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Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Aktuell
Ausgabe 5 / 2018

Editorial des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Leverkusen Dr. Frank Obermaier

Liebe Geschichtsfreunde,

mehr als die meisten deutschen Städte ist Leverkusen mit der heimischen Wirtschaft verbunden. Während mehr oder weniger jede Ansiedlung in Deutschland ihre Wurzeln in lohnenswerten Standortfaktoren hatte, ist die rasante Entwicklung der Stadt Leverkusen einschließlich ihrer Annehmlichkeiten in Kultur, Sport, Freizeit und Bildung in besonderem Maße auf die Ansiedlung der Industrie zurückzuführen. Das gilt auch für weniger besprochene Ansiedlungen wie der Textilindustrie in Opladen.

Wenn sich in diesem Jahr das Kriegsende 1918 zum Hundersten Mal jährt, dann hat dies in Leverkusen auch eine besondere wirtschaftshistorische Bedeutung, war die Stadt damals doch Standort zur Herstellung von Sprengstoffen. Die Folgen der Einbindung in die Kriegsproduktion soll auch heute noch Warnung sein, Spannungen zwischen Ländern nicht in Kriege münden zu lassen, sondern das Wort zu suchen.

Auch heute noch ist Leverkusen als Standort zweier DAX-Unternehmen ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Die Wirtschaftsförderung Leverkusen versucht ihren Teil dazu beizutragen, dass der Standort auch wettbewerbsfähig bleibt. Dabei ist der Rückgriff auch die historische „DNA“ unserer Stadt das Navigationsgerät auf dem Weg in die Zukunft.

Ihr

Dr. Frank Obermaier


A K T U E L L E S

Für Mitglieder: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018

Satzungsgemäß lädt der Vorstand zur Jahreshauptversammlung 2018

am Mittwoch, 02. Mai 2018
um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen-Opladen

ein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung / Formalia / Verabschiedung Protokoll JHV 2017
2. Geschäftsbericht 2017 des 1. Vorsitzenden inkl. Kassenbericht
3. Bericht der Kassenprüfer 2017
4. Aussprache über den Geschäftsbericht
5. Entlastung des Vorstandes
6. Haushaltsplan 2018
7. Sachstand und weiteres Vorgehen „Quo vadis OGV?“
8. Wahl von Vorstandsmitgliedern
     (Geschäftsführender Vorstand außer stv. Vorsitzender u. stv. Geschäftsführer & Schatzmeister
     sowie div. Beisitzer)
9. Wahl der Kassenprüfer 2018
10. Planungen 2018–2020 sowie Ausstellungsplanungen 2019–2020
11. Verschiedenes / Ehrungen

anschließend Umtrunk und Austausch sowie Lichtbilder-Rückblick 2017 im Rahmen des Mitgliederforums I/2018

Die ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist generell beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der Erschienenen.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2017 und den Geschäftsbericht 2017 finden Sie im OGV-Kurier 93/2018 oder unter http://ogv-leverkusen.de/wir-ueber-uns/protokollegeschaeftsberichte/.

Der Vorstand

OGV-Kurier 93/2018 liegt vor

Die Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945, das 500jährige Reformationsjubiläum und die lokale Perspektive des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten sind die Gegenstände der Historischen Beiträge. „Macht und Pracht“ lautete das Thema des 14. Geschichtsfestes, welches wie die verschiedenen Fahrten und Aktivitäten 2017 und Überlegungen zur Weiterentwicklung der lokalen Geschichtsarbeit in dieser Ausgabe betrachtet wurden. Aktuelle Vereinsmitteilungen, Rezensionen, Neues von den OGV-Kooperationspartnern und der Geschäftsbericht 2017 vervollständigen den OGV-Kurier 93/2018.

Der OGV-Kurier 93/2018 umfasst mehr als 200 Seiten und ist in der OGV-Geschäftsstelle für € 7,50 erhältlich.

