Zwischen Abriss und Erinnerung: Wie viel Geschichte verträgt die Zukunft Opladens?

Stadtentwicklung ist mehr als Planung – sie ist auch eine Frage der Identität. Der BürgerDialogLEV lädt dazu ein, aktuelle Projekte, Konflikte und Perspektiven in Opladen offen zu diskutieren.

BürgerDialog LEV: „Opladen baut Zukunft – wie viel Geschichte braucht die Stadt?“

Opladen steht im Spannungsfeld zwischen Entwicklung und Bewahrung: Neubauprojekte, Abrissdiskussionen und der Umgang mit historischer Bausubstanz prägen aktuell die Debatten im Stadtteil. Beispiele wie die Schillerstraße, die Menchendahler Straße, die Humboldtstraße oder der Frankenberg – aber auch Großprojekte wie die Bahnstadt West – zeigen, wie eng Fragen der Stadtentwicklung mit Fragen der Identität verbunden sind.

Im BürgerDialog LEV nehmen wir diese Entwicklungen zum Anlass für eine offene Diskussion:
Was macht ein Gebäude stadtbildprägend? Welche Rolle spielt die historische Identität für die Zukunft Opladens? Und wie gelingt es, zwischen Bewahrung und notwendiger Veränderung verantwortungsvoll abzuwägen?

Nach einer historischen Einordnung durch Michael D. Gutbier kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Denkmalpflege, Wohnungswirtschaft sowie mit einem externen Blick durch Baukultur NRW. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden aktuelle Planungen, Konflikte und Perspektiven diskutiert – offen, kontrovers und dialogorientiert.

Moderation: Bert-Christoph Gerhards

Mittwoch, 3. Juni 2026, 19:00 Uhr
Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte
Haus-Vorster-Straße 6, 51379 Leverkusen-Opladen

(Reihe: Geschichte im Stadtgebiet)

Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Leverkusen