30. Juni 2021: Vortrag "1923. Krisen- und Wendejahr der Weimarer Republik im Westen"

Referenten: Guido von Büren / Michael D. Gutbier M.A. / Prof. Dr. Wolfgang Hasberg 

Das Jahr 1923 war für die junge Weimarer Republik voller Herausforderungen. Diese konzentrierten sich auch auf das Rheinland bzw. bekamen hier etwa durch Besatzung und Separatismus eine zusätzliche Dimension. Der Vortrag zeigt Beispiele für Entwicklungen rund um dieses Krisen- und Wendejahr in den heutigen Städten Jülich und Leverkusen. Darüber hinaus thematisiert er die Bedeutung dieses Jahres 1923 allgemein und die Dimensionen von Krise und Wende. Darüber hinaus wird die an Beispielen aufgezeigte lokale Perspektive in seiner überregionalen und europäischen Bedeutung reflektiert und das Projekt StadtRäume vorgestellt. .

Mittwoch, 30. Juni 2021, 20:00 Uhr, Agamsaal, Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen-Wiesdorf

Übertragung via Zoom (Meeting-ID: 982 7419 3382, Kenncode: 207542) oder auf Facebook

Aufgrund der gültigen Covid19-Hygienerichtlinien ist die verbindliche Anmeldung hier oder telefonisch unter 02171-47843 zwingend notwendig!

16. Juni 2021: Online-Vortrag "Weimar in der Region. Ein (nicht nur) landeshistorischer Blick auf das Rheinland in der Zwischenkriegszeit"

Referent: Dr. Martin Schlemmer

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, welche Forschungsaspekte für das Rheinland der Weimarer Republik bislang eher vernachlässigt oder noch nicht hinreichend erhellend untersucht wurden. Gleichzeitig sollen neuere Forschungsfragen und -erträge der letzten Jahre vorgestellt werden. Der Blick richtet sich dabei gelegentlich auch auf das Verhältnis zu benachbarten Provinzen, Ländern und Staaten, zugleich jedoch auf die Ebene des preußischen „Gesamtstaates“ und des Reiches sowie auf deren Verhältnis zur Rheinprovinz.

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18:00 Uhr, Übertragung via Zoom (Link bitte via Anmeldung anfordern!)

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20. Juni 2021: „Der Rebbe tanzt" Klezmermusik und Jüdische Geschichten

Interpreten: crazy freilach und Christiane Willms

Seien Sie eingeladen zu einem Abend in schönster jüdischer Erzähltradition, stimmungsvoller zeitgenössischer Kezmermusik und bewegendem jiddischem Gesang. Ein Abend mit einzigartigem Zauber, voll jüdischen Humors und zu Herzen gehender Begebenheiten. Das jüdische Volk hatte schon immer einen Hang zum Erzählen, und der Schatz seiner Geschichten und Legenden ist unermesslich. Vor allem im Chassidismus* sind Erzählen, Gesang und Tanz ebenso heilig wie das Gebet und das Studium der Heiligen Schrift. Die Kombination aus diesen wundervollen jüdischen Geschichten erzählt durch Christiane Willms gepaart mit der ergreifenden Klezmer-Musik der Gruppe crazy freilach erschafft ein Erlebniskonzert mit Gefühlsachterbahn.

Chassidismus oder Hassidismus (von hebräisch chassidut, chassidus ‚Frömmigkeit') bezeichnet verschiedene voneinander unabhängige Bewegungen im Judentum. Gemeinsam ist diesen Bewegungen die strenge Einhaltung religiöser Regeln, der hohe moralische Anspruch sowie eine besondere Empfindung der Gottesnähe, die häufig mystische Ausprägung gefunden hat.

Sonntag, 20. Juni 2021, 18:30 Uhr, Bielertkirche, Bielertstrasse 12, 51379 Leverkusen-Opladen (in der Reihe „Geschichte im Stadtgebiet") 

Übertragung via Zoom (Meeting-ID: 926 9888 8355, Kenncode: 337121) oder auf Facebook

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15. September 2021: Online-Vortrag "Eine entzauberte Welt? Religion und Milieu in der stadtgeschichtlichen Spurensuche"

Referent: Keywan Klaus Münster M.A.

Kurzbeschreibung des Vortrages wird zeitnah eingestellt.

Mittwoch, 15. September 2021, 18:00 Uhr, Übertragung via Zoom (Link bitte via Anmeldung anfordern!)

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15. Dezember 2021: Online-Vortrag "Die unternehmens- und sportpolitische Bedeutung des Betriebssports im Rheinland in der Zwischenkriegszeit am Beispiel von Bayer und Henkel"

Referent: Prof. Dr. Andreas Luh

Die Zwischenkriegszeit, zwischen Kaiserreich und NS, war eine spannungsgeladene Zeit mit sozialpolitischen Errungenschaften und materieller Not, mit wirtschaftlicher Modernisierung und strukturellen Krisenerscheinungen, mit demokratischem Aufbau und autoritären Gefährdungen.
Unter diesen spannungsgeladenen Entwicklungsbedingungen entwickelte sich der Betriebssport in Großunternehmen zu einem unternehmens-, sozial- und sportpolitisch bedeutsamen, häufig unterschätzten Phänomen, das die Alltagswelt Tausender Belegschaftsangehörige insbesondere im rheinisch-westfälischen Industrierevier prägte und die Lebensumstände der Zeit wiederspiegelte. Betriebssport wurde zu einem systematischen Bestandteil der betrieblichen Sozialpolitik in einer Zeit, die von Großkonzernbildung, Massenstreikbewegungen, Hyperinflation, Modernisierung, sozialpartnerschaftlichen Konzepten, Rationalisierungsbestrebungen und Wirtschaftskrise geprägt war. Am Beispiel der niederrheinschen Großunternehmen Bayer und Henkel soll die Entwicklung und Bedeutung des Betriebssport in dieser Zeit aufgezeigt werden.

Mittwoch, 15. Dezember 2021, 18:00 Uhr, Übertragung via Zoom (Link bitte via Anmeldung anfordern!)

Aufgrund der gültigen Covid19-Hygienerichtlinien ist die verbindliche Anmeldung hier oder telefonisch unter 02171-47843 zwingend notwendig!