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Ausgabe 1 / 2021

Videobotschaft des 1. Vorsitzenden Michael D. Gutbier M.A.

Wünsche zum Jahr 2021

Liebe Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins,
liebe Freunde und Förderer,

Der OGV-Vorstand wünscht Ihnen allen von Herzen ein frohes und vor allem gesundes Neues Jahr 2021.

Wir hoffen auf reges Interesse an den Angeboten unseres Vereines, auf aktive Teilnahme an den vielfältigen Angeboten und die Möglichkeit auf persönlichen Austausch.

Lassen Sie sich in das neue Jahr von einem Neujahrsgebet begleiten, welches der Pfarrer der Kirche von St. Lamberti zu Münster 1883 verfasste und das in vielerlei Hinsicht auch heute noch aktuell ist:

„Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen und auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden gute Deutsche und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen aber nicht sofort ."

Ihr

Michael D. Gutbier M.A.
1. Vorsitzender


HISTORISCHER BEITRAG

Europäisches historisches Erinnern. Erwartungen der Politik an Geschichtsarbeit in Europa (aus lokaler, regionaler, nationaler, europäischer Perspektive)

von Philipp Schaefer     

Im Rahmen des Workshops „Aufbruch, Neugestaltung und Kontinuitäten – Europäische Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit (1918-1939)“, den der OGV mit seinen Kooperationspartnern kurz vor dem erneuten Lockdown unter Einhaltung von Abstandsregeln in Bensberg erfolgreich durchführen konnte, fand zum Auftakt eine Diskussion unter dem Titel „Europäisches historisches Erinnern“ statt. Zunächst umriss Guido von Büren in seiner Einführung die Herausforderungen, die sich einem internationalen Projekt wie „Stadträume/Urban Spaces“ stellen; nämlich zum einen die Verknüpfung von lokaler, regionaler und europäischer Ebene, sowie zum anderen die Tatsache, dass von Seiten der Wissenschaft, den interessierten Laien, aber auch von Seiten der Politik und den Projektförderern verschiedene Erwartungen an das Projekt, aber auch an die Geschichtsarbeit im Allgemeinen gestellt werden. Über die Frage, welchen Stellenwert Geschichtsarbeit und Geschichtsbewusstsein heute haben, welche Veränderungen und neue Entwicklungen es gibt und wie die Politik damit umgeht, diskutierten im Anschluss Sabine Verheyen, Bernhard Marewski, sowie zahlreiche Beitragende aus dem Plenum und via Zoom.

Bernhard Marewski ist seit 1989 Ratsmitglied der Stadt Leverkusen und amtiert seit 2015 als Erster Bürgermeister. Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit engagiert er sich seit Jahrzehnten für den Austausch mit der Leverkusener Partnerstadt Oulu (Finnland). In seinem Eingangs-Statement betonte Marewski die Notwendigkeit, sich mit Geschichte zu beschäftigen, da wir nur so unsere Gegenwart verstehen können und Zukunftsperspektiven entwickeln können. Dabei diene die Beschäftigung mit Geschichte auch dazu, Mahnungen abzuleiten, um aus den Erfahrungen der Geschichte zu lernen. Des Weiteren sprach Marewski von einer gesellschaftlichen Verpflichtung, sein historisches Erbe zu kennen und zu pflegen. Jedes Volk besitze sein historisches Erbe, das bewahrt werden müsse. Gerade der Austausch und die gegenseitige Kenntnis der Geschichte des jeweils Anderen – über Ländergrenzen hinweg – spiele eine zentrale Rolle bei Konflikten: ohne historische Kenntnisse seien Konflikte nicht verstehbar und schon gar nicht lösbar. Unter dem Schlagwort „Kulturpolitik ist Stadtpolitik“ warb Marewski für ein stärkeres politisches Engagement für die Geschichtsarbeit, die er im Bereich der Kultur als unverzichtbaren Teil der menschlichen Bildung verortet. Um die Geschichte einer Stadt anschaulich zu präsentieren und das Geschichtsbewusstsein einer Stadtgesellschaft zu stärken, bedürfe es einer ressortübergreifenden Strategie und eines breiten Konsenses in der Politik. Marewski appellierte hier an die Bereitschaft aller Ratsmitglieder zu einer interfraktionellen Zusammenarbeit. Nur diese kann sicherstellen, dass entsprechende Ideen auch von der Stadtverwaltung umgesetzt werden, die leider zu oft quasi autonom am Stadtrat und an den Bürgern vorbei agiere. Einer Debatte, ob angesichts der durch Corona ausgelösten Krise Kulturarbeit ein freiwilliger Luxus sei, auf den man wegen drohender Sparzwänge verzichten könne, erteilte Marewski eine klare Absage: Kulturarbeit gehöre zur Basis und zum Kitt einer funktionierenden Gesellschaft. ...

