Europäische Workshops

  • 19.-23. August 2021: Projektleiter-Treffen und Workshop in Ljubljana / Slowenien
  • 9. bis 13. September 2021: Workshop in Jülich & Leverkusen
  • 24. bis 28. März 2022: Workshop in Potsdam
  • 7. bis 11. November 2021: Workshop in Villeneuve d'Ascq / Frankreich
  • 13. bis 17. Oktober 2022: Projektleiter-Treffen und Workshop in Raciborz / Polen
  • 23. bis 26. Februar 2023: Workshop in Brüssel / Belgien
  • 20. bis 24. April 2023: Projektleiter-Treffen in Oulu / Finnland

Öffentliche Projektaktivitäten

Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit in Europa (1918–1939)

Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Oulu, Raciborz, Schwedt, Villeneuve d’Ascq

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen

Das europäische Kooperationsprojekt „Stadtentwicklung in der Zwischenkriegszeit in Europa (1918–1939)“ (SEiZiE) schließt an unser Projekt zur Geschichte des Ersten Weltkrieges an, in dessen Folge nunmehr die Stadtentwicklung 1918–1939 in acht europäischen Städten erforscht wird. Die konkrete historische Forschung wird von den beteiligten Geschichtsvereinen, Archiven, Museen etc. in den beteiligten Städten Bracknell (UK), Jülich (DE), Leverkusen (DE), Ljubljana (SI), Oulu (FI), Racibórz (PL), Schwedt/Oder (DE) und Villeneuve d’Ascq (FR) durchgeführt. Die Konzeption sowie die Koordination erfolgt durch den OGV in Verbindung mit dem JGV und der Universität zu Köln.

Zunächst soll in einem Workshop 2020 die Aufgabenverteilung vorgenommen werden, die sich auf die Arbeit vor Ort sowie auf die Konzeption eines digitalen Filmbaukastens bezieht, dessen Realisierung im Mittelpunkt von SEiZiE steht. Die Umsetzung dieses innovativen Vermittlungskonzepts soll unterschiedlichste Adressaten, insbesondere auch Jugendliche, ansprechen und multifunktional verwendbar sein. Neben dem Film sind Ausstellungen in den einzelnen Städten sowie eine vergleichende Publikation geplant.

Ziel von SEiZiE ist ein europäischer Vergleich der Stadtentwicklung, bei dem zum einen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede in der äußerlichen Entwicklung, zum anderen die Entwicklung des städtischen (Geschichts-)Bewusstseins erkundet werden, um deren komplementäre Beziehung aufzudecken. Ein digitaler Filmbaukasten erscheint das geeignete Medium, um eine europäische Stadtentwicklungsgeschichte zu erarbeiten, in der Stadt- und Bewusstseinsentwicklung multikausal und -perspektivisch aufeinander bezogen werden.

DIE REICHSKANZLER DER WEIMARER REPUBLIK – ZWÖLF LEBENSLÄUFE IN BILDERN - 13. März bis 29. August 2021

Eine Ausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Zwischen der Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar am 6. Februar 1919 und dem Beginn der Hitlerdiktatur am 30. Januar 1933, haben zwölf Reichskanzler die Weimarer Republik regiert. Aufgrund ihrer kurzen Kanzlerschaften sind sie heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei sagt die Kürze oder Länge einer Amtszeit grundsätzlich nichts über die Qualität eines Amtsinhabers aus. Die vielen Kanzlerwechsel der ersten deutschen Demokratie resultierten aus der äußerst schwierigen außen- und innenpolitischen Lage Deutschlands nach 1918. Die erdrückenden wirtschaftlichen, sozialen und mentalen Folgelasten des verlorenen Ersten Weltkrieges machten den Aufbau einer stabilen Demokratie unmöglich.

Die Ausstellung konzentriert sich nicht auf die kurze Tätigkeit an der Spitze der Reichsregierung, sondern präsentiert die Lebensläufe von Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann Müller, Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth, Wilhelm Cuno, Gustav Stresemann, Wilhelm Marx, Hans Luther, Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher. Sie gibt damit den Reichskanzlern, ihrer Persönlichkeit und ihren politischen Vorstellungen, Gesicht und Stimme zurück.

Rund 750 Fotos von über 60 Leihgebern, darunter zahlreiche aus Privathand, die noch nie gezeigt wurden, dokumentieren zwölf höchst unterschiedliche Biographien, in denen sich die deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik Deutschland widerspiegelt.

Diese Ausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte zeigt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen in der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-.

Besuche der Ausstellung sowie Führungen sind b.a.w. nur nach telefonischer Anmeldung bis freitags 12 Uhr der jeweiligen Woche unter 02171-47843 oder online-Anmeldung hier möglich. Interessierte erhalten dann einen Besuchszeitraum zugewiesen.

Öffnungszeiten:
samstags 15 - 18 Uhr
sonn- und feiertags 11 - 16 Uhr
Abweichende Besuchszeiten und Führungen nach Vereinbarung.

Eintrittspreis: 4 €

Führungen:
nach telefonischer Anmeldung unter 02171-47843

Veranstaltungsreihe "Weimar in der Region"

in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.,  LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und dem Portal Rheinische Geschichte

Das Jahr 1923 war für die junge Weimarer Republik voller Herausforderungen. Diese konzentrierten sich auch auf das Rheinland bzw. bekamen hier etwa durch Besatzung und Separatismus eine zusätzliche Dimension. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen haben mit zahlreichen Partnern aus dem In- und Ausland ein Projekt angestoßen, das dieses Krisen- und Wendejahr aus einer lokalen Perspektive behandelt, es aber in seiner überregionalen und europäischen Bedeutung reflektieren möchte. Auf diese Weise werden europäische, nationale, regionale und lokale Narrative kritisch hinterfragt und Bausteine für eine Kulturgeschichte der „Zwischenkriegszeit“ bereitgestellt. In Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte werden in einer vierteiligen virtuellen Vortragsreihe 2021 und einem Workshop 2022 in Leverkusen einzelne thematische Aspekte in ihrer Bedeutung für das Vorhaben reflektiert.

Projektaktivitäten 2023

  • Juli / August 2023: Multiplikatorenveranstaltungen in Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Slowenien
  • September 2023: Doppelausstellung in Jülich und Leverkusen mit Begleitprogramm
  • 2023: Kulturprogramm in der Rheinschiene
  • 2023: Herausgabe einer Abschlusspublikation