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OGV-Newsletter Ausgabe 7 / 2026
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
Liebe Freunde und Förderer des OGV,
die Fußball-WM ist für Deutschland bereits vorbei, "Geschichte" sozusagen. Doch trotz der Niederlage gegen Paraguay besteht kein Zweifel daran, dass Fußball nicht nur die populärste Sportart des Landes, sondern auch eng mit der Geschichte Leverkusens verknüpft ist – vielleicht kennen Sie bereits den Themenrundweg „Fußballroute Leverkusen“.
In der Zeit zwischen den Weltkriegen war eine ganz andere Sportart enorm beliebt, die heute völlig in Vergessenheit geraten ist. Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 7. Juli 1926, gastierte der Deutsche Meister im Schlagball, der TSV 1860 München, zu einem Freundschaftsspiel auf dem Opladener Birkenberg. Gegner war der TuS 1882 Opladen, der den Münchnern 1924 im Endspiel um die Deutsche Schlagballmeisterschaft unterlag. Auch wenn den Opladenern auch in den folgenden Jahren nur die Vizemeisterschaft gelang, galt die Stadt in der Weimarer Republik als Hochburg des Schlagballs, einer Sportart, die als Frühform des heute vor allem in den USA beliebten Baseballs gilt. Einen Zeitungsbericht über das Freundschaftsspiel auf dem Birkenberg finden Sie unter https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/8403004
Warum dieser Exkurs?, werden Sie sich vielleicht fragen. Opladens Vergangenheit als Schlagball-Hochburg ist nur ein spannendes Thema von vielen im Buch „StadtRäume: Jülich und Leverkusen zwischen den Kriegen“, das sich in der finalen Herstellungsphase befindet und auf das Sie sich schon jetzt freuen können. Der Band, der im Herbst diesen Jahres als 20. Band der OGV-Schriftenreihe „Montanus“ erscheinen wird, dokumentiert die Ergebnisse der gleichnamigen Ausstellung sowie weitere Forschungsarbeiten in Leverkusen und Jülich zur Zwischenkriegszeit und stellt einen wichtigen Baustein der wissenschaftlichen Aufarbeitung des internationalen StadtRäume-Projekts dar.
Vorher aber eröffnet der OGV seine „GeschichtsGalerie“ in der Rathaus-Galerie, wozu Sie am 3. Juli 2026 herzlich eingeladen sind. Und auch sonst gibt es für den Verein kein Sommerloch – dieser Newsletter versorgt sie zuverlässig mit den neuesten Nachrichten – wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Feedback!
Es grüßt Sie herzlich
Philipp Schaefer M.A.
stv. Vorsitzender
Einladung zur Eröffnung der GeschichtsGalerie am Freitag, 3. Juli 2026
Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen lädt herzlich zur Eröffnung der neuen GeschichtsGalerie ein.
Freitag, 3. Juli 2026, 15:00 Uhr GeschichtsGalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen 1. Etage
Mit der GeschichtsGalerie entsteht ein neuer Ort der Begegnung mit der Geschichte unserer Stadt. Ziel ist es, Stadtgeschichte mitten in die Stadtgesellschaft zu bringen, historische Themen sichtbar zu machen und Interesse an der Vergangenheit Leverkusens zu wecken. Im Rahmen der Eröffnung stellen wir das Konzept der GeschichtsGalerie vor und geben einen ersten Einblick in die aktuelle Präsentation. Die Eröffnung findet zugleich als Pressetermin statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch!