OGV 2019 - Neuausrichtung und Weiterentwicklung

Im Rahmen eines Ergebnis-Workshops wurden zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung des OGV ab 2019 erarbeitet und zwischenzeitlich durch den Wissenschaftlichen Beirat gebilligt. Die nachfolgenden und weitere Punkte sollen nach Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung zeitnah spätestens jedoch 2019 umgesetzt werden:

  • bis Herbst 2018: „Umfrage“ bei allen Mitgliedern (Brief und online) und Interessierten (online) bezüglich derer Zufriedenheit, Bewertung, Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen zum Selbstverständnis, Ziele, Angebote, Produkte und Mitgliedsbeitrag; anschließend Auswertung; ggf. außerordentliche MV
  • Wortmarke „OGV – (Ihr) Geschichtsverein für Leverkusen“ soll stärker das Selbstverständnis als Leverkusener Geschichtsverein in den Fokus rücken
  • Erarbeitung einer Ausstellung (nicht in der Villa Römer) / eines Angebots 2020: 90 Jahre Leverkusen unter Federführung des OGV (Beauftragung durch Stadt Leverkusen) und der Beteiligung aller Interessierten; hierbei soll auch das Projekt „Unterrichtsmaterialien“ integriert werden
  • Anstoß eines Diskussions- und Konzeptionsprozesses über „stadtgeschichtliche Arbeit in Leverkusen“ mit dem Ziel einer „Neuaufstellung“ („Stadtziel“ / Pflichtaufgabe) bis 2030 („Stadtgeschichtliches Museum“ – anderer Standort / Neukonzeption) mit allen im Feld der Stadtgeschichte Aktiven (Archiv, Denkmalschützer, Museen, Vereine, ...) auf Basis der o.a. Projektarbeit für 2020

  • Neustrukturierung des Angebots:

    • (Stadt)-Geschichte erleben

      • Veranstaltungsangebote

        • „Geschichte am Kamin“ (zentrales Veranstaltungsformat)
        • „Geschichte im Stadtgebiet“ (dezentrales Veranstaltungsformat)
        • „Geschichte vor Ort“ (Exkursionsangebot)
        • „Geschichtsfest“ (Ankerveranstaltung)

      • Präsentationsangebote

        • „Geschichte begreifen“ (Ausstellungen)
        • „Geschichte erlesen“ (Publikationen / Druckerzeugnisse)
        • „Leverkusener Geschichtsportal“ (Web-Angebot) -optional-
        • „Geschichte erfahren“ (Events) -optional- 

    • (Stadt)-Geschichte erforschen

      • Arbeitsgruppen / Projekte
      • Publikationen / Web

    • ergänzende Angebote für Mitglieder

  • Übernahme „kleiner“ Verantwortlichkeiten / Aufgabenbereiche durch alle Beisitzer

  • Definition und Etablierung folgender, neuen Aufgaben/Funktionen im Vorstand:

    • „Kümmerer“ – (neue) Mitarbeiter / Praktikanten
    • „Webmaster“ – zentrale Betreuung Webseiten und Facebook

  • Abgleich der Aufgabenaufteilung mit den Umfrageergebnissen und der o.a. Zielsetzung im Herbst 2018; ggf. Ziehen von Schlüssen (bezogen auf Ziele, Produkte und Aufgaben)

  • Mitgliedsbeiträge

    • wie bisher zwei Kategorien:

      • Mitglieder (Einführung Mindestbeitrag)
      • Fördermitglieder

    • Abfrage des gewählten Mindestbeitragen
    • ggf. Beitragserhöhung von € 40 auf € 50; je nach Ergebnissen Umfrage

  • Gespräch mit Oberbürgermeister / KulturStadtLev bezüglich dauerhafter Förderung an Stelle von Projektförderung

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

    • Pressearbeit:

      • Erweiterung Mieterzeitung / Gemeindebriefe
      • ganzseitige Anzeigen in Lokale Informationen

    • Rundfunk: Kooperation mit Bürgerfunk / eigenes Format

    • Internet/Web:

      • Webmaster
      • mobile Ansicht
      • Vernetzung Facebook / Webseite

    • im Stadtgebiet:

      • in leerstehenden Geschäften / Schaufenstern
      • Info-Ausstellungen/Banner/RollUps/unbemannte Info-Stände

    • Versand Info-Material mit Gehaltsmitteilungen an städt. Mitarbeiter

    • Mitgliederwerbung:

      • Bildungspartnerschaften mit Schulen und Universitäten
      • Ansprechen nach Veranstaltungen
      • Vorteile offensiv aufzeigen
      • „Mitglieder werben Mitglieder“
      • „Bonus für Werbende“

    • Angebote:

      • Unterrichtsmaterial für Schüler/Lehrer/Dozenten
      • Verbreiterung des öffentlichen Zugangs zu Archivalien/ Dienstleistungen

    • Update Webseite

      • Auftrag für Update Webseite
      • mobile Version und -Vernetzung mit sozialen Netzwerken)

    • Corporate Design: Auffrischung des Corporate Design -Anpassung / Abstimmung mit Veränderungen des Erscheinungsbildes des JGV -Entwicklung gemeinsamer Formate (Magazin) und Slogan „Wir machen Geschichte sichtbar“

KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten

... so lautet der der Titel der Ausstellung, die der OGV vom 8. September 2018 bis 10. Februar 2019 in der Villa Römer, dem Haus der Stadtgeschichte, präsentiert.

