Aktuelle Ausstellungen in der Stadt

Zur Zeit zeigt der OGV keine Ausstellungen im Stadtgebiet.

 

 

zuletzt: Angekommen - Angenommen. Leverkusener Integrationsgeschichte(n) seit 1945

Ausstellung vom 24. September bis 30. Oktober 2018 im Forum Leverkusen.

Dass sich ein örtlicher Geschichtsverein mit dem Flüchtlingsthema beschäftigt und das nicht zum ersten Mal, ist nicht nur der aktuellen Situation geschuldet, sondern ist ein Versuch zu erklären und aufzuklären:

  • Woher kamen die Menschen und warum haben sie ihre Heimat  verlassen (müssen)?
  • Auf welchen Wegen sind sie in unsere Stadt gekommen?
  • Wie wurden sie aufgenommen und was ist aus ihnen geworden?

Eine junge Stadt wie Leverkusen mit einer ausgeprägten Integrationsgeschichte, die sich gerne und zu Recht als „Stadt der Integration“ bezeichnet und begreift, muss sich immer wieder besinnen auf die Migrationshintergründe und die Integrationsbereitschaft der Stadtgesellschaft.

Toleranz und die Anerkennung der vielfältigen Kulturen, Wertvorstellungen, Traditionen und Schicksale sind – neben der unmittelbaren Hilfe, Beratung und Unterstützung – die Voraussetzung für das, was wir gerne als Willkommenskultur bezeichnen.

Der Opladener Geschichtsverein hat erstmals 2006 eine Ausstellung zum Thema „Angekommen in Leverkusen“ gezeigt. Angesichts der aktuellen,  häufig sehr emotional und vorurteilsbeladen geführten Flüchtlingsdebatte, wollen wir mit dieser Ausstellung den Versuch unternehmen, diese Debatte zu versachlichen. Dazu kann ein Rückblick dienen auf die sehr unterschiedlichen Migrationsursachen und Hintergründe und die entsprechende lokale, sprich Leverkusener  Geschichte.

Es sind die eingangs beschriebenen Fragen, auf die die Ausstellung versucht Antworten zu geben.

Man mag am Ende  zu dem Schluss kommen, dass die Stadt, die Verwaltung, die Vereine und  Verbände, die Unternehmen, d.h. die Bürgerinnen und Bürger, viel geleistet haben, um Flüchtlinge und Vertriebene, Gastarbeiter, Asylbewerber und Aussiedler aufzunehmen und nicht nur willkommen zu heißen. Die Verantwortung für alle, die noch kommen werden, die Schutz und eine neue Heimat suchen, bleibt uns erhalten.  Denn wie sagt es das Grundgesetz im Artikel 1:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Führungen:
nach telefonischer Anmeldung unter 02171-47843

 

 

zuletzt: "Denk-mal! Unbequeme Denkmäler in europäischen Städten"

Die Ausstellung wurde am 08.09.2013 in der Villa Römer eröffnet und konnte ab dem 11.09.2013 bis 11.03.2014 in der Filiale der Sparda-Bank Leverkusen-Opladen besichtigt werden.

Der Tag des "offenen Denkmals", der jährlich im September bundesweit stattfindet, stand 2013 unter dem Thema "Jenseits des Guten und Schönen - unbequeme Denkmäler".

Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen hatte mit Unterstützung der Sparda-Bank hierzu eine Ausstellung mit Beispielen aus den Leverkusener Partnerstädten entwickelt.


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