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A K T U E L L E S

Trotz Corona: OGV hat im neuen Jahr viel vor. Zahlreiche Geschichtsprojekte, Ausstellungen und Streaming von Vorträgen.

von Jörn Wenge     

Die letzten Wochen des Jahres haben dem Opladener Geschichtsverein 1979 e.V. Leverkusen eine ungewollte Verschnaufpause verschafft. Nach der groß angelegten Jubiläumsfeier zu 90 Jahren Leverkusen und dem Hybrid-Workshop des internationalen „Stadträume“-Projekts zur Geschichte der Zwischenkriegszeit Ende Oktober forderte der Lockdown auch vom OGV Tribut. So mussten etwa Geschichtsvorträge verschoben werden. Präsenzveranstaltungen sind derzeit nicht möglich und das wird sich in den nächsten Wochen kaum ändern, das verlangt die Corona-Lage. Trotzdem sind die Mitglieder des Vereins alles andere als untätig. Jede Woche ist gut mit Videkonferenzen ausgefüllt, nur über den Jahreswechsel kehrt etwas Ruhe ein.

„Wir haben das Beste aus diesem schwierigen Jahr gemacht und sind froh, trotz der Einschränkungen ein attraktives Programm für unsere Mitglieder und die interessierte Leverkusener Öffentlichkeit geboten zu haben“, sagt Michael D. Gutbier, 1. Vorsitzender des OGV.  Zudem habe der Verein im abgelaufenen Jahr 15 neue Mitglieder gewonnen. Auch in der Pandemie können Gutbier und seine Mitstreiter dank digitaler Technik weiter konzentriert an den zahlreichen Projekten arbeiten.

Da ist zunächst das Großprojekt zur Geschichte der Zwischenkriegszeit mit Namen „Stadträume“: Nach dem Hybrid-Treffen im Herbst mit den Partnern vom befreundeten Jülicher Geschichtsverein (JGV) und zahlreichen Vertretern der europäischen Partnerstädte Leverkusens werden die Planungen  digital weiter vorangetrieben. Herzstück des Projekts ist ein interaktiver „Filmbaukasten“, aber auch Ausstellungen und Publikationen sind angedacht. Wenn die Pandemie es erlaubt, soll 2021 ein nächster Austausch mit den Projektpartnern in der slowenischen Partnerstadt Ljubljana stattfinden. Fixstern für die Zusammenarbeit ist das Jahr 2023. Dann jährt sich das aus deutscher Sicht „Krisenjahr 1923“ (Ruhr-Krise, Hyperinflation, Hitler-Putsch) zum 100. Mal.

Vorher nimmt der Verein die hiesige Geschichte der Kultur in den Blick. Im Projekt „Stadtkultur in Leverkusen“ kooperiert der OGV mit insgesamt 54 Institutionen, darunter etwa die Musikschule Leverkusen und die Altstadtfunken. Konzerte, Aufführungen und eine gemeinsame Ausstellung sollen hierbei den Leverkusenern die vielfältige Geschichte der Kultur in ihrer Stadt näherbringen.

