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Ausgabe 9 / 2016

Editorial von Ernst Küchler, Vorsitzender des Vereins Haus der Stadtgeschichte Leverkusen e.V. - Trägerverein Villa Römer

Liebe Freundinnen und Freunde der Leverkusener Stadtgeschichte,

der September ist in unserer Stadt schon seit Jahren der Monat der Stadtgeschichte, mit zahlreichen Veranstaltungen, zu denen wir Sie herzlich einladen möchten.

Es beginnt mit dem Brückenfest auf dem Gelände der „Neuen Bahnstadt Opladen“ (nbso), am Sonntag, dem 4. September 2016, ab 12 Uhr, bei dem sich die Leverkusener Geschichtsvereine, also der Bergische Geschichtsverein (BGV), der Opladener Geschichtsverein (OGV) und die Stadtgeschichtliche Vereinigung mit ihren vielfältigen Programmen präsentieren werden.

In der Villa Römer, dem Haus der Stadtgeschichte, können Sie im September sowohl die Dauerausstellung zur Leverkusener Stadtgeschichte, „Zeiträume“, als auch die Jahresausstellung des OGV zum „Preußischen Jahrhundert“ besuchen. Die Begleitveranstaltungen hierzu (Führungen, Vorträge etc.), finden Sie auf unserer Website www.preussisches-jahrhundert.de.

Den Höhepunkt erleben Sie am Sonntag, dem 11. September 2016, ab 9:00 Uhr mit dem Geschichtsfest des OGV. Es findet seit Jahren, wie sicher schon viele von Ihnen wissen, immer am zweiten Septemberwochenende, am „Tag des offenen Denkmals“ statt.

Dieses Jahr haben Sie Gelegenheit im Rahmen unserer Stadtrundfahrten denkmalgeschützte Gebäude zu besuchen und kennenzulernen, die von privaten Personen, Organisationen und Initiativen geschützt und gepflegt werden.

Wir zeigen Ihnen in der Villa Römer noch einmal die Stadtfilme der 60er, 70er und 80er Jahre, führen Sie durch die Ausstellungen des Hauses, verpflegen Sie mit Essen und Trinken zu verträglichen Preisen, laden Sie ab 19:00 Uhr zum traditionellen Abend mit Papa Joe´s Jazzmen im Garten der Villa ein und hoffen, dass das Wetter den ganzen Tag mitspielt.

Alle Details finden Sie auf unserer Homepage www.geschichtsfest.de sowie in unserem „Geschichtsfest-Flyer“ und in der örtlichen Presse.

Wir hoffen, Sie beim Geschichtsfest begrüßen zu können und verbleiben mit den besten Grüßen

im Namen aller Geschichtsfreunde

Ihr

Ernst Küchler


A K T U E L L E S

13. Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals

Der OGV und die Untere Denkmalbehörde Leverkusen laden am Tag des offenen Denkmals - Sonntag, 11. September 2016 im Zeitraum von 9 bis 21 Uhr - zum 13. Geschichtsfest ein.

Folgendes Programm erwartet die Besucher:

09:00 Uhr
Eingangsbereich Villa Römer
Offizielle Eröffnung des 13. Geschichtsfestes durch den Schirmherrn Oberbürgermeister Uwe Richrath
mit Gästen aus Leverkusener Partnerstädten und musikalischer Umrahmung des Blechbläserensembles der Musikschule Leverkusen

10:00 Uhr
Bushaltestelle Villa Römer (vor ehem. Landratsamt)
Stadt-Touren zu Denkmälern und anderen Orten

Tour 1 (südliche Stadteile)
Besichtigung der Herz Jesu Kirche in Wiesdorf, des Hemmelrather Hofs in Manfort und der Thomas Morus Kirche in Schlebusch
Leitung: Jochen Simon, Untere Denkmalbehörde Leverkusen

