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OGV-Newsletter Ausgabe 5 / 2026

Editorial

 

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Opladener Geschichtsvereins,

 

die vergangenen Wochen und Monate zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und zukunftsorientiert unsere Arbeit ist. Der Opladener Geschichtsverein ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern zunehmend auch ein Forum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Perspektiven – lokal verankert und europäisch vernetzt.

 

Ein besonderer Höhepunkt war zuletzt unsere Konzertreihe, die auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Musik und Atmosphäre miteinander verbunden hat. Die Konzerte im Schloss Morsbroich und im Altenberger Dom haben gezeigt, wie kulturelle Formate historische Themen erlebbar machen können – würdevoll, emotional und zugleich inhaltlich fundiert. Dass eigens für dieses Projekt Ensembles zusammengekommen sind und die Programme in einem internationalen Kontext vorbereitet und eingespielt wurden, unterstreicht den besonderen Anspruch und die Qualität dieser Reihe.

 

Auch unsere dialogischen Formate gewinnen weiter an Profil: Der Bürgerdialog in Wiesdorf hat gezeigt, wie groß das Interesse ist, Geschichte, Stadtentwicklung und aktuelle Fragestellungen miteinander zu verbinden. Gleichzeitig werfen bereits kommende Veranstaltungen ihre Schatten voraus – so etwa der nächste Bürgerdialog am 3. Juni in Opladen, bei dem diese Diskussionen weitergeführt werden.

 

Mit Blick auf die nächsten Wochen stehen weitere wichtige Programmpunkte an: Der Europäische Frühschoppen im Freudenthaler Sensenhammer lädt dazu ein, Europa im lokalen Kontext zu diskutieren und erlebbar zu machen. Die Studienfahrt nach Erkelenz und die Mehrtagesfahrt nach Würzburg und Mainfranken erweitern unseren Blick über die Region hinaus und schaffen neue Räume der gemeinsamen Erfahrung.

 

Gleichzeitig haben wir in den vergangenen Wochen intensiv an unseren inhaltlichen und strukturellen Grundlagen gearbeitet. In der Zukunftswerkstatt, in gemeinsamen Vorstandssitzungen sowie im Austausch mit unserem Wissenschaftlichen Beirat wurden zentrale Fragen unserer zukünftigen Ausrichtung diskutiert: Wie erreichen wir neue Zielgruppen? Wie verbinden wir historische Arbeit noch stärker mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen? Und wie entwickeln wir Formate, die Beteiligung, Austausch und europäische Perspektiven fördern?

 

Die folgenden Beiträge geben Einblicke in unsere aktuellen Aktivitäten und laden zugleich dazu ein, sich einzubringen, mitzudenken und mitzugestalten. Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael D. Gutbier
1. Vorsitzender

 


10. Mai 2026: Europa im Dialog: Europäischer Frühschoppen bringt Leverkusen und Europa zusammen

 

Ein Forum für Europa – mitten in Leverkusen

 

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V. Leverkusen lädt gemeinsam mit der Europa-Union Leverkusen, dem Förderverein Freudenthaler Sensenhammer, der Volkshochschule Leverkusen sowie dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e. V. zum Europäischen Frühschoppen ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das europäische Projekt StadtRäume / UrbanSpaces, das den Austausch zwischen Städten und ihren historischen Entwicklungen fördert. Der Europatag wird so bewusst als Plattform genutzt, um über Stadtentwicklung, kulturelle Identität und europäische Zusammenarbeit ins Gespräch zu kommen. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der finnischen Partnerstadt Oulu, die 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt trägt – und damit exemplarisch für die Verbindung von Kultur, Stadtentwicklung und europäischer Idee steht.

 

Industriekultur als europäischer Resonanzraum

 

Mit dem Freudenthaler Sensenhammer wurde bewusst ein Ort gewählt, der wie kaum ein anderer für Wandel und Geschichte steht. Das Industriemuseum verbindet Vergangenheit und Gegenwart – und bietet damit den idealen Rahmen für einen Austausch über die Zukunft europäischer Städte.