In diesem Jahr plant der Verein darüber hinaus wieder zahlreiche Vorträge und – soweit möglich – Tagesfahrten und Ausflüge. So ist der OGV zum Beispiel an einer Veranstaltungsreihe zu „1700 Jahren jüdisches Leben im Rheinland“ beteiligt. Dabei wollen die Geschichtsfreunde unter anderem im September eine Führung über den jüdischen Friedhof in Opladen anbieten. Thema einer eigenen Reihe sind aber auch „500 Jahre Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg“. Die Pandemie hat der OGV dabei eingepreist. „Wir planen, ausgewählte Vorträge zusätzlich im Internet zu übertragen und – wenn Präsenzveranstaltungen weiterhin nicht möglich sind - im Zweifelsfall auch ausschließlich online zu streamen“, berichtet Gutbier.  Erstmals erprobt werden soll das Konzept am 20. Januar, wenn Georg Mölich, wissenschaftlicher Referent beim Landschaftverband Rheinland (LVR), über den deutsch-französischen Krieg 1870/71 und das Rheinland spricht. Der Vortrag ist Teil der Reihe zu „Marksteinen deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive“. Im Mai wollen OGV und JGV  außerdem auf einer Tagung die Geschichte des Deutschen Ordens in den Rheinlanden in den Blick nehmen.

Zwischen den Jahren hat der OGV außerdem mit dem Gemeinnützigen Bauverein Opladen einen weiteren stadthistorischen „Rundgang“ eingeweiht. Die Informationstafeln widmen sich verschiedenen einprägsamen und historisch bedeutsamen Gebäuden aus dem GBO-Bestand und können auch im Netz abgerufen werden (https://izi.travel/de/da5e-opladener-siedlungs-und-architekturgeschichte-seit-1900/de). Die dort hinterlegte Vertonung sprach Pavi Lustig ein, der Sohn von Peter Lustig („Löwenzahn“).

Trotz der Streamingpläne hängt natürlich weiterhin vieles von der Entwicklung der Corona-Krise ab. Beispiel: Sollte die Villa Römer als Ausstellungsort wieder öffnen dürfen, ist angedacht, die Wanderausstellung „Die Reichskanzler der Weimarer Republik – zwölf Lebensläufe in Bildern“ nach Leverkusen zu holen. Genug zu tun – und viel im Angebot haben die OGV-Mitglieder aber auf jeden Fall.


„1930-2030 StadtKULTUR in Leverkusen – Vielfalt einer Industriestadt“ (SKiL)

Die Kulturmesse befindet sich auf einen guten Weg

von Stefanie Weyer

Nur positive Nachrichten konnte die Projektkoordinatorin Stefanie Weyer auf der letzten Vorstandssitzung des OGV verkünden, trotz einiger Wermutstropfen, denn leider mussten zwei Projektteilnehmer wegen der großen organisatorischen Herausforderungen, die Corona bei ihnen verursacht hat, abspringen.

Insgesamt konnte festgestellt werden, dass Corona die Arbeitsgruppe nicht ausgebremst hat. Die hybriden Lösungen haben gut funktioniert. Deswegen befinden sich sowohl das Ausstellungsplakat als auch die Veranstaltungsplanung auf der Zielgeraden. Ebenso kann Ende Januar in die konkrete Raumplanung für die Kulturmesse eingestiegen werden.

Alle Projektteilnehmer planen auf Hochtouren und freuen sich auf die Eröffnung am 11.September. Mit den Altstadtfunken Opladen konnte sogar ein neuer Teilnehmer dazu gewonnen werden, obwohl in der Villa Römer für eine weitere Station schlicht keinen Platz mehr zur Verfügung stand. Stattdessen werden die Altstadtfunken ihren Ausstellungspart im Funkenturm in der Bahnstadt zeigen. Auch die Kolping-Familie Lützenkirchen ist zum Ausstellungspart der Kolping-Familie Opladen-Zentral, der Närrischen Kolping-Familie und des Kolping-Bildungswerkes dazugestoßen.