Einladung zur Ideenwerkstatt in der "GeschichtsGalerie" am Samstag, 25.7.2026
Im Rahmen unserer Zukunftswerkstatt sowie der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats haben wir vereinbart, einen gesonderten Termin durchzuführen, um einige zentrale Zukunftsfragen des OGV vertieft zu diskutieren. Dabei soll es insbesondere um zwei Themenfelder gehen:
- Zielgruppen / Angebote des OGV - Öffentlichkeitsarbeit / Wahrnehmung des OGV
Ziel der Ideenwerkstatt ist es, gemeinsam Ideen, Anregungen und konkrete Vorschläge zu entwickeln, die anschließend in die weiteren Beratungen des OGV und des Jülicher Geschichtsvereins einfließen sollen. Die Ergebnisse sollen insbesondere in die gemeinsame Vorstandssitzung von OGV und JGV im Oktober eingebracht werden. Darüber hinaus sollen die Erkenntnisse und Vorschläge die Grundlage für die weiteren Zukunftswerkstätten bilden, die nach Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen des Jülicher Geschichtsvereins im Jahr 2027 fortgesetzt werden sollen.
Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein zur
(öffentlichen) Ideenwerkstatt
Samstag, 25. Juli 2026 10:00 bis 13:00 Uhr GeschichtsGalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen
Die Ideenwerkstatt soll bewusst offen gestaltet werden und Raum für neue Ideen, Anregungen, Diskussionen und kreative Ansätze bieten. Je mehr unterschiedliche Perspektiven eingebracht werden, desto größer wird der Nutzen für die weitere Entwicklung unserer Vereine sein.
Wegen großer Hitze verschoben: OGV bietet Tagesfahrt nach Erkelenz am 14. November 2026 an
Aufgrund der Rekordhitze am 27.6.2026, dem geplanten Tag der Tagesfahrt nach Erkelenz, wurde diese verschoben. Der neue Termin ist Samstag, der 14.11.2026. Anmeldungen sind weiterhin möglich!
Die Stadt Erkelenz begeht 2026 ihr 700-jähriges Stadtjubiläum. Grund genug, um sich intensiver mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser interessanten Kommune zu beschäftigen. Erkelenz bildete lange Zeit eine Exklave des Herzogtums Geldern im Herzogtum Jülich. Erst 1713 fiel die Stadt an das Herzogtum Jülich. Historische Bauwerke in der Altstadt sind u.a. die Pfarrkirche St. Lambertus, die Reste der mittelalterlichen Burg und der Stadtbefestigung sowie das Alte Rathaus von 1546. Eine besondere Herausforderung für die Stadt Erkelenz stellt der Braunkohletagebau Garzweiler II dar, dem schon eine Reihe von Ortsteilen weichen mussten oder sollten. Zuletzt sind schon eine Reihe von Ortsteilen umgesiedelt worden, während die historischen Ortslagen nun doch nicht dem Tagebau zum Opfer fallen werden. Eine Rundfahrt zu den Umsiedlungsstandorten und an den Tagebaurand rundet die Tagesexkursion ab.
Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause) (Mitgliederermäßigung: € 5,--)
Samstag, 14. November 2026 08:15 Uhr Opladen, Villa Römer 09:30 Uhr Jülich, Bahnhof
(Zum Download des OGV-Kompasses bitte auf das Bild klicken!)
Neue Ausgabe des OGV-KOMPASS erschienen – Geschichte erleben, mitgestalten und entdecken
Stadtgeschichte mitten in der Stadtgesellschaft
Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen hat die neue Ausgabe des OGV-KOMPASS (2/2026) veröffentlicht. Die Informationsbroschüre bietet einen Überblick über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Entwicklungen des Vereins für das zweite Halbjahr 2026 und lädt dazu ein, die Geschichte Leverkusens aktiv mitzuerleben und mitzugestalten.
Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe stehen mehrere bedeutende Vorhaben. Mit der neuen GeschichtsGalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen entsteht ein zusätzlicher Ort der öffentlichen Geschichtsvermittlung mitten in der Innenstadt. Ziel ist es, Stadtgeschichte sichtbar, zugänglich und erlebbar zu machen und neue Zielgruppen für historische Themen zu gewinnen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem europäischen Projekt StadtRäume 2.0 / UrbanSpaces. Im September werden junge Menschen und Projektpartner aus verschiedenen europäischen Städten in Leverkusen und Jülich zusammenkommen, um sich mit Fragen der Stadtentwicklung, Demokratiegeschichte und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Damit knüpft der OGV an seine erfolgreiche europäische Projektarbeit der vergangenen Jahre an.