 

Vielfältiges Programm mit europäischer Perspektive

 

Der Europäische Frühschoppen verbindet wissenschaftliche Impulse, kulturelle Beiträge und internationale Einblicke:

  • Musikalische Begleitung durch das Klarinetten-Ensemble "Duodezim"
  • Begrüßung durch Vertreter der Stadt Leverkusen
  • Einführung durch den Opladener Geschichtsverein
  • Kurzfilm „StadtRäume“ mit Videobotschaften aus europäischen Partnerstädten
  • Festvortrag von Prof. Dr. Jürgen Mittag: „Die Idee der europäischen Kulturhauptstadt – Entstehung, Entwicklung und Etablierung eines europäischen Erfolgsmodells“

Der Vortrag zeigt, wie sich die Initiative der Europäischen Kulturhauptstädte seit den 1980er Jahren zu einem der sichtbarsten Programme der Europäischen Union entwickelt hat – und welche Rolle sie für Stadtentwicklung, Identität und europäische Integration spielt.

 

Teilnahme vor Ort – und digital aus ganz Europa

 

Die Veranstaltung findet vor Ort im Sensenhammer statt – und öffnet sich zugleich digital für Europa:

Sonntag, 10. Mai 2026 | 11:00 Uhr
Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, Leverkusen-Schlebusch

Livestream auf unserem YouTube-Channel!

Im Anschluss an das Programm besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch bei einem kleinen Empfang – ein bewusst offenes Format, das Gespräche über Europa, Stadt und Gesellschaft ermöglicht.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung (optional):
https://jgvogv.de/anmeldungen/anmeldung-zu-aktivitaeten-in-leverkusen

 

 


Mitreisen von 23. bis 26. Mai 2026: Studienreise „Mainfranken“

 

Die Würzburger Fürstbischöfe und der Deutsche Orden prägten die Region Mainfranken, die heute insbesondere auch für ihren Wein bekannt ist. Bauwerke und Kunstwerke aller Epochen und Stilrichtungen kann man in dieser Kulturregion auf Schritt und Tritt erleben. Neben intensiven Stadtführungen, Besichtigungen und Museumsbesuchen ist auch eine Weinprobe im Exkursionsprogramm vorgesehen.

 

1. Tag Bad Mergentheim

Bad Mergentheim wurde im Jahr 1058 erstmals erwähnt und war von 1526 bis 1809 Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Das Deutschordensmuseum im Deutschordensschloss präsentiert die Geschichte des Deutschen Ordens, die Geschichte Bad Mergentheims, das Mörike-Kabinett, die Abteilung Jungsteinzeit im Taubertal, eine Puppenstubensammlung und die Adelsheim‘sche Altertumssammlung. In der Sammlung des Museums befindet sich auch die von Albrecht Duwe im Maßstab 1:50 rekonstruierte Burg Rehden aus dem Kulmerland. Erwähnenswert ist auch die Berwart-Treppe, eine 1574 von Blasius Berwart erbaute Wendeltreppe. Das Museum Münsterschatz im ersten Stock über der Sakristei des Münsters St. Johannes Baptist zeigt liturgische Gefäße und Geräte von der Spätgotik bis zur Gegenwart.

 

2. Tag Würzburg

Im Jahr 704 wurde Würzburg erstmals als Befestigungsanlage „Virteburh“ urkundlich („in castello Virteburh“) erwähnt. Bereits im Mittelalter war die Stadt ein bedeutendes wirtschaftliches, geistliches und hoheitliches Zentrum. Bis zur Industriellen Revolution blieb die überregionale Bedeutung hoch. Es entstand ein eindrucksvolles Stadtbild, vergleichbar mit herausragenden mitteleuropäischen Altstädten wie Krakau. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, insbesondere durch den Bombenangriff am 16. März 1945. Beim Wiederaufbau wurden bedeutende Einzeldenkmäler wie die meisten Kirchen der Altstadt äußerlich rekonstruiert, jedoch nur wenige Bürgerhaus-Ensembles und Traditionsinseln. Die ebenfalls im Krieg teilweise schwer beschädigte und anschließend restaurierte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Eine Stadtführung nimmt die gesamte historische Innenstadt inklusive Festung Marienburg, Residenz, Schottenkirche Don Bosco, Marienkapelle und Universitätskirche in den Blick.