Nichtsdestotrotz liegt noch eine Menge Arbeit vor der Gruppe. Der OGV wird ein neues Veranstaltungsformat ausprobieren und zwar ein Barcamp zum Thema Leverkusener Kultur.

Die Besucher können sich auf die Ausstellung und ihr Veranstaltungsprogramm freuen.

Kulturträger, die 2021 und 2022 an dem Projekt mitwirken, sind:

Altstadtfunken Opladen, Bayer-Kulturabteilung, Junges Theater Leverkusen, KAW,  Kammerorchester Leverkusen e.V., Kolping-Familie Opladen-Zentral, Kolping-Familie Lützenkirchen, Kolping-Bildungswerk, Närrische Kolpingfamilie, Museum Morsbroich, Männerchor Germania, Kurt Stichnoth, Stadtbibliothek, Stadtarchiv.


Wo einst Napoleons Soldaten vor Schmerzen stöhnten. OGV und GBO weihen Rundgang zu Opladener Geschichte ein.

von Jörn Wenge  

Wussten Sie, dass mitten in Opladen einst Napoleons verwundete Soldaten versorgt wurden? Oder, dass die Opladener bis in die 1980er Jahre Fleisch vom Pferd auf der Kölner Straße kaufen konnten? Diese und viele andere Geheimnisse der Opladener Geschichte erfährt, wer den neuesten Rundweg des Opladener Geschichtsvereins 1979 e.V. Leverkusen (OGV) zur „Opladener Siedlungs- und Architekturgeschichte seit 1900“ absolviert. Dabei gibt es auch einige architektonische Kleinode zu entdecken. Den Geschichtsweg, dessen Infotafeln jeweils an den Objekten vor Ort oder im Netz studiert werden können, hat der OGV in Kooperation mit dem Gemeinnützigen Bauverein Opladen eG (GBO) entwickelt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir passend zu 120 Jahren GBO mit dem Opladener Geschichtsverein dieses Projekt umsetzen konnten. Als der OGV mit der Rundgang-Idee auf uns zugekommen ist, war uns direkt klar, dass wir das unterstützen wollen“, sagt Alexander Dederichs, Vorstand der GBO eG. „Als lokal verwurzelte Genossenschaft hat der GBO viele Liegenschaften in seinem Bestand, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Hinzu kommt: Die erhaltenen Gebäude sind auch einfach schön anzusehen“, sagt Jens Liebherr, Mitglied beim OGV und in der Arbeitsgruppe zu den Rundgängen für den GBO-Rundweg zuständig.

Insgesamt haben OGV und GBO an 19 Stellen in Opladen Infotafeln angebracht. Insbesondere im Viertel rund um die Opladener Feuerwache ballen sich die Tafeln, denn hier liegen verschiedene Genossenschaftssiedlungen. Denkmalgeschützt sind zum Beispiel die Häuser der Siedlungsanlage an Kanalstraße, Mittelstraße und Birkenbergstraße. Schmückende Fachwerkelemente, Knickgiebel oder Putzmedallions machen die Häuser, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Werkswohnungen für die Belegschaft des Bahnausbesserungswerks errichtet wurden, noch heute zu einem Hingucker.

Ein architektonisches Kleinod ist auch das nach dem Politiker und Bundestagsabgeordneten Bruno Wiefel (1924-2001) benannte Haus an der Kölner Straße 100, ein ansehnlicher Backsteinbau mit Türmchen und Giebeldach. Es wurde einst für Direktoren der Leverkusener Farbenfabriken (heute Bayer AG) errichtet. Namenspatron Wiefel, der vor seinem politischen Engagement im Bahnausbesserungswerk in Opladen gearbeitet hatte, fungierte viele Jahre als Geschäftsführer der GBO.

