / Ziel:
- Projektzeitraum 2020 – 2022
- Erarbeitung einer Kulturmesse (zur Geschichte der Leverkusener Stadtkultur) mit 13 Trägern der Leverkusener Kultur in der Villa Römer 2021 – 2022
- Erarbeitung und Durchführung eines Veranstaltungsprogramms „Kulturmesse unterwegs“ im Leverkusener Stadtgebiet 2021- 2022
- Durchführung einer Veranstaltung „Werkstattgespräch Kultur“ im März 2022
Leitung:
Stefanie Weyer, sw(at)ogv-leverkusen.de, Bernd Hillebrand, bh(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden dritten Freitag, des Monats um 17 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/99178942766?pwd=OGJBWFBDUSs5MnJ6dUxlSEs5NEh2dz09 (Meeting-ID: 991 7894 2766, Kenncode: 272867)


SEiZiE - StadRäume in der Zwischenkriegszeit
Aufgaben / Ziel:
- Projektzeitraum: 2021-2023
- Forschungs- und Veranstaltungsprojekt zur Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit mi dem regionalen Fokus: 1923 - Wendejahr im Westen
- lokaler, regionaler und europäischer Vergleich mit 54 Partnern in 8 Städten und 6 Ländern
- Erarbeitung eines variablen, multilingualen Filmbaukasten für die Schul- und Erwachsenenbildung
- Konzeption und Realisierung einer Doppelausstellung in Jülich und Leverkusen 2023 und Herausgabe von zwei Publikationen 2023
- Erarbeitung und Realisierung eines kulturellen Veranstaltungsprogramms in der Rheinschiene
Leitung:
Michael D. Gutbier, mg(at)ogv-leverkusen.de, Wolfgang Hasberg, wh(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden ersten Freitag des Monats um 18:30 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/96017860314?pwd=MnFHWmxKSEVFcmFCR0MzQTd1WFZjdz09 (Meeting-ID: 960 1786 0314, Kenncode: 729118)


RUNDGÄNGE / BESCHILDERUNGEN LEVERKUSEN
Aufgaben / Ziel:
- Entwicklung und Realisierung von thematischen Rundgängen zur Stadtgeschichte im Stadtgebiet;
nächste Themen: Industrieroute, Sportroute, Stadtzentrum Opladen, …
- Recherche und Erstellung von Texten für Beschilderung, Flyer und online-Dokumentation
- Virtuelle Bereitstellung der Rundgänge auf der Plattform http://www.izi.travel
Oliver Willutzki, ow(at)ogv-leverkusen.de, Renate Blum, rb(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden zweiten Mittwoch des Monats um 18:30 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/93778327082?pwd=d3VCS3Q5QjcvT0lUS2NPTG5yVWhRUT09 (Meeting-ID: 937 7832 7082, Kenncode: 828921) 


GESCHICHTSFEST
Aufgaben / Ziel:
- Vorbereitung und Durchführung des jährlichen Geschichtsfestes am Tag des offenen Denkmals
- Erarbeitung der jeweiligen thematischen europäischen Ausstellung und des Denkmal-Kalenders für das Folgejahr
Leitung:
Maria Lorenz, mlo(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden dritten Freitag des Monats um 14 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/97264346806?pwd=NHNCSW1wcnJoZENwbXA2OHFEcXd4dz09 (Meeting-ID: 972 6434 6806, Kenncode: 630769)


KOMMUNIKATION
Aufgaben / Ziel:
- Entwicklung, Planung und Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit des OGV
- Konzeption und Weiterentwicklung des virtuellen Auftritts des OGV (Webseiten, Newsletter und soziale Medien)
- Betreuung der Präsenzen des OGV in den sozialen Medien
Leitung:
Jörn Wenge, jw(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden dritten Samstag des Monats um 10:30 Uhr im Besprechungsraum 2. OG der Villa Römer und via https://zoom.us/j/97455865210?pwd=ZnNlcVhzeEJRL3FFV0dndit0cVQyUT09 (Meeting-ID: 974 5586 5210, Kenncode: 861133)


Die nachfolgenden Arbeitsgruppen sind in Absprache mit den Verantwortlichen vielfältig aktiv:


ARCHIV
Aufgaben / Ziel:
- Betreuung und Bearbeitung der Sammlung des OGV (u.a. Bibliothek, Fotoarchiv, ...)
Leitung:
Christian Drach, cd(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
Die AG tagt jeden Donnerstag um 14 Uhr in der OGV-Geschäftsstelle inder Villa Römer


AUFSICHTEN
Aufgaben / Ziel:
- Durchführung von Aufsichten bei Ausstellungen in der Villa Römer
Leitung:
Maria Lorenz, mlo(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
nach Vereinbarung