 

3. Tag Veitshöchheim und Ochsenfurt

Das Schloss Veitshöchheim ist eine ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg, später der Könige von Bayern. Bekannt ist die Schlossanlage für den umgebenden Rokokogarten. Ochsenfurt ist eine Stadt im südlichen Maindreieck. Die historische Altstadt verfügt über eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Türmen und Stadttoren. Ochsenfurt gehörte früher dem Domkapitel in Würzburg. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 725, als im Auftrag von Bonifatius ein Kloster in der Stadt gegründet wurde, in dem unter anderem Thekla von Kitzingen Äbtissin war. Möglicherweise befand sich bis ins 11. Jahrhundert in Ochsenfurt ein Königshof. Die Mauern und Türme stammen aus dem 14. Jahrhundert. Seit dieser Zeit war die Stadt Teil des Fürstbistums Würzburg, das auch zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Erst mit dem Bau der Brücke 1512 gewann Ochsenfurt auch wirtschaftliche Bedeutung. 1525 kam es während der Bauernkriege zu Aufständen. Das neue Rathaus wurde bereits 1497 fertiggestellt. Die St.-Andreas-Kirche wurde 1288 geweiht.

 

4. Tag Seligenstadt

Seligenstadt ist eine am Main gelegene Stadt und war in karolingischer Zeit von großer Bedeutung. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung Seligenstadts, damals als Obermühlheim, geht auf die Schenkung Ludwigs I. an Einhard in Michelstadt zurück und datierte, laut einer Abschrift der Schenkungsurkunde im Codex Laureshamensis, vom 11. Januar 815. Die Stadt wurde von Einhard, dem Biographen Karls des Großen, gegründet. Nachdem er das fränkische Domanialgut Obermulinheim 815 von Ludwig dem Frommen als Schenkung erhalten hatte, begründete er hier ein Benediktinerkloster. Bedeutendster Bau Seligenstadts ist die Einhard-Basilika St. Marcellinus und Petrus mit Reliquien der Heiligen Marcellinus und Petrus. Obwohl der Bau im Laufe der Jahrhunderte stark verändert wurde, handelt es sich dennoch um eine der eindrucksvollsten Basiliken mit karolingischer Bausubstanz nördlich der Alpen. Die südlich angrenzende, 1803 aufgehobene Benediktiner-Klosteranlage mit barocken Flügelbauten und großflächigen Hof- und Gartenanlagen wurde in vollem Umfang restauriert.

 

Kostenbeitrag € 670,-- p. Person im DZ, Einzelzimmerzuschlag € 120,-- (Akzent Hotel Grüner Baum in Dettelbach inkl. Frühstück, Abendessen, Eintritte und Führungsgebühren)
(Mitgliederermäßigung: € 20,--)

Samstag, 23. Mai bis Dienstag, 26. Mai 2026
06:45 Uhr Leverkusen-Opladen, Villa Römer
08:00 Uhr Jülich, Bahnhof

Anmeldung unter https://jgvogv.de/programm/anmeldung-zu-fahrten 

 


3. Juni 2026: Zwischen Abriss und Erinnerung: Wie viel Geschichte verträgt die Zukunft Opladens?


BürgerDialog LEV: „Opladen baut Zukunft – wie viel Geschichte braucht die Stadt?“

 

Opladen steht im Spannungsfeld zwischen Entwicklung und Bewahrung: Neubauprojekte, Abrissdiskussionen und der Umgang mit historischer Bausubstanz prägen aktuell die Debatten im Stadtteil. Beispiele wie die Schillerstraße, die Menchendahler Straße, die Humboldtstraße oder der Frankenberg – aber auch Großprojekte wie die Bahnstadt West – zeigen, wie eng Fragen der Stadtentwicklung mit Fragen der Identität verbunden sind.

 

Im BürgerDialog LEV nehmen wir diese Entwicklungen zum Anlass für eine offene Diskussion:
Was macht ein Gebäude stadtbildprägend? Welche Rolle spielt die historische Identität für die Zukunft Opladens? Und wie gelingt es, zwischen Bewahrung und notwendiger Veränderung verantwortungsvoll abzuwägen?

 

Nach einer historischen Einordnung durch Michael D. Gutbier kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Denkmalpflege, Wohnungswirtschaft sowie mit einem externen Blick durch Baukultur NRW. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden aktuelle Planungen, Konflikte und Perspektiven diskutiert – offen, kontrovers und dialogorientiert.

 

Moderation: Bert-Christoph Gerhards

Mittwoch, 3. Juni 2026, 19:00 Uhr
Mehrzweckhalle der Schule Im Hedrichsfeld
51379 Leverkusen-Opladen

(Reihe: Geschichte im Stadtgebiet)

Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Leverkusen

Eintritt frei!