An anderen Orten ist die ursprüngliche Bebauung längst abgerissen worden, zum Beispiel auf dem Gelände des heutigen GBO-Hauses in der Düsseldorfer Straße 8 – 14. Hier stand einst das „Nau’sche Haus“, das im 19. Jahrhundert als Rathaus der Stadt Opladen diente. Darüber hinaus befand sich auf dem Grundstück ein Schulgebäude, das während Napoleons Russlandfeldzug 1823/13 als Lazarett für verwundete Soldaten diente.

Gegenüber, auf dem Gelände der GBO-Arkaden, wo heute u.a. ein Supermarkt ansässig ist, war früher eine Druckerei und die älteste Opladener Zeitung beheimatet. Bauherr dürfte Friedrich August Arndt gewesen sein, der 1866 die Zeitung „Verkündiger an der Niederwupper und wöchentlicher Anzeiger“ kaufte.

Gleichzeitig gibt die Route auch Einblick in die Wirtschaftsgeschichte Opladens. Pferdemetzgereien – heute eine Rarität – waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts nichts Ungewöhnliches. In Opladen befand sich eine solche an der Kölner Straße 59-61. Wo bis 1988 noch Pferdefleisch verkauft wurde, hat die GBO vor Kurzem zwei neue Wohn- und Geschäftshäuser errichtet.

Ein Überblick über die Route findet sich in einen Informationsflyer und auf der Plattform „izi-travel“ (Link:

ogv-leverkusen.de/geschichtsportal/rundwege-sehenswuerdigkeiten/

). Dort kann man sich die jeweiligen Infotexte auch anhören. Der Sprecher Pavi Lustig, Sohn von Peter Lustig („Löwenzahn“), hat sie für die Route eingesprochen.


Opladener Geschichtsverein in guten Gesprächen mit der Politik. Austausch mit Vertretern aus Stadtrat und Bezirken zur stadtgeschichtlichen Arbeit.

von Jörn Wenge

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden stadtgeschichtlichen Jubiläen möchte der Opladener Geschichtsverein 1979 e.V. Leverkusen (OGV) den Austausch mit der Stadtpolitik intensivieren. Deshalb hat der Vorstand nach der Jubiläumsveranstaltung zu „90 Jahren Leverkusen“ im Oktober Funktionsträger sowie mehrere Fraktionen aus Rat und Bezirken zum Gespräch eingeladen, darunter die Bürgermeister und die Bezirksbürgermeister. Im Dezember haben die ersten Gespräche – coronakonform via Videokonferenz – stattgefunden, weitere werden im Januar folgen.  Dazu sagt Michael D. Gutbier, 1. Vorsitzender des OGV: „Wir freuen uns sehr, dass unser Gesprächsangebot sehr gut angenommen wird. Ich habe den Eindruck, dass wir mit unseren Ideen zur Weiterentwicklung der stadtgeschichtlichen Arbeit auf offene Ohren stoßen.“

(Foto: Stadt Leverkusen - www.leverkusen.de)


OGV-Webseite im neuen Layout

von Michael D. Gutbier

Der OGV ändert zum Jahreswechsel 2020/2021 gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.  (JGV) sein äußeres Erscheinungsbild. Programmheft, Satzung, Rundweg-Flyer, der kommende MONTANUS und Ausstellungsplakate sind schon im neuen "Look" erstellt worden.

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat der OGV das Layout seiner Webseite und der OGV-Seiten der Sozialen Netzwerke Facebook, Instagram und Twitter sowie die Projektwebseiten an das neue Corporate Design angepasst. Wer das bisherige OGV-grün sucht, wird nun auf die neuen OGV-Farben blau, grün und rot stoßen.

Zunächst wurde jedoch die bestehende Webseite nur an die Farb- und Logowelt des neuen Erscheinungsbildes angeglichen. Im Laufe des Jahres erhalten dann jedoch JGV und OGV eine neue funktionale und und modern gestaltete neue Webseite mit neuen Funktionalitäten. Hierauf dürfen wir uns alle freuen!


