Neuer Sammelband „Montanus 20" beleuchtet die Zwischenkriegszeit in Jülich und Leverkusen
Im Rahmen des europäischen Workshops „Europa vor Ort" wurde der neue Band 20 der Schriftenreihe „Montanus" vorgestellt. Unter dem Titel „StadtRäume zwischen den Kriegen in Leverkusen und Jülich" dokumentiert die Publikation die Ergebnisse der gleichnamigen Ausstellungen und vertieft deren Themen in zahlreichen Einzelbeiträgen.
Der von Guido von Büren und Michael D. Gutbier herausgegebene Band umfasst insgesamt 46 Beiträge von 36 Autorinnen und Autoren. Sie untersuchen die Entwicklung beider Städte in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg und nehmen politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und städtebauliche Veränderungen in den Blick.
Dabei werden sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen Jülich und Leverkusen sichtbar. Die Beiträge zeigen, wie sehr die Zwischenkriegszeit von politischen Umbrüchen, wirtschaftlichen Krisen, gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Vorstellungen von Stadtentwicklung geprägt war.
Die Buchpräsentationen in Leverkusen und Jülich unterstrichen zugleich die enge Zusammenarbeit des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e. V. Leverkusen und des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e. V. Beide Vereine beschäftigen sich seit mehreren Jahren gemeinsam mit Fragen der Stadtgeschichte und der europäischen Erinnerungskultur.
Mitglieder des Opladener Geschichtsvereins erhalten jeweils ein Exemplar des Bandes kostenfrei. Die Ausgabe ist in der Villa Römer beziehungsweise über die Geschäftsstelle des OGV erhältlich. Auch in der Geschichtsgalerie in der Rathaus-Galerie Leverkusen soll das Buch angeboten werden.
Der Verkaufspreis beträgt 29,80 Euro. Voraussichtlich innerhalb der nächsten 14 Tage wird der Band außerdem über den Buchhandel erhältlich sein.