Darüber hinaus informiert der OGV-KOMPASS über die bevorstehende Jahresausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung Leverkusen“, das 23. Leverkusener Geschichtsfest unter dem Motto „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“, Vorträge, Exkursionen sowie weitere Veranstaltungen bis Anfang 2027.
Ein besonderes Anliegen des Vereins bleibt die aktive Mitwirkung seiner Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer. Deshalb stellt die neue Ausgabe auch die verschiedenen Arbeitsgruppen und Projektteams vor – von den Leverkusener Geschichtswegen über die GeschichtsGalerie bis hin zum Archiv- und Bibliotheksteam. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement einzubringen.
Die neue Ausgabe des OGV-KOMPASS ist ab sofort digital verfügbar und liegt bei Veranstaltungen des OGV sowie in der Villa Römer aus.
Geschichte lebt vom Mitmachen – und genau dazu lädt der OGV-KOMPASS auch in seiner neuen Ausgabe ein.
(Zum Download des Flyers bitte auf das Bild klicken!)
Neuer Flyer stellt Leverkusener Geschichtswege vor
Sieben Routen, zahlreiche Stationen und unzählige Geschichten laden dazu ein, Leverkusen neu zu entdecken
Der Opladener Geschichtsverein hat einen neuen Flyer zu den Leverkusener Geschichtswegen veröffentlicht. Unter dem Motto „SpurenSuche auf Leverkusener Geschichtswegen“ bietet die Broschüre einen kompakten Überblick über die bereits bestehenden Themenrouten und lädt dazu ein, die Geschichte Leverkusens direkt vor Ort zu erkunden.
Die Geschichtswege verbinden historische Orte, Gebäude und Erinnerungsorte mit modernen digitalen Vermittlungsformen. Über QR-Codes gelangen Besucherinnen und Besucher direkt zu den jeweiligen Stationen und können die Inhalte über die Stadtführer-App izi.TRAVEL auf dem Smartphone lesen oder anhören. So wird Stadtgeschichte auf einfache und zeitgemäße Weise erlebbar.
Der neue Flyer stellt die derzeit sieben Themenrouten vor. Dazu gehören die Wege durch das Opladener Stadtzentrum, die Bahnstadt Opladen, das Industrie- und Villenviertel, die Balkantrasse, die Keimzellen Opladens, die Route „Siedlungen und Architektur“ sowie die Fußballroute „Uns're Ahnen sah'n Legenden“. Jede Route eröffnet einen eigenen Blick auf die Entwicklung der Stadt und macht historische Zusammenhänge an authentischen Orten sichtbar.
Gleichzeitig versteht der OGV die Geschichtswege als ein wachsendes Projekt. Weitere Routen – unter anderem zu den Bayer-Kolonien in Wiesdorf sowie eine stadtweite Industrieroute – befinden sich bereits in Vorbereitung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit Ideen, Wissen, Recherchen, Fotos oder praktischer Unterstützung an der Weiterentwicklung des Projekts zu beteiligen.
Mit dem neuen Flyer möchte der OGV noch mehr Menschen dazu ermutigen, die Geschichte Leverkusens aktiv zu entdecken. Die Geschichtswege zeigen, dass Stadtgeschichte nicht nur in Archiven und Büchern zu finden ist, sondern unmittelbar im Stadtraum erlebt werden kann – beim Spaziergang, auf dem Fahrrad oder bei einer digitalen Entdeckungstour.
Der Flyer ist ab sofort in der Villa Römer, bei Veranstaltungen des OGV sowie künftig auch in der GeschichtsGalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen erhältlich.