OGV-Satzung in neuem Gewand

von Michael D. Gutbier

Zum Jahreswechsel 2020/2021 wird sich das äußere Erscheinungsbild des Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen grundlegend verändern.

Kurz vor Weihnachten erfolgte die Lieferung der im Jahr 2019 überarbeiteten und veränderten Satzung mit Beitragsordnung als DIN A5-Broschüre bereits im neuen "Design". Alle Mitglieder des OGV erhielten diese zusammen mit ihrer Weihnachtspost zugesandt.

Zum Jahreswechsel wird der OGV sein Corporate Design zusammen mit seinem Kooperationspartner, dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V., im "Gleichschritt" verändern und mit einem neuen und frischen "Look" auf Printprodukten und im "Netz" auf sich aufmerksam machen.

Eine neue, frische und veränderte Webseite mit einer aktualisierten und einfacheren Struktur wird erst im Laufe des Jahres 2021 an den Start gehen. Bis dahin werden wir die bestehende Webseite an die neue Farbwelt und das neue Logo des OGV anpassen ohne jedoch die bestehende Struktur zu verändern.

Sobald die neue Webseite an den Start geht, dürfen Sie sich auch auf eine neue Form unseres monatlichen Newsletters freuen. Eine Anpassung unserer Auftritte in den Sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und Twitter erfolgt parallel.


Programm 2021 - Flyer gibt Überblicksinformationen

von Guido von Büren

Die Pandemie hat uns alle weiterhin im Griff und wir alle können nur hoffen, dass es im kommenden Jahr entspannter werden wird. Seit der Gründung der Bundesrepublik vor nun mehr als 70 Jahren hat es derartige - zweifellos notwendige - Einschränkungen für das private wie das öffentliche Leben in unserem Land nicht gegeben.

Und so mussten auch unsere beiden Vereine - sprich der Jülicher und der Opladener Geschichtsverein - einen großen Teil des Jahresprogramms 2020 absagen oder verschieben. Die vorgesehenen Veranstaltungen wären rechtlich und moralisch nicht durchführbar gewesen. Wir sind sicher, dass Sie alle hierfür Verständnis hatten und haben.

Die gute Nachricht aus Vereinssicht ist die, dass wir in der kurzen Phase der Lockerung unsere Mitgliederversammlungen durchführen konnten und in unserer Projektarbeit wichtige Schritte vorangekommen sind. Mit dem Projekt „StadtRäume" gehen unsere beiden Vereine in den kommenden
drei Jahren ein Vorhaben an, dass in neue finanzielle und organisatorische Dimensionen vorstößt.

Wie das kommende Jahr werden wird, weiß niemand. Unseriös wäre es, wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt Perspektiven für alle von uns bereits angedachten Veranstaltungen bieten würden. Deshalb haben wir
beschlossen, kein vollständiges Jahresprogramm vorzulegen, sondern Sie mit diesem Flyer über unsere vorläufige Planung für 2021 zu informieren. Das alles geschieht aber schon im neu entwickelten Design für unsere beiden Vereine. 


Denkmal-Ausstellung „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ im Elberfelder Haus

von Maria Lorenz

Das deutschlandweite Motto des Tages des offenen Denkmals 2020 lautete „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“. Wie jedes Jahr hat auch diesmal der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen dieses Motto aufgegriffen, um auf diesbezügliche Spurensuche in der eigenen Stadt zu gehen. Unter fachkundiger Anleitung der Herren Simon und Schier von der Unteren Denkmalbehörde wurden einige interessante Objekte ausgesucht, fotografiert und beschrieben. Es waren vor allem historische Gebäude, deren ursprüngliche Bestimmung im Laufe der Jahrhunderte durch verschiedene Umstände (sogar mehrmals) geändert wurde.

Zeitgleich wurden Mitstreiter in den europäischen Partnerstädten Leverkusens – Bracknell, Ljubljana, Oulu, Schwedt, Raciborz und Villeneuve d'Ascq – sowie die Freunde in Jülich, um Zusendung von Materialien zu diesem Thema gebeten.

Daraus entstanden ist eine Mini-Ausstellung bestehend aus 12 Tafeln, davon 6 Tafeln zu Leverkusener Objekten und je ein Objekt in Jülich, Ljubljana, Oulu, Schwedt, Raciborz und Villeneuve d'Ascq, die am Tag des offenen Denkmals, am 13. September 2020 an der Villa Römer, im Rahmen des 17. Geschichtsfests präsentiert worden ist.

Die Ausstellung konnte noch vor dem erneuten Lockdown, der am 16. Dezember 2020 in Kraft trat, nun im Foyer des Elberfelder Hauses in Leverkusen-Wiesdorf aufgebaut werden. Sie ist nun während der Öffnungs- und Dienstzeiten der Stadtverwaltung im Elberfelder Haus an der Hauptstr. 101, in Leverkusen-Wiesdorf im Foyer bis auf Weiteres der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Bitte beachten Sie beim Ausstellungsbesuch die derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen.

Im OGV-Kurier 96/2021 wird eine weitere Dokumentation der Objekte erfolgen.


Ergebnisse des Fotowettbewerbs „DenkMal! 90 Jahre Leverkusen“ im Verwaltungsgebäude Goetheplatz ausgestellt

von Renate Blum

Im Jahr 2020 ist Leverkusen 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund hat der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen zum 17. Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu Denken.“ einen Fotowettbewerb mit dem Titel „DenkMal! 90 Jahre Leverkusen“ ausgeschrieben. Hierbei wurden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, zur Zeit des Frühjahrs-Lockdowns mit ihrer Kamera auf Spurensuche in unserer Stadt zu gehen, um vielsagende, bunte, schrille, schräge oder einfach nur schöne Aufnahmen unserer geschichtsreichen jungen Stadt zu machen und anschließend einzureichen.

Unter den zahlreichen Einsendungen wurden von einer Jury drei Sieger ausgewählt, 13 Bilder für den Foto-Kalender 2021 und ca. 30 Bilder für eine Fotoausstellung, die an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet präsentiert werden soll, ausgewählt.

Erstmals wurden die Aufnahmen im Rahmen der Festveranstaltung „90 Jahre Leverkusen“ kurz vor dem zweiten „leichten“ Lockdown Ende Oktober 2020 präsentiert und dabei die besten drei Bilder öffentlich prämiert.

Die Ausstellung konnte noch kurz vor dem erneuten Lockdown am 16. Dezember 2020 im Foyer des Verwaltungsgebäudes Goetheplatz in Leverkusen-Opladen installiert werden. Sie ist während der Öffnungs- und Dienstzeiten der Stadtverwaltung im Verwaltungsgebäude Goetheplatz 4 in Leverkusen-Opladen im Foyer bis 10.03.2021 der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Bitte beachten Sie beim Ausstellungsbesuch die derzeit gültigen Kontaktbeschränkungen.

Der OGV-Kalender mit den schönsten Einsendungen des Fotowettbewerbs ist weiterhin telefonisch beim OGV (OP/47843) oder in der Geschäftsstelle Opladen der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen zum Preis von € 7,50 erhältlich.


Machen Sie mit! Werden Sie Mitglied! Werben Sie Mitglieder! Leverkusener Bürger für eine Stadtgeschichte mit Zukunft!

„Wie hätte die Stadt Leverkusen den 90. Geburtstag gefeiert, wenn es den Geschichtsverein nicht gäbe?“

(Leverkusens Erster Bürgermeister Bernhard Marewski im Rahmen der Festveranstaltung ‚90 Jahre Leverkusen‘ am 29. Oktober 2020)

Unterstützen Sie die Arbeit des Geschichtsvereins! Werden Sie Mitglied und werben Sie Mitglieder! Gemeinsam eine Stadtgeschichte mit Zukunft gestalten!


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