Jahreshauptversammlung 2026: OGV stellt Weichen für die Zukunft

Mit einstimmigen Beschlüssen, einer starken finanziellen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Leverkusen und einem klaren Bekenntnis zu Demokratie, historischer Bildung und europäischer Zusammenarbeit hat der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen auf seiner Jahreshauptversammlung wichtige Entscheidungen für die kommenden Jahre getroffen. Gleichzeitig gab der Verein einen Ausblick auf zahlreiche Projekte und Veranstaltungen bis 2027.

Einstimmige Beschlüsse und klare Zukunftsperspektiven

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 1. Juli 2026 in der Villa Römer zog der Opladener Geschichtsverein eine durchweg positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Vorsitzender Michael D. Gutbier begrüßte die Mitglieder sowie zahlreiche Gäste, darunter Manuel Bast, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen.

Bereits zu Beginn der Versammlung konnte der Verein eine erfreuliche Nachricht verkünden: Die Bürgerstiftung Leverkusen unterstützt den OGV mit insgesamt 15.000 Euro für die Projekte „>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft“, „StadtRäume“ sowie die „Leverkusener Geschichtswege“. In seinem Grußwort würdigte Manuel Bast das langjährige ehrenamtliche Engagement des Vereins und dessen Bedeutung für die Erinnerungskultur in Leverkusen.

Der Geschäftsbericht machte deutlich, wie vielfältig sich die Vereinsarbeit entwickelt hat. Zahlreiche Vorträge, Exkursionen, Bürgerdialoge, Ausstellungen und Publikationen sowie die Weiterentwicklung der europäischen Kooperationen prägten das Jahr 2025. Trotz umfangreicher Projektarbeit schloss der Verein das Geschäftsjahr mit einem Überschuss ab und bestätigte damit seine solide finanzielle Basis.

Im Anschluss bestätigten die Mitglieder den Kassenbericht und entlasteten den Vorstand einstimmig. Ebenso wurde der Haushaltsplan für 2027 mit einem Gesamtvolumen von 70.250 Euro ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Änderungen der Vereinssatzung. Besonders hervorzuheben ist die ausdrückliche Verankerung des Bekenntnisses des OGV zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Damit unterstreicht der Verein seinen Anspruch, historische Bildungsarbeit als Beitrag zu Demokratieverständnis, Toleranz und kritischem Geschichtsbewusstsein zu leisten.

Bei den Wahlen wurden Roland Wegner und Karin Scharnofske-Meyer als Kassenprüfer sowie Dürten Seeger als stellvertretende Kassenprüferin einstimmig bestätigt. Christian Hellmann wurde ebenfalls einstimmig als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

Einen Blick in die Zukunft richteten anschließend Guido von Büren und Prof. Dr. Jürgen Mittag. Sie stellten das Jahresprogramm 2027 sowie die Weiterentwicklung des Leitprojekts „>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft“ vor. Die Mitgliederversammlung verabschiedete das Programm einstimmig und bestätigte damit den eingeschlagenen Kurs des Vereins.

Zum Abschluss warb der Vorstand für die zahlreichen Veranstaltungen des zweiten Halbjahres. Dazu gehören die neu eröffnete GeschichtsGalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen, die öffentliche Ideenwerkstatt zur Zukunft des Vereins am 25. Juli, der internationale Workshop „Europa vor Ort – Stadtentwicklung, Demokratie und Erinnerungskultur in europäischen Städten“, die Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“ sowie das 23. Leverkusener Geschichtsfest im September.

Mit den einstimmigen Beschlüssen, einer breiten Unterstützung durch Mitglieder und Förderer sowie einem ambitionierten Programm sieht sich der Opladener Geschichtsverein gut aufgestellt, um seine Rolle als Vermittler von Stadtgeschichte, Aktivposten in der historisch-politischen Bildung und Motor der europäischen Zusammenarbeit auf lokaler Ebene in den kommenden Jahren weiter auszubauen.