Tour 2 (nördiche Stadteile)
Besichtigung der Schule Im Hedrichsfeld in Opladen, der Dampfspeicherlok PERSIL in Hitdorf und der Schiffssteganlage in Rheindorf
Leitung: Gregor Schier, Untere Denkmalbehörde Leverkusen

Kostenbeitrag:
€ 12,00 (im Vorverkauf bis 09.09.2016  € 10,00) inkl. Bustransfer, Denkmal-Kalender 2017 und Imbiss oder Kaffee-Gedeck
Beide Touren mit Denkmal-Kalender 2017, Imbiss und Kaffee-Gedeck: € 20,00 ( im Vorverkauf bis 09.09.2016 € 18,00)
Gruppe von 5 Personen (ohne Essen) € 25,00 Euro pro Tour

11:00 Uhr
Kaminzimmer Villa Römer
Führung durch die Ausstellung „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“
Führung: Michael D. Gutbier M.A., OGV

ab 13:30 Uhr
Seminarraum Souterrain Villa Römer
Vorführung der Leverkusener „Stadt-Filme“ mit Kommentaren von Ernst Küchler , OGV

15:00 Uhr
Bushaltestelle Villa Römer (vor ehem. Landratsamt)
Stadt-Touren zu Denkmälern und anderen Orten

Tour 1 (südliche Stadteile)
Besichtigung der Herz Jesu Kirche in Wiesdorf, des Hemmelrather Hofs in Manfort und der Thomas Morus Kirche in Schlebusch
Leitung: Jochen Simon, Untere Denkmalbehörde Leverkusen

Tour 2 (nördiche Stadteile)
Besichtigung der Schule Im Hedrichsfeld in Opladen, der Dampfspeicherlok PERSIL in Hitdorf und der Schiffssteganlage in Rheindorf
Leitung: Gregor Schier, Untere Denkmalbehörde Leverkusen

Kostenbeitrag:
€ 12,00 (im Vorverkauf bis 09.09.2016  € 10,00) inkl. Bustransfer, Denkmal-Kalender 2017 und Imbiss oder Kaffee-Gedeck
Beide Touren mit Denkmal-Kalender 2017, Imbiss und Kaffee-Gedeck: € 20,00 ( im Vorverkauf bis 09.09.2016 € 18,00)
Gruppe von 5 Personen (ohne Essen) € 25,00 Euro pro Tour

16:00 Uhr
Kaminzimmer Villa Römer
Führung durch die Ausstellung „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“
Führung: Michael D. Gutbier M.A., OGV

19:00 Uhr
vor der Villa Römer
Konzert "Papa Joe's Jazzmen"

21:00 Uhr
Ende des 13. Geschichtsfestes

ganztägig:
-Gastronomie
-„Offene Villa Römer“
-Informationsstände
-Ausstellung „Gemeinsam Denkmale erhalten in Leverkusener Partnerstädten“ sowie freier Eintritt zur Dauerausstellung „ZeitRäume Leverkusen“ und der Wechselausstellung „Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“
-Präsentationen
-Kinderangebote

Änderungen vorbehalten.

Es erscheint der neue Denkmal-Kalender 2017 zum Preis von € 7,50.

Weitere Informationen und Anmeldungen zu den Stadt-Touren (ermäßigt im Vorverkauf) unter www.geschichtsfest.de.

Überlegungen zu einer Ausstellung des OGV in der Villa Römer zum Thema „Integration“

Die Geschichte unserer Stadt ist nicht nur eine Siedlungs-, Stadtentwicklungs- oder Industriegeschichte, sondern insbesondere eine Migrations- bzw. Integrationsgeschichte.

Integration war und ist immer prägend für die Entwicklung unserer Stadt. Die Zugewanderten, d.h. die Einwohner mit „Zuwanderungshintergrund“, machten, bzw. machen immer noch, einen überdurchschnittlichen Anteil an der Leverkusener Wohnbevölkerung aus.