 


27. Juni 2026: 700 Jahre Erkelenz – Tagesfahrt zwischen Geschichte und Strukturwandel


Die Stadt Erkelenz feiert 2026 ihr 700-jähriges Bestehen – Anlass für eine besondere Tagesexkursion des Opladener und Jülicher Geschichtsvereins.

 

Im Mittelpunkt steht die Verbindung von historischer Stadtentwicklung und aktuellem Strukturwandel. Bei einem Rundgang durch die Altstadt werden zentrale Stationen wie die Pfarrkirche St. Lambertus, das Alte Rathaus von 1546 sowie Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung erkundet.

 

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des Braunkohletagebaus Garzweiler II. Eine Rundfahrt zu Umsiedlungsstandorten und an den Tagebaurand verdeutlicht die tiefgreifenden Veränderungen der Region.

 

Samstag, 27. Juni 2026
Abfahrt: 08:15 Uhr (Opladen) / 09:30 Uhr (Jülich)

Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause)
(Mitgliederermäßigung: € 5,--)

Anmeldung hier erforderlich

 


Stadtgeschichte im Aufbruch: Wissenschaftlicher Beirat setzt Impulse für die Zukunft


Gemeinsam für eine lebendige Stadtgeschichte

Im Jagdzimmer von Schloss Morsbroich kam am 24. April 2026 der Wissenschaftliche Beirat des Opladener Geschichtsvereins (OGV) zusammen – so vielfältig wie selten zuvor. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Schulen, Kulturinstitutionen, Verwaltung und Zivilgesellschaft brachten ihre Perspektiven ein. Diese breite Aufstellung ist Ausdruck eines klaren Ziels: Stadtgeschichte soll vernetzt, sichtbar und gesellschaftlich wirksam werden.

 

Im Mittelpunkt der Sitzung standen Fragen, die sich aus den veränderten Rahmenbedingungen für lokale Geschichtsarbeit ergeben, sowie die Weiterentwicklung des europäischen Netzwerks des OGV, die Präsenz des Vereins im Stadtraum sowie das Jahresprogramm 2027. Hier finden Sie den zusammenfassenden Bericht der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats 2026.

 

 


„Der ersehnte Fürst ist da!“ – Ein Klang zwischen Schloss und Dom, zwischen Leben und Erinnerung


Es war ein Konzertwochenende, das weit über den Moment hinauswirkte. Mit dem Programm „Der ersehnte Fürst ist da!“ wurde Geschichte nicht nur erzählt, sondern hörbar gemacht – getragen von drei Ensembles, die sich eigens für dieses Projekt zusammengefunden haben: Ad MosamRubens Rosa und MVSICHE VARIE.

 

Bereits im Vorfeld hatten die Musikerinnen und Musiker in den Niederlanden intensiv zusammengearbeitet, das Programm gemeinsam erarbeitet und auch eingespielt. Diese besondere künstlerische Begegnung war in jedem Moment der Aufführungen spürbar: ein feines Zusammenspiel, eine große gegenseitige Aufmerksamkeit und eine spürbare Hingabe an die Musik und ihre historische Aussagekraft.

 

Am Wochenende vom 24.-26. April 2026 kam das Konzert, das von den Lebensstationen des Erbprinzen Karl Friedrich von Jülich-Kleve-Berg handelt, drei Mal zur Aufführung: Im barocken Spiegelsaal im Schloss Morsbroich, im Altenberger Dom, sowie zum Abschluss in der Schlosskapelle in Jülich. Lesen Sie hier einen Rückblick auf die Konzerte in Leverkusen und Altenberg, die für das Vereinsprogramm von JGV und OGV besondere Höhepunkte im Jahresprogramm 2026 waren.

 

 


Mit klarer Linie Richtung 2027: JGV und OGV entwickeln Zusammenarbeit weiter


Gemeinsame Vorstandssitzung von JGV und OGV: Programmabstimmung und starke Kooperation im Fokus

Am 11. April 2026 trafen sich die Vorstände von JGV und OGV in Leverkusen zu ihrer gemeinsamen Sitzung. Im Mittelpunkt standen die Abstimmung der laufenden Aktivitäten, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit sowie insbesondere die gemeinsame Programmplanung für das Jahr 2027. 