Bürgerstiftung Leverkusen fördert drei Zukunftsprojekte des Opladener Geschichtsvereins mit 15.000 Euro
Förderbescheid für Stadtgeschichte, europäische Zusammenarbeit und Geschichtsvermittlung übergeben
Die Bürgerstiftung Leverkusen hat den Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) mit einem Förderbescheid über insgesamt 15.000 Euro unterstützt. Die Mittel fließen in drei Projekte, die sich der Erforschung, Vermittlung und Weiterentwicklung der Leverkusener Stadtgeschichte sowie dem europäischen Austausch widmen. Der Förderbescheid wurde am 1. Juli 2026 durch den Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, Manuel Bast, im Kaminzimmer der Villa Römer an den 1. Vorsitzenden des OGV, Michael Gutbier, übergeben. „Die Förderung der Bürgerstiftung ist für uns weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement unseres Vereins und ermöglicht es uns, Geschichte zeitgemäß, nachhaltig und für viele Menschen zugänglich zu vermitteln“, betonte Michael Gutbier.
>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft
Ein Schwerpunkt der Förderung ist das Projekt „>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft“, das sich mit der Entwicklung Leverkusens seit der Stadtgründung beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“, die vom 12. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 in der Villa Römer zu sehen sein wird. Sie zeichnet die Stadtentwicklung Leverkusens vom Industriezeitalter bis in die Gegenwart nach und beleuchtet Themen wie Wohnen, Industrie, Verkehr, Infrastruktur und Stadtplanung. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Begleitprogramm mit Vorträgen, Führungen und Diskussionsveranstaltungen. Darüber hinaus entsteht die Publikation „50 Jahre Leverkusen“, die die Entwicklung der jungen Großstadt wissenschaftlich fundiert dokumentiert und zugleich einem breiten Publikum zugänglich macht.
StadtRäume – Europa vor Ort
Mit der Förderung wird außerdem das europäische Projekt „StadtRäume“ unterstützt. Im Mittelpunkt steht der internationale Workshop „Europa vor Ort – Stadtentwicklung, Demokratie und Erinnerungskultur in europäischen Städten“, der vom 10. bis 14. September 2026 in Leverkusen und Jülich stattfindet. Projektleiterinnen und Projektleiter sowie Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter aus den europäischen Partnerstädten beschäftigen sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und Kommunen mit den Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über historische Erfahrungen, die Bedeutung demokratischer Teilhabe sowie die Rolle der Erinnerungskultur für ein gemeinsames Europa. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Jugendworkshop, bei dem junge Menschen ihre Perspektiven auf europäische Städte und deren Zukunft entwickeln, miteinander diskutieren und ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.
Leverkusener Geschichtswege
Der dritte Förderschwerpunkt betrifft die Leverkusener Geschichtswege, die die Geschichte der Stadt unmittelbar vor Ort erlebbar machen. Mit den Fördermitteln werden die Neuauflage des Informationsflyers, die Erweiterung und Erneuerung der Beschilderung an historischen Orten sowie die Produktion von Audioaufnahmen realisiert. Besucherinnen und Besucher erhalten dadurch die Möglichkeit, die Geschichte Leverkusens künftig noch anschaulicher und multimedial zu entdecken.
