23. Leverkusener Geschichtsfest: Geschichte erleben, Stadt entdecken

Führungen, Stadt-, Rad- und Bustouren, eine neue Sonderausstellung, Musik und europäische Begegnungen: Das 23. Leverkusener Geschichtsfest lädt am Wochenende des 12. und 13. September 2026 zu einer Entdeckungsreise durch die Leverkusener Stadtgeschichte ein. Höhepunkte sind die Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Hebbel, die Vorstellung des neuen Denkmal-Kalenders 2027, das europäische Youth Media Lab und zahlreiche Touren durch die Stadt. Für Exkursionen, Aktivitäten, Touren und Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ findet am Sonntag, 13. September 2026, das 23. Leverkusener Geschichtsfest am Tag des offenen Denkmals statt. Rund um die Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte erwartet die Besucherinnen und Besucher von 9.30 bis 20.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

Das diesjährige Motto greift das bundesweite Thema des Tags des offenen Denkmals auf und zeigt, wie Stadtplanung, Wirtschaft und Infrastruktur die Geschichte Leverkusens geprägt haben. Seit 2004 richtet der Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V. Leverkusen das Geschichtsfest gemeinsam mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Leverkusen und zahlreichen weiteren Partnern aus. Zentraler Veranstaltungsort und Ausgangspunkt ist die Villa Römer in Leverkusen-Opladen.

Ausstellung und musikalischer Auftakt bereits am Samstag

Bereits am Samstag, 12. September, beginnt das Wochenende mit zwei besonderen Programmpunkten. Um 11 Uhr eröffnet der OGV in der Villa Römer die neue Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“, die sich mit Konzepten und Entwicklungen der Leverkusener Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert beschäftigt.

Um 18 Uhr bildet das Konzert „Klass(isch)e Musik in der Villa Römer“ mit Katharina Goldberg-Schneider an der Querflöte und Sylvia Remillong am Klavier den musikalischen Auftakt zum Geschichtsfest.

Offizielle Eröffnung am Sonntag

Am Sonntag beginnt das Geschichtsfest um 9.30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Stefan Hebbel. Mit dabei sind Gäste aus europäischen Partnerstädten und aus dem Netzwerk „StadtRäume“. Gleichzeitig wird die Open-Air-Ausstellung „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur in europäischen Städten – am Beispiel der Stadtentwicklung nach 1945“ eröffnet.

Im Mittelpunkt des Tages steht das unmittelbare Erleben von Stadtgeschichte. Zwei geführte Bustouren auf den Spuren des Deutschen Ordens in Leverkusen führen zum Schloss Morsbroich sowie zur Nepomukkapelle beziehungsweise zur Gezelinkapelle.

Eine geführte Radtour entlang der Balkantrasse widmet sich der ehemaligen Bahnstrecke, der Industriegeschichte und der Entwicklung moderner Mobilität. Beim Stadtrundgang durch das Opladener Industrie- und Villenviertel stehen die Netzwerke von Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch einen englischsprachigen Spaziergang zu den Denkmälern auf dem Opladener Frankenberg.

Denkmal-Kalender 2027: „Straßen, Plätze & Brücken in Leverkusen“

Um 12 Uhr wird der neue Denkmal-Kalender 2027 „Straßen, Plätze & Brücken in Leverkusen“ vorgestellt. Der Kalender widmet sich prägenden Elementen des Leverkusener Stadtbildes und ihrer Geschichte und wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e. V. Leverkusen (VFkB) erstellt.

Der Kalender ist in zwei Formaten erhältlich: DIN A4 zum Preis von 9,50 Euro und DIN A3 zum Preis von 12,50 Euro.

Ausstellungen, Führungen und Stadtarchiv

Auch die neue Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“ kann während des Geschichtsfestes ausführlich entdeckt werden. Führungen werden am Sonntag um 11 Uhr und 17 Uhr angeboten.

Um 16.30 Uhr öffnet außerdem das Stadtarchiv seine Türen. Bei einer Führung erhalten die Gäste Einblicke in historische Quellen und dokumentierte Netzwerke der Stadtentwicklung.

Europäische Begegnungen und Youth Media Lab

Eine besondere europäische Dimension erhält das Geschichtsfest durch das Projekt „StadtRäume“. Vom 10. bis 14. September sind Gäste aus Leverkusens Partnerstädten und dem europäischen Netzwerk in Leverkusen zu Gast.

Am Sonntag präsentieren junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 13 Uhr die Ergebnisse des europäischen Jugend- und Medienworkshops „Youth Media Lab“. Dabei richten junge Menschen aus verschiedenen europäischen Städten ihren Blick auf Stadtentwicklung, Geschichte und Demokratie.

„Super Jazz“ zum Abschluss

Zum musikalischen Abschluss sorgt die Band „Super Jazz“ am Sonntag ab 18 Uhr für einen schwungvollen Ausklang. Das Konzert endet gegen 20 Uhr; anschließend klingt das Geschichtsfest bis etwa 20.30 Uhr aus.

Anmeldung zu Touren, Führungen und Aktivitäten erforderlich

Für die Exkursionen, Aktivitäten, Touren und Führungen ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei; um Spenden wird gebeten.

Direkt zur Anmeldung für Aktivitäten und Touren

Das vollständige Programm mit allen Angeboten und Uhrzeiten:

Programm des 23. Leverkusener Geschichtsfestes 2026