Europa vor Ort: Leverkusen wird zum Treffpunkt für Stadtgeschichte, Demokratie und junge Ideen
Wie entwickeln sich unsere Städte? Welche Rolle spielen Geschichte und Erinnerung für eine lebendige Demokratie? Und wie gelingt es, junge Menschen für das kulturelle Erbe Europas zu begeistern?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Partner des europäischen Netzwerks „StadtRäume / UrbanSpaces“ beim diesjährigen Workshop „Europa vor Ort“, der vom 10. bis 14. September 2026 in Leverkusen und Jülich stattfindet. Aufbauend auf den erfolgreichen Projekten der vergangenen Jahre werden die Partner die nächsten gemeinsamen Schritte der europäischen Zusammenarbeit beraten und neue Projektideen für die kommenden Jahre entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beteiligung junger Menschen und der Frage, wie Stadtgeschichte, Demokratie und europäische Erinnerungskultur zeitgemäß vermittelt werden können.
Erwartet werden Delegationen aus Gabrovo (Bulgarien), Delphi (Griechenland), Battipaglia (Italien), Villeneuve d'Ascq (Frankreich), Bracknell (Vereinigtes Königreich), Schwedt/Oder, Jülich, Oulu (Finnland) und Racibórz (Polen). Gemeinsam mit den Gastgebern aus Leverkusen bilden sie ein lebendiges europäisches Netzwerk, das seit vielen Jahren den Austausch über Stadtentwicklung, Geschichte und gesellschaftliches Engagement fördert.
Ein besonderer Stellenwert kommt erneut dem Youth Media Lab zu. Junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Ländern entwickeln gemeinsam Ideen und Medienbeiträge zur Frage, wie sie ihre Städte heute erleben und welche Erwartungen sie an die Stadt der Zukunft haben. Der Workshop versteht sich dabei als Investition in die nächste Generation europäischer Netzwerkerinnen und Netzwerker. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für Geschichte, Demokratie und internationale Zusammenarbeit zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Perspektiven einzubringen.
Auch die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, den europäischen Workshop mitzuerleben. Zu den öffentlichen Höhepunkten gehören:
- Samstag, 12. September, 18:00 Uhr: Konzert „Klass(isch)e Musik in der Villa Römer“.
- Sonntag, 13. September, 9:30 Uhr: Eröffnung der europäischen Open-Air-Ausstellung „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur in europäischen Städten – am Beispiel der Stadtentwicklung nach 1945“ mit den internationalen Delegationen.
- Sonntag, 13. September, 13:00 Uhr: Präsentation der Ergebnisse des Youth Media Lab, bei der junge Europäerinnen und Europäer ihre Sicht auf Stadtentwicklung, Geschichte und Demokratie vorstellen.
Der Workshop macht deutlich: Europa entsteht nicht nur in den Hauptstädten, sondern vor allem dort, wo Menschen einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam an der Zukunft ihrer Städte arbeiten. Genau dafür steht das Netzwerk „StadtRäume / UrbanSpaces“ – seit vielen Jahren und mit Blick auf viele weitere gemeinsame Projekte.
Hinweis: Für das Konzert am Samstagabend ist eine Anmeldung über die Website des Geschichtsfestes erforderlich. Auch für weitere Führungen und Touren des Geschichtsfestes wird eine vorherige Anmeldung empfohlen.
