Köln im Wandel: Vortrag über die Stadtentwicklung der Moderne
Unter dem Titel „Stadtentwicklung in der Moderne – das Beispiel Köln" lädt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V. Leverkusen am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 18:30 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Petra Sophia Zimmermann in die Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte Leverkusen ein.
Die Großstadt Köln erlebte im Verlauf des 20. Jahrhunderts mehrere tiefgreifende Veränderungen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verlor die Stadt ihren Festungsstatus. Dadurch entstanden neue Möglichkeiten für großzügige Umgehungsstraßen und Grünzüge. Zugleich gewann Köln als Industriestandort weiter an Bedeutung. Mit der Messe auf der rechten Rheinseite entwickelte sich die Stadt zu einem Schaufenster der Moderne.
Die massiven Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs machten eine weitreichende Neuordnung des Stadtraums erforderlich. Beim Wiederaufbau zeigte sich die „Dynamik der 1950er-Jahre" nicht nur in bedeutenden Neubauten wie der Oper und dem Schauspielhaus. Sie prägte auch die Verkehrsinfrastruktur und das Leitbild der „autogerechten Stadt".
Prof. Dr. Petra Sophia Zimmermann richtet den Blick insbesondere auf die Planungseuphorie der Nachkriegszeit. Diese stieß spätestens während der wirtschaftlichen Krisen der 1970er-Jahre an ihre Grenzen. Am Beispiel Kölns lassen sich zahlreiche Erscheinungen des modernen Städtebaus untersuchen, die nach 1945 auch für die Entwicklung des unmittelbar benachbarten Leverkusens von großer Bedeutung waren.
Der Vortrag findet im Rahmen der OGV-Veranstaltungsreihe „Geschichte am Kamin" und in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen statt.
Termin:
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Ort:
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte Leverkusen
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen-Opladen
Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen: https://jgvogv.de/geschichte-in-leverkusen/geschichte-am-kamin