Gemeinsam Geschichte gestalten
Manuel Bast, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, erklärt: „Als Bürgerstiftung Leverkusen ist es uns ein wichtiges Anliegen, Projekte zu fördern, die vielen Leverkusenerinnen und Leverkusenern zugänglich sind und langfristig zur Verfügung stehen. Der Opladener Geschichtsverein leistet seit fast 50 Jahren einen wertvollen Beitrag dazu, die Geschichte unserer Stadt zu erforschen, zu bewahren und lebendig zu vermitteln. Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr gleich drei Projekte des Opladener Geschichtsvereins zu fördern. Wir sind überzeugt, dass die Projekte einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Leverkusen leisten und das historische Bewusstsein in und für unsere Stadt stärken. Die Bürgerstiftung versteht sich als Partner des ehrenamtlichen Engagements. Wenn Ehrenamtliche mit so viel Leidenschaft die Kultur unserer Stadt mitgestalten, unterstützen wir dieses Engagement sehr gerne. Wir wünschen allen Beteiligten bei der Projektumsetzung viel Erfolg und freuen uns bereits jetzt auf die Ergebnisse.“
Der Opladener Geschichtsverein bedankt sich herzlich bei der Bürgerstiftung Leverkusen für die großzügige Unterstützung. Die Förderung ermöglicht es, wichtige Projekte zur Stadtgeschichte, zur historischen Bildungsarbeit und zum europäischen Austausch umzusetzen und damit Geschichte lebendig, zugänglich und zukunftsorientiert zu vermitteln. Gemeinsam leisten Bürgerstiftung und Geschichtsverein damit einen nachhaltigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zum kulturellen Leben in Leverkusen.
Rückblick: Auf Spurensuche in Leverkusen - Sekundarschüler entdecken Geschichte vor Ort
25 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule Leverkusen haben am 15. Juni 2026 an einer besonderen stadtgeschichtlichen Exkursion des Opladener Geschichtsvereins teilgenommen. Die Fahrt war Bestandteil des Liedtke-Wichmann-Sonderpreises 2025, mit dem die Projektgruppe „Kommunale Neugliederung“ für ihr herausragendes Filmprojekt zum 50-jährigen Jubiläum der kommunalen Gebietsreform ausgezeichnet worden war.
Die Exkursion führte die Gruppe zu vier wichtigen Orten der Leverkusener Geschichte und Gegenwart. Nach dem Start an der Sekundarschule standen die Villa Römer als Haus der Stadtgeschichte, das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, das Kolonie-Museum sowie die BayArena auf dem Programm. Dabei erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Stadt-, Industrie-, Sozial- und Sportgeschichte Leverkusens.
Begleitet wurde die Exkursion von einem eigens entwickelten Arbeitsheft „Spurensuche in Leverkusen“, das die Schülerinnen und Schüler dazu anregte, historische Entwicklungen eigenständig zu erkunden, Fragen zu stellen und ihre Eindrücke festzuhalten. Der Opladener Geschichtsverein freut sich über das große Interesse der Jugendlichen an der Geschichte ihrer Heimatstadt. Gerade im Kontext des 50-jährigen Stadtjubiläums zeigt das Projekt, wie lebendig Stadtgeschichte vermittelt werden kann und wie wichtig es ist, junge Menschen für historische Zusammenhänge zu begeistern.
Ein besonderer Dank gilt der Sekundarschule Leverkusen, den begleitenden Lehrkräften sowie allen beteiligten Einrichtungen für die Unterstützung und die spannenden Einblicke vor Ort.
Werden Sie Mitglied im OGV!
Werde Mitglied im Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und gestalte die Zukunft unserer Stadtgeschichte mit! Seit 1979 fördert der OGV Bildung und Erziehung im Bereich der Regional- und Lokalgeschichte. Als Mitglied kannst du dich aktiv einbringen und gemeinsam mit engagierten Menschen die Geschichte unserer Stadt lebendig halten. Du kannst deine spezifischen Erfahrungen und Hintergründe einbringen und so die Stadtgeschichte aktiv mitgestalten.
Doch auch als passives Mitglied kannst du einen wertvollen Beitrag leisten: Dein Mitgliedsbeitrag unterstützt das ehrenamtliche Engagement der aktiven Mitglieder und trägt dazu bei, dass der Verein in der Stadtgesellschaft wirksam ist. So oder so leistest du einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung unserer Geschichte und wirst Teil einer lebendigen Gemeinschaft.
Werde Teil unseres Vereins und gestalte mit!
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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de
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