QUIZ / SPIEL STADTGESCHICHTE
Aufgaben / Ziel:
- Erarbeitung von neuen innovativen Zugängen zur Thematik Stadtgeschichte
Leitung:
Marvin Halfmann, mha(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
nach Vereinbarung


REDAKTION PUBLIKATIONEN
Aufgaben / Ziel:
- Redaktion, Lektorat und Schriftleitung der Publikationen OGV-Kurier und MONTANUS 
Leitung:
Philipp Schaefer, ps(at)ogv-leverkusen.de 
Termin:
nach Vereinbarung


Wir freuen uns über jede aktive Rückmeldung und auf eine spannende Mitarbeit in unserem Verein.


T E R M I N H I N W E I S E

23. Oktober 2021: Jüdisches Leben auf dem Land

Leben auf dem Land: Normalität für die meisten deutschen Juden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. In der preußischen Rheinprovinz lebten zwei Drittel der Juden in den Dörfern. Doch die Geschichte der Landjuden wurde lange vernachlässigt. Die (Zeit-)Reise durch rheinische Landsynagogen will ihre Alltagsgeschichte sinnlich erfahrbar machen. Per Bus geht es auf die Reise zu den ehemaligen Synagogen in Hülchrath (1876), Stommeln (1882) und Rödingen (1841). Diese drei ehemaligen Synagogen gehören zu den ganz wenigen baulichen Zeugnissen, die heute noch an das reiche jüdische Kulturerbe im Rheinland erinnern.

Das LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen gibt tiefe Einblicke in das jüdische Leben auf dem Lande. Im ehemaligen Wohnhaus der Familie Ullmann zeigt eine Dauerausstellung zahlreiche Aspekte der jüdischen Geschichte und Kultur. Im Jahr 1841 erhielt die jüdische Gemeinde Rödingen die Genehmigung zum Bau einer Synagoge. Das Gebäude wurde auf dem Grundstück von Issak Ullmann, der auch der Vorsteher der Gemeinde war, im Hof seines Wohnhauses errichtet.

Die jüdische Gemeinde Stommeln besaß ab 1831 ein erstes Bethaus. 1832 konnte eine erste Synagoge errichtet werden. Da die Gemeinde wuchs, ihre höchste Mitgliederzahl erreichte sie 1861 mit 78 Personen, musste eine größere Synagoge an gleicher Stelle gebaut werden. Sie wurde am 11. August 1882 feierlich eingeweiht. Im Zuge der Liberalisierung zogen viele Mitglieder in die Städte. Vermutlich 1926 übersiedelte der letzte Gemeindevorsteher nach Köln. Zu dieser Zeit konnten wohl schon keine Gottesdienste mehr gefeiert werden, da die Mindestzahl von zehn religionsmündigen Männern (Minjan) nicht mehr zustande kam. 1979 kaufte die Gemeinde Pulheim das ehemalige Synagogengebäude und ließ es bis 1983 umfassend renovieren. 1990/91 entwickelte der Künstler W. Gies zusammen mit dem damaligen Kulturdezernenten Gerhard Dornseifer das Ausstellungsprojekt „Synagoge Stommeln“. Seitdem finden dort außergewöhnliche Ausstellungen bedeutender Gegenwartskünstler statt, die die allgegenwärtige Geschichte des Ortes reflektieren.

Die Synagoge von Hülchrath befindet sich im historischen Ortskern von Hülchrath. Die Synagoge wurde von der jüdischen Gemeinde 1875 errichtet und 1876 eingeweiht. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Gebäude an eine Metzgerei verkauft. Die Stadt Grevenbroich erwarb 1994 das Gebäude. Nach einer Restaurierung wurde es am 9. November 1998 als Gedenk- und Begegnungsstätte eingeweiht.

Kostenbeitrag € 70,-- (Mitgliederermäßigung: € 5,--)

Samstag, 23. Oktober 2021
07:45 Uhr Opladen, Villa Römer
09:00 Uhr Jülich, Bahnhof


Machen Sie mit! Werden Sie Mitglied! Werben Sie Mitglieder! Leverkusener Bürger für eine Stadtgeschichte mit Zukunft!

„Wie hätte die Stadt Leverkusen den 90. Geburtstag gefeiert, wenn es den Geschichtsverein nicht gäbe?“

(Leverkusens Erster Bürgermeister Bernhard Marewski im Rahmen der Festveranstaltung ‚90 Jahre Leverkusen‘ am 29. Oktober 2020)

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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer - Haus der Stadtgeschichte –
Haus-Vorster Str. 6 51379 Leverkusen (Opladen)

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