Dieser Aspekt der „Integration als Teil der Leverkusener Stadtgeschichte“ soll  mit der geplanten Ausstellung in den Blick genommen werden.

Neben einem gerade für Leverkusen wichtigen Kapitel zur „Arbeitsmigration“, sollten die multikulturellen Aspekte und Integrationsleistungen beschrieben und illustriert werden. Beispielhaft seien hier zunächst einige mögliche Themen genannt:

Sprachen, Religionen, Geschichte(n), Moden, Werte, Traditionen, Kunst und Kultur, Geschmäcker/Keller und Küchen, Sitten und Gebräuche.

Eine solche „bunte“, lebendige  und „erlebbare“ Ausstellung könnte, ergänzt um attraktive Begleitveranstaltungen, sicher viele interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen.

Das Thema „Integration“ und „Multikulturelle Stadtgeschichte“ bekäme mit einer solchen Ausstellung eine positive, bzw. optimistische Resonanz. Zuwanderung/Migration war und ist immer mehr oder weniger ein Gewinn, eine Bereicherung für unsere Stadt. Dies an möglichst vielen Beispielen zu illustrieren ist die zentrale Intention dieser Ausstellung.

Interessanten an der Mitwirkung und Realisierung dieser Ausstellung wenden sich bitte an Ernst Küchler (eMail: ek@ogv-leverkusen,de, Tel.: 0214-92002). Eine Arbeitsgruppe soll erstmals Anfang Oktober 2016 zusammenkommen. 


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


PREUSSISCHE SPUREN IN OPLADEN

85 Jahre Stadt Leverkusen 1930 - 2015 / 40 Jahre Kommunale Neugliederung 1975 - 2015

Im Jahr 2016 findet mit der Doppelausstellung und dem Kataloghandbuch "Das preußische Jahrhundert. Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914" sowie zahlreichen weiteren Aktionen das gleichnamige Projekt des Opladener und Jülicher Geschichtsvereins seinen Höhepunkt und Abschluss.

Dies ist Anlass und Grund monatlich in unserem Newsletter in 2016 jeweils Fotos mit "preußischen Spuren in Opladen" zu präsentieren und vorzustellen. Sie dienen als "Appetit-Macher" und sollen Neugierde für das Projekt wecken.

Schule Im Hedrichsfeld

Die Historie der Schule Im Hederichsfeld beginnt mit der Gründung des "Opladener Schulvereins e.V." im Februar 1906. Vereinsziel war die Gründung einer "Paritätischen höheren Knabenschule" in Ergänzung zu dem bereits seit 1850 bestehenden humanistisch geprägten Erzbischöflichen Aloysianums. Der starke Bevölkerungszuzug nach Opladen zu Beginn des 20. Jahrhunderts infolge der Errichtung des Ausbesserungswerkes erforderte auch den Ausbau der Bildungseinrichtungen. Der Landrat Dr. Adolf Lucas förderte ideell und finanziell die Errichtung eines neuen Schulgebäudes, für das 1910 ein Architektenwettbewerb von der Stadt Opladen ausgeschrieben wurde. Mit ihrem Entwurf im „Bergischen Barock“ gewann diesen die Bürogemeinschaft Professor Peter Klotzbach (Barmen), Paul Flieter (Velbert) und Karl Blattner (Frankfurt/M.). Opladens erster Monumentalbau wurde am 01.02.1913 eröffnet. Am Übergang zwischen der Opladener Alt- zur Neustadt gelegen hatte diese Schule den Unterrichtsschwerpunkt auf Naturwissenschaften und moderne Sprachen gelegt. 1956 wurde das „Reformrealgymnasium mit Realschule“ zu Ehren seines früheren Förderers in „Landrat-Lucas-Schule“ umbenannt. 1976 zog das gleichnamige Gymnasium aus, dem ab 1979 die Katholische Hauptschule Im Hederichsfeld folgte.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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