 

Ein zentrales Thema war die Abstimmung des Programms für 2027, das unter dem Jahresschwerpunkt
„Freiheit – Stadt – Gesellschaft“ (Fokus: Gesellschaft) steht. Geplant sind unter anderem vielfältige Vortragsreihen in Leverkusen und Jülich, Ausstellungen zur Stadtentwicklung, Bürgerdialoge sowie europäische Workshops im Rahmen des Projekts „StadtRäume / StaR-UrbS 2.0“. Auch das gemeinsame Fahrtenprogramm wurde abgestimmt. Vorgesehen sind sowohl Tagesfahrten – etwa nach Bonn/Remagen, ins LVR-Freilichtmuseum Kommern oder ins Ruhrgebiet – als auch Mehrtagesfahrten, beispielsweise in die Eifelregion mit historischen und kulturgeschichtlichen Schwerpunkten.

 

Lesen Sie hier eine ausführliche Zusammenfassung der gemeinsamen Sitzung der Vorstände von JGV und OGV.

 


Geschichte neu denken: Zukunftswerkstatt gibt Impulse für die Vereinsarbeit von morgen


Zukunftswerkstatt „Quo vadis lokale Geschichtsarbeit“ – Ergebnisse, Herausforderungen und Perspektiven

 

Am 11. und 12. April 2026 fand in der VHS-Außenstelle Schusterinsel in Leverkusen die gemeinsame Zukunftswerkstatt von JGV und OGV statt. 22 Teilnehmende haben intensiv unter der Moderation von Dr. Keywan Klaus Münster vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte darüber diskutiert, wie sich Geschichtsvereine künftig aufstellen müssen, um auch in veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wirksam zu bleiben.

 

Ausgangspunkt war dabei eine nüchterne Analyse: Geschichtsvereine stehen vor der Herausforderung, ihre gesellschaftliche Relevanz zu sichern, neue Zielgruppen zu erreichen und ihre Arbeitsweisen an veränderte Erwartungen anzupassen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich Angebote zu stark auf bestehende Milieus beschränken und damit an öffentlicher Wirkung verlieren. Die zentrale Frage lautete daher: Wie gelingt es, Geschichte so zu vermitteln, dass sie für unterschiedliche Gruppen relevant, zugänglich und anschlussfähig wird? Die möglichen Antworten auf diese Frage und eine Zusammenfassung der wichtigsten Diskussionspunkte der beiden intensiven Workshop-Tage in Opladen finden Sie hier.

 

 


Mitmachen im OGV: Neue Projekte – und neue Arbeitsgruppe GeschichtsGalerie startet


Du interessierst dich für Geschichte und möchtest dich aktiv einbringen? Dann bietet der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen jetzt noch mehr Möglichkeiten zur Mitwirkung – offen, flexibel und mit Blick auf die Zukunft der Stadt.

 

Im Mittelpunkt steht dabei auch eine neue ArbeitsgruppeGeschichtsGalerie – Stadtgeschichte sichtbar machen. Mit der neuen Arbeitsgruppe GeschichtsGalerie wird das Ladenlokal in der Rathaus-Galerie zu einer lebendigen Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche weiterentwickelt. Hier entstehen wechselnde Ausstellungen, neue Veranstaltungsformate und niedrigschwellige Zugänge zur Stadtgeschichte – mitten im Alltag der Stadtgesellschaft. Gesucht werden Interessierte, die Ideen einbringen, Ausstellungen mitgestalten oder neue Formate entwickeln möchten.

 

Weitere Möglichkeiten, aktiv mitzumachen und sich ehrenamtlich im OGV einzubringen, finden Sie hier

 


Sie können noch mehr tun: Werden Sie Mitglied im OGV!

 

Werde Mitglied im Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und gestalte die Zukunft unserer Stadtgeschichte mit! Seit 1979 fördert der OGV Bildung und Erziehung im Bereich der Regional- und Lokalgeschichte. Als Mitglied kannst du dich aktiv einbringen und gemeinsam mit engagierten Menschen die Geschichte unserer Stadt lebendig halten. Du kannst deine spezifischen Erfahrungen und Hintergründe einbringen und so die Stadtgeschichte aktiv mitgestalten.

 

Doch auch als passives Mitglied kannst du einen wertvollen Beitrag leisten: Dein Mitgliedsbeitrag unterstützt das ehrenamtliche Engagement der aktiven Mitglieder und trägt dazu bei, dass der Verein in der Stadtgesellschaft wirksam ist. So oder so leistest du einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung unserer Geschichte und wirst Teil einer lebendigen Gemeinschaft.

 

Werde Teil unseres Vereins und gestalte mit!

 


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Herausgeber:
Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
www.ogv-leverkusen.de

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