Bürgerstiftung Leverkusen stärkt Zukunftsprojekte des OGV mit 15.000 Euro

Mit einer Förderung von insgesamt 15.000 Euro unterstützt die Bürgerstiftung Leverkusen drei zukunftsweisende Projekte des Opladener Geschichtsvereins. Die Mittel fließen in die Ausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen?“, das europäische Projekt „StadtRäume“ sowie die Weiterentwicklung der Leverkusener Geschichtswege und stärken damit Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und den europäischen Austausch.

Die Bürgerstiftung Leverkusen hat den Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) mit einem Förderbescheid über insgesamt 15.000 Euro unterstützt. Die Förderung kommt drei Projekten zugute, die die Stadtgeschichte Leverkusens erforschen, vermitteln und weiterentwickeln sowie den europäischen Austausch fördern.

Den Förderbescheid überreichte Manuel Bast, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, im Kaminzimmer der Villa Römer an den 1. Vorsitzenden des OGV, Michael D. Gutbier M.A.

„Die Förderung der Bürgerstiftung ist für uns weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement unseres Vereins und ermöglicht es uns, Geschichte zeitgemäß, nachhaltig und für viele Menschen zugänglich zu vermitteln“, betonte Michael Gutbier.

>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft

Ein Schwerpunkt der Förderung ist das Projekt „>LEV< – Stadtgeschichte mit Zukunft“. Herzstück ist die Sonderausstellung „Gewachsen. Geplant. Gelungen? Stadtentwicklung in Leverkusen“, die vom 12. September 2026 bis 28. Februar 2027 in der Villa Römer gezeigt wird.

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung Leverkusens vom Industriezeitalter bis in die Gegenwart nach und beleuchtet Themen wie Wohnen, Industrie, Verkehr, Infrastruktur und Stadtplanung. Ergänzt wird sie durch Vorträge, Führungen und Diskussionsveranstaltungen. Parallel entsteht die wissenschaftlich fundierte Publikation „50 Jahre Leverkusen“.

StadtRäume – Europa vor Ort

Gefördert wird außerdem das europäische Projekt „StadtRäume“. Im Mittelpunkt steht der internationale Workshop „Europa vor Ort – Stadtentwicklung, Demokratie und Erinnerungskultur in europäischen Städten“, der vom 10. bis 14. September 2026 in Leverkusen und Jülich stattfindet.

Projektverantwortliche sowie Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter aus den europäischen Partnerstädten diskutieren gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Kultur und Kommunen über nachhaltige Stadtentwicklung, demokratische Teilhabe und Erinnerungskultur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Jugendworkshop, in dem junge Menschen ihre Ideen für die Zukunft europäischer Städte entwickeln.

Leverkusener Geschichtswege

Ein weiterer Teil der Förderung fließt in die Weiterentwicklung der Leverkusener Geschichtswege. Geplant sind die Neuauflage des Informationsflyers, die Erweiterung und Erneuerung der Beschilderung sowie neue Audiobeiträge, die Geschichte direkt an den historischen Orten noch anschaulicher und multimedial erlebbar machen.

Gemeinsam Geschichte gestalten

Auch Manuel Bast, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Leverkusen, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit:

„Der Opladener Geschichtsverein leistet seit fast 50 Jahren einen wertvollen Beitrag dazu, die Geschichte unserer Stadt zu erforschen, zu bewahren und lebendig zu vermitteln. Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr gleich drei Projekte des OGV zu fördern. Sie stärken die Erinnerungskultur und das historische Bewusstsein in Leverkusen und zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Stadt ist.“

Der Opladener Geschichtsverein bedankt sich herzlich bei der Bürgerstiftung Leverkusen für die großzügige Unterstützung. Die Förderung ermöglicht es, bedeutende Projekte der Stadtgeschichte, der historischen Bildungsarbeit und des europäischen Austauschs umzusetzen und Geschichte für möglichst viele Menschen lebendig und zugänglich zu machen.