Neuigkeiten
News und Archiv
In der Rubrik Neuigkeiten / News informieren wir seit dem 1. Januar 2019 fortlaufend über aktuelle Entwicklungen im Opladener Geschichtsverein: Ankündigungen von Veranstaltungen, Hinweise auf neue Projekte und Kooperationen, Berichte aus der Vereinsarbeit sowie Rückblicke auf besondere Ereignisse.
Das Neuigkeiten-Archiv umfasst die früheren News-Beiträge aus dem Zeitraum 1. Juli 2013 bis 31. Dezember 2018. Es dokumentiert wichtige Stationen der Vereinsgeschichte, frühere Programme und Aktivitäten und bietet die Möglichkeit, Entwicklungen und Schwerpunkte über mehrere Jahre hinweg nachzuvollziehen.
Beide Bereiche zusammen bilden ein kontinuierliches Informationsangebot zur Arbeit und Entwicklung des Vereins.
News-Beiträge
seit 01. Januar 2019
Quellenedition "Jülich zwischen den Kriegen" erschienen
Als zweite Publikation im Rahmen des StadtRäume-Projektes nach dem Entdeckerbuch ist die von Susanne Richter herausgegebene Quellenedition "JÜLICH ZWISCHEN DEN KRIEGEN. Verwaltungsbericht 1914 bis 1937." erschienen. Die Edition entstand unter Mitarbeit von Eva Behrens-Hommel, Guido von Büren, Jacek Grubba, Alexander Holz, Wolfgang Hommel, Elke Janßen-Schnabel, Peter Nieveler, Horst A. Wessel, und Klaus Wölfle und umfasst 464 Seiten und 155 Abbildungen.
Die Edition des Verwaltungsberichtes der Jahre 1914–1937 bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt unter drei politischen Systemen: Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Diktatur. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war in Jülich ähnlich wie in vielen anderen rheinischen Städten sehr herausfordernd. Zahlreiche Krisen mussten bewältigt werden – neben der bis 1929 dauernden Besatzungszeit gehörten dazu u.a. Hyperinflation, Auswirkungen des Ruhrkampfes und Separatistenunruhen. Es begannen aber auch Entwicklungen, die bis heute nachwirken: Mit dem Heckfeld wurde ein neuer Stadtteil entwickelt und der Wohnungsbau wurde vorangetrieben. Als Reaktion auf die hohe Arbeitslosigkeit wurde als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eine umfassende Instandsetzung des Rathauses am Markt begonnen, zahlreiche öffentliche Bauten wurden errichtet, und das städtische Krankenhaus umfassend erweitert. Mit den Notstandsarbeiten der 1920er-Jahre wurden in Jülich die öffentlichen Grünflächen erneuert. Der napoleonische Brückenkopf wurde angekauft und zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut. Die Sportplätze an der Rur wurden errichtet und das Freibad gebaut. Der Verwaltungsbericht bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte Jülichs zwischen den Kriegen. Die Edition des Verwaltungsberichtes wurde als Gemeinschaftsprojekt von der Arbeitsgruppe Jülich des multinationalen Projektes „StadtRäume/UrbanSpaces“ erarbeitet.