Ziel der Ausstellung ist es, die Bedeutung und Nachwirkungen von Krieg allgemein und des Ersten Weltkrieges im Besonderen auf lokaler Ebene im europäischen aber auch im nationalen Vergleich anhand der Städte Bracknell, Jülich, Leverkusen. Ljubljana, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq darzustellen. Hierbei sind das Zusammendenken von Anfang und Ende des Kriegs wie auch die Wahrnehmung von Krieg „vor Ort“ bestimmende Merkmale. Besondere Bearbeitungsschwerpunkte stellen das Kriegsende als schleichender/differenzieller Übergang und die Heimat als soziale Kategorie dar.

Thematisiert werden sollen:

  •  Kriegsende / Neuanfang in europäischen Heimaten
  • „Kriegserleben“ in europäischen Heimaten
  • „Kriegserinnerung“ in europäischen Heimaten

Die Fragen nach dem Endpunkt des Krieges bzw. nach dem Neuanfang und dessen Zeitpunkt wie auch die Erfahrungen von Krieg vor Ort erklären unterschiedliche Formen der Erinnerung und der Bedeutung von Krieg in unterschiedlichen europäischen Heimaten bis heute. Die Leitfrage der Ausstellung im Jahr 2018 lautet „Kriegsende: Ende oder Neuanfang?“

Im Rahmen der Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Leverkusen ein umfangreiches Begleitprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungsformen statt.

Anfang 2019 erscheint eine umfangreiche Abschlusspublikation.

Das Gesamtprojekt wird gefördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, der NRW-Stiftung, des Landschaftsverbandes Rheinlands, der Bügerstiftung Leverkusen und der KulturStadtLev.

Weitere Informationen folgen in Kürze.


T E R M I N H I N W E I S E

Anmeldungen zu den Fahrten des OGV können hier erfolgen!


1914 - 1918: Erster Weltkrieg - Erinnern an diesen Krieg in Leverkusen

Der Erste Weltkrieg kann aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden. 2018 beschäftigt sich der OGV mit dem "Kriegsende" und dem "Kriegserinnern" im Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Projektes „Der Erste Weltkrieg – Euphorie und Neuanfang – Entwicklungen und Wahrnehmungen in europäischen Städten 1914 und 1918“, welches mit seinem kommunalen Blickwinkeln und abseits vom unmittelbaren Kriegsgeschehen neue Perspektiven auf die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für Europa und seine Menschen bietet. An dem Projekt beteiligen sich neben Mitgliedern der Geschichtsvereine und Museen in Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq, dem Haus der Stadtgeschichte Leverkusen und den Stadtarchiven auch Universitäten und Schulen in den projektbeteiligten Städten sowie freie Mitarbeiter.

In unserem Newsletter wird Christian Drach 2018 monatlich Beispiele des "Kriegserinnerns" in Leverkusen vorstellen und somit auch neugierig auf unsere Ausstellung „1918: Zum Ende eines Krieges. Der Ausgang des Ersten Weltkrieges in sieben europäischen Heimaten“ (08. September 2018 bis 10. Februar 2019) in der Villa Römer und die Ende 2018 erscheinende umfangreiche Publikation im Rahmen der Schriftenreihe MONTANUS machen.

Kriegerdenkmal mit Totentafeln in Hitdorf

Quelle: http://www.leverkusen.com/guide/Bild.php?view=40536

In Hitdorf befindet sich ein Kriegerdenkmal, welches an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert. Das Mahnmal entstand 1920 und wurde später erweitert. Eine Skulpturenperson kniet vor dem Denkmal, auf dessen Vorderseite sich die Inschrift „UNSEREN TOTEN 1914-1918 1939-1945“ befindet. Auf der Rückseite befinden sich zwei Totentafeln, auf denen sich die Namen der im Krieg Gefallenen befinden